Tag 303 – Ein Stöckchen, ein Stöckchen!

Wuhaaa, Frau Brüllen hat uns mit einem Blockstöckchen beworfen. Da sagt man natürlich nicht nein. Nein, macht man nicht. Also hier, Herr Rabe und ich machen uns dann mal an die Antworten. (Herr Rabe schlägt gerade vor, das als Podcast aufzunehmen, aber das ist Frau Rabe zu neumodisch.)

1. Wie hättest Du geheissen, wenn Du mit dem anderen Geschlecht zur Welt gekommen wärst?
Herr Rabe weiß das nicht, glaubt aber das seine Eltern wussten, was er wird, weil die nämlich damals eine Fruchtwasserpunktion gemacht haben. Seine Geschwister wurden aber nicht über das Geschlecht informiert und nannten ihn pränatal Klaus-Bärbel.
Von Frau Rabe gibt es nur die Legende, dass ihre Mutter ihren Vater damals auf dem Weg ins Krankenhaus fragte, ob es nicht langsam an der Zeit wäre, einen Jungennamen auszusuchen. Ihr Vater antwortete mit „Das wird ein Mädchen!“.
2. Gibt es was, was Du Dir als Kind selber zurecht gelegt hast als Erklärung für irgendwas, was so überhaupt nicht mit der Realität übereinstimmt? 
Puh, also bei Frau Rabe gibt es eine tieftraurige Geschichte, die hier mal ausgeklammert wird und eine etwas lustigere, die aber leicht am Thema vorbei zielt. Damals nahm sie nämlich vieles sehr wörtlich und als sie mit sechs oder sieben Jahren ihr erstes Mikroskop bekam, hielt sie unter jenem tagelang nach rechtsdrehenden Milchsäuren Ausschau, die ja laut Werbung im Joghurt sein sollten. Irgendwann wurde der Joghurt auf dem Objektträger schimmelig, so gab es wenigstens irgendwas zu sehen. Sehr viel später lernte sie dann in der Uni Stereochemie und war nachträglich peinlich berührt…
Herr Rabe fällt irgendwie gar nichts ein. Außerdem ist Herr Rabe ein Lehrerkind und ein schlimmer Besserwisser und weiß immer alles ganz genau und das war auch sicher immer schon so.
3. Wer hat dich seinerzeit zum Bloggen gebracht/motiviert/inspiriert?
Tja, Herr Rabe, wie war das bei dir? „Herr Paul hat gesagt, ich soll mal aufschriebe, was ich in meiner Elternzeit so mache. Das hat genau eine Woche funktioniert.“
Frau Rabe hat damals mit großem Interesse den Aufruf zum Tagebuchblog-Wetten von Frau Novemberregen gelesen. Und dann nicht gewettet, sondern einfach so gemacht. Außerdem hatte der Herr Rabe da auch schon die ganze Zeit gesagt, sie solle doch bloggen. Er lese das doch so gerne. Joa, hat bisher 303 Tage funktioniert.
4. Wenn Du den Rest Deines Lebens nur noch ein Outfit tragen dürftest, was wäre das?
Frau Rabe: Jeans (blau, Bootcut) und T-Shirt, irgendwas halbwegs neutrales, aber gerne farbig. Dazu meine Puma-Jacke. Schuhe sind schwerer. Chucks sind zu unbequem. Vielleicht tatsächlich so Laufschuhe. Jetzt lacht Herr Rabe. Außerdem sagt er, dass Frau Rabe von der Puma-Jacke irgendwann nur noch den Reißverschluss anhaben wird und der Rest wird an ihrem Körper zerfallen sein und damit könnte er Recht haben.
Herr Rabe hingegen würde Poloshirt und Chinohosen wählen, die gehen immer. Und nen Wollpulli mit V-Ausschnitt. Und Frau Rabe fragt sich jetzt, ob Herr Rabe seinen inneren Spießer bisher nur gut vor ihr verborgen hat.
5. Gibt es einen Punkt in Deinem Leben, von dem Du sagen kannst: Hätte ich mich da anders entschieden, wäre ich 5 Minuten später gekommen, in die andere Richtung gegangen, mein Leben wäre total anders verlaufen? Wenn ja, welchen?
Hätte, hätte, Fahrradkette.
(Nee mal im Ernst: Klar, wären Herr und Frau Rabe damals nicht an einem Mittwoch (!) nach dem Training (!) so lange Tanzen gewesen („Watt hatten wir n Leben, ey“, sagt Herr Rabe gerade) oder wären unsere Freunde damals länger geblieben oder oder oder (oder hätten sie nicht Muse gespielt! Kaum auszudenken!) dann wäre vielleicht alles ganz anders gekommen. Oder vielleicht wäre auch alles genauso gelaufen, nur später. Oder ähnlich. Oder auch nicht.)
