Tag 3619 – Blöd alles.

Blöden Kacktag bei der Arbeit gehabt. Haus nicht verkauft. (Allerdings hatte der potentielle Käufer wohl davon gefaselt, um den Garten rum ganz viel Thuja zu pflanzen, damit bloß keine Nachbarn reingucken können und das fände ich dann doch ziemlich herzbrechend, da grabe ich den Holunder doch noch aus vorher.)

Abends einen ziemlichen Haufen Geld für Kinderunterwäsche ausgegeben und dann noch neue Brillen geordert. Hilft ja alles nichts.

Michel will seine Haare schneiden, wegen Gruppendruck von seinen Kumpels, in etwas, das ich pottenhässlich finde (einen Wolf Cut, ich finde das sieht aus wie nicht oder schlecht geschnitten). Ich würde das gerne verhindern, aber das wäre vermutlich schlechte Elternschaft. Außerdem geht man echt lange in den Knast für prophylaktische Serienmorde an sämtlichen norwegischen Friseur*innen.

Schön war, mit Herrn Rabe eine Folge The Residence zu gucken, das ist eine ganz schöne Serie auf Netflix. Man lernt dort viel über Vögel.

Gucken Sie mal, wie schön der Holunder blüht!

Leider gibt es keine Geruchsfotos, aber der Busch duftet meterweit.

Tag 3607 – Uffz.

Ich war im Büro. Ich musste, denn ich hatte so ein Beratungsgespräch, das machen wir ja manchmal, wir beraten Leute. Das finde ich seltsam, ich spiele doch nur Erwachsen. Aber egal, ich überlebte das und auch den Rest des Tages, aber ich habe mich auch über vieles da sehr geärgert heute. Manchmal möchte ich die meisten da einfach zum Mond schießen. Oder schütteln. Oder erst schütteln, dann zum Mond schießen. Dann können sie da von mir aus weiter ihre respektiven Jobs nicht machen, das ist mir dann egal.

Nach der Arbeit habe ich Unkraut gejätet, es ist viel Unkraut zu jäten, ich bin etwa halb fertig geworden, dann gab es essen. Nach dem Essen mussten wir das Auto (Zwoe) zum Service fahren, der wird dann morgen gemacht. Danach haben wir das Aquarium von Pippi sauber gemacht weil die Blumen dringend gegossen werden mussten weil das echt nötig war. Die Kinder haben wir auch sauber gemacht, auch das war echt nötig. Am Wochenende werden wir wohl wieder sehr viel putzen und die Putzhilfe muss sich neue Kunden suchen.

Laune ist immer noch ungenießbar. Sorry alle, die heute von mir mails bekommen haben.

Tag 3587 und 3588 – Mehr Hurra!

Heute habe ich Muskelkater, denn gestern war:

Endlich wieder Ballett.

Es sind ja jetzt Sommerkurse. Ich war bei „Ballet 3, 4 und Erwachsene, wahlfrei Spitze“ sowohl die einzige Erwachsene als auch die einzige ohne Spitzenschuhe. Aber im Gegensatz zu vor einem Jahr noch konnte ich gut mithalten und kam mir nicht die ganze Zeit vor wie ein schwerfälliger Sack Kartoffeln mit rotem Röckchen. Der Muskelkater ist auch beschränkt auf die Waden.

Ansonsten wurde ich gestern in eine Sache reingezogen, an deren Ende ich dann eine Antwort ans Ministerium entwerfen sollte. Warum ich? Naja weil ich die meiste Ahnung von exakt dieser kleinen Nischensache habe. Ganz am Ende des Arbeitstages habe ich diese Antwort runtergeschrieben, an meine Chefin geschickt und heute ging das unverändert ans Ministerium raus (von meiner Chefin), das sich postwendend für die gute Antwort bedankt hat. Bin jetzt wieder nen cm größer.

Heute habe ich nur kurz gearbeitet, dafür in rasendem Tempo. Dienstag früh muss ich nen Vortrag halten und heute habe ich angefangen, den zusammenzuschrauben. Vorher war einfach keine Zeit, unter anderem wegen so Sachen wie der gestern. Ich bin zu 75% fertig geworden, in 2 Stunden.

