Montag war so lala. Ballett war gut.
Gestern war doof. Richtig doof. Auf allen Ebenen.
Heute war erst richtig doof, wurde dann aber besser. Durch Burlesque und Geige.
Jetzt bin ich aber sehr, sehr müde. Die Augen fallen bereits zu. Gute Nacht.
Montag war so lala. Ballett war gut.
Gestern war doof. Richtig doof. Auf allen Ebenen.
Heute war erst richtig doof, wurde dann aber besser. Durch Burlesque und Geige.
Jetzt bin ich aber sehr, sehr müde. Die Augen fallen bereits zu. Gute Nacht.
Vor ein paar Wochen fragte Herr Rabe mich was, was er nicht böse meinte. Das muss ich voraus schicken. Die Frage war, ob ich nicht mal langsam ein neues Stück üben könnte. Der Hintergrund war, dass er das Stück, das ich seit vor Weihnachten übe, nun wirklich nicht mehr hören kann. Ich kann das verstehen, also rational jedenfalls, weil ich halt nahezu täglich übe und grade, wenn ich wenig Zeit habe (also unter einer Stunde), übe ich auch wirklich nur dieses eine Stück. Es hat drei Seiten, davon habe ich die letzten 2 Monate (oder mehr, ähäm) eigentlich nur auf die letzten zwei fokussiert und die erste nur noch poliert. Macht… ziemlich viele Stunden, wo Herr Rabe diese zwei Seiten hören musste, immer und immer wieder. In zweifelhafter Qualität. Und immer wieder die selben Takte, weil das halt schon echt hart ist und ich ein paar Stellen wirklich bis zum Erbrechen geübt habe, weil ich’s musste. Also rational verstehe ich das. Für mich ist das nur gar nicht so. Ich merke das selber nicht, dass das nervig ist. Ich merke nur, dass es ätzend ist, wenn es nach 50 mal üben bei mal 51 bis 69 super klappt und beim 70. Mal dann plötzlich nicht mehr. Das ist frustrierend. (Wir reden von 1-2 Takten maximal, nicht dem ganzen Stück. Das wäre „over-practice“.) Ich mag eigentlich ganz gerne diese Pisselarbeit an Kleinigkeiten. Herr Rabe mag dabei nur nicht zuhören.
Egal, ob Herr Rabe das nun so meinte oder nicht, machte die Frage, dass ich erst mal total gehemmt war und mich wieder daran störte, wenn mich irgendwer beim Üben potentiell hören konnte. Ich übte effektiv nur noch, wenn ich alleine war und wenn nicht, machte ich entweder nichts oder kramte alte Stücke raus, um sie aufzuwärmen. Letzteres ist eine ganz gute Taktik für mich, auch wenn ich selbst die Lust an einem Stück verliere oder merke, dass ich Gefahr laufe, zu viel zu üben. Dann mache ich was anderes, etwas, das mir Spaß macht und das mir einen Selbstwertgefühl-Boost gibt.
Ich machte auch eine Geigenstunde aus, und schrieb dem Lehrer auch gleich, dass Herr Rabe lieb darum bittet, dass er nicht mehr dieses Stück hören muss. Die Geigenstunde war heute. Und naja. Das Stück ist auch mit dem ganzen Üben nicht perfekt geworden, aber es ist ok. Das ist, für ein Stück, das ich und der Lehrer anfangs für viel zu schwer für mich hielten, ganz ordentlich, finde ich. Ich bin mit „ganz ok“ und den üblichen Detailkommentaren des Lehrers wirklich ganz zufrieden. Vielleicht poliere ich an den Detailkommentaren noch rum, wenn Herr Rabe nicht da ist. Vielleicht auch nicht.
Was mich sehr gefreut hat, ist, dass der Lehrer Noten mitgebracht hatte, die, jeweils auf ihre Art, schon recht anspruchsvoll sind. Das Bach Doppelkonzert für zwei Geigen und das 3. Violinkonzert von Mozart. Meine Wahl fiel tatsächlich sofort auf Bach, weil das so ein tolles Stück ist. Ich liebe ja Bach eh sehr. Ich durfte sogar die Partitur vom Lehrer leihen. Hach.

Nichts gegen Mozart, das ist auch toll, aber das läuft ja auch nicht weg.