6. Wie wäre es denn verlaufen?
Ja, ne, siehe oben.
7. An welchen Bewegungen, Haltungen, Gesichtsausdrücken erkennt man Dich?
Herr Rabe sagt, man müsse Frau Rabe nur fotografieren: Wenn die Person auf dem Foto beide Augen gleich weit aufhat, ist es NICHT Frau Rabe.
*Googelt: Großschreibung nach Doppelpunkt*
Wenn Herr Rabe sich ganz doll konzentriert, zum Beispiel bei schweren Bassstücken, saugt er die Luft zwischen den Zähnen ein. Das macht dann so ein „Schllrrrp“-Geräusch, das Frau Rabe schon oft in den Wahnsinn getrieben hat.
8. Was ist Dein Lieblingsverkehrsmittel?
Herr Rabe: Zug für Reisen, in der Stadt gerne Fahrrad.
Frau Rabe: Bus. Linienbus. Für lange Strecken fühlt sie sich eigentlich nur im Auto halbwegs wohl.
9. Was ist Dein skurrilster Essenstick?
Wir sind uns einig: Frau Rabes skurrilster Essenstick ist es wohl, dass sie Salat IMMER auf einem extra Tellerchen haben muss, weil sie es ÜBERHAUPT GAR NICHT ertragen kann, wenn Salatsoße an das andere Essen kommt. Oder was warmes an den Salat.
Herr Rabe kann Getränke aller Art nicht langsam trinken. Da ist dann so ein Cocktail mit fünf Sorten Alkohol drin auch mal nach drei Minuten leer. (Das ist schon lang, sagt er grade. Und dass das Problem nicht die fünf Sorten Alkohol seien, sondern der Preis.)
10. Morgens oder abends duschen?
Herr Rabe: Morgens. Und nach dem Sport.
Frau Rabe: Morgens, schon alleine wegen der Haare, die muss ich eh morgens waschen weil ich sonst so aussehe wie Frau Brüllen.
11. Lässt Du Dich zu Mutproben anstiften? Was war die blödste?
Frau Rabe hat mal einen Regenwurm gegessen, damals im Kindergarten. Wenn man den einfach komplett schluckt, ist das nicht so schlimm, bringt einem aber großen Respekt von älteren Jungs ein. Das mit dem zu Mutproben anstiften lassen hat sich aber irgendwann in den letzten 25 Jahren offenbar verwachsen. (In den letzten 15. Es gab da noch „Hier, zieh mal an der Bong.“. Aber das ist ja illegal und hat somit nie stattgefunden.)
Herr Rabe erinnert sich dunkel an Klingelstreiche und sowas. Und dass sie mit dem Fahrrad immer viel Quatsch gemacht haben und damit von Sachen gesprungen sind und Treppen runter gefahren sind. Er bezeichnet das aber eher als männlichen Initiationsritus unter hormongeladenen Teenagern.
Und dann muss es natürlich auch neue Fragen geben. Wir haben uns entschieden (naja. Herr Rabe hat vorgeschlagen und Frau Rabe fiel so schnell auch nichts besseres ein), eine entweder-oder Fragerunde zu machen. Die Antworten dürfen sollten aber durchaus eine Begründung beinhalten.
1. Meer oder Berge?
2. Fast-Food oder 3-Gänge-Menü?
3. Wahrheit oder Pflicht?
4. Haus oder Wohnung?
5. Auto oder Fahrrad?
6. In der Disko: Theke oder Tanzfläche?
7. Netflix oder Buch?
8. Geld oder (Frei-)Zeit?
9. Delegieren oder selber machen?
10. Kochen oder Abwaschen?
11. Offline-Urlaub: „bwaaahaha, nee!!!“ oder „oh, ja, endlich!!!“?
Und unsere Fragen gehen an:
Familie Parole Peng – limit of control, einzeln oder beide oder zusammen…
… und sozusagen aus Tradition

3 Gedanken zu “Tag 303 – Ein Stöckchen, ein Stöckchen!

Ich freue mich über jeden Kommentar, außer er ist blöd, dann nicht. Außerdem ist jetzt wohl der richtige Zeitpunkt, um Ihnen mitzuteilen, dass WordPress bei jedem Kommentar eine mail an mich schickt, in der die Mailadresse, die Sie angegeben haben und auch ihre IP-Adresse stehen. Müssen Sie halt selbst wissen, ob Sie mir vertrauen, dass ich diese mails von meinen Devices alle sofort lösche, und ob Sie damit leben können, dass WordPress diese Daten auch speichert (damit Sie nämlich beim nächsten Mal hier einfacher kommentieren können).

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