Tag 3077 – Weihnachtlich.

Am ersten Tag mit Tauwetter seit ewig machten Michel und ich uns heute auf den Weg in die Hauptstadt, um das Weihnachtskonzert meines Lieblingskollegens anzugucken. Der spielt in einer Janitsjar, also sowas wie einem Korps, und zwar seit… mehreren Jahrzehnten in der selben Janitsjar. Die sind schon recht gut, aber noch nicht so unerreichbar gut wie die Garde zum Beispiel und außerdem mag ich den Lieblingskollegen. Der macht zwar aus seinem Privatleben immer ein großes Geheimnis, aber ich habe mich mal wieder aufgedrängt und der Lieblingskollege hat sich auch aufrichtig gefreut. Michel habe ich mitgeschleppt, damit der mal aus dem Haus kommt und weil er im Frühjahr auch schon mal mit war und das ganz gut fand. Das Konzert war dann auch wirklich gut, eine schöne Mischung aus traditionellen und moderneren Weihnachtsstücken und als Bonus ein recht abgefahrenes Saxophon-Quartett, das nichts mit Weihnachten zu tun hatte. Michel fand es auch gut und möchte beim nächsten Mal wieder mit kommen (dabei waren wir dieses Mal nicht mal hinterher Sushi essen).

Anekdote: vorher waren wir noch schnell ein Buch zurück geben, das ich versehentlich doppelt gekauft habe, und selbstverständlich ist es an einem Samstag eine Woche vor Weihnachten in Oslo unerträglich voll. Michel hatte zwar sein Auge auf Paradiesäpfel geworfen, die da wohl auf dem Weihnachtsmarkt verkauft wurden, und wir standen auch vor dem Eingang zum Weihnachtsmarkt (der ist da abgegrenzt und umzäunt, wahrscheinlich damit die besoffenen Büroangestellten sich post Weihnachtsfeier nicht zwischen den Buden verlaufen). Da fragte ich Michel aber, ob es total schlimm wäre, wenn wir das mit dem Paradiesapfel sein ließen, und er sagte, nein, gar nicht schlimm und da auch viel zu viele Leute. Es gab dann lieber ein HotDog vom Kiosk an der Bahnhaltestelle. Später beschwerte sich Michel noch darüber, dass alles komisch riecht und alles durcheinander riecht „Essen, Parfüm, Kamin, und die Bahn riecht nach nassem Dreck, das ist zusammen total eklig!“ und ich konnte dem nur beipflichten. Ich möchte noch „nasse Wollkleidung“ und „Füße die den ganzen Tag in dicken Stiefeln stecken“ auf der Gruselgeruchsliste hinzufügen. Im Winter riechen Leute einfach nicht gut.

Abends rätselten Herr Rabe und ich am gemeinsamen Adventskalender weiter, bis es sehr spät war und mein Kopf auch nicht mehr ganz dabei war.

Tag 3075 und 3076 – Emsig.

Alles muss fertig werden, eigentlich arbeite ich nur und falle abends irgendwann um. Zwischendurch irgendwann werden Bestellungen bei der Apotheke (hüben wie drüben) aufgegeben, Bücher bestellt, andere Bücher mit Click & Collect bestellt, weil Michel jetzt liest. Oder besser – ein Buch gelesen hat und man das ein bisschen pushen muss, solange er begeistert ist.

Irgendwie noch Sport (naja, ein wenig Bewegung) und Geige in den Tag gequetscht und heute Abend mit Herrn Rabe ein bisschen Fernsehen geguckt, auf unserem flecklosen Fernseher. Jetzt ist wirklich Zeit für erst Bett und dann Wochenende. Und generell ist langsam mal Zeit für Urlaub (zwei Arbeitstage noch).

Tag 3073 – Fertig!

Das Semester ist zu Ende getanzt. Weiter geht’s im Januar. Meine rechte Wade fühlt sich an, als hätte ich auf den letzten Drücker noch was übertrieben. Das ist leider realistisch.

