Tag 3568 und 3569 – Wochenende im Schnellabriss.

Eieiei, es ist schon wieder so spät.

Gestern: wir waren alle zusammen in Oslo. Es gab einiges zu besorgen, weiße, kurzärmelige Hemden für die Kinder, geheime Geheimnisdinge für Menschen, die bald Geburtstag haben, glitzernde Stoffe und anderen Glitzerkram für mich, einen Anzug für Herrn Rabe und Pippi wollte gerne Haare schneiden. Haben wir alles gemacht, nur einen Anzug haben wir nicht bekommen. Pippis Fusselhaare sind jetzt unten begradigt und sehr viele kaputte Spitzen ab.

Außerdem war der Kauf eines BHs etwas frustig. Ich dachte, jetzt, wo ich meine BH-Größe kenne, könnte ich einfach in einen Laden gehen und einen günstigen BH in dieser Größe kaufen, aber nein. Die saßen alle s scheiße, auch in den Größen „drumrum“. Am Ende habe ich dann wieder im teuren Laden einen bestellt.

Heute hatte ich eine Geigenstunde, die war gut, wir haben ein bisschen Duett gespielt. Nur dass der Geigenlehrer mich mit Bartok-Duetten quält, ist etwas, äh, eher so mittel. Vorsichtig ausgedrückt. Das sind alles sowohl harmonisch als auch rhythmisch ungewohnte Dinge, mit random Taktartwechseln und ähnlichem. Ich möchte das nicht, ich möchte in Frieden Bach spielen, wo ich mich drauf verlassen kann, dass nicht plötzlich irgendwo ne kleine Prim als Doppelgriff auftaucht, oder munter zwischen 6/8-, 5/8- und 3/4-Takt hin und her gewechselt wird.

Den Rest des Tages habe ich erst (produktiv, zum Beispiel habe ich das Aquarium sauber gemacht und meine Sachen für morgen gepackt) prokrastiniert, und dann habe ich Intros für meinen Auftritt am 30. geschrieben, sowohl für die Show als auch für Social Media, ich habe Bilder hochgeladen und alles, urgs, ich hasse mich selbst zu promoten. Aber she’s a showgirl. Da gehört das dazu. Abgeschickt habe ich das 10 Minuten vor der Frist. Was die besten Bewerbungen sein können, die für meinen Job habe ich auch so abgeschickt.

Ich freue mich über jeden Kommentar, außer er ist blöd, dann nicht. Außerdem ist jetzt wohl der richtige Zeitpunkt, um Ihnen mitzuteilen, dass WordPress bei jedem Kommentar eine mail an mich schickt, in der die Mailadresse, die Sie angegeben haben und auch ihre IP-Adresse stehen. Müssen Sie halt selbst wissen, ob Sie mir vertrauen, dass ich diese mails von meinen Devices alle sofort lösche, und ob Sie damit leben können, dass WordPress diese Daten auch speichert (damit Sie nämlich beim nächsten Mal hier einfacher kommentieren können).