Tag 763 – Was wäre, wenn?

Die hoch geschätzte Little B. hat mir einige (wie ich finde) sehr schlaue Fragen gestellt, über das Alleinerziehendendasein, also, wie man sich das so vorstellt, während man ja glücklich verpartnert ist. Ich gestehe, ich fühlte mich fast ein bisschen ertappt, weil ich sowas gerne verdränge, dabei sollte man sowas vermutlich in jeder Beziehung ruhig mal durchdenken, solange es gut läuft und keine verletzten Eitelkeiten, offenen Wunden, schlechten Erfahrungen und unausgetragenen sowie zurückliegenden Konflikte mit reinfunken. Also habe ich das gemacht. Versucht. Hier lesen Sie also über mein hypothetisches Leben nach einer hypothetischen Trennung.

1. Wie war Deine Vorstellung von Familie vor Familie? Wieviel ist wahr? Was ist komplett anders geworden?

Puh, äh, Ich hatte gar nicht so konkrete Vorstellungen. Ich wollte sowas wie in den skandinavischen Krimis (minus Ritualmorde und so Zeug), also: viele Kinder, gerne auch schon in (halbwegs) jungen Jahren bekommen, beide kümmern sich drum, trotzdem machen beide Karriere. Oder arbeiten zumindest. Nennenswert. Naja, hier in Skandinavien und mit meinem Mann geht das halt auch ganz gut, wie das in Deutschland wäre, weiß ich nicht, dazu war ich mit Kind zu kurz da, ich stelle es mir aber schwieriger vor. (In den skandinavischen Krimis trennen die sich auch dauernd, das habe ich irgendwie verdrängt.) Generell ist es sehr viel anstrengender, als ich es mir vorgestellt hatte.

2. Wie ist das Familien- und Arbeitsleben bei Dir aufgeteilt? Wer leistet wieviel in welchem Bereich: Haushalt, Kinder (Begleitung / Bringen zu Aktivitäten, Arztbesuche etc), technische Aufgaben (Auto, Reperaturen), Kochen?

Wir arbeiten beide Vollzeit und Herr Rabe verdient nur ein bisschen (ok, fast 30%, weil er grade eine recht saftige Gehaltserhöhung bekommen hat) mehr als ich. Im Normalfall bringt Herr Rabe die Kinder zur KiTa, ich hole sie ab. Aktivitäten außer KiTa haben die Kinder grade nicht, vorm Sommer den Schwimmkurs haben wir aber auch ca. (Also ca. Weil nicht nachgezählt) 50/50 aufgeteilt. Arztbesuche und Kind krank-Tage teilen wir auf, normalerweise abwechselnd, mit Diskussionsspielraum wie „Ich hab aber morgen ein wichtiges meeting.“ Herr Rabe hat allerdings seine 10 Tage kind krank schon aufgebraucht, für den Rest des Jahres muss also diejenige ran, die selbst viel krank geschrieben war und dementsprechend einige Tage übrig hat. Das Auto gehört ja eigentlich mir (MIR GANZ ALLEIN! MUHAHAHA!), wir kümmern uns aber trotzdem Gl gleichermaßen drum, wobei ich mich nicht gerade drum reiße, die Reifen wechseln zu lassen, weil die ja ungefähr sechs Tonnen wiegen. Überhaupt sourcen wir beim Auto viel aus, Reifenwechsel, Ölwechsel, Reparaturen, selbst waschen machen wir nur alle Jubeljahre selbst. Gleiches gilt ja glücklicherweise inzwischen für den wöchentlichen Wohnungsputz. Alles was zwischendrin anfällt (mal Saugen, täglich spülen, Wäsche waschen) machen wir zu ungefähr 50% jeweils, Herr Rabe tendenziell grade etwas mehr wegen der höllischen Dissendphase. Deshalb kocht er auch gerade fast immer. Und eh macht er alle Reparaturen in der Wohnung, ich halte ihm gerne den Staubsauger beim Löcher bohren, aber wenn ich das nicht muss, mache ich das lieber nicht, hab ich probiert und kann ich einfach nicht gut. Vor Elektrizität habe ich Angst, mehr als ne Glühbirne wechseln tue ich da also auch nicht. Mit Holz arbeite ich eigentlich ganz gern aber seit den Kindern ist das werkeln da auch eher wenig geworden. Dafür backe ich.

3. Entspricht das aktuelle Familienleben Deiner „Wunschvorstellung“?

Siehe oben. Im Grunde ja, jetzt gerade (mit absehbarem Ende) gehe ich ein bisschen auf dem Zahnfleisch wegen der Doppelbelastung (weil die Diss eben jetzt gerade nicht 100% sondern 150-200% Einsatz fordert) und generell hatte ich mir mich als Mutter nicht ganz so… müde und geschlaucht vorgestellt. Aber ja, im Prinzip schon. In meiner Wunschvorstellung wohnen wir halt auf Södermalm in Stockholm.