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Nach ordentlich viel Schnee am Wochenende kommt jetzt noch mal zwei Tage ordentlich kalt (grad noch mal geschaut: es sind jetzt nicht mehr -19 Grad angekündigt, sondern nur noch -15, Hurra!) und am Wochenende dann +5. Ich habe heute gelernt, dass das auf Norwegisch „kakelinna“ heißt, also, äh, „Kuchentauwetter“. Diese durchaus übliche Tauwetterperiode im Dezember hat man nämlich früher im Volksglauben auf das Backen von Plätzchen und co. zu Weihnachten zurückgeführt. Das muss gewesen sein, bevor Thermodynamik erfunden wurde.

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„Alle“ haben Covid. Ich möchte bitte weiterhin nicht Covid haben. Bisher bin ich ja recht glimpflich davon gekommen, das darf gerne weiter so bleiben.

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So. Augen zu.

Tag 3072 – Diesdasmüde.

Es ist mir nicht mehr möglich, wach zu bleiben. Montage schlauchen total, nach der Arbeit im Büro habe ich eigentlich immer Kopfschmerzen. Außerdem muss ALLES(TM) noch vor Weihnachten, genau genommen nächstem Mittwoch, fertig sein.

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Heute war bei Pippis Tanzen Vorführstunde und da sind wir alle brav aufgelaufen. Es war sehr süß. Wenn Pippi nervös ist, wird sie zum Clown. Aber einem süßen und sehr gelenkigen Clown.

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Nachdem einer Bekannten der Facebook-Account gesperrt wurde, weil jemand ein gegen Metas Communityregeln verstoßendes Instagram-Konto damit verknüpft hatte, habe ich meinen Instagram Account anfallsartig gelöscht. Ich war da eh schon nicht mehr und vielleicht kann man in so einem Fall dann damit argumentieren, dass man gar keinen Instagram-Account hat. Und weil ich das schon lange vor mir her schiebe und dann grad so drin war, habe ich Twitter auch gleich dicht gemacht. Auch da hab ich seit langem nicht mehr rein geguckt und diese Kapitalismusorgie, die Moskus da feiert, ist mir zutiefst zuwider. Irgendwie komisch, das war mal so wichtig für mich und jetzt ist es antiklimaktisch einfach, Puff, vorbei.

(P.S. ich brauche keine Tipps für Substitute, ich bin da ausreichend informiert. Aber ich möchte zur Zeit auch gar keine [Tipps und Substitute] haben.)

Tag 3070 und 3071 – Kulturelle Erziehung.

Das Wochenende plätscherte so dahin, zu meinem Glück und Frohlocken war ich gestern sogar gute vier Stunden alleine zu Hause und hab auch nur in der Hälfte davon Geige gespielt. Ähäm.

Heute bekamen wir leider einen übermüdeten Michel zurück, der keine Medikamente genommen hatte und wegen Müdigkeit extra Kotzbrockig drauf war. Diesen motzenden, unzufriedenen, überreizten, zappeligen Haufen Kind und seine kleine Schwester zerrten wir dann in ein klassisches Konzert, weil was könnte schon schief gehen.

Das Konzert war aber tatsächlich super. Ein Klassiker unter den Klassikern und leicht zugänglich auch für Kinder – Die 4 Jahreszeiten von Vivaldi. Die kompletten*. Der Solist und, hmm, das heißt sicher nicht Dirigent, Orchesterleiter? war Christian Li, ein „Wunderkind“ aus Australien, über den ich schon viel gutes gehört hatte. Und es war auch wirklich toll. Wenn ich überlege, was ich mit 16 so gemacht habe, und wie reif, vielseitig, präsent, bescheiden und geschmackvoll diese Aufführung heute war… ähm ja. Prodigy gonna prodigy. Aber wirklich faszinierend, wie sich dieser auch körperlich nicht große Typ mit 16 Jahren da hinstellt und ein komplettes Streichorchester (alle mindestens doppelt so alt wie er) anleitet, dabei selber spielt und das ganze so hinkriegt, dass man nicht das Gefühl hat, 300 Jahre alte Musik zu hören, die man (also zumindest ich) auch schon in 142 verschiedenen Aufnahmen gehört hat. Wirklich toll.

