Tag 2346 – K(r)ampf.

Bei der Arbeit gegen die Technik gekämpft. Wie unnötig das ist. Technik, die einfach funktioniert, könnte so schön sein. Stattdessen führen ein, zwei falsche Klicks seit einem Update unseres Archives direkt in eine unlösbare Situation, bei der nur noch bleibt, das Archiv-Team mit „Hilfe, ich kann gar nichts mehr machen“ zu kontaktieren. Einzig der Cache-Speicher war mir wohlgesonnen und hob für mich die Datei auf, an der ich eigentlich arbeitete und deren Original im Archiv gelöscht werden musste, da unerklärlich und unwiederbringlich kaputt.

Dieses sogenannte Update wird als Verschlimmbesserung des Jahrzehnts in die Annalen des Werkes eingehen.*

Reise weiter unsicher.

Die Kommune hat eine 180 Grad-Wendung vollzogen und ist jetzt nicht mehr auf dem „Alles unter Kontrolle, bitte gehen Sie weiter [zur Schule], hier gibt es nichts zu sehen!“-Trip, sondern macht ab Montag Ferien digitalen Unterricht. Ich bin SEHR gespannt, ob sich da seit Anfang Mai 2020 überhaupt was, und wenn ja, wie viel, getan hat. Ich gehe davon aus, dass wir so für 5 Minuten Aufgaben bekommen und den Rest des Tages gehen die Kinder die Wände hoch.

Da gingen sie hin, meine zwei freien Tage ohne Arbeit und ohne Kinder zu Hause. (Soll nicht heißen, dass ich die Maßnahme nicht sinnvoll und richtig finde, ne?)

Noch ein Tag Arbeit, dann Ferien. Die To-Do-Liste für morgen ist lang wie eine Klopapierrolle, aber nächstes Jahr ist ja auch noch ein Jahr.

Michel hatte heute Abend im Bett einen Krampf im Fuß. Ich habe mal gehört**, dass (kleinere) Kinder keine Krämpfe bekommen (und auch keine muskulären Ermüdungserscheinungen haben, wie „dicke Arme“ beim Klettern). Das würde zumindest erklären, weshalb Michel das sehr erschreckt hat, dass sein Fuß plötzlich weh tat, sich nicht bewegen ließ und in komischem Winkel „abstand“. Der erste Krampf, ein Meilenstein! Und ich durfte dabei sein.

Meine Augen haben eine starke Ermüdungserscheinung genau jetzt. Deshalb gute Nacht!

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*Immerhin hat es dazu geführt, dass mehr und mehr meiner Kolleg*Innen die Vorzüge von gifs entdecken. Nichts drückt die Genervtheit über das Schneckentempo des Programms so schön aus, wie ein „waiting“ gif.

**Reine Anekdote, weiß noch nicht mal mehr, wo ich das gehört habe oder von wem.

Ein Gedanke zu “Tag 2346 – K(r)ampf.

  1. virtuellesgluecksbuero schreibt:

    Wenn ich als Großmeisterin aller Wadenkrämpfe meinen statistisch völlig unerheblichen Senf dazu abgeben darf: ich (auch meine beiden Kinder) habe und hatten seit der frühen Kindheit oft und ungerne Krämpfe, v.a. des Nächtens. Und immer wieder dann, wenn die Füße kalt sind/waren. So sind wir drei große Freude von Bettsocken und manchmal hilft es sogar. Aber was weiß ich schon…
    Liebe Grüße

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