4. Ab wann würdest Du Dich „alleinerziehend“ bezeichnen?

Gute Frage. Wenn ich deutlich überwiegend alleine verantwortlich für die Kinder bin. Wenn ich die deutlich überwiegende Zahl der Entscheidungen alleine treffen müsste. Wenn ich keinen Partner hätte, mit dem ich all diesen Kram bekakeln könnte, ob es wirklich die 80€-Schuhe für den Fünfjährigen sein müssen, oder ob nicht auch die für 35€ reichen, weil da einfach niemand ist oder keine Antwort kommt. Wenn einem niemand selbst so banale Entscheidungen mal abnimmt, von den großen mal ganz zu schweigen. Dann, denke ich. Ich hoffe, ich muss mich nie so bezeichnen, sondern bestenfalls als „getrennt erziehend“.

5. Zu Zweit schafft man mehr, und es bleibt – im besten Fall – auch mehr Zeit für einen selbst übrig: Was würdest Du als erstes streichen (müssen), wenn als Single-Elter die Zeit nicht mehr reicht? Wo wärst Du am ehesten bereit Abstriche zu machen?

Sport. Ist bei mir immer das erste, was hinten runter fällt, wäre auch dann so, bin ich ganz sicher. Da bin ich auch am ehesten bereit, Abstriche zu machen, haha, sonst würde ich’s ja nicht tun.

6. Müsstest Du als Single-Elter Abstriche beim Job machen (z.B. wegen Kinderbetreuung)?

Hmmm, eigentlich nicht. Wir müssten uns komplett neu organisieren, die Kinder müssten eben wirklich von 07:45 bis 16:15 in der KiTa sein, aber es wäre machbar.

7. Wo werden die Kinder im Fall einer Trennung bleiben? Mutter oder Vater? Welches Modell (Wechsel, Nest, Ferien) wünschst Du Dir?

Waaahhh, super schwere Frage. Keine Ahnung. Ich denke, wir würden versuchen, ein funktionierendes Wechsel- oder Nestmodell zu fahren. Was aber nur geht (meiner Meinung nach) wenn sich ansonsten möglichst wenig für die Kinder ändert, beim Nestmodell ja eh, aber auch beim Wechselmodell würde ich dann versuchen wollen, dass alle relativ nah beieinander wohnen, sodass Schule/KiTa/Sportverein noch ähnlich gut erreichbar sind. Ich kann mir absolut nicht vorstellen, meine Kinder regelmäßig wochenlang nicht zu sehen und dann mal für ein Wochenende. Äh. Nein. Wenn überhaupt, dann jedes Wochenende, Freitag bis Montag. Aber so richtig Alltag und Erziehung ist das natürlich auch nicht. Ich habe allerdings null Zweifel dran, dass Herr Rabe im Zweifel (ich könnte ja beispielsweise auch morgen vom Bus überfahren werden oder mit meinem 20jährigen Lover in die Karibik durchbrennen) ein prima alleinerziehender Papa wäre, jedenfalls nicht schlechter als ich eine alleinerziehende Mama wäre.

8. Wie würde sich das Alleinerziehend sein auf die Finanzen auswirken? Hast du Angst, finanziell „abzurutschen“ als Single-Elter?

Ich habe absolut immer Angst, finanziell abzurutschen, das kommt davon, wenn man mit wenig Geld bei einer alleinerziehenden Mutter groß wird ;). Klar, wenn wir mit unseren Gehältern noch mindestens eine weitere Wohnung finanzieren müssen, wirds schon eng. Da muss dann umgeschichtet werden, wäre aber (mit Abstrichen bei einigem nicht wirklich notwendigem) grundsätzlich möglich. Denke ich.

9. Was ist mit Kindesunterhalt? Würdest Du anstandslos zahlen bzw. würde es anstandslos gezahlt?

Wenn die Kinder die überwiegende Zeit bei Herrn Rabe wären, würde ich natürlich Unterhalt zahlen. Ich weiß ja, was die kosten. Umgekehrt sähe es genauso aus. Was bei einem echten 50/50-Wechselmodell oder einem Nestmodell wäre, ist schwer vorstellbar. Ich schätze, wir würden die Kinderkosten (also die gesamten! Da braucht dann ja jeder eine relativ große Wohnung (oder eben die Kinder eine große und wir jeweils kleine…) und so weiter) ausrechnen und dann unseren Gehältern entsprechend anteilig zahlen, so wie wir das jetzt ja auch machen (was übrigens, das hat meine Rechnerei mit der potentiellen halben Vergütung für ein paar Monate ergeben, bei sehr großen Differenzen und gleichbleibenden persönlichen Fixkosten (Altersvorsorge etc.) nicht mehr funktioniert, das war mir so auch nicht klar).

10. Wenn der zahlungspflichtige Elter nicht zahlt: Gang zum JA für Unterhaltsvorauszahlung?

Wenn es sich vermeiden lässt, nicht. Nicht weil es mir wie betteln vorkäme, sondern weil ich nicht will, dass meine Kinder irgendwann ihre eigenen Unterhaltsschulden erben. Das ist ein Gesetz, das wegkann. Aber das wäre natürlich vorausgesetzt einer gewissen Luxusposition, mit einem Gehalt alle Kinderkosten mitbestreiten zu können.

