Tag 4084 – 4086 – So langsam reicht es doch mal.

Es schüttet. Und stürmt. Aber vor allem schüttet es. Das ist jetzt, wenn man überall „offene“ Stellen am Haus hat, eher so lala schön. Es sind zwar überall Planen gespannt und ausgelegt, aber die halten auch nicht alles überall und immer auf, außerdem sind die nicht sehr windbeständig. Ich mag nicht mehr so richtig. Und zu allem Überfluss habe ich, als ich einfach nur den Kamin in meinem Arbeitszimmer anmachen wollte, weil mir kalt war, festgestellt, dass es von der Decke tropft. Bzw. aus der Dachbodenluke. Bzw. kommt es an genau der Stelle durchs Dach. Jetzt ist die Dachbodenluke dauerhaft offen, damit es, statt in alle Ritzen zu kriechen, an der Leiter runterlaufen und in die da platzierte Wanne abtropfen kann. Und die Tür zum Arbeitszimmer ist dauerhaft zu, denn in meinem Büro sind jetzt die Temperaturen, die auch auf dem Dachboden sind, und das sind die Temperaturen, die auch draußen sind. Ich hab noch den Rest des Dachbodens untersucht, das sieht größtenteils ok aus, nur um beide Kamine rum ist es undicht.

Dann hab ich den Dachdecker informiert, gut, dass das Dach eh bald gemacht wird, aber was zur Hölle ey, kann es nicht einfach mal keine neuen Baustellen geben?

Mein ganzes Wochenende ging quasi für Hausdinge drauf. Gestern hab ich mit dem Schreiner den Hänger zum Müll gefahren und geleert (der Hänger war randvoll mit altem Holz und – schlimmer – alter, nasser Teerpappe). Dann hab ich anhand meiner magischen Kräfte als alles-Organisiererin ein Gerüst organisiert, damit ein Beschlag-Mann kommen kann, um Beschläge rund um den Balkon zu montieren, und Regenrinnen an den zwei Seiten, an denen das Wasser ablaufen soll. Einkaufen, bisschen putzen, bisschen Wäsche, sehr viel Kinder rumfahren, mit Michel aus totaler Überforderung und schlechtem Gewissen (andere Geschichte) im Restaurant Zur Goldenen Möwe gegessen. Pippi war bei einer Halloween-Party mit Übernachtung in der Tanzschule. Heute Pippi abgeholt, tropfende Dachbodenluke entdeckt, kurz den Mut verloren und mich eingraben wollen, stattdessen mehrere Mails und Nachrichten geschrieben, Sofortmaßnahmen ergriffen, Pippi zum Schwimmen gefahren, eine Stunde, in der es nur nieselte, dazu genutzt, eine losgerissene Plane irgendwie neu zu befestigen (fragen Sie einfach nicht. Professionell ist das nicht geworden, aber es scheint zu halten. Und weil ich alleine auf dem klitschnassen Balkon rumturnte, dem teilweise Boden fehlt (und die Planken drunter sind nur Deko) hatte ich Michel aufgetragen, alle 10 Minuten zu gucken, ob ich vom Balkon gefallen bin) und den Müllhaufen im Garten wenigstens sehr zu verkleinern, indem ich sämtliche Planken auf den Hänger verfrachtet habe. Mehr putzen, Essen machen, mehr Wäsche inklusive Bügeln. Geige ja, heute, Sport nein. Komplett, 1000%, keine Lust mehr. So langsam will ich eigentlich nur noch die ganze Verantwortung für dieses Projekt auf IRGENDWEN abwälzen und drei Monate nach Bali abdüsen und wenn ich wiederkomme, ist alles fertig. Ach ja und ein Lottogewinn wäre auch nett.

Ein Gedanke zu “Tag 4084 – 4086 – So langsam reicht es doch mal.”

Ich freue mich über jeden Kommentar, außer er ist blöd, dann nicht. Außerdem ist jetzt wohl der richtige Zeitpunkt, um Ihnen mitzuteilen, dass WordPress bei jedem Kommentar eine mail an mich schickt, in der die Mailadresse, die Sie angegeben haben und auch ihre IP-Adresse stehen. Müssen Sie halt selbst wissen, ob Sie mir vertrauen, dass ich diese mails von meinen Devices alle sofort lösche, und ob Sie damit leben können, dass WordPress diese Daten auch speichert (damit Sie nämlich beim nächsten Mal hier einfacher kommentieren können).