(Ich hoffe nur, es läuft nicht wie das Presto, das ich irgendwann am liebsten in die Ecke gepfeffert und angezündet hätte. Das könnte ich allerdings mal wieder probieren. So aus Spaß. Ist auch schon wieder fast zwei Jahre her, da könnte sich ja vielleicht was getan haben.)
Ich hatte Laune. Mal wieder schlimm. Hormone, so ein Spaß. Nicht mal Schokolade ist im Haus. Was soll denn das? An dem einen Tag im Jahr Monat, wo ich Schokolade will.
Mein hormonumnebeltes Gehirn wertet den akuten Schokolademangel selbstverständlich als Zeichen, dass niemand mich versteht und/oder liebt.
Ehrlich, ich schreibe das, als wäre es lustig, aber das ist es eigentlich überhaupt nicht. Ich finde heute alles an mir scheiße. Ich finde sogar (und zwar ganz besonders) scheiße, dass ich so gemein zu mir bin und so ätzende Laune habe und gar nicht achtsam und versöhnlich und verständnisvoll mit mir bin. Bin ich doch sonst immer für alle. Aber heute bin ich ein bockiges Kind, das einfach alles verweigert. Lediglich der Gedanke, dass es bald vorbei sein müsste, ist tröstlich.
(Ich habe außerdem eine Sucht nach Biscoff-Aufstrich entwickelt. Und er ist alle. Es ist schrecklich. Was soll ich morgen denn dann aufs Brötchen essen? Es gibt ja quasi gar keine Alternative.)
Gestern habe ich es vermutlich beim Sport übertrieben. Ich merkte zwar, dass ich nicht so mega leistungsfähig war, aber zog trotzdem durch (weil ich zwanghaft Dinge durchziehe, die ich mir vorgenommen habe) und zu Hause bekam ich dann die Quittung in Form von bleierner Müdigkeit. Nachdem ich Michel um halb neun von seinem Kumpel abgeholt hatte, brachte ich Pippi ins Bett, döste da ein, und kroch von da mehr oder weniger in mein eigenes Bett. Heute wachte ich mit mörderischen Kopfschmerzen auf, die sich bis Mittags zu einer Migräne verschoben. Könnte auch Zyklusendemigräne gewesen sein. Ist auch egal, jedenfalls war mit mir nicht so richtig viel los heute und da der Arbeitstag trotz Homeoffice auch in höchstem Maße chaotisch lief, bekam ich gefühlt nichts produktives gebacken.
Immerhin habe ich abends heute Geige gespielt und noch eine halbe Stunde leichtes Yoga-Stretching für meine sehr müden Muskeln gemacht. Und immerhin war das Geige spielen nicht so grausig wie Mittwoch.
Was Mittwoch los war, weiß ich auch nicht. Der Arbeitstag war eigentlich ganz gut gewesen, ich habe viel weg geschafft. Mittags hatte ich ein „Kaffee-Date“ mit unserem neuen Direktor, das konnte man vor ein paar Wochen mal buchen. Ich weiß jetzt, dass ihn tatsächlich außer Krisenbereitschaft nichts interessiert. Ein bisschen schade ist das. Und ein bisschen lächerlich auch, wie jetzt alle versuchen, ihr kleines Nischenthema als irgendwie bereitschaftsrelevant zu verkaufen, egal wie viel Phantasie das erfordert. Aber Nachmittags beim Geige spielen habe ich mich echt angestellt, als hätte ich grad erst nach 15 Jahren Pause wieder angefangen. Etwas bedröppelt zockelte ich danach zum Burlesque-Kurs, aber da kann ich immerhin Sachen. Ich merkte, dass ich ausgesprochen gut gehen kann, also laufen, von einem Ende des Raums zum anderen, im Takt, elegant, langsam, schnell, mit und ohne Arme, mit und ohne über Kreuz und Step touch und wasweißich. Sag mir, wie ich laufen soll, ich laufe. Ich präsentiere meine Ferse und mein Dekolleté und hebe die Arme aus dem Rücken und dabei habe ich auch noch Spaß. Viele andere schauen verzweifelt auf ihre Füße bei allem, was nicht stumpf geradeaus laufen ist, und verlieren auch dabei nach drei Schritten den Takt. Ich denke, ich sollte mehr laufen. Gehen. Schreiten. Ein bisschen ausdrucksvoll rumstehen vielleicht.