11. Vorausgesetzt ihr seid verheiratet: Würdest Du Trennungsunterhalt verlangen/ zahlen?

Nein und nein. Der Vorteil am „2 Vollzeitsjobs“-Modell.

12. Müsstet ihr umziehen?

Ja, unsere Wohnung wäre dann erstens echt blödsinnig geschnitten und auch zu teuer.

13. Was glaubst Du, wie schnell schafft Ihr es, von der Paar-Ebene auf die reine Eltern-Ebene zu wechseln? Wie gut würde es Dir gelingen und wie gut Deiner*m Partner*in?

Puhhhhhh. Ich glaube, da wären wir beide denkbar schlecht drin *schielt auf die lange Reihe an Ex-Beziehungen, zu denen kein Kontakt mehr besteht*. Ich sehe da ehrlich gesagt keine easy peasy Trennung vor mir, sondern sehr viele Emotionen und wie gut wir es schaffen würden, die Kinder da rauszuhalten, will ich mir lieber nicht ausmalen.

14. Sorgerecht ist ja – sofern nicht Schlimmes vorgefallen ist – unkritisch, also nicht wirklich verhandelbar. Wie würdest Du das Umgangsrecht regeln wollen: Vereinbarung unter Eltern, in Absprache mit dem JA, in Absprache mit einem Anwalt, gerichtlich?

Herr Rabe und ich haben darüber gesprochen (über den ganzen Fragebogen, wohlgemerkt!) und uns auf „irgendwas zwischen Jugendamt und Anwalt“ geeinigt, je nachdem, wie halt zum Beispiel die Trennung so lief. Man trennt sich ja meist nicht wegen nichts, da will man vermutlich dann gerne ne neutrale Partei mit dabei haben, wenn so weitreichende Entscheidungen getroffen werden.

15. Würdest Du das alleinige Sorgerecht wollen, wenn die Kinder bei Dir bleiben? Würdest Du es dem anderen Elter „zugestehen“? (sehr hypothetische Frage)

Hmmmm, kommt voll drauf an, was vorgefallen ist oder vorfällt. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass einige Alleinerziehende das gerne möchten und versuchen, zu erstreiten, wenn sich der Expartner zum Beispiel wegen jedem Papierfitzel und jeder Unterschrift ewig bitten lässt und das Sorgerecht nur als Druckmittel einsetzt. Ich hoffe, wir kämen ohne Sorgerechtsabgabe aus. Ich hoffe ja auch auf ein funktionierendes Wechselmodell :).

16. Weißt Du, was eine Sorgerechtsvollmacht ist?

Ja, und finde ich eine gute Sache, wenn die Kinder deutlich überwiegend bei einem Elternteil sind, man sich nicht einbringen will, kann, oder sich sonst wegen jedem Pups in die Haare kriegt. Kann man ja auch für Teilbereiche vergeben, falls nun wirklich alles ganz schlimm sein sollte und man fürchtet, der Expartner zöge sonst sofort mit den Kindern nach Timbuktu.

17. Was sind generell Deine größten Ängste hinsichtlich des Ein-Elter-Daseins (z.B. finanziell/ Job), organisatorisch, bzgl. der Kinder, Selfcare)?

Meine allergrößte Angst ist, dass die Kinder nen Knacks kriegen. Dann folgt Geld (keine Überraschung) und das Organisatorische. Mein Leben wäre dann ungleich anstrengender, da mache ich mir gar keine Illusionen.

PUHH. Das waren echt unbequeme Fragen. Aber es stimmt schon, man sollte sich über sowas wirklich mal Gedanken gemacht haben. Insofern: wenn Ihr euch jetzt das Blogstöckchen schnappen möchtet, freue ich mich auf Eure Antworten!

Tag 590 – 2 Blogstöckchen.

Es ist mal wieder an der Zeit ein paar Blogstöckchen abzuarbeiten. Eins liegt hier schon so lange rum, dass es schon fast peinlich ist, das andere ist noch fast frisch. Vielen Dank jedenfalls für die Nominierung, ich fühle mich sehr geehrt! Und dann beantworte ich mal hier die Fragen von beiden, first come, first served: Impressions of Life!

1) Wie würdest Du deinen Blog in 3 Wörtern beschreiben?

Tagebuch, sonst nix.

2) Beschreibe Dich selber, deine Persönlichkeit, wer bist Du?

Ich bin wohl durch und durch Ostwestfälin. Unter neuen Menschen vorsichtig, still bis abweisend (das meine ich nicht so, aber so kommt es rüber), komme nicht besonders schnell mit Menschen in Kontakt, aber wenn dann richtig. Mein Humor ist sarkastisch bis zynisch. Und obwohl ich seltenst Menschen wirklich an mich heran lasse, brauche ich zwischenmenschliche Kontakte wie ein Kaktus in der Wüste das Wasser… Des Weiteren neige ich dazu, zu viel über Dinge nachzudenken, statt sie einfach zu machen und zu viel in mich hereinzufressen, statt es herauszulassen. Wenn ich dann aber mal platze, dann bin ich das HB-Männchen.

