Nicht viel zu erzählen, das einzige, was heute aufregend war, ist noch lange nicht spruchreif. Aber wenn es das ist (und wenn was draus wird), werde ich berichten.
Ansonsten halt nur der übliche Trott.
Nicht viel zu erzählen, das einzige, was heute aufregend war, ist noch lange nicht spruchreif. Aber wenn es das ist (und wenn was draus wird), werde ich berichten.
Ansonsten halt nur der übliche Trott.
Heute war Ausschusssitzung, was ich nach einem langen und zähen Arbeitstag mit anschließendem Kinder-Rumgefahrene auch nur so mittel empfehlen kann (generell war der Tag eher stressig, ich hatte auch noch Eier bestellt und musste die abholen und Luxusproblem Friseurtermin und ach…) aber das soll hier nicht das Thema sein. Denn ich hatte nach der Sitzung einen Flyer am Auto, den ich erst für einen Strafzettel hielt und schon drauf und dran war, mich aufzuregen, ich hatte nämlich extra geguckt, dass man da nach 18 Uhr einfach parken darf. Aber es war kein Strafzettel, sondern ein Flyer, der so klischeehaft diverse Verschwörungsmythen runterrasselt, dass ich nicht 100% sicher bin, dass es sich nicht um Satire handelt. Ich umreiße mal grob:
Es ist eine globale Verschwörung im Gange, um die Sonne zu dimmen, wegen der Erderwärmung (aber das wär ja gut, die zu bremsen? Whatever). Damit soll die Erdbevölkerung auf 500 Millionen reduziert werden (wie auch immer) und das mit Bill Gates‘ „Werkzeugen“ (Win…dows…? Nehme an, das ist hier nicht gemeint.). Außerdem oder vielleicht auch im Zusammenhang damit oder auch wenn man eh schon dabei ist, sprüht man Gift aus Flugzeugen. Mao hat auch irgendwas damit zu tun, aber ich verstehe nicht, was. Jedenfalls werden ungefähr alle größeren internationalen Vereinigungen als Drahtzieher benannt und das CIA gleich mit.
Und wer nicht dran glaubt, hängt mit drin oder nimmt doch zumindest in Kauf, dass Kinder in Zukunft nur noch mit Gasmaske (ansonsten aber nackt) draußen spielen können.
Jaja.
(Das Traurige ist ja: mindestens eine Person glaubt da so fest dran, dass sie echtes Geld dafür ausgegeben hat, diese Flyer zu drucken.)
Heute wieder sehr früh bei der Arbeit gewesen, trainiert, gearbeitet, sehr früh wieder gefahren. Zug verspätet, doof ne viertel Stunde rumgestanden, Pläne geändert, Michel abgeholt, Michel zum Kornettunterricht gefahren, zum Hort gefahren, Pippi abgeholt, mit Pippi Michel abgeholt, nach Hause gefahren. Michel und Pippi hatten beide schon Hausaufgaben gemacht, immerhin. Essen gemacht. Gegessen, Pippi ins Bett gebracht, ein Meeting zur Vorbereitung auf die morgige Ausschusssitzung online wahrgenommen (es war ja echt nicht alles schlecht an der Pandemie. Aber das ist ein „was haben die Römer je für uns getan?“-Thema). Wäsche, jetzt gleich Bett. War früh heute morgen und dann voll, der Tag.
Wer sagt, dass man nur zu Weihnachten Kekse essen kann? Außerdem haben wir zu Weihnachten gar keine Kekse gebacken, wegen StressKrankPlatt, und jetzt mussten Haselnüsse weg, bevor sie ranzig werden. Morgen werde ich also eine Dose Grümmel-Nuss-Kekse mit zur Arbeit nehmen und dann freuen sich alle und ein Gespräch am frühen Nachmittag wird vielleicht nicht grauenvoll schlimm, Hurra.
Es geht heute schon besser als gestern mit dem Antrieb, ich war sogar flott spazieren. Die selbe Runde wie letzte Woche Samstag, nur 5 Minuten schneller. Und glatter. Meine Uhr sagt, ich nähere mich wieder einer durchschnittlichen Cardiofitness an, was auch immer das heißt, jedenfalls war sie bis Mitte 2020 überdurchschnittlich und ging dann stetig runter wegen Faulheit. Da der Durchschnitt eine Linie ist, gibt es nur unter- oder überdurchschnittlich, was auch irgendwie nicht sehr wissenschaftlich erscheint. Aber ich erfreue mich am Aufwärtstrend. Mein faules Rumhänge-Ich kann ich nämlich gar nicht mal so gut leiden, aus vielen Gründen. Einer davon ist, dass Sport sich bei mir positiv auf die Psyche auswirkt. Insofern könnte man mich, wenn ich schlechte Laune hab, auch fragen, ob ich mich heute schon bewegt hab, aber dann riskiert man, den Kopf abgebissen zu bekommen… es ist kompliziert.