Was ich auch Mittwoch gelernt habe: ich kann ganz passabel elegant ein Korsett ausziehen. Aber mich selber da einschnüren ist gar nicht so einfach. Und hinter dem Rücken eine Schleife binden auch nicht.
Dienstag waren wir beim Elternabend der Jugendschule für Michel. Das sind die Jahrgangsstufen 8-10. Jetzt müssen sie schon mal wählen, welche Wahlfächer sie haben wollen (da gibt es so Sachen wie „Kulturerbe“, „Outdoorleben“ und „Einsatz für Andere“) und vor allem, ob sie eine zweite Fremdsprache anfangen wollen oder nicht. Wenn sie das nicht jetzt machen, müssen sie in der Oberstufe drei Jahre lang eine zweite Fremdsprache habe. Michel wollte gerne Deutsch als „Fremd-“Sprache machen, das wollten wir aber nicht und dann waren wir in einem sehr unlustigen Kreis aus Spanisch-Deutsch-Keins von beidem gefangen, den wir mit Michel 3849 mal durchexerzierten. Am Ende wählte er dann doch Spanisch, aber der Weg dahin war schwierig. Er kann dann in der Oberstufe in Deutsch ein „Muttersprache-Examen“ ablegen und bekommt die Note angerechnet, als wäre er sechs Jahre lang fleißig zum Deutschunterricht gegangen. Da muss er ein bisschen Grammatik und Rechtschreibung für lernen, aber da ist ja auch noch Zeit. Besser, als sich in der kompletten Jugendschule im Deutschunterricht mit allen anderen, die blutige Anfänger*innen sind, zu Tode zu langweilen. Auf jeden Fall für ein Kind mit ADHS.
Das Muttersprache-Examen kann man übrigens in ganz vielen verschiedenen Sprachen machen. Auch in Sprachen, die nicht in der Schule unterrichtet werden, wie Arabisch oder Finnisch. Das finde ich sehr gut. Es ist nicht alles schlecht oder seltsam hier.
Jedenfalls hat Michel mit seiner Wahl Frieden gemacht und jetzt will er Spanisch „dann auch gut machen“ und schon mal mit Duolingo üben. Wir sind alle froh, dass das Thema erstmal erledigt ist.
Gestern und heute war viel los. Aber gestern habe ich abends vergessen, die Tablette zum Schleimhäute abschwellen zu nehmen, und habe seit einer Woche zum ersten Mal wie ein Stein geschlafen. Heute Abend habe ich die Tablette bewusst nicht genommen, und ich hoffe einfach mal, dass ich wieder so tief und fest schlafe. Kann sein, dass ich deshalb jetzt so müde bin, das war ich die letzten Tage auch nicht.
Nicht, dass das Medikament einen großen Effekt auf mein Ohrproblem hat, aber Nebenwirkungen hat es auf jeden Fall.
Müde.
Die Ballettlehrerin (immer noch Babyvertretung für unsere eigentliche Lehrerin) ist leider in bisschen verrückt. Sie findet, ein Haufen Muttis könnte doch prima Can Can tanzen, dabei knapp drei Minuten eigentlich nur hopsen und am Ende Rad schlagen. Das wird so super. Entweder das, oder wir husten alle unsere Lungen aus. Ich sagte am Ende nur zu einer: und auf der großen Bühne ist das alles noch mal doppelt so anstrengend und sie nickte wissend.
Vielleicht kriegen wir die erste Reihe dazu, Astmaspray auf die Bühne zu werfen. Dann kommen wir von selbiger eventuell auch wieder runter.
Heute habe ich den ganzen Tag durchgehangen. Ein verschenkter Tag.
Hier ist auch nur Streit, keine besonders tolle Stimmung. Kinder tanzen uns auf der Nase rum und wundern sich dann, dass es ab und an ne Ansage deshalb gibt. Wahrscheinlich sind die Ansagen noch viel zu selten.