3) Zivilcourage, einfach nur ein Wort oder ein Handeln für Andere oder zeigst du sie auch?

Puh. Ich versuche es. Oft gerät man ja nicht in solche Situationen und meistens waren es bisher eher so Situationen, in denen Menschen einfach hilflos und alleine waren (Herr Rabe und ich fanden zum Beispiel mal einen betrunkenen Jugendlichen halb komatös auf den Stufen einer Apotheke), da schaffe ich es sehr viel eher, Hilfe zu organisieren, als wenn ich mit Gewalt konfrontiert werde. Da wünsche ich mir, dass ich mehr Eier zeigen kann und nicht vor Schreck erstarre.

4) Familienstand jetzt und für die Zukunft?

Verheiratet, 2 Kinder. Ersteres bleibt hoffentlich so, im Moment kann ich mir auch keine weiteren Kinder vorstellen, aber sowas ändert sich ja manchmal noch.

5) Du hast im Lotto gewonnen. Jackpot 25 Millionen. Was würdest Du tun?

Puh. Die Kredite meiner Lieben abbezahlen. Für meine Schwiegermutter die Unterbringung auf Lebenszeit sichern, eventuell auch für meine Großeltern, da sieht es immer düsterer aus mit dem „alleine wohnen“. Dann für die Kinder, Herrn Rabe und mich jeweils genug Geld anlegen, damit keiner von uns jemals arbeiten muss, wenn er nicht will. Ein Haus kaufen, das (abgesehen von drei Schlafzimmern) mindestens ein Näh-/Hobbyzimmer und ein Gästezimmer mit eigenem Bad hat. Ein Gebrauchsauto (Tesla Model 3 wäre schön) und ein Quatschauto (mit luftgekühltem Motor, wegen des Geräuschs) kaufen. Eine riesige Party zu meinem 33. Geburtstag feiern und alle einfliegen, die sonst nicht kommen könnten. Vom Rest die Hälfte spenden und die andere Hälfte anlegen.

6) Du könntest deinem Ich in der Vergangenheit einen Brief schreiben, den er/sie auch erhält. Würdest Du es tun und deine Gegenwart somit vielleicht verändern?

Ja, aber nicht weil ich etwas ändern möchte, sondern um meinem früheren Ich (und da gab es einige Gelegenheiten) zu sagen: Es fühlt sich gerade nicht so an, aber es wird besser.

7) Welche 5 Dinge würdest Du noch tun wollen, wenn Du nur noch 1 Jahr Zeit hättest auf Erden?

Irgendeine Psychodroge nehmen, die mich sofort vergessen lässt, dass ich nur noch ein Jahr zu leben habe. Die Vorstellung, meine Liebsten in einem Jahr zurücklassen zu müssen, schnürt mir schon so einfach die Kehle zu.

8) Was magst Du gar nicht an deinem im Umfeld lebenden Menschen?

Die Vorliebe für Knäckebrot, Gurken, Möhren und alles, was sonst noch laute Essgeräusche macht.

9) Lieblingsessen mit Rezept (falls vorhanden)?

Apfelpfannkuchen:

pro Person ein Ei in eine Schüssel schlagen. Abwechselnd Mehl und Milch dazugeben, bis man eine ausreichende Menge dicklichen Pfannkuchenteig hat. Pro vier Personen einen gestrichenen Teelöffel Backpulver, eine Handvoll Zucker und eine Prise Salz dazugeben. Etwas quellen lassen und in der Zeit ca. einen säuerlichen Apfel pro Person schälen und entkernen, eventuell in Scheiben schneiden. Die Konsistenz des Teigs nochmal prüfen, dann jeweils eine Suppenkelle voll Teig in (viel) heißes Öl geben, Apfelscheiben drauf verteilen, etwas Teig oben drüber (damit die Apfelscheiben fixiert werden). Wenns am Rand braun wird, wenden. Wenn fertig, auf einem Teller stapeln. Mit Zimtzucker essen.

10) Glaubst Du an die wahre Liebe?

Klar!

11) Was oder Wer hatte Dich damals schwer beeindruckt, als Du mit deinem Blog angefangen hast?

Frau Novemberregen und Frau Brüllen.

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Die zweiten elf Fragen sind von Tante Emma:

1) Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen?

Weil mein 2. Baby (Pippi) so klein war und ich immer nur dachte: Ach mensch, das war bei Michel bestimmt auch so ähnlich oder auch ganz anders, du hast das alles vergessen, du solltest echt Tagebuch schreiben. Und dann hatte Frau Novemberregen so eine Aktion, da hat sie gewettet, wer es schafft, täglich zu Bloggen. Ich hab nicht gewettet, sonden einfach so mitgemacht. Und bin hängen geblieben.

