Tag 3785 und 3786 – Rumhängen.

Wir machen hier seeeeehhhhhhr geruhsame Weihnachten. Ein bisschen, weil es nötig ist, ein bisschen, weil Laune ist (bei mir) und ein bisschen, weil es auch einfach mal schön ist. Gestern haben wir Lego gebaut und noch mal sehr lecker gegessen, heute waren Herr Rabe, Pippi und ich im Schwimmbad und dann haben Herr Rabe und ich abends endlich Squid Game zu Ende geguckt. Keiner kann mehr Festtagsessen sehen, also gab es Spaghetti Bolognese. Michel hat mir beim Kochen geholfen… und dann nackte Nudeln gegessen. Tjanun.

Es gibt also nichts Neues hier. Wir versuchen allesamt hauptsächlich unsere Batterien zu laden.

Apropos Lego: ich kann für größere Sets die Lego Builder App sehr empfehlen, da kann man dann eine Bau-Party mit mehreren Personen machen und zusammen bauen. Es müssen nur alle die App haben und das Set muss dafür nen QR-Code haben. Da können auch Leute dazu kommen oder wieder raus gehen, das ist alles kein Problem. Also falls jemand auch so paralleles nebeneinander her Bauen mag, ist das super.

Tag 3783 und 3784 – Frohe Weihnachten!

Gestern ging der Weihnachts-Plan endgültig kaputt, und dann musste ich mich erst mal wieder zusammenpuzzeln und Kekse sortieren. Eigentlich sollten wir Besuch haben, aber das wurde dann nichts, aus Gründen, und der Besuch kann nichts dafür, aber traurig bin ich trotzdem und ach. Generell habe ich ganz viele Gefühle dazu und keinen guten Zugang zu eben jenen Gefühlen.

Ein Teil, vielleicht ein Viertel, der Kekse, die wir jetzt haben. Vorm Glasieren.

Heute war trotzdem Heiligabend und jetzt haben wir eben nicht nur normal zu viel zu essen sondern noch für eine Person mehr zu viel zu essen. Pippi hat vormittags Kekse dekoriert und ich habe sehr viel Zeit in der Küche verbracht. Ich habe Pippi dabei auch sehr gerne zugeguckt, Weihnachtskekse backen ist eine sehr schöne Kindheitserinnerung. Ich habe sogar zum zweiten Mal in meinem Leben Zimtsterne gebacken. Ich weiß jetzt auch wieder, warum ich das nie mache, das ist eine solche Klebepampe, die man kaum Teig nennen kann und hinterher ist überall sowohl diese Pampe als auch Puderzucker. Aber grob sternförmig sind sie geworden, und sehr lecker.

Zimt… Häufchen.

Das Essen heute ist sehr gut gelungen, obwohl das Bratenthermometer wohl nen Hau hat. Gut, dass der neue Backofen mit eingebautem Bratenthermometer schon zum Einbau bereit steht. Das Bratenthermometer hat im aus dem Kühlschrank geholten Braten 30 Grad gemessen, und in meinen Händen deutlich über 40, und ich bin nicht krank und der Kühlschrank funktioniert auch. Also ging ich da ein wenig nach Gefühl. Aber hat alles gut geklappt. Die Kinder fanden „Kartoffeln aus Kartoffeln“, also Klöße, gut. Es ist nicht das erste Mal, dass sie Klöße essen, aber sie vergessen das wohl immer wieder. Kloß mit Soß begeistert aber selbst die Auswandererkinder. Nach dem Essen haben wir Bescherung gemacht.

Das Handy ist überfordert von den Lichtern und der Tiefenschärfe.

Mit großen und kleinen Paketen.

Wir haben noch erst mit Oma und dann mit Opa und Tante H. telefoniert, das Schlachtfeld in der Küche beseitigt, Nachtisch gegessen und dann… war ich so müde und voll gefuttert, dass ich auf dem Sofa eingeschlafen bin. Insofern habe ich schon etwa eine Stunde geschlafen und es ist gar nicht so schlimm, dass ich noch wach bin.

Es wird hier anderes Weihnachten, als es geplant war. Machen wir also das Beste draus.