Michel verschlief einen großen Teil des Konzerts und so löste sich auch diese Herausforderung. Pippi fand das Konzert super gut und lief auch danach noch durch den Bahnhof und machte „DÄNN-döddeldöddeldöddel-DÄNN-döddeldöddeldöddel-DÄNN-döddeldöddeldöddel-DÄNN!“

Jetzt schlafen alle. Inklusive mir, jedenfalls fast. Gute Nacht!

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*Naaaa, wie viele Sätze haben die 4 Jahreszeiten? Wenn Sie mal angeben wollen: 12, denn jede Jahreszeit ist ein eigenes Konzert mit 3 Sätzen, jedes klassisch mit einem schnellen, einem langsamen und dann wieder einem schnellen Satz. „Man“ kennt halt aus jeder Jahreszeit nur einen, höchstens zwei Sätze, nämlich die schnellen.

Tag 3069 – Uff.

Es war ein gar nicht mal so schöner Tag, das zu erzählen würde aber ein bisschen viel aus Michels Privatsphäre breittreten, also lasse ich das.

Abends war ich mit Pippi alleine, weil Michel bei seinem Kumpel übernachtet und Herr Rabe bei der Weihnachtsfeier seiner Firma war (den habe ich eben vom Bahnhof abgeholt). Wir machten Mutter-Tochter-Abend mit Sushi essen und danach einen Film gucken. Pippi hatte einen Weihnachtsfilm ausgesucht, eine Komödie auf Netflix, die harmlos unterhaltsam war. Pippi macht trotzdem bei jedem Bussi Kotzgeräusche. Was ich an dem Film irgendwie blöd fand: alle kriegen am Ende doch noch wieder Erwarten ihre individuellen Träume erfüllt, nur der nerdige Sohn, der so gern nach Yale will, nicht. Der kriegt zwar nen „Kuss“ (Bussi auf die Lippen) von dem Mädchen, was er gut findet, aber nach Yale kommt er nicht. Sowas ärgert mich. Was ist falsch an nerdig sein und nach Yale wollen und warum ist ein Bussi wichtiger? Die Botschaft ist irgendwie „er muss erst reifen/leben/Spaß haben“ aber ich kaufe die nicht. Hollywood, ey.

Der Abend war aber sehr schön mit der kleinen Rübennase. Die habe ich dann nur noch ins Bett verfrachtet und es gab nur kurz Protest und dann noch kurz Gehampel im Bett und dann wurde auch schon geschnorchelt.

Tag 3067 und 3068 – Neu.

Ugh, die App sieht anders aus als vor dem letzten Update. Warum auch Sachen einfach mal so lassen, wie sie sind, solange sie so zufriedenstellend funktionieren.

Nicht neu: Michel hat wieder Fieber, ich weiß nicht, wie er das schafft, andererseits geht in der Schule zur Zeit alles rum, was rumgehen kann. An Arbeitsplätzen ja auch.

Der Lieblingskollege und die Lieblingskollegin riefen aus China an. Erstens war die Verbindung grausig, als führe man die ganze Zeit durch einen Tunnel. Wirklich seit vielen Jahren keine so schlechte Verbindung mehr gehabt. Es erforderte von meiner Seite viel Willenskraft, nicht einfach aufzulegen und das Gespräch per SMS (as if it’s 2003, nicht neu) weiterzuführen. Zweitens berichten sie, dass in China sehr viele verrotzte und herumhustende Menschen unterwegs sind und dabei gar nicht mal unbedingt Mundbinde tragen. Das ist neu oder zumindest unerwartet. Drittens frage ich mich, wann sie wohl ankommen und sehr lieb zu mir sind, weil irgendwer den Report, zumindest die Deficiencies, noch vor Weihnachten, in der Praxis vor Ende nächster Woche, qualitätssichern muss und ich eine von zwei Personen bin, die dafür in Frage kommt. Die andere ist unter einem Haufen Arbeit begraben. Nicht neu, vor Weihnachten ist immer schlimm.