Michels Hausaufgaben wundern mich ebenfalls immer mehr. Warum muss er in der siebten Klasse Seitenweise Multiplikationsaufgaben aus dem kleinen Einmaleins lösen? Er sagt selbst, das seien Drittklässleraufgaben. Das ist absurd langweilig und auch frustrierend, wenn man immer nur umblättert und dann kommt noch so eine Seite. Und noch eine. Und noch eine. Ich sehe ja eh den Sinn von Hausaufgaben nicht unbedingt, aber das hat lange jeden mit viel gutem Willen zu findenden Restsinn verloren. Reines Mengentraining, in wirklich großen Mengen, aber dafür auf nem Niveau, das Pippi wahrscheinlich unterfordern würde.
Und darüber streiten wir dann halt auch noch.
Die zweite Gürtelroseimpfung ist drin und ich will wirklich keinen von Impfungen abhalten, deshalb sage ich lieber nur: tatsächlich Gürtelrose haben ist wesentlich schlimmer. Ich hatte noch keine, aber ich kenne mehrere Leute, die eine hatten und es hat ja auch Gründe, warum das hier „Höllenfeuer“ heißt. Disclaimer: dass ich in meinem Alter die Impfung schon bekommen habe, ist eine Kombination aus meinem Unwissen, dass die für meine Altersklasse gar nicht zugelassen ist, zum Zeitpunkt als ich um das Rezept bat (inzwischen weiß ich das sehr wohl) und meinem Hausarzt, der da sein freies Verschreibungsrecht ausgeübt hat.
Weil es noch ganz gut ging, als wir losfuhren, war ich trotzdem mit Herrn Rabe und Pippi im Kino, in Wicked. Das ist ein sehr toller Film, den man sich gut angucken kann. Es sind auch entspannend wenige Männer in dem Film. Wenn man Musicalfilme nicht mag, ist er aber trotzdem nichts.
Danach wollte ich mich allerdings nach Hause ins Bett beamen, das wurde ein langes Warten auf den Zug und dann eine lange Zugfahrt.
Die Arbeitssache hängt mir noch nach. Kurz gesagt hat das Werk beschlossen, dass die Arbeit von 3/4 seiner Angestellten, darunter auch uns, unwichtig ist. Und außerdem haben wir kein Geld. Man kann sich denken, was das für diese 3/4 von uns dann bedeutet. Kein Geld für Nix, wer aufhört wird nicht ersetzt, wir müssen (wieder mal) alle unsere Aufgaben risikoeinschätzen und dann wird geguckt, was man sein lassen kann. Das wird auch gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben (wie Inspektionen) betreffen. Es erinnert ein bisschen an Musks Montags-e-mails. 5 Gründe, warum ich meinen Job behalten sollte. Gestern fiel mir schwer, fünf oder auch nur drei Gründe zu finden, warum ich meinen Job behalten WOLLEN sollte. Speziell, nachdem die Person, die uns diese „frohe“ Botschaft, dass gekürzt wird, was gekürzt werden kann, überbracht hat, sich nicht entblödete, am Ende zu sagen, dass das doch eigentlich eine gute Nachricht sei. Weil wir jetzt dabei sein können, was neues aufzubauen. Was spannendes! (Tut mir leid, ich finde Krisenbereitschaft überhaupt nicht spannend. Das einzige, was daran „spannend“ ist, ist dass damit bei uns Leute arbeiten, die keine Ahnung haben, wie die Pharma-Industrie funktioniert und wie so ne Fabrik eigentlich von innen aussieht. Das ist „spannend“ im Sinne einer „fetzigen“ Frisur.)
Komme mir vom Werk derbe veräppelt vor zur Zeit. Und überhaupt nicht wertgeschätzt. Neuer Titel hin oder her, am Ende sind sie nur dran interessiert, dass ich mich für sie weiter verheizen lasse, mit möglichst wenig Aufwand von ihrer Seite.
