Hier passiert nichts spannendes. Nicht mal politisch. In den USA passieren hingegen so viele „spannende“ (also gruselige) Dinge, dass mir persönlich das Popcorn inzwischen quer im Hals stecken geblieben ist. Vielleicht sollten wir bald Flüchtlingslager für Leute, die der Orange zum Beispiel durch bloße Existenz unangenehm aufgefallen sind, einrichten. Also zum Beispiel alle LGBTQI-Personen, PoC, politische Gegner*innen und ehemalige Staatsbedienstete. Wir können dann auch schon mal anfangen, nen Rüstungsfonds für Kanada einzurichten.
Es sind noch nicht mal zwei Wochen rum, kaum zu glauben.
Mein Jetlag ist immer noch da, erkennbar an der Uhrzeit. Naja. Wird schon wieder. Morgens möchte ich allerdings definitiv nicht aufstehen und hasse den Wecker inbrünstig für das Klingeln.
Was gäbe es da schöneres, als drei Tage in einem Webinar über Risikomanagement rumzuhängen? Spoiler: sehr vieles. Aber immerhin im Homeoffice. Im Nachhinein bin ich auch gar nicht mehr so traurig, dass ich Montag wegen der Flugverspätung nicht im Büro beim 60. Geburtstag einer Kollegin war, denn mein Lieblingskollege hat da wohl versehentlich ein bisschen gesuperspreadert. Er selbst wurde in der Nacht auf Dienstag krank und seit heute ist das halbe Inspektorat krank. Ausgerechnet der Lieblingskollege, der ist nämlich ein bisschen germophob (Berufsschaden). Aber er wusste ja nicht, dass er sich was eingefangen hatte. Es ist irgendeine Halsschmerzen-Husten-hohes-Fieber-Krankheit, die kein Covid ist. Dem Lieblingskollegen ging es aber heute schon viel besser, ich gehe davon aus, dass der Rest der Inspekteur*innen das auch überleben wird. Leid tun sie mir trotzdem. Ich bin gespannt, ob ich morgen dann alleine im wöchentlichen Kaffee-Meeting sitze, weil alle darnieder liegen.
Ansonsten geht es politisch allerorten rund. Die Orange drüben schmeißt den halben Staatsapparat raus, wir (im Inspektorat) sehen den Vertrag zwischen der EU und den USA zur gegenseitigen Anerkennung von Inspektionen schon am seidenen Faden hängen. Das wäre blöd, der Vertrag macht nämlich, dass wir für die allermeisten Medikamente eben NICHT in die USA reisen müssen, um uns selbst zu überzeugen, dass die gut hergestellt werden, sondern dass wir uns da auf das Urteil der FDA verlassen. Und umgekehrt. Niemand will für die Inspektion irgendeines Paracetamolherstellers extra in die USA reisen. Anyway. Die Orange ist also wie immer komplett Gaga. Der Merz Fritzl aber ja wohl auch, der hat ja wohl den A… auf und den Schuss nicht gehört und überhaupt. Und auch hier ist politisches Chaos, nachdem sich die zwei Koalitionsparteien über Energiepolitik in die Haare bekommen haben. Jetzt geht man getrennte Wege, es müssen ein knappes Duzend Minister*innenposten neu besetzt werden und am Ende haben wir bis zum Herbst voraussichtlich eine Ein-Parteien-Minderheitsregierung, die nichts alleine entscheiden kann. Dann sind eh Wahlen.
Überall also Chaos. Würde dazu gerne mal die Risikoanalysen sehen. Ach, gibt’s nicht??? Hmm!
Jetlag ist wie Muskelkater. Der zweite Tag ist am schlimmsten. Heute ist gewissermaßen ja der zweite Abend und ich bin knallwach. Kein Wunder, es ist ja auch erst halb sieben. Tjanun. Ich habe jetzt Melatonin genommen und warte auf die Wirkung.