2) Was fällt Dir beim Bloggen am Schwersten?

Dasselbe, was mir auch im echten Leben manchmal schwer fällt: den Fokus vom Negativen wegzubekommen.

3) Was magst Du besonders an Dir?

Hähä. Je älter ich werde, desto mehr mag ich mich äußerlich. Da habe ich jedenfalls keine größeren Baustellen mehr (klar, die Haut könnte klarer sein und die Augen etwas weniger rot und ganz so müde müsste ich auch nicht aussehen… aber eben nix größeres wie „Meine Nase geht gar nicht!“, „Ich bin zu dickdünnmuskulös!“, „Meine Beine sind furchtbar!“ oder „Ach du scheiße, Cellulite!“). Innerlich mag ich meinen Humor und mein Durchhaltevermögen.

4) Was vermisst Du in Deinem Leben?

Meine Freunde. Also die aus Deutschland, weil sie so weit weg wohnen.

5) Welche Entscheidung würdest Du gerne korrigieren?

Hätte, hätte, Fahrradkette. Je ne regrette rien. (*bitte accents nach gusto platzieren*) Wenn ich unbedingt was aussuchen muss: ich würde meinem Schülerinnen- und frühen Studentinnen-Ich gern mitteilen, dass ich, egal was die Lehrpersonen sagen, weder in Sprachen noch in organischer Chemie schlecht bin. Aber ist das anzunehmen, was einem von „Autoritätspersonen“ gesagt wird, eine echte Entscheidung?

6) Was würdest Du immer wieder genauso machen?

Das allermeiste. Vor allem würde ich immer wieder mit meinen Freunden tanzen gehen, dann mit dem einen versumpfen, dann ein paar Tage ganz verwirrt sein, dann einen USB-Stick abholen und plötzlich gar nicht mehr verwirrt sein.

7) Wem schuldest Du Dank?

Hmm. Ich glaube keinem. Aber dankbar bin ich vielen. Im Danke sagen bin ich aber auch gar nicht mal so schlecht, deshalb bin ich da (soweit ich weiß) nie ein Danke schuldig geblieben.

8) Woraus ziehst Du die meiste Kraft?

Achtung, totaler Kitschalarm: dem Lachen, dem nächtlichen Schnaufen und den Umarmungen meiner Kinder.

9) Wo machst Du am liebsten Urlaub?

Irgendwo wo es nicht zu warm ist, aber warm genug um am Strand unterm Sonnenschirm nicht zu frieren. Ich würde so gerne noch mal im Frühjahr nach Korfu.

10) Was ist eine typische Marotte von Dir?

Marotten? Ich? *richtet mobile Ballettstange im 90-Grad-Winkel zum Parkett aus*

11) Bier oder Sekt?

Bier. Von Sekt kriege ich sehr schnell Kopfschmerzen und eigentlich mag ich den auch gar nicht so. Aber ein schönes, kühles Pils, vom Fass und mit einer ordentlichen Krone (so wie es das hier nicht gibt), das ist doch was feines.

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So, fehlen noch neue Fragen und eigentlich auch Nominierungen. Aber mit dem Nominieren tue ich mich ja schon fast immer ziemlich schwer. Also denke ich mir einfach elf Fragen aus und wer Lust hat, macht eben mit. Sie können sich dann ja bei mir melden, dann verlinke ich die Beiträge auch. Da will ich mal nicht so sein.

  1. Wann warst du das letzte Mal richtig großzügig?
  2. Wann hast du das letzte Mal einem Menschen richtig die Meinung gegeigt?
  3. …und wann ein überlegtes, konstruktives Feedack gegeben?
  4. Hast du einen Essensplan?
  5. Hast du schon mal eine Diät gemacht?
  6. Hat’s funktioniert?
  7. Falls du dich schminkst: warum?
  8. Welches Buch sollte jeder Mensch deiner Meinung nach gelesen haben?
  9. Hast du schon mal was ausgeplaudert, was eigentlich ein Geheimnis bleiben sollte?
  10. Wenn du einen Tag lang eine andere Person (lebend/tot) sein könntest, welche wäre das?
  11. Wenn du den Rest des Lebens eine andere Person sein müsstest, welche wäre das dann?

Tag 303 – Ein Stöckchen, ein Stöckchen!

Wuhaaa, Frau Brüllen hat uns mit einem Blockstöckchen beworfen. Da sagt man natürlich nicht nein. Nein, macht man nicht. Also hier, Herr Rabe und ich machen uns dann mal an die Antworten. (Herr Rabe schlägt gerade vor, das als Podcast aufzunehmen, aber das ist Frau Rabe zu neumodisch.)