Dann musste ich Feierabend machen, weil dann eine Freundin kam, die heute Nacht hier übernachtet. Das ist aufregend, weil wir uns bisher hauptsächlich online kennen und uns nur ein Mal in echt getroffen haben. Aber es war wirklich schön, sie zu sehen und wir haben den halben Tag verquatscht, inklusive Spaziergang im Regen zum Supermarkt und zurück. Ich mag so unkomplizierte Menschen.

Insgesamt alles sehr schön in den letzten Tagen.

Tag 3585 und 3586 – Kurs und zurück.

Also in der Schweiz, in meinem 23 Grad warmen Hotelzimmer, habe ich so lala geschlafen. Es war halt warm und als ich morgens aufwachte, war ich dementsprechend nassgeschwitzt. Aber so schlimm war es nicht, ich war einigermaßen ausgeruht und der Kurs war dann auch wirklich gut. Abends mit Essen, wo das Essen selbst so ganz ok war, aber die Gesellschaft umso netter. Nach dem Essen habe ich noch mit dem Lieblingskollegen und ca. 1/4 der kompletten Gesundheitsbehörde Liechtensteins in der Hotelbar gesessen und es war wirklich nett (und nach ein paar Gläsern Wein zum Essen kann man ja den Gutschein, den ich als Entschädigung fürs warme Zimmer bekommen hatte, auch noch nutzen, ist dann auch egal dann ist die Hemmschwelle eh weg). Vielleicht nicht schlau, aber nett. Und Netzwerken ist ja auch so wichtig, ne? Hust.

Andere Inspekteure sind aber auch eher so aus der Fabrik, wo wir komischen Kinder herkommen, insofern kann ich mit denen tatsächlich verhältnismäßig gut socializen.

Heute Morgen ging sogar auch. Im Laufe des Tages bekam ich etwas Kopfschmerzen und wurde auch echt müde, aber heute waren auch den ganzen Tag Workshops, wo man eben diskutieren MUSS und echt knifflige Case Studies bekommt und dann denken MUSS, das ist anstrengend. Außerdem war ich in einer anderen Gruppe als der Lieblingskollege, musste also ganz alleine socializen, huiuiui. Aber auch das ging.

Am Nachmittag vertrödelten der Lieblingskollege und ich ein bisschen Zeit damit, Käse und Schokolade zu kaufen. Ich hatte das vorher recherchiert und man darf 10 kg Käse für den privaten Konsum nach Norwegen importieren. Kinder übrigens erst ab 12. Kinder bis 12 dürfen nur Zuckerkram importieren. Ich habe die 10 kg Quote nicht ausgereizt, aber ein großes Stück Gruyere gekauft, der hier eine halbe Niere kostet und dort nur eine viertel Leber.

Dann vertrödelten wir noch mehr Zeit in der Lounge am Flughafen, wo mich der Lieblingskollege (der hat Gold for Life, wo ich nie hin kommen werde, weil wir keine Statuspunkte mehr gutgeschrieben bekommen) mit hingenommen hatte. Weil wir es nicht lassen können, ständig zu arbeiten, planten wir da die Inspektionen im zweiten Halbjahr. Aber mit Spaß und einem Stück Kuchen dabei.

Das Flugzeug nach Hause hatte dann etwas Verspätung, was wirklich ungünstig war. Ich habe jetzt aber mal getestet, wie schnell ich im Zweifel vom Flugzeug (mit nur Handgepäck) bis zum Zug laufen kann. 5 Minuten, ist die Antwort. Das ist von den E-Gates durch den Zoll durch den halben Flughafen. Beliebt macht man sich da nicht, weil man einige Leute, die um viertel nach zwölf nachts die Ruhe weg haben, unachtsam überholen und sich vorbei quetschen muss, aber dafür habe ich den Zug bekommen und musste nicht 40 Minuten auf den nächsten warten. Sonst würde ich auch nicht jetzt in meinem eigenen Bett liegen.

Das war ein wilder Trip, aber gerne wieder. Diese Swissmedic-Kurse sind wirklich immer gut.