Der Tag war langsam. Vor allem am Anfang. Ich hörte einem Webinar über Risikomanagement zu und ganz vielleicht bin ich irgendwann gegen 11 darüber auch eingedöst, weil es so langweilig und ich so müde war. Der Lieblingskollege hat mich geweckt, indem er mich angerufen hat.
Heute habe ich mich endlich getraut, die Fotos und das Video von der Burlesque-Show anzugucken. Aus Gründen überraschend großer Feigheit (ich habe große Probleme damit, Bilder und vor allem Videos von mir selbst anzusehen. Auf Bildern sehe ich zu 90% seltsam aus, auf Videos fallen mir Dinge auf, die mir lieber weiterhin nicht bewusst wären) habe ich das jetzt gut zwei Wochen vor mir her geschoben. Das Video muss ich noch hochladen, aber hier sind zwei Bilder, vom Anfang und vom Ende:
Beide Bilder von Joakim S. Enger (@engerj). Er ist sehr gut, denn ich sehe nicht seltsam aus.
Hach, ich freu mich drauf, wieder die Netzstrumpfhose anzuziehen.
Ich bin zu Hause. Es hat dann, dank eines kleinen Sprints durch den Flughafen von Reykjavik, doch geklappt mit dem Anschluss. Aber was für ein Gerödel. Im Flugzeug schlafen konnte ich auch kaum, es war einfach zu unbequem ohne einen Sitz, den man flach machen kann (ja, da bin ich verwöhnt).
Jetzt muss ich dringend ausnutzen, dass ich tatsächlich jetzt gerade müde bin. Gute Nacht!
Die Niederländerinnen haben schon wieder einen Anschlussflug verpasst. Zwar sind sie jetzt auf der richtigen Seite des großen Wassers, aber in einem überfüllten Flughafenhotell in JFK. Ich habe heute schon mal mit Desktop-Inspektion angefangen und gruselige Dinge gesehen, die sich hoffentlich nicht bewahrheiten. Morgen fahre ich dann mit einem Taxi um 9 zur Site und fange schon mal an und so um 12 kommen dann die Niederländerinnen. Vielleicht. Hoffentlich.
Um ehrlich zu sein, schlauchen mich diese ganzen Planänderungen ein bisschen.
Immerhin meine Erkältung ist seit ein paar Stunden auf dem Weg der Besserung. Ich merkte es ganz deutlich, den Punkt, an dem ich mich nicht mehr mit Gewalt zu irgendeiner Form von Bewegung zwingen musste. Der Weg zum 1 km entfernten Starbucks war plötzlich nicht mehr gruselig lang und potentiell erschöpfend, sondern ein netter Ausflug an der frischen Luft mit Sonnenschein. Hurra!
Dafür bin ich dann gleich mit dem Schienenbein gegen das Sofa in meinem Zimmer gerannt, jetzt habe ich einen fetten blauen Fleck und es tut immer noch weh. Schweinerei.
So, ich muss jetzt schlafen, morgen bin ich bestimmt wieder um vier wach.
Die Niederländerinnen riefen heute morgen an. Das konnte nichts gutes bedeuten und tat es auch nicht: sie haben ihren Anschlussflug in Paris verpasst und kommen jetzt erst morgen Abend an. Tja. Ich werde also morgen vom Hotelzimmer aus arbeiten, 5 PQRs lesen und Listen erstellen, was wir alles in den nun nur noch 4 Inspektionstagen ansehen wollen.
Heute habe ich nicht viel gemacht, es dauerte fast einen halben Tag, mich selbst aus dem Hotel zu zerren um endlich was einzukaufen. Aber jetzt habe ich mehr Wasser, als den halben Liter Wasser, den sie einer hier im Hotel am Tag gönnen. Und, viel wichtiger, ich habe Tee und kann jetzt heißes Wasser mit Geschmack trinken, in der einsamen Hoffnung, dass das meinen Husten beruhigt. Ich meine, man muss so fair sein und sagen, dass es das tatsächlich auch tut. Entweder wegen Tee oder wegen der Zufuhr großer Mengen Flüssigkeit. Ist ja egal, was, Hauptsache es wirkt. Der Spaziergang zum Supermarkt war ebenfalls nice. Ich passte eine Pause im Dauerregen ab, aber es war kühl und feucht draußen, ein Traum für meine leicht geschundenen Atemwege. Der Supermarkt überforderte mich, das haben Supermärkte ja eh schon so an sich, aber in fremden Ländern und speziell hier ist es mit 10 potenziert. Irgendwie bekam ich aber alles, was auf meiner Liste stand.