Ich wünsche Ihnen allen geruhsame Feiertage, egal ob und wie Sie feiern! Lassen Sie das Jahr möglichst entspannt ausklingen.

Tag 3781 und 3782 – Putzputzrödel.

Ein großes Haus macht echt viel Arbeit, wer hätte das gedacht. Folgen Sie mir für weitere Tipps von Captain Obvious. Es zeigt sich auch: ich habe ein Kind, das sehr gerne hilft, vor allem bei so „Erwachsenen-“ Sachen, und eines, das… naja. Dabei viel mosert. Und versucht, sich durch besonders schludriges Arbeiten über „Orrrr gib her, ich mach das grad!“ unsererseits um die Arbeit zu drücken.

Weihnachtlich ist es irgendwie noch nicht. Keksteig ist im Kühlschrank (jaja, viel zu spät…), vielleicht hilft das ja. Und heute haben Herr Rabe und Pippi die größte Schnittblume des Jahres aus dem Garten geholt. Wir haben da so viele Tannen und Fichten, die da nicht sein sollen, und eine Tanne hatte ideale Weihnachtsbaummaße. Das ging für die Tanne nicht gut aus. Und wir haben den frischesten Weihnachtsbaum aller Zeiten.

Heute haben wir, wegen einer spontanen Planänderung, den Kindern Hosen gekauft. Pippis Lieblingsjeans hat inzwischen zwei dicke Löcher, eins am Po und eins im Schritt. Und Michel möchte plötzlich doch auch Jeans tragen. Beide Kinder wachsen wie Unkraut. Also waren wir bei den großen Ketten und jetzt haben die Kinder die Jeans ihres jeweiligen Begehrens. Ich verkneife mir den Kindern gegenüber jeglichen Kommentar, dass Baggy auch 1999 schon eigentlich scheiße aussah. Das dürfen sie selber lernen und sie sind beide aus dem Alter raus, wo wir sie noch dazu zwingen konnten, bestimmte Dinge anzuziehen oder nicht anzuziehen. This too shall pass.

So gehen hier die Vorweihnachtstage ins Land. Zwischendurch versuche ich irgendwie, mir das hier zu erschließen:

Ohne die ganzen Vorschläge und kleinen Noten habe ich jetzt, glaube ich, die ersten vier Zeilen Rhythmisch verstanden. Hurra. Aber das Zählen ist allein schon ne Herausforderung und dann kommt noch dazu, dass mein Bogen gar nicht vier Meter lang ist. Die Markierungen sind übriges von meinem Geigenlehrer, aus Zeiten, wo er selbst daran arbeitete. Das ist sein Buch, ich darf das leihen. Rode 24 Capricen ist das, und die sind überraschend schön, aber wirklich hart.

Und Laune ist auch. Gestern Abend war’s echt fies.

Tag 3778 – 3780 – Laune (und Ferien).

Donnerstag und gestern habe ich noch unvernünftig viel gearbeitet, damit wenigstens die meisten großen Klötze von meinem Schreibtisch sind, wenn ich Urlaub nehme. Was ich jetzt habe.

Gestern habe ich außerdem eine Geigenstunde gehabt (die war gut), mir endlich die Haare schneiden lassen (sehr gut!) und war beim Geigenbauer, Saiten kaufen. Scheiße, sind Saiten teuer. Aber ich habe ja auch gerne ein komplettes Set auf Halde liegen, weil Saiten meistens sehr plötzlich reißen.

Auf dem Rückweg von Oslo ging es mir plötzlich gar nicht gut, irgendwas hatte ich nicht vertragen oder es war nicht mehr gut oder so, aber es wollte bitte schnell raus und machte vorher auf dem Weg durchs System große Schmerzen, sodass ich mit Schweißausbrüchen im Zug saß und erst mal meinen Gürtel lockerte, damit alles wenigstens so frei wie möglich passieren konnte. Ich schaffte es nach Hause, war aber den Rest des Tages nur auf verschiedenen Sofas. Heute nach dem Frühstück war erst mal alles raus, glaube ich, da ging es mir schon viel besser.