Sport und Kekse machen das Leben besser. Und Geige, das auch, das hab ich heute auch knappe 2 Stunden lang gemacht.
Hab wenig Antrieb, schlechte Laune und Schmerzen. PMDS halt. Immerhin habe ich heute diverse Dinge getan, die Spülmaschine sauber gemacht zum Beispiel (ich sage es nochmal, da sind überall Dichtungen, zum Beispiel am Spülmittelfach, man kann und sollte die ab und zu mal abmachen und den Schmodder darunter beseitigen) und auch was für mich, nämlich Geige gespielt und mit Herrn Rabe auf dem Sofa abgehangen. Michel hab ich auch ins Bett gebracht, das war schön, der ist so niedlich, wenn er schläft. Vor allem, wenn es in seinem Bett ist.
Sollte zufrieden sein, aber heute ist alles irgendwie nur so lauwarm.
Auch nicht schreiben. Möchte nur meinen migränigen Kopf unter die Decke stecken und sehr viel schlafen, dann ist morgen bestimmt alles schon viel besser.
Draußen taut es, alles ist mit Eis und einer Schicht Wasser drauf bedeckt.
Ich habe mich beruhigt. Wir haben die Inspektion heute beendet, die meisten Beteiligten dürften relativ zufrieden sein. Ich bin froh, zu Hause zu sein und morgen etwas länger schlafen zu können. Heute früh war relativ brutal, muss ich sagen. Es fällt mir nach Inspektionen manchmal schwer, runter zu kommen, deshalb bin ich gestern dann nicht sofort wie ein Stein eingeschlafen, sondern hab mich noch ne Weile rumgewälzt und geärgert. Lustiger Weise traf ich heute morgen auf dem Weg zur Inspektion die Lieblingskollegin, der es gestern genau so ergangen war und die heute auch nicht gut aus den Federn kam. Dabei ist sie eigentlich ein Morgenmensch. Aber für sie war es halt gestern viel zu spät.
Nachdem ich aber heute auf dem Rückweg im Zug einschlief (nicht schlimm, der endet hier) cancelled ich im Kopf alle halb ausgedachten Pläne für den Abend, brachte Pippi ins Bett und ging dann in die Badewanne. Mehr als ein bisschen Abspülen und die Spülmaschine starten war nicht mehr drin, aber es gibt auch schlimmeres, zum Beispiel zu wenig Schlaf.
Es war aber sehr schön, von Pippi ein bisschen angeschnarcht zu werden. Die ist wirklich süß, wenn sie schläft. Immer noch. (Sie ist auch wach süß, aber schnarcht da nicht.)
So unglaublich genervt von… Umständen die machten, dass ich erst um zwanzig vor elf zu Hause war. Unter anderem ein effing Bus, der nicht kam, was zu einer fast zweistündigen Heimreise führte. Überlege, ob ich zur nächsten Inspektion mit dem Auto fahren soll. Nur zum Schlafen nach Hause kommen ist maximal kacke.
Herr Rabe hat sehr lecker gekocht und ich habe das so spät gegessen, ich verdaue noch. Im übertragenen Sinne auch, nämlich die Inspektion heute (nichts schlimmes… eigentlich) und angekündigte Budgetkürzungen im eh schon unterbesetzten und überarbeiteten Werk. Die uns dann auch noch als „Chancen“ verkauft wurden. Verarschen kann ich mich auch allein, ehrlich gesagt.
Ich bin ja eine der jüngsten bei meiner Arbeit, aber manchmal habe ich das dumpfe Gefühl, da in einem überdimensionierten Kindergarten gelandet zu sein. Dass ich meinem 10-Jährigen öfter mal sagen muss, dass es gar nichts bringt, sich jetzt über irgendein Ereignis oder einen Zustand aufzuregen, weil man es eh nicht ändern kann und irgendwie damit leben muss, ok. Dass das nie Erfolg hat, auch ok. Aber bei der Arbeit? Muss man da echt genauso erfolglos ständig Leuten sagen, dass Dinge jetzt gerade eben so sind, man weiß, dass sie doof sind, es wird hinter den Kulissen bereits daran gearbeitet, sie besser zu machen, aber jetzt gerade müssen wir das beste aus den doofen Dingen herausholen? Komme mir vor wie eine kaputte Schallplatte.
Ja, es geht um das IT-Projekt.
Vielleicht bin ich auch einfach nicht sonderlich pädagogisch begabt. Oder es ist beides.
Ab morgen drei Tage Inspektion, zur Erholung. Muhahaha.