Am Nachmittag arbeitete ich ein bisschen und las dann, während ich auf Uber eats wartete, über North Carolina nach. Ich war recht zufrieden, als sich bestätigte, was ich so halb zu erinnern glaubte: das ist einer der Swing States. Was ich allerdings nicht wusste, ist, dass diesem Staat auch immer wieder „Gerrymandering“ vorgeworfen wurde. Das ist das gezielte Verschieben von Grenzen, um bestimmte Wählergruppen entweder in den Staat reinzuholen oder rauszuschieben. Gerrymandering als Begriff hat sich etabliert, weil das irgendwann damals(TM) mal so seltsame Auswüchse hatte, dass der Staat, den es betraf, aussah, wie eine bestimmte Art Salamander.
Nur wie die Waffengesetze hier sind, weiß ich noch nicht, aber ich hab ja morgen noch den ganzen Tag Zeit.
Ich habe eine Erkältung oder sowas, es ist nervig, aber nicht wirklich schlimm. Es ist kein Covid. Fieber habe ich auch nicht. Gestern Abend schmeckte alles fad, aber heute war der Ingwertee schon wieder ordentlich scharf. Am schlimmsten finde ich die Gliederschmerzen (wie gesagt, mein Körper findet seit ein paar Jahren, dass die zwingend dazu gehören, wenn man schon mal irgendwas hat) und dass ich deshalb keinen Sport machen kann. Aber seit Mittwoch nachmittag hänge ich deshalb muffelnd in den Seilen und hasse alles. Packen habe ich heute aber geschafft und dabei festgestellt, dass mir eine Hose inklusive Gürtel abhanden gekommen ist. Wtf. Natürlich ein Gürtel, den ich sehr mag. Die Hose auch, das ist eine von drei identischen Inspektionshosen. Wer zur Hölle verschlürt eine Hose?
Morgen geht es in die USA. Wenn sich mein Körper dann immer noch in sämtlichen Knochen und Gelenken anfühlt, als wäre ich 80, werde ich wohl die ganze Zeit FFP2-Maske tragen und mich und meine Mitmenschen beglückwünschen, dass ich einen Platz mit mehr Platz gebucht habe, sodass ich wenigstens ein bisschen Abstand zu Leuten habe.
Heute morgen war ich endlich mal wieder zur Blutprobe. Mein Stoffwechsel (also die Thyroxindosis) soll ja eigentlich alle 6 Monate kontrolliert werden. Das letzte Mal war im Februar, hrmhrm. Ehrlich gesagt würde ich gerne Geld dafür bezahlen, wenn das so liefe wie bei meinem Zahnarzt: der schickt mir einfach jedes Jahr nen Termin. Wenn mir der nicht passt, muss ich ihn verschieben. Wenn ich kann, tauche ich einfach zu diesem Termin auf und halte optimaler Weise danach für ca. 11 Monate nichts mehr, bis ich die nächste SMS mit einem Termin bekomme. Aber so ist es nicht, und ich kann da auch nicht einfach auflaufen und sagen „Bitte einmal Blut abnehmen“, sondern ich muss da innerhalb der Telefonzeiten anrufen und dafür einen Termin machen und das fällt mir schwer. Und dann „vergesse“ ich das. Also ich mache es einfach nicht, ich weiß sehr wohl, dass ich das machen müsste. Aber die Telefonzeiten sind auch doof und immer so viel zu tun und [tausend weitere Ausreden denken]. Es spielt auch rein, dass die Kontrolle an sich doof ist. Nicht wegen der Blutabnahme, die geht klar (zweimal im Jahr ist ja nichts gegen die Anfänge des Morbus Basedow, da war Kontrolle alle zwei Wochen. Da habe ich perfektioniert, beim Stechen schon Voraussagen zu können, wie schlimm der Erguss wird. Da habe