1. Wie hättest Du geheissen, wenn Du mit dem anderen Geschlecht zur Welt gekommen wärst?
Herr Rabe weiß das nicht, glaubt aber das seine Eltern wussten, was er wird, weil die nämlich damals eine Fruchtwasserpunktion gemacht haben. Seine Geschwister wurden aber nicht über das Geschlecht informiert und nannten ihn pränatal Klaus-Bärbel.
Von Frau Rabe gibt es nur die Legende, dass ihre Mutter ihren Vater damals auf dem Weg ins Krankenhaus fragte, ob es nicht langsam an der Zeit wäre, einen Jungennamen auszusuchen. Ihr Vater antwortete mit „Das wird ein Mädchen!“.
2. Gibt es was, was Du Dir als Kind selber zurecht gelegt hast als Erklärung für irgendwas, was so überhaupt nicht mit der Realität übereinstimmt? 
Puh, also bei Frau Rabe gibt es eine tieftraurige Geschichte, die hier mal ausgeklammert wird und eine etwas lustigere, die aber leicht am Thema vorbei zielt. Damals nahm sie nämlich vieles sehr wörtlich und als sie mit sechs oder sieben Jahren ihr erstes Mikroskop bekam, hielt sie unter jenem tagelang nach rechtsdrehenden Milchsäuren Ausschau, die ja laut Werbung im Joghurt sein sollten. Irgendwann wurde der Joghurt auf dem Objektträger schimmelig, so gab es wenigstens irgendwas zu sehen. Sehr viel später lernte sie dann in der Uni Stereochemie und war nachträglich peinlich berührt…
Herr Rabe fällt irgendwie gar nichts ein. Außerdem ist Herr Rabe ein Lehrerkind und ein schlimmer Besserwisser und weiß immer alles ganz genau und das war auch sicher immer schon so.
3. Wer hat dich seinerzeit zum Bloggen gebracht/motiviert/inspiriert?
Tja, Herr Rabe, wie war das bei dir? „Herr Paul hat gesagt, ich soll mal aufschriebe, was ich in meiner Elternzeit so mache. Das hat genau eine Woche funktioniert.“
Frau Rabe hat damals mit großem Interesse den Aufruf zum Tagebuchblog-Wetten von Frau Novemberregen gelesen. Und dann nicht gewettet, sondern einfach so gemacht. Außerdem hatte der Herr Rabe da auch schon die ganze Zeit gesagt, sie solle doch bloggen. Er lese das doch so gerne. Joa, hat bisher 303 Tage funktioniert.
4. Wenn Du den Rest Deines Lebens nur noch ein Outfit tragen dürftest, was wäre das?
Frau Rabe: Jeans (blau, Bootcut) und T-Shirt, irgendwas halbwegs neutrales, aber gerne farbig. Dazu meine Puma-Jacke. Schuhe sind schwerer. Chucks sind zu unbequem. Vielleicht tatsächlich so Laufschuhe. Jetzt lacht Herr Rabe. Außerdem sagt er, dass Frau Rabe von der Puma-Jacke irgendwann nur noch den Reißverschluss anhaben wird und der Rest wird an ihrem Körper zerfallen sein und damit könnte er Recht haben.
Herr Rabe hingegen würde Poloshirt und Chinohosen wählen, die gehen immer. Und nen Wollpulli mit V-Ausschnitt. Und Frau Rabe fragt sich jetzt, ob Herr Rabe seinen inneren Spießer bisher nur gut vor ihr verborgen hat.
5. Gibt es einen Punkt in Deinem Leben, von dem Du sagen kannst: Hätte ich mich da anders entschieden, wäre ich 5 Minuten später gekommen, in die andere Richtung gegangen, mein Leben wäre total anders verlaufen? Wenn ja, welchen?
Hätte, hätte, Fahrradkette.
(Nee mal im Ernst: Klar, wären Herr und Frau Rabe damals nicht an einem Mittwoch (!) nach dem Training (!) so lange Tanzen gewesen („Watt hatten wir n Leben, ey“, sagt Herr Rabe gerade) oder wären unsere Freunde damals länger geblieben oder oder oder (oder hätten sie nicht Muse gespielt! Kaum auszudenken!) dann wäre vielleicht alles ganz anders gekommen. Oder vielleicht wäre auch alles genauso gelaufen, nur später. Oder ähnlich. Oder auch nicht.)
6. Wie wäre es denn verlaufen?
Ja, ne, siehe oben.
7. An welchen Bewegungen, Haltungen, Gesichtsausdrücken erkennt man Dich?
Herr Rabe sagt, man müsse Frau Rabe nur fotografieren: Wenn die Person auf dem Foto beide Augen gleich weit aufhat, ist es NICHT Frau Rabe.
*Googelt: Großschreibung nach Doppelpunkt*
Wenn Herr Rabe sich ganz doll konzentriert, zum Beispiel bei schweren Bassstücken, saugt er die Luft zwischen den Zähnen ein. Das macht dann so ein „Schllrrrp“-Geräusch, das Frau Rabe schon oft in den Wahnsinn getrieben hat.
8. Was ist Dein Lieblingsverkehrsmittel?
Herr Rabe: Zug für Reisen, in der Stadt gerne Fahrrad.
Frau Rabe: Bus. Linienbus. Für lange Strecken fühlt sie sich eigentlich nur im Auto halbwegs wohl.
9. Was ist Dein skurrilster Essenstick?
Wir sind uns einig: Frau Rabes skurrilster Essenstick ist es wohl, dass sie Salat IMMER auf einem extra Tellerchen haben muss, weil sie es ÜBERHAUPT GAR NICHT ertragen kann, wenn Salatsoße an das andere Essen kommt. Oder was warmes an den Salat.
Herr Rabe kann Getränke aller Art nicht langsam trinken. Da ist dann so ein Cocktail mit fünf Sorten Alkohol drin auch mal nach drei Minuten leer. (Das ist schon lang, sagt er grade. Und dass das Problem nicht die fünf Sorten Alkohol seien, sondern der Preis.)
10. Morgens oder abends duschen?
Herr Rabe: Morgens. Und nach dem Sport.
Frau Rabe: Morgens, schon alleine wegen der Haare, die muss ich eh morgens waschen weil ich sonst so aussehe wie Frau Brüllen.
11. Lässt Du Dich zu Mutproben anstiften? Was war die blödste?
Frau Rabe hat mal einen Regenwurm gegessen, damals im Kindergarten. Wenn man den einfach komplett schluckt, ist das nicht so schlimm, bringt einem aber großen Respekt von älteren Jungs ein. Das mit dem zu Mutproben anstiften lassen hat sich aber irgendwann in den letzten 25 Jahren offenbar verwachsen. (In den letzten 15. Es gab da noch „Hier, zieh mal an der Bong.“. Aber das ist ja illegal und hat somit nie stattgefunden.)
Herr Rabe erinnert sich dunkel an Klingelstreiche und sowas. Und dass sie mit dem Fahrrad immer viel Quatsch gemacht haben und damit von Sachen gesprungen sind und Treppen runter gefahren sind. Er bezeichnet das aber eher als männlichen Initiationsritus unter hormongeladenen Teenagern.
Und dann muss es natürlich auch neue Fragen geben. Wir haben uns entschieden (naja. Herr Rabe hat vorgeschlagen und Frau Rabe fiel so schnell auch nichts besseres ein), eine entweder-oder Fragerunde zu machen. Die Antworten dürfen sollten aber durchaus eine Begründung beinhalten.
1. Meer oder Berge?
2. Fast-Food oder 3-Gänge-Menü?
3. Wahrheit oder Pflicht?
4. Haus oder Wohnung?
5. Auto oder Fahrrad?
6. In der Disko: Theke oder Tanzfläche?
7. Netflix oder Buch?
8. Geld oder (Frei-)Zeit?
9. Delegieren oder selber machen?
10. Kochen oder Abwaschen?
11. Offline-Urlaub: „bwaaahaha, nee!!!“ oder „oh, ja, endlich!!!“?
Und unsere Fragen gehen an:
Familie Parole Peng – limit of control, einzeln oder beide oder zusammen…
… und sozusagen aus Tradition