Tag 3584 – M.Ü.D.E.

Habe furchtbar schlecht geschlafen, bin inzwischen in der Schweiz, wir haben auch schon einen sehr ausgiebigen Spaziergang durch den Ort gemacht und lecker gegessen. Meine Klimaanlage im Zimmer funktioniert nicht, hier ist es sehr warm. Fenster auf geht auch nicht, weil wirklich 20 Meter vorm Fenster alle paar Minuten Züge vorbeirattern. Habe gefragt, ob man IRGENDWAS machen kann, jetzt habe ich immerhin einen Standventilator.

Aber jetzt werde ich mal besser die Augen zu machen. Morgen wird auch ein langer Tag.

Tag 3577 – Kein Shopping.

Wir haben heute kein Haus gekauft. Das ist aber auch nicht schlimm.

Bei der Arbeit sind Dinge zwischenmenschlich schwierig. Ich weiß noch nicht, was ich da machen soll. Der Lieblingskollege sagte bereits, dass ich es eh nur falsch machen kann und ich fürchte, damit hat er recht. Auf der anderen Seite kann ich es dann aber so machen, wie es sich für mich richtig anfühlt, wenn die Konsequenzen eh alle die gleichen sind, ob ich nun strategisch denke oder irgendwie versuche, allen alles recht zu machen (was nicht geht, außer ich räume still, dauerhaft und massiv hinter anderen her, was ein Rezept für eine sehr unzufriedene Frau Rabe ist) oder drauf scheiße was die Chefinnen von mir halten und meine Integrität wahre. Aber ich fühle mich von den Chefinnen im Stich gelassen und das ist auch kein schönes Gefühl.

Ich schiebe das trotzdem erst mal bis Ende nächster Woche von mir, ich hab keine Zeit dafür. So.

Abends war ich beim Sommerkurs vom Tanzen, heute: Krafttraining. Es war ein Zirkeltraining im Tabata-Stil, und es hat mir Spaß gemacht. Ich bin nicht gestorben, im Gegenteil, ich habe teils schwierigere Übungen gemacht, weil ich manche der Übungen zu Hause normalerweise mit Gewichten mache, da sind mir 4 x 20 Sekunden ohne Gewichte zu wenig. Vor nem Jahr bin ich da noch halb tot rausgekrochen, jetzt kann ich den 15-Jährigen einen vor-burpeen (von Liegestützen, Squats und Leg Drops ganz zu schweigen). Muhaha.

Morgen wieder Inspektion, deshalb jetzt schnell Licht aus.

Tag 3572 und 3573 – Piep aus dem Inspektionstunnel.

Bin ziemlich müde, was wohl normal ist nach einem langen Tag mit einigen Kilometern Wegstrecke durch eine Produktionsanlage. Ächz.

Aber gestern Burlesque war gut und ich hab jetzt ein „Underbust“-Korsett, dass ich vielleicht öfter tragen sollte.

Erstaunlicherweise kann man damit auch ganz gut tanzen. Und ich habe Lob bekommen für meine Bumps. Hatte ich bisher nie gedacht, dass ich ausgerechnet Bumps kann, hatte mich eher so bei Grinds verortet, aber ich nehme was ich kriegen kann an Lob, ne?

(Bumps sind „Stöße“ mit der Hüfte oder dem Brustkorb. Grinds sind kreisende Bewegungen.)

Tag 3566 und 3567 – Tatsächlich mal was zu erzählen.

Volle Tage, trotz (oder wegen) Feiertag. Aber es ist auch schon wieder echt spät. Mal sehen, wie weit ich komme, bevor mir die Augen zufallen.

Gestern hatten die Kinder den obligatorischen 1. Mai-Marsch mit dem Korps. Es war WARM. In erster Linie jedenfalls. Morgens habe ich noch in Windeseile Michels Hose unten ausgelassen und oben enger genäht und die ganze Sache dann gebügelt. Auf die letzte Minute fertig geworden. Jaja. Für den 17. Mai ist ähnliches Wetter angesagt, da müssen wir vorher den Kindern noch kurzärmelige Hemden kaufen. Die gehen sonst ein in den Uniformen.