Heute war ich mit Pippi in Oslo, erst Sachen einkaufen und dann beim Weihnachtskonzert des Lieblingskollegen. Das war sehr schön (beides).

Jetzt allerdings habe ich ziemlich Laune. Hat möglicherweise interne, aber möglicherweise auch externe Gründe. Jedenfalls… ARRRRGGGGHHH!

Lieber schlafen. Morgen ist großer Putztag.

Tag 3776 und 3777 – 17171 Worte.

Heute Inspektionsreport verschickt, für die Inspektion, von der wir Donnerstag zurück gekommen sind. Das soll uns mal einer nachmachen, ich bin wirklich stolz auf uns. Ein kleiner Pups-Report war das auch nicht, sondern 42 Seiten.

Ansonsten… heute Zahnarzt (unspektakulär, ich hab nicht mal nennenswert Zahnstein) und danach habe ich einen kleinen Ausflug unternommen. Es ging um die Anschaffung eines gebrauchten Dingses, das habe ich jetzt, und ich werde sicher davon berichten, aber Sie können ja erst mal raten, was es ist. (Das ist die Ausrede für: ich bin viel zu müde zum Schreiben.)

Tag 3773 und 3774 – Piep, piep, piiieeep.

Hier ist zu viel los und ich bin zu müde für alles und zu overpeopled. Heute haben wir einen Ausflug nach Oslo gemacht, waren auf einem Weihnachtsmarkt mit Hipstergemachten Handarbeitsdingen und dann noch im Nerdladen (verkaufsoffener Sonntag). Der Weihnachtsmarkt war sehr nett, aber zum Teil auch echt sehr teuer. Was ich sehr gut fand: es gab drei Sorten Würstchen vom Grill und die veganen waren am billigsten. Gut, waren immer noch 69 Kronen…

Gestern waren zwei Vorstellungen von Pippi, erst mit ihrer Band, dann von ihrer Ballettgruppe. Beides hat sie super gemacht und wir sind sehr stolze Eltern. So groß ist die schon! Wahnsinn, wirklich.

Naja. Ist schon berechtigt, Sonntags abends einfach ins Bett zu plumpsen.

Tag 3766 – Schubidu.

Hab zwei Bier getrunken, es ist ja immerhin Samstag und morgen dann doch auch mal frei. Der Lieblingskollege und ich haben dann noch sehr lange Kluster Duo gespielt, wobei wir uns langsam ein Publikum erarbeiten. Die Leute fragen sich halt schon, was wir da eigentlich machen. Aber jetzt bin ich ein bisschen beduselt.

Ich freue mich unbändig auf fast acht Stunden Schlaf. Der Lieblingskollege hatte heute Nacht schon über sieben, der hat nämlich, ganz ähnlich wie ich letztes Jahr, heute verpennt.

Es ist erstaunlich okay und wenig schlimm, dass ich dieses Mal hier das Sagen hab, also lead inspector bin. Läuft ganz ok soweit. Ich mag die Bestimmerinnenrolle durchaus auch.

Tag 3759 und 3760 – Die erste Regel.

Erst mal: super produktives Wochenende, eigentlich brauche ich jetzt Wochenende, um mich davon zu erholen. Gestern war ich mit Pippi beim Wertstoffhof, dann Handtücher aussuchen, dann einkaufen, zwischendurch einen Adventskranz fertigstellen, Eier holen, Kartoffeln holen, Zeug für die anstehende Reise ausdrucken, mein Passwort am Computer wechseln, den Ratten-Liefer-Mann treffen (wie immer an der Raststätte, wie immer werden da zu dunkler Stunde gefrorene Kleinnager am Kofferraum überreicht, das ist immer noch absurd) und spontan Schlangen füttern, weil ich versehentlich 20 90 g-Ratten bestellt hatte, statt 10. Jetzt müssen die Schlangen halt öfter kleinere Ratten fressen, weil der Gefrierschrank voll ist. Sie haben sich allerdings auch nicht beschwert. Greg ja eh nie, der frisst auch, wie ich jetzt weiß, recht kurz vor der Häutung noch, aber auch Montys Ratte war heute Morgen dann weg.