Tag 183 – Stöckchen!

Ich sitze gerade im Zug auf dem Weg nach Oslo und werde wohl nicht soooo viel Zeit haben um heute Abend zu bloggen. Aber da Pippi eingeschlafen ist, dachte ich mir, ich könnte ja mal das Stöckchen abarbeiten, das mir die liebe Fledermama schon vor einer Weile zugespielt hat. Einmal um den Globus ist es geflogen und ich hab es tatsächlich gefangen, dabei bin ich im Fangen echt mindestens genauso schlecht wie die Fledermama selbst von sich behauptet. Jetzt ist es gewissermaßen gut abgelagert und bereit, verarbeitet zu werden.

1. Was ist deine Geheimwaffe bei Erkältungen? 

Nasenspray. Ich neige aber sehr zur Nasenspraysucht, deshalb nehme ich das nur zum Schlafen. Aber ich finde, wenn man atmen kann (und nicht nur durch den irgendwann ja auch staubtrockenen Mund) fühlt man sich gleich viel gesünder und frischer. Zudem bilde ich mir ein, dass Stirn- und Nebenhöhlen sich dann nicht so zusetzen, was wiederum etwaige Kopfschmerzen milder ausfallen lässt.
2. Reis oder Nudeln? 

Nudeln. Reis ist ok, aber Nudeln find ich richtig gut. Ich könnte auch fünf mal die Woche Nudeln essen und mache das nur nicht, weil das dann vielleicht doch etwas einseitig wäre.
3. Wie trinkst du deinen Kaffee? 

Mit Milch und etwas Zucker. Wenn es keine Milch gibt, dann schwarz ohne alles. Meistens trinke ich aber Espresso als Kaffee Latte oder Cappuccino. Mit etwas Zucker. Und im Moment leider meistens auch nur lauwarm bis kalt.
4. Popcorn: Süß oder salzig? 