ich auch angefangen, denen bewusst oft den linken Arm hinzuhalten, obwohl die Blutabnahme rechts einfacher ist, aber rechts fing es schon an, ziemlich vernarbt zu werden). Aber weil ich vor der Blutabnahme kein Thyroxin nehmen kann (verfälscht die Resultate, hab ich auch schon mal versehentlich verifiziert, dass es tatsächlich so ist). Auch das ist nicht schlimm, einen Tag auslassen merkt man nicht, wenn man sonst sehr konsequent mit der Einnahme ist, schon mal gar nicht an dem Tag selbst. Das Problem ist, dass ich laut Packungsbeilage 30 Minuten, laut Patient*innenorganisationen eine Stunde, nach der Einnahme auch keinen Kaffee trinken soll. Ich warte eine Stunde. Am wichtigsten ist, dass man es immer gleich macht und nicht mal so und mal so, das gibt dann schwankende Kurven, das will man nicht. Anyway, mein Morgen sah also statt wie üblich
Tablette im Halbschlaf nehmen, sobald der erste Wecker klingelt
Dösen bis zum zweiten Wecker
Langsam aufstehen, Zähne putzen, fertig machen, entweder selbst Kaffee machen oder von Herr Rabe einen gemacht bekommen und Punkt 1 Stunde nach der Tablette Kaffee trinken
folgendermaßen aus:
Schlecht schlafen, weil morgens ja was anders sein würde, an das ich mich UNBEDINGT erinnern muss
Beim Wecker (Einzahl) auf dem Nachttisch rumwühlen und dann mich erinnern, dass ich ja die Tablette nicht nehmen darf
Im Bett rumschlunzen, während Herr Rabe sich Kaffee macht
Traurig Wasser trinken beim fertig machen
Um 9 der Arzttermin. Um 09:15 Blutabnahme, um 09:16 die Tablette intus
Alles und alle hassen bis 10:16
Herr Rabe anfauchen, weil er mich um 10 anspricht
Um 10:16 den von Herrn Rabe zur Beschwichtigung gemachten Kaffee in einem Zug halb leer trinken
Ab 10:30 signifikant bessere Laune.
Ich fürchte, ich bin recht abhängig von dieser Morgentasse Kaffe. Immerhin trinke ich nur noch 2 Tassen Gläser an normalen Tagen. Aber dieser eine am Morgen, um in die Gänge zu kommen, der ist wirklich essentiell.
Den Arbeitstag vergessen wir einfach komplett, der war doof. Alle bekloppt bei der Arbeit.
Aber danach war ich beim Ballett, und da habe ich das beste Kompliment ever bekommen. Wir haben ja eine Vertretung, weil unsere eigentliche Lehrerin ein ganz kleines Baby hat. Und die Vertretung sagte letzte Woche schon, wir hätten sehr hohes Niveau (für eine Erwachsenengruppe), das war ein bisschen süß, weil sie meinte, sie sei „positiv überrascht“. Als wären wir so Omas (und ich hab schon einige Omas beim Ballett gesehen, da schlackert so manch einer mit den Ohren). Heute meinte sie aber zu mir direkt, ich hätte sehr gutes Turnout und dann noch „du machst das schon dein ganzes Leben, hmm?“. Und ich finde, für einmal die Woche Ballett, das ich mit 22 angefangen habe, ist das sehr beachtlich. Und gerade am Tournout habe ich wirklich viel gearbeitet, weil ich da nicht viel von Natur aus von habe. Ich muss da viel drauf achten und ständig korrigieren, sonst macht meine Hüfte, was sie will. Seit einiger Zeit arbeite ich auch an meiner Fußgelenkkraft, für ein höheres, hübscheres und stabileres Releve (bestimmt mit Accents überall). Für den Tag, wo das wer lobt, sollte ich mir schon mal eine angemessene Belohnung ausdenken.