Heute dann Haushalt, Wasserwechsel am Aquarium, Blumen gießen, Kinderchaos, Noten suchen, und dann los zum Baum anzünden. Jetzt ist es nur so, dass die erste Regel der Elstadlia lautet: fahr nicht, wenn Schnee in der Spur ist. Die Spur: da wo die Wärmekabel sind. Da war aber Schnee, nasser Schnee, aber ich hatte ja auch nicht so richtig ne Wahl, ich war ja schon halb unten, als ich sah, dass da Schnee war also machte ich irgendwie Augen zu (sprichwörtlich. Meine Augen waren SEHR WEIT AUF) und durch. Naja, das lief so:

Unten angekommen, musste ich erst mal anhalten und atmen, während Pippi mich sehr besorgt fragte, ob alles gut sei. Ja, aber echt grad so. Das war nicht lustig und ich möchte das auf keinen Fall wiederholen.

Naja dann war Tuten und Trommeln und mir wurde eine Fackel in die Hand gedrückt, irgendwie war auch Fackelzug, ich habe ein echt großes Problem mit Fackelzügen generell, und außerdem Angst vor Feuer und Funken und speziell vor Feuer in der Hand von polyesterbekleideten Kindern, die unkoordiniert damit rumwedeln. Wer denkt sich sowas denn aus? Aber die Kinder haben das super gemacht, trotz Scheiß Wetter (es Schnee-nieselte die ganze Zeit). Danach wollten wir aber alle drei einfach nur super schnell nach Hause und weil Pippi heulte weil ihr kalt war und es von unten so aussah, als wären die Wärmekabel angesprungen, unternahm ich den idiotischen Versuch, den Berg raufzufahren. Haha. Ich kam, mit Hängen und Würgen, halb hoch. Durchdrehende Reifen und spritzender Schneematsch und Adrenalin auf Anschlag. Nach dem dritten missglückten Anlauf, den Rest des Berges hochzufahren, gab ich auf. Ich schaffte es irgendwie tatsächlich, vor der Garage der Nachbarn zu parken, aber so, dass man sowohl deren Garage noch benutzen, und, wenn man lebensmüde ist oder Spikereifen hat, den Berg hoch- und runterzufahren. Ich war da eigentlich ganz zufrieden mit mir, aber Pippi heulte jetzt noch mehr, weil sie meinte, dass das alles ihre Schuld sei. Ich habe sie dann beruhigt, wir haben den Nachbarn Bescheid gesagt, dass unser Auto da steht, und dann haben wir diverse Instrumente den Berg hoch getragen. Das sind nur so 100 Meter, also kein Drama, aber zu steil für unser armes Auto.

Oben angekommen bekam Pippi den Auftrag, staubzusaugen und Michel und ich gingen Schnee schippen. Die komplette Straße runter. Das Auto ließ ich trotzdem stehen. Die Aktion dauerte 1,5 Stunden und ich beneidete Pippi hart um das Staubsaugen, um es mal so auszudrücken. Es war nicht viel Schnee, vielleicht 5-7 cm, aber nass und schwer und matschig und dabei nieselte es die ganze Zeit weiter. Und der Berg ist steil und da schippen macht auch echt gar keinen Spaß. Aber wäre schon schön, wenn sich niemand an den Blumentöpfen der Nachbarn an der Ecke (das sind so riesige Schalen aus Beton, wie sie auch gerne in Fußgängerzonen stehen) das Auto verbeulen oder am Feld im Graben landen müsste.

