Tag 1501 – Trekkteori.

Ganz entspannten Abend mit Herrn Rabe auf dem Sofa verbracht, das war wirklich mal nötig. Wir werden jetzt so etwa zwei Tage lang nach Knoblauch riechen, aber was soll’s.

Heute bei der Arbeit nichts spezielles erlebt. Fast wäre meine Kollegin bei einem Lachanfall erstickt, aber das wäre ja nicht zulässig während der Stillarbeitszeit. Dabei hatte ich nur einen trockenen Kommentar zu einer Mail gemacht, die ganz ernsthaft mit YO! begann.

Außerdem war ich recht spontan bei einem Infomeeting über den neuen Rekrutierungsprozess und zu was da welche Tests eingesetzt werden. Ich bin jetzt guten Arbeitspsychologischen Tests gegenüber nicht mehr ganz so negativ eingestellt. Die HR-Dame, die vorher schon sehr viel mit solchen Tests gearbeitet und auch daran geforscht hat, hat das überzeugend genug verkauft und da reine Vorstellungsgespräche wohl wirklich nicht das Gelbe vom Ei sind (ein paar Stichpunkte, die ich nach einem Bier noch im Kopf habe: – extrovertierte Menschen wirken sympathischer als introvertierte – man mag, wer einer ähnlich ist – Diskriminierung auf allen vorstellbaren Ebenen) ist so ein halbwegs objektives Tool vernünftig angewendet sicher ganz nützlich. Die schlechte Nachricht, falls Ihnen solche Tests bevorstehen: die guten kann man nicht wirklich üben und (bis auf wen anders den Test machen lassen, was dämlich ist, weil das ganz fix auffliegt, wenn Test und Arbeitsverhalten dann nicht zusammen passen) auch kaum bescheißen. Die gute Nachricht: wenn der Test sagt, dass man gut zu dem Job passen könnte, passt der Job auch eher zu einer. (All das lässt natürlich das ANY WILL DO, GIB MIR EINFACH IRGENDEINE ARBEIT, BIIIITTEEEEEE!!!-Gefühl das längere Zeit Arbeitssuchende befällt völlig außer acht. Aber zumindest der HR-Dame heute war das sehr bewusst.) Fun fact: ich war eine der ersten, die im Werk überhaupt getestet wurde, weil sich „meine“ zuständige HR-Frau schon früher zertifiziert hatte als der Rest von HR.

Man lernt nie aus.