Das war’s, mehr Neues und weniger Neues ist nicht passiert.

Tag 3065 und 3066 – Konstant irgendwie.

Ach, was wäre das schön, wenn ich einfach so oder so wäre. Stattdessen bin ich manchmal echt gut, und manchmal echt bläh. In allem. Zum Beispiel habe ich Samstag so Geige gespielt, dass ICH SELBST mit dem Ergebnis zufrieden war und mir wünschte, ich hätte das aufgenommen. Oder letzte Woche, da war ich beim Tanzen wirklich gut über lange Strecken, konnte Attitude im Releve ohne Festhalten halten AUF BEIDEN SEITEN, konnte doppelte Pirouetten sauber landen und einfache nur deshalb nicht, weil ich ungewollt zu viel Schwung hatte und immer mindestens eineinhalb draus wurden – aber saubere. Heute habe ich einen Report fertig geschrieben und bin auch damit zufrieden.

Letzte Woche habe ich den Report angefangen und es war Quälerei, wie durch Sirup waten. Gestern habe ich Geige gespielt als wäre ich ein schüchternes 10 jähriges Kind nach 2 Jahren Unterricht auf einer riesigen Bühne. Heute habe ich beim Tanzen mein Zentrum bis zum Schluss erfolglos gesucht, bin aus jeder Drehung gefallen, orientierungslos herumgewankt und ständig mit den anderen zusammengestoßen.

Das ist frustrierend. Wirklich sehr. Also es wäre sicher auch sehr frustrierend, wenn es gar nicht vorwärts ginge. Das tut es ja, aber es fühlt sich in allen Bereichen so an, als spränge ich ab und an 5 Meter vorwärts, nur um dann beim nächsten Schritt lang hinzuschlagen und viereinhalb Meter wieder zurück zu rollen. Ich wünsche mir weniger Durchbruch und mehr langsam aber stabil bergauf.

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Herr Rabe war heute bei der Weihnachtsfeier der dritten Klasse. Ich bin ihm unendlich dankbar dafür, denn schon bei seiner Schilderung der Lautstärke, des Chaos und der blinkenden Lichterketten stellen sich mir alle Nackenhaare hoch. Ich lasse dieses Jahr die allermeisten Weihnachtsfeiern ausfallen, die Inspekteure wären die einzige, zu der ich gehen würde, aber es scheint keine zu geben. Tjanun. Aber ich kann meine Energie viel besser woanders verwenden, zum Beispiel beim Veratmen blöder Ballett- und Geigenstunden bei denen ich mich anstelle wie der letzte Honk. Oder einfach auf dem Sofa sitzen, das geht auch.

Tag 3063 – Kalt, kalt, kalt!

Deutschland hat Schneechaos, wir eher nicht so. Wir haben dafür den ganzen Tag über zweistellige Minusgrade. Bei mir führt das dazu, dass ich fast im Sommertempo* spazieren gehe, weil es so kalt ist, dass ich eigentlich von der ersten Minute an möglichst schnell wieder ins Haus will. Ich verstehe, dass sich Skifahrer*innen so Tapedinger ins Gesicht kleben, damit sie keine Frostbeulen an den Wangen kriegen. Apropos Skifahrende: die beschweren sich auch schon und möchten gern, dass die Mindesttemperatur für Wettbewerbe angehoben wird. Bei einem Rennen bei fast -20 Grad ist nämlich einem Skifahrer der P*nis abgefroren eingefroren sehr kalt geworden und das war wohl schrecklich unangenehm (kann ich mir vorstellen, das tut ja schon an Fingern und Zehen weh). Eine Skifahrerin konnte das ganze Rennen über kaum sehen, was wohl ebenfalls ein bekanntes Phänomen beim Ski laufen in hohen Minusgraden ist. Ich kenne mich mit Ski fahren ja nicht aus, aber ich habe es heute grad mal 20 Minuten draußen ausgehalten und so Rennen können ja wesentlich länger dauern. Da regelt der Körper das halt so, dass die inneren Organe alle schön warm bleiben so lange es geht, wer braucht schon Finger, Zehen oder P*nisse. Andererseits ist das wohl eh ein relativ bald an Klimakrise** sterbender Sport, müssen die selber wissen, ob sie dafür jetzt noch die Regeln ändern…

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* im Winter komme ich normalerweise wegen Eis, Schnee und mehr Kleidung nicht so schnell voran. Außer halt, ich bin quasi auf der Flucht vor den Temperaturen.