Süß! (Welcher Perversling hat denn salziges Popcorn erfunden bitte?) Ich hab sogar eine Narbe auf meinem rechten Mittelfinger: Da hab ich süßes Popcorn gemacht und der flüssige, karamellisierende Zucker ist mir auf die Hand gespritzt. Das ist jetzt achteinhalb Jahre her und genauso lange kenne ich Herrn Rabe schon :)
5. Wann warst du das letzte Mal in der Kirche? 

Puh, äh, das muss im Sommer 2013 gewesen sein, da waren wir auf einer Hochzeit. Freunde von uns – er Atheist, sie (damals angehende) Diakonisse, das war der längste Gottesdienst meines Lebens. Sie hat alles organisiert und einfach mal ALLE Register gezogen, die die katholische Kirche da hergibt. ZWEIEINHALB STUNDEN!!! Meine Güte, war ich froh, als Michel (damals 10 Monate) nach einer Stunde anfing herumzuquäken und ich mit ihm rausgehen musste… Mit Kirche hab ichs eh nicht so, mit katholischer schon gar nicht und das war einfach zu viel des Guten.
6. Was ist dein Lieblingsobst? 

Oh, das ist schwierig. Eigentlich gibt es kaum Obst, das ich nicht mag. Dafür bin ich wählerisch, was die Beschaffenheit angeht: Birnen dürfen nicht matschig sein. Bananen müssen fast noch grün sein. Äpfel müssen sauer sein. Erdbeeren süß. Pflaumen müssen Zwetschgen sein. Aprikosen dürfen auf gar keinen Fall mehlig sein. Mangos dürfen nicht nach Seife schmecken und nicht zu glibschig sein. Und so weiter und so fort. Herr Rabe ist schon sehr vorsichtig geworden, was das Besorgen von Obst für mich angeht.
7. Wenn du tun und lassen könntest, was du wolltest – wie sähe dein Schlafrythmus aus? 

Ich würde lange schlafen, vermutlich so von Mitternacht bis 10:00 Uhr. Ich brauche viel Schlaf und bin eher eine Eule, leider ist das gesellschaftlich nicht so wirklich akzeptiert und mit Kindern eh gar nicht möglich. Ich freu mich schon drauf, wenn ich in Rente gehe, dann schlafe ich wahrscheinlich erstmal für die letzten 40 Jahre nach.
8. Welche Superkraft hättest du gerne und warum? 

Da hab ich mir noch nie Gedanken drum gemacht… Beamen/Apparieren können wäre total praktisch, allerdings sehe ich da die Gefahr, dass ich nur noch mehr machen würde, ohne die entschleunigenden Zwangspausen durch Wegzeiten. Eigentlich wünsche ich mir manchmal eher ganz menschliche Eigenschaften, die mir irgendwie nicht mitgegeben wurden: Pause machen ohne schlechtes Gewissen, nicht immer jede Äußerung die ich aufschnappe persönlich nehmen oder auf mich beziehen, mehr Geduld im Umgang mit anderen.
9. Welche Staffel von American Horror Story findest du am besten? Alternativ, falls du AHS noch nicht geschaut hast: Warum hast du AHS noch nicht gesehen?! ;) 

Ähem. Was genau ist das? Ist das echt Horror? Dann kann ich das leider nicht gucken, weil ich danach ewig nicht schlafe dank blühender Phantasie.
10. Wo würdest du am liebsten leben und warum? 

Da sag ichs doch mit Die Ärzte: „Ach Schweden ist das schönste Land der Welt… Da wo am Strand die Palmen stehn, da möcht ich jetzt spazieren gehn, weil mir mein Schweden ziemlich gut gefällt.“ Genau genommen in Stockholm, denn das ist eine wunderwunderwunderschöne Stadt in genau der richtigen Größe, am Wasser, mit viel Grün und Kultur und LEBEN. Und Vereinbarkeit und Gleichberechtigung.
11. Wo würdest du gerne mal Urlaub machen und warum?

Wenn die Kinder aus dem Gröbsten raus sind würde ich gerne mit Herrn Rabe auf irgend eine kitschige weißer-Sandstrand-blaues-Wasser-Insel in der Karibik düsen und da nochmal heiraten. Nackt. Am Strand. Nur wir. Ok, vielleicht dürfen die Kinder doch auch mit. Mal sehen. Davor werden jedenfalls wohl noch viele Familienurlaube auf dem Bauernhof und dem Campingplatz und der Ferienhütte liegen…

 

Soooo, das wars schon! Da ich aber immer noch meine, dass dieses Stöckchengedön und Awards und was weiß ich im Moment überhand nehmen, höre ich an dieser Stelle auch einfach ganz auf. Keine neuen Fragen (mir fällt im Moment sowieso nur eine ein: Werde ich jemals wieder nicht müde sein? und die ist wohl etwas zu egozentriert.), keine Nominierungen, ich lasse das Stöckchen einfach hier liegen, dann wandert es irgendwann in Michels Stocksammlung und wird eine Angel und dann eine Peitsche und dann ein Piratensäbel und dann eine Bürste und dann…