Nachmittags waren Herr Rabe und ich 30 Minuten joggen und ich bin jetzt dabei (in dieser Zyklusphase) fitter als Herr Rabe. Hähä.

Heute war erst Arbeit, zwei dicke und doofe Brocken erledigt, drülf weitere nicht geschafft. Tjanun. Dann in Rekordzeit aus Homeofficeschlumpf ausgehfein für ne Drag-Show gemacht, in den Supermarkt gedüst, den Kindern Pizza besorgt, zum Bahnhof gedüst und in den Zug gesprungen. Im Zug schnell aufs Klo, dabei ein Loch in den halterlosen Strumpf (she‘s a showgirl!) gerissen. Nicht so schlimm, der rutschte eh. Herr Rabe bot an, Ersatz zu besorgen. Ich wollte eigentlich mich dann noch im Zug der kaputten und rutschenden Strümpfe entledigen, aber der Zug war so voll, dass ich nicht zum Klo durchkam. Macht nichts, dachte ich, geht schon. Ging nicht. Die rutschenden Strümpfe machten mich nach 10 Schritten wahnsinnig und waren auch das Gegenteil von elegant. Würdelos stolperte ich mit an den entblößten Knien hängenden Strümpfen in das abgeranzteste Einkaufszentrum Oslos (Gunerius, für die Ortskenntlichen) auf der Suche nach einer Toilette, aber da war keine. Was da war, war so eine Fotokabine. Da ging ich rein und zog, immer noch würdelos, die Strümpfe aus. Die wanderten auch direkt in den Müll. Und ich, mit nackten Beinen, Herrn Rabe treffen.

Die Drag Show war super, nur leider recht dünn besucht. Dies ist eine kleine Aufforderung, Kunst, die man mag, auch tatsächlich anzuschauen. Sowas stirbt sonst, weil es sich nicht rechnet. Wir haben sehr viel gelacht und uns insgesamt super amüsiert.

Was ich allerdings nicht noch mal mache: meinen, ich könnte auf meinen mörderisch hohen Absatzschuhen (she‘s a showgirl!) bis zum Bahnhof laufen. Ich hatte meine Turnschuhe im Rucksack, das war gar nicht nötig, auf dem Hinweg hatte ich die hochhackigen Schuhe auch nicht an. Aber auf dem Rückweg war ich dann zu stolz und meine Füße werden mir das sicher die nächsten Tage noch übel nehmen.

Das sind nämlich echt hohe Schuhe. Und steinhart sind sie auch. Aber hübsch.

Tag 3565 – Alles gemacht (fast).

So ein Mittwoch vorm Feiertag kann ja schnell mal ausarten, weil da ja ein Brückentag kommt und dann macht man ja langes Wochenende und deshalb muss Mittwoch alles fertig werden.

Außer man mogelt und arbeitet Freitag doch, hat sich aber im Kalender als abwesend eingetragen. Denn dann gibt es ein Fünkchen Hoffnung, dass man am Freitag in Frieden vor sich hin arbeiten kann und Dinge wegarbeiten kann. Dann muss man auch Mittwoch nicht bis ewig arbeiten. Dann kann man auch zum auf Mittwoch verschobenen Zirkeltraining gehen. Da man vorher schon eingesehen hat, dass das dann eng wird mit Geige üben im Übungshotel, hat man das Übungshotel gecancelt. Und dann wird das Zirkeltraining noch ne Stunde nach vorne gezogen, damit man danach auf der Dachterrasse zusammen sitzen und wahlfreie Getränke genießen kann. Plötzlich hat man viel Freizeit und trinkt ein Bier auf der Dachterrasse, direkt nach dem Training und nachdem das Mittagessen eher sparsam ausfiel. Dann hat man danach echt gute Laune.

Aber man hat ja Ideen, wie man die unerwartete Freizeit zwischen Dachterrasse und Burlesque-Kurs füllen kann, und geht zum Stoffladen (dem Einwanderer-Stoffladen). Da kauft man Paillettenstoff, weil halt. Von da geht man zum Piercingstudio und lässt sich den Rook-Stecker wieder ins Ohr basteln (man schleppt schon seit Tagen sowohl Ring als auch Garantiezettel mit sich rum). Von da weiter zum Friseur, weil es schon wieder nötig ist. Von da zum Burlesque, auf dem Weg noch einen Happen zu Essen holen und unterwegs essen. Immer noch sehr beschwingt. Dann eben Burlesque und dann nach Hause. So kriegt man einen Tag durchaus voll.