Und danach hatte sich ja gar nicht magisch das Haus selbst gereinigt (also über Pippis Staubsaugen hinaus) oder Essen gekocht. Also haben wir das auch noch alles gemacht. Es wurde alles furchtbar spät, aber es ist jetzt auch alles wirklich sauber. Die Kinder wurden dieses Mal zum Tauschen verdonnert, also Pippi putzte mit mir die Küche und Michel mit mir das Kinderbad, und es wurde nur wenig gemurrt. Michel entdeckte beim Wischen des Badezimmers, dass Wischen gar nicht so schlimm ist und wischte dann noch freiwillig die Küche und das Wohnzimmer, was wirklich super und auch wirklich nötig war. Pippi half beim Dampfnudeln machen mit und bekam die komplette Hefeteig-Einweisung inklusive Teig schleifen, aber dafür haben auch beide Kinder sehr gerne das Essen gegessen. Ich habe dafür die neue Edelstahlpfanne ausprobiert und erstaunlicherweise ging das sehr gut und nichts ist angebrannt. Es hat sich noch nicht mal festgesetzt. Ich werde eventuell noch Edelstahlpfannenfan, wer hätte das gedacht?

Jetzt werde ich mal ein bisschen schlafen. Gepackt ist noch nichts. Aber ich will und werde mich nicht dafür runter machen, was alles nicht getan wurde.

Morgen wird auch der Elektriker angerufen, denn die Wärmekabel müssen dringend wieder einsatzbereit gemacht werden. Nicht am Sonntag mit drülftausend Geld Wochenendzuschlag, aber halt schon, bevorzugt sehr bald. Es springt wohl immer wieder die Sicherung raus. Drücken Sie uns die Daumen, dass es erstens weiter reget und Plusgrade bleibt, und zweitens die Kabel bald wieder funktionieren.

Tag 3758 – Endlich vollbracht.

Ich habe soeben einige Weißwaren bestellt. Wir können dann jetzt unsere Küche technisch bedeutend upgraden. Das war teuer, aber eine Ausgabe, die wir eingeplant haben und tatsächlich haben wir durch das Warten auf Black Friday immerhin etwas gespart. Ich habe auch gestern schon einen Quooker im Black Friday-Angebot bestellt, weil der Installateur eh nicht zu Potte kommt.

Uffz. Das war überraschend nervtötend. Jetzt lieber schnell schlafen, morgen muss ich bügeln, Sonntag haben die Kinder „Baum anzünden“* mit dem Korps.

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*nicht tatsächlich einen Baum anzünden, das heißt nur so hier, wenn man „die Licher am Weihnachtsbaum anzündet“.

Tag 3755 und 3756 – November.

Es ist einfach der schlimmste Monat. Es ist kalt, aber noch nicht richtig kalt. Es ist dunkel, richtig dunkel. Es ist Eis auf der Straße. Es ist auch manchmal Schneematsch auf der Straße. Es ist noch nicht Weihnachten. Alles ist tot. Alle arbeiten rund um die Uhr, was soll man auch sonst machen. Alle haben schlechte Laune, aus allen den oben genannten Gründen.

So viel Vitamin D kann man echt gar nicht nehmen, damit das erträglich wird. Wenn ich Winterschlaf halten könnte, wäre ich sofort dabei. Im Herbst eine Speckschicht anfuttern und dann bis Mitte April in irgendeiner Höhle schlafen. Ich finde, das könnte man mal entwickeln.

Aber stattdessen schlafe ich, wenn’s hoch kommt, sechs Stunden und recherchiere spät abends noch Backöfen im Black Friday Angebot. Unser Backofen ist zwar so ganz ok, aber da er ein Kombigerät mit einer wirklich grottigen Induktionsplatte oben drauf ist, muss er trotzdem gehen. Und dann ist halt die Frage, ob man viel oder richtig viel Geld ausgeben will. Da kann eine schon mal nachts drüber nachdenken, ob es wirklich eine Dampf- und eine Airfryer- und eine Pyrolysefunktion und drölfundsechzig Programme für alles und Tralala sein muss. Andererseits kauft man vielleicht alle 20 Jahre mal nen Backofen.

Nen Backofen, der nen Essensplan macht, mit ausgewogenen Mahlzeiten, die nicht zu viel bearbeitetes Zeug beinhalten, die sich in maximal 30 Minuten zubereiten lassen, und die beide Kinder essen, den würde ich nehmen. Die Zutaten entsprechend direkt nach Hause ordern auch bitte. Und von Ende Oktober bis Mitte April bitte auch selbsttätig zubereiten, da kann ich ja nicht, da halte ich Winterschlaf.