** Ich weiß gar nicht, ob das unter Extremwetter fällt, aber NORMALERWEISE haben wir Anfang Dezember noch nicht solche Temperaturen, das kommt eigentlich erst im Januar/Februar.

Tag 3062 – Ein bisschen was von allem.

– Es stimmt gar nicht, dass gestern nichts passiert ist. Mir ist eine Dose Tomatenmark beim Öffnen quasi explodiert und es war überall Tomatenmark, auch auf mir, in meinen Haaren, im Gesicht und auf meinen Klamotten. Die habe ich deshalb sofort gewaschen, also wirklich SOFORT und eigentlich hab ich auch fast sofort danach das Case meiner AirPods vermisst. Es ist mir sogar sofort eingefallen, dass es eventuell in der Hosentasche war. Unsere Waschmaschine lässt sich auch am Anfang des Waschprogrammes ohne große Verzögerung anhalten und öffnen, um noch eine Socke hinterherzuwerfen oder ein Airpodcase aus einer Hosentasche zu fummeln. Nass war es aber trotzdem bereits. Aber! Eine Nacht in Reis hat das gerichtet. Alles geht noch. Uff.

– die Kinder hatten heute Weihnachtskonzert mit dem Korps. Das war auch schon mal wesentlich schlimmer, aber es gab wieder die obligatorische Ohrenfressende Version von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, mit verwirrtem Trommler (nicht Pippi) und unfreiwilligen Polyrhythmen und random Tröts in Pausen hinein generell. Wir haben alle brav gesungen und die Kinder haben bestimmt gut gespielt. Gehört hat man nur Pippi, die hat nämlich Glockenspiel gespielt und das übertönt ein komplettes Korps. Hat sie aber gut gemacht. Weitere Beobachtung: Ich glaube, Tuba wirklich sauber zu spielen, ist schwierig. Aber ich höre auch besser als viele, mich kann man nicht als Maßstab nehmen. Tuuut.

– wir hatten ein weiteres Gespräch mit der Lehrerin von Michel. Das war ok. Ich habe allerdings das dumpfe Gefühl, dass es nur ok war, weil sich Michel diese Woche viel Mühe gegeben hat, die Klappe zu halten, und er letzte Woche ja die ganze Woche krank war (er hatte noch einige Tage lang ein warmes eines Ohr, das wahrscheinlich aber nur ein leicht entzündetes Ohr war, das keine Beschwerden machte. Da ist ein Fieberthermometer mit dem man im Ohr misst, natürlich irgendwie ungünstig). Wir werden sehen, wie sich das mit Michel und der Lehrerin weiter entwickelt. Aus Gründen will ich ihn weder aus der Klasse noch von der Schule nehmen, solange es noch halbwegs ok läuft. (Die einzige Alternative Schule wäre auch eine Waldorfschule und HELL NO, nur über meine Leiche.) Und vielleicht finden sie ja einen vernünftigen Ton miteinander.

– es ist arschkalt hier. Ich möchte das nicht, das ist zu kalt, wenn man kaum noch vor die Tür gehen kann, weil einem dann der Schnodder in der Nase gefriert. Was es aber gibt, wenn es sehr kalt ist und die Sonne stürmt, sind Polarlichter. Sogar bei uns hier im Süden gab es welche. Angeblich, ich hab keine gesehen, obwohl ich mir tapfer bei sternenklarem Himmel den Hintern abgefroren habe. meh.