Seit nunmehr fast zwei Wochen habe ich ein komisches Gefühl slash Geräusch im rechten Ohr. Das nervt. Sonst tut es nichts. Es tut nicht weh, ich höre normal. Es nervt einfach nur. Ich gehöre zu den Menschen, die irgendwas mit ihrem Hals (???) machen können um ein Geräusch im Ohr zu erzeugen, wie ein kurzes wummern. Ich dachte immer, das sei völlig normal und was, das alle können und auch ständig machen. Stellt sich raus: nein, das können wohl gar nicht alle. Jedenfalls ist dieses Geräusch jetzt rechts sehr viel lauter und „ploppt“ danach noch eine ganze Weile weiter. Es ist ein bisschen wie konstant Wasser im Ohr. Das , wie gesagt, nervt. Ich ging davon aus, dass es irgendwie Dreck/Ohrenschmalz ist, und mal durchgespült werden müsste, also rief ich den Hausarzt an. Dort bekam ich auch recht fix einen Termin, aber bei einem „Turnuslege“, einer Art Arzt im Praktikum.
Ich war also beim Arzt und der Turnuslege war nett. Aber auch noch komplett grün. Vielleicht war ich die erste Patientin, die er alleine anschauen durfte. Er war ganz zittrig und musste mehrmals mit zwei verschiedenen Ohrguckdingsen in beide Ohren gucken und „hmmhmmhmm“ machen. Dann musste er einen Erwachsenen einen der anderen Ärzte fragen. Währenddessen wurde bei mir ein CRP-Test gemacht, um auf Entzündungen zu checken. Da kam raus: keine Entzündung. Irgendwann kam der Turnuslege zurück und hatte weiterhin keine definitive Idee, außer dass meine Ohren eigentlich normal aussehen. Also hatte er beschlossen, dass ich eine Belüftungsstörung haben muss und verschrieb Schleimhautabschwellende Tabletten. Und dann stellte er das erste Rezept seines Lebens aus (das hat er so gesagt und sich dann auch sehr gefreut, als es durchging). Jetzt nehme ich diese Tabletten seit ein paar Tagen und… Es ist gar nichts passiert. Bisher. Vielleicht kommt die große Erleuchtung noch.
(Jedes Mal wenn ich gähne, ploppt es danach auch ewig weiter. NERV!)
Gestriges Gejammer wegen Sport. Das war so anstrengend.
Heutiges Gejammer wäre wegen Arbeit. Aber das ist jetzt zu spät. Es gab auch einen Feueralarm im Büro, da besteht ganz ehrlich kein Zusammenhang, denn ich WOLLTE zwar alles anzünden, aber habe das nicht in die Tat umgesetzt.
Jetzt Bett wegen zu-spät. Morgen ist die zweite Dosis des Gürtelrose-Impfstoffs, da muss ich (für meine Verhältnisse) früh aufstehen.
Die Kinder hatten heute Korpskonzert, das war echt gut. Die Ansammlung eher spezieller Kinder ist ja immer sehr unterhaltsam und man muss auch nur bei den allerkleinsten ein bisschen atmen und sich in einen schalldichten Raum meditieren. Pippi durfte heute zum ersten Mal Pauke spielen. Ich glaube, sie ist in diesem Schlag-zeug/werk-ding für ihr Alter echt gut. Sie war auch sehr stolz. Und dann hat sie noch gesungen, ganz alleine, und das super gemacht. Ich bin sehr stolz. Michel hat ein stark von John Cages 4‘33 inspiriertes, selbst komponiertes Stück aufgeführt und mit seiner Klassenkameradin etwa 5 Minuten sehr intensiv ins Publikum gestarrt. Der Quatschkopf.
Wahrscheinlich bin ich eigentlich nur sehr müde, aber ich friere mir grad furchtbar den Hintern ab. Auch schon seit über einer Stunde und die Kinder haben alle meine Wärmekissen gemopst. Das ist recht ungünstig, aber ich gehe jetzt auch brav gleich ins Bett, dann ist es morgen bestimmt besser. Als Bonus probiere ich meine neue Schlafbrille aus, die ich gestern auspacken durfte. Ich werde dann jetzt zur Pro-Schläferin, ich werde so erfolgreich schlafen, da kann sich der Rest der Welt aber mal umgucken!
Ansonsten war Konacar heute zur „AU/HU“, oder „EU-Kontrolle“ wie sie hier heißt. Überraschenderweise stößt sie weiterhin keinerlei Gase aus. Ist das nicht schön. Jetzt dürfen wir erst mal wieder 2 Jahre damit rumfahren, stets in der Hoffnjng, dass ihr nicht doch plötzlich so ein Verbrennungsmotor wächst.