Das einzige, was ich nicht gemacht habe, ist Geige gespielt.

Tag 3563 und 3564 – Normaler Arbeitswahnsinn.

Nach der Inspektion ist sowohl nach der Inspektion und auch nach der vorherigen Inspektion, als auch vor der nächsten Inspektion. Ich schreibe also zwei Reports und bereite die nächste Inspektion vor. Zwischendurch teste ich im IT-Projekt rum, wo sie in den letzten knapp drei Jahren NICHTS gelernt haben und wir wieder alles auf den letzten Drücker auf den Tisch kriegen und dann heißt es sinngemäß „wenn ihr dazu nicht ja sagt, verzögert ihr das ganze Projekt ganz massiv und das kostet dann irre viel Geld“. Ich hab das ja schon mehrfach gesagt, aber dieses Projekt geht mir SO auf den Senkel. Gestern habe ich gleich zwei Kolleginnen wirklich fies angeranzt, weil mein Geduldsfaden von diesem Projekt schon auf dem Weg zur Arbeit komplett aufgebraucht worden war. Also so, dass sich Leute umgedreht haben, wer da so rumkeift. Ich HASSE dieses Projekt.

Ach ja: es ist wieder soweit, es wird gemunkelt, dass wir dieses Jahr auch wieder streiken. Ich habe also heute Urlaub beantragt für die Tage, wo ich frei haben muss, weil ich private Pläne habe. Genehmigter Urlaub kann auch im Fall eines Streiks wahrgenommen werden. Überstunden abfeiern nicht. Aber ich habe echt viele Urlaubstage übrig, insofern passt das schon. Ich überlege immer noch, ob ich der Gewerkschaft schreibe, dass ich aus gesundheitlichen Gründen bitte vom Streik ausgenommen werden will. Letztes Jahr war wirklich kein Spaß und ich nicht nur am Rande des Nervenzusammenbruchs.

Heute hatten wir ein Gespräch mit der Schulleitung, um über die Situation mit der Klassenlehrerin von Michel zu sprechen und es war wirklich gut. Zum ersten Mal habe ich in einem ernsten Gespräch mit der Schule das Gefühl gehabt, dass uns erst mal geglaubt und zugehört wird und nicht in erster Linie die Schuld bei Michel gesucht und jeglicher Anteil, den die Erwachsenen an der Eskalation haben könnten, abgeblockt wird. Das geht jetzt so seinen Gang. Es sind aber auch nur noch 33 Schultage auf dieser Schule für Michel, es ist also, egal wie es läuft, ein Ende in Sicht. Ich wünsche mir für ihn nur, dass es ein gutes Ende wird und er nicht mit dem Gefühl, dass man von den Erwachsenen in der Schule keine Hilfe bekommt, wenn andere Erwachsene sich daneben benehmen, die Schule wechselt.

Pippi hat sich einen Milch-Eckzahn rausgerupft. Bis der endlich draußen war, war aber heute alles komplett falsch und ein riesiges Drama wegen jedem Pups. Ich finde das sehr anstrengend. Sie sicher auch. Aber ich hoffe echt, bis zum nächsten Wackelzahn ist es noch etwas hin.

Außerdem war heute irgendwas mit dem Wetter, am späten Nachmittag explodierte plötzlich mein Kopf und ich musste mich ins Bett legen, wo ich dann auch erst mal eingeschlafen bin. Bis dahin war alles gut, gestern bin ich sogar vor Energie überschäumend abends eine Runde joggen gewesen und es war zum ersten Mal nicht total ätzend sondern tatsächlich ok. (Meine Laufschuhe waren die Investition wert, ich merke, dass ich damit mehr bouncy laufe und nicht so hart in die Knie knalle. Das macht auch gleich mehr Spaß.)