Der eingeklemmte Samstag an Ostern ist hier ja nur ein halber Arbeitstag, wo auch Geschäfte um 16 Uhr schließen. Wir brauchten zum Glück nicht viel, eigentlich fast nichts, aber waren dann trotzdem noch mal unterwegs, um ein paar Ordnungsdingse für die Werkstatt zu besorgen. Herr Rabe brauchte das, um in der Werkstatt mal so weit Ordnung zu schaffen, dass mich beim Betreten nicht der Schlag trifft dass man die Werkstatt auch tatsächlich nutzen kann. Ansonsten war gestern nicht so viel los hier.
Heute haben wir auch nicht viel gemacht, schon allein, weil das Wetter beschissen war. Dichter Schneeregen, Sturm, das volle Programm. Gestern waren noch 10 Grad und so viel Sonne, dass ich nur mit Sonnenbrille raus gegangen bin. Richtiges Aprilwetter. Beim Frühstück konnten wir den klitschnassen Dachlawinen zuhören, wie sie laut rumpelnd vom Dach rutschten und auf den Balkon klatschten.
Am Nachmittag habe ich Pippi gezeigt, wie man Freundschaftsbändchen knüpft und sie hat direkt ein ganzes Bändchen geknüpft. Dann haben wir gegessen, und dann mit Pippi das Leben des Brian geguckt. Michel war dazu gebeten, kam aber nicht. Dem müssen wir wirklich dringend das Internet mal abdrehen, das geht so nicht, dass wir den nur zu den Mahlzeiten (und dann nur unter Murren und nur so lange wie es dauert, sich die elterlich geforderte Mindestverzehrmenge reinzuschieben) sehen. Ferien hin oder her.
Das wird der Purche chon merken, dass ihm da etwas entgangen ist, wenn dann demnächst der ganze Haushalt außer ihm permanent den Film zitiert ;-)
Romanes Eunt Domus?
Beim Wetter haben wir hier in Vestfold mehr Glück gehabt, es hat nur den ganzen Tag geregnet und war ein wenig windig. Von Schnee ist schon seit Wochen keine Rede mehr, die Segelboote sind auf dem Wasser, und die Dächer sind frei – letzten Monat habe ich schon wieder meinen halben Strom selber produziert!
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