Hach. Das war fast so schön, wie als eine neue beim Ballett zu mir gesagt hat, das sähe so schön und leicht bei mir aus. Schön, wenn es nach außen hin leicht aussieht, während ich mich ca. so leicht wie eine Seekuh fühle.
Herr Rabe schleppte neulich via den Schlagzeuger seiner Band eine norwegische Punkrockband an, die ein richtig fettes Brett Musik macht und dazu… hauptsächlich Quatschtexte, zum Beispiel wie sie ewig lang Bolognesesauce (oder so?) kochen und sich dabei so richtig geil und fein vorkommen, wenn das da ewig rumköchelt und sie immer mal ein Stückchen Butter reintun. Herr Rabe wollte mit besagtem Schlagzeuger heute auf ein Konzert gehen, jaja, sagte ich damals, also letztes Jahr noch, das ist ja ewig her. Ich frotzelte noch, dass ich ja mitkommen könnte.
Heute entschied ich mich recht spontan dazu, tatsächlich mitzukommen. Ich mag solche Musik wirklich gerne, und wen juckt’s, wenn ich keinen einzigen Text kenne, das ist ja kein Karaokewettbewerb. Pippi übernachtete bei einer Freundin, Michel ist gerne mal einen Abend alleine zu Hause.
Der Schlagzeuger plus ein Haufen Kumpels wollte gerne auf der Galerie sitzen, also saßen wir da erst mal.
Auf alles vorbereitet, deshalb auch Kontaktlinsen statt Brille.
Naja also da so sitzen, das ist ganz nett, aber nicht so ganz die hundertprozentige Konzertexperience für mich. Die Ränge dort füllten sich zwar noch mit Gästelistenbesuchenden (die alle aussahen, als wären sie die Familien den Bandmitglieder, also so Mutter, Vater, Tante, Onkel, Cousine Tina und ihr Typ), die ein bisschen fehl am Platz wirkten und auch der Rest der Galerie füllte sich komplett. Aber unten war alles voll. Irgendwie leicht verlockend, um ehrlich zu sein.
Die Voracts fingen recht pünktlich um 8 an, und waren… was soll man sagen… irgendwie Troll-mäßig ausgewählt? Denn es war erst ein HipHop-DJ, der amerikanischen HipHop auflegte, und dann ein Comedian, der mit wem aus dem Publikum ein Bier exte. Sehr seltsame Geschichte. Aber um etwa neun Uhr ging es endlich los mit: Aktiv Dödshjelp. Übersetzt: Aktive Sterbehilfe. Da hatten wir auch echt lange genug auf dem Hintern gesessen.
Wie man sieht, eine 4-Bassisten-Band*.
Und es war super. Es war laut (ein Hoch auf die Ohropax-Musik-Ohrstöpsel), es war schnell, es war Quatsch und Gegröle und die Licht-Show war auch echt super. Es gab sogar Pyrotechnik und alles! Wir reden hier von einer Band, die grade mal ein (1) Album draußen hat. Der Saal war voll, die Laune gut und es stimmte alles. Nach vier oder fünf Liedern gingen Herr Rabe und ich runter und kämpften uns ein Stück nach vorne.
Da wurde getanzt, weiter vorne auch gepogt, und die ganze Stimmung war super. Sogar die paar rotzevollen Typen, die es einfach immer gibt, waren friedlich und niedlich.
Die Band spielte eineinhalb Stunden etwa, was beim durchschnittlichen Energielevel der Songs wirklich beachtlich lange ist. Es gab auch kaum Labermoderationspausen, wie bei den Ärzten. Lieder wurden kaum angesagt. Einfach Zack, nächstes, weiter geht’s.
Es war rundum richtig gut. Nur hinterher 45 Minuten an der Garderobe anstehen, das war nicht so cool.
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*natürlich nicht 4 Bassisten. Das ist ein Insider.