Der Spruch stammt angeblich von Heidi Klum, die das, angeblich, gerne (as in: täglich) am Set von GNTM beim Mittagessen gesagt hat. Damals. In grauer Vorzeit. So 2005.
Und weil die das angeblich gesagt hat, was uns (mir und dem Mann und vielen anderen) mal auf sehr unterhaltsame Weise auf einer Party im Studentenwohnheim direkt an der Uni (gegenüber der FH) erzählt wurde, ebenfalls damals, aber wahrscheinlich eher so 2008, ist das ein geflügeltes (haha) Wort hier bei uns. Immer wenn es tatsächlich mal Hühnchen gibt, sagt einer von uns in schlechter Heidi Klum-Stimme „Gibt’s heut chicken???“ und dann lachen wir beide und erinnern uns zurück an Tage, an denen wir noch straffer waren als heute.
Heute musste ich sehr daran denken, denn die Schlangen hatten heute zur Abwechslung mal Eintagsküken. Sie waren beide sehr irritiert darüber aber Greg hat sein Hühnchen, nach längerer Beschnupperung, dann doch in Position gebracht (da bin ich rausgegangen und Michel ins Bett). Was Monty macht, werde ich morgen sehen, Monty frisst generell am liebsten unbeobachtet.
Die haben ganz schön große Füße, diese Eintagsküken. Und die kosten quasi nix. Generell ist Schlangenfutter bisher ein überschaubarer Kostenaufwand, da sind Meerschweinchen, denen man ja ständig tonnenweise Gemüse kauft, vor allem wenn jahreszeitengemäß draußen nichts wächst, teurer.
Und apropos Hühnchen: ich hab heute endlich mal wieder Eier beim Bauern ergattert. Eierkrise ist hier echt ein Ding, und logischerweise ist die Nachfrage beim Bauern erheblich höher, wenn im Supermarkt alle Eierregale leer sind. Deshalb guckte ich da in den letzten Monaten sehr oft auf leere Regale, mit einem „Eier sind aus“-Schild. Heute war da aber noch ein Brett (also 30 Eier) und dafür ein Schild: „Das Kartoffellager ist leer. Neue Ernte beginnt im September.“ Das ist auch nichts neues, im Sommer sind die norwegischen Kartoffeln halt alle, wenn man da unbedingt Kartoffeln will, muss man importierte kaufen und dafür etwa eine Niere und eine halbe Leber zahlen.