Tag 1912 – Nicht wirklich weniger müde.

Wirklich einfach platt wie ein Brötchen. Aber mit Bloc Party-Ohrwurm.

Manchmal vermisse ich es, 22 und relativ sorglos zu sein. Sehr.

Wenn ich jetzt auf nem Mittwoch Abend in die Disco gehen und bis 3 Uhr feiern würde, wäre ich vermutlich anschließend drei Tage lang im Eimer.

Ich finde Inspektionen rund um Oslo langsam echt doof. Dann lieber irgendwo anders sein und im Hotel übernachten, aber nicht noch täglich stundenlang Auto fahren. Abgesehen von der Gelegenheit, sehr laut Musik zu hören, finde ich am Konzept „mit dem Auto zur Arbeit“ bisher nichts ansprechend.

Tag 1910 – Uffzi.

Wie ich immer wieder vergesse, dass Inspektionen ganz schön anstrengend sind. Jøss, wie man auf Norwegisch sagt. Dabei natürlich auch spannend, keine Frage, und ich lerne wieder ganz viel und bin gleichzeitig ein bisschen in meinem Element, was das Produkt angeht, auf das ich mich fokussiere.

Aber abends ist dann eben nicht mehr so viel los mit mir. Essen, Bett. Dem verschnupften Meerschwein seine Dosis Antibiotikum verabreicht und geduscht habe ich auch noch, aber jetzt fallen meine Augen auch schon fast zu.

Seltsamstes Kompliment: ich sähe gar nicht aus wie eine Inspektørin. Wegen der Haarfarbe, die sei „stilig“. Vielleicht muss ich doch endlich mal so einen Inspektørausweis bekommen.

Bester Tipp: Regenjacke mitnehmen wegen langem Weg auf dem Gelände. Danke, Kollegin! Es hat nämlich den ganzen Tag geregnet und wird das wohl den Rest der Woche weiter tun.

Schnellste Gesundung: Pippi. Wegen gestern war sie heute noch zu Hause, aber topfit ohne Halsschmerzen. Morgen geht sie wieder in den Kindergarten.

Tag 1906 – Gar nicht müde (leider).

Familie Eule meldet sich wieder zum Dienst. Heute immerhin produktiver. Memo an mich: normalen Alltag simulieren durch Schminken steigert das Wohlbefinden und damit auch die Produktivität bei der Arbeit ungemein. Auch im Homeoffice. Nicht rumschlunzen, das ist nicht gut.

In einem Monat habe ich die erste Inspektion seit März mit Übernachtung in einem Hotel. Abgefahren! Wir haben deshalb heute das Hotel gebucht, und eine Verkettung unglücklicher Umstände führte am Ende dazu, dass ich versehentlich ein Zimmer in einem Hotel buchte, gegen das wir uns eigentlich schon entschieden hatten. Geschickt von dem Hotel, die Seite so seltsam zu gestalten, dass man sich kaum darauf zurecht findet, und dann sofort eine Buchungsbestätigung zu verschicken, wenn man seine E-Mail-Adresse irgendwo eingetragen hat, z.B. um zu erfahren, wie denn so die Zahlungsmodalitäten sind.

Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass die Inspektion auch stattfindet und nicht aus irgendwelchen Gründen verschoben werden muss. Das Hotel sieht nämlich schon ganz schick aus! Wer weiß, vielleicht ein Glückstreffer?

Pippi mag kein Apfelmus. Ich glaube, sie wurde bei der Geburt vertauscht. Ich hätte am liebsten meinen ganzen Kopf in den Topf gesteckt, wie Pu der Bär. Herr Rabe sagte, das müssen meine westfälischen Gene sein. Aber Kartoffelpuffer mit Apfelmus sind doch einfach eine grandiose Kombination, wie kann man das denn nicht mögen??? Immerhin fand sie Kartoffelpuffer an sich gut, und mit Räucherlachs noch besser. Vielleicht doch wenigstens verwandt. (Michel hatte bei seinem Freund E. schon Pizza gegessen.)

Ein Abend in der Twitterkneipe, heute besonders tröstlich. Hach, hach! <345

Tag 1906 – Gar nicht müde (leider).

Familie Eule meldet sich wieder zum Dienst. Heute immerhin produktiver. Memo an mich: normalen Alltag simulieren durch Schminken steigert das Wohlbefinden und damit auch die Produktivität bei der Arbeit ungemein. Auch im Homeoffice. Nicht rumschlunzen, das ist nicht gut.

In einem Monat habe ich die erste Inspektion seit März mit Übernachtung in einem Hotel. Abgefahren! Wir haben deshalb heute das Hotel gebucht, und eine Verkettung unglücklicher Umstände führte am Ende dazu, dass ich versehentlich ein Zimmer in einem Hotel buchte, gegen das wir uns eigentlich schon entschieden hatten. Geschickt von dem Hotel, die Seite so seltsam zu gestalten, dass man sich kaum darauf zurecht findet, und dann sofort eine Buchungsbestätigung zu verschicken, wenn man seine E-Mail-Adresse irgendwo eingetragen hat, z.B. um zu erfahren, wie denn so die Zahlungsmodalitäten sind.

Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass die Inspektion auch stattfindet und nicht aus irgendwelchen Gründen verschoben werden muss. Das Hotel sieht nämlich schon ganz schick aus! Wer weiß, vielleicht ein Glückstreffer?

Pippi mag kein Apfelmus. Ich glaube, sie wurde bei der Geburt vertauscht. Ich hätte am liebsten meinen ganzen Kopf in den Topf gesteckt, wie Pu der Bär. Herr Rabe sagte, das müssen meine westfälischen Gene sein. Aber Kartoffelpuffer mit Apfelmus sind doch einfach eine grandiose Kombination, wie kann man das denn nicht mögen??? Immerhin fand sie Kartoffelpuffer an sich gut, und mit Räucherlachs noch besser. Vielleicht doch wenigstens verwandt. (Michel hatte bei seinem Freund E. schon Pizza gegessen.)

Ein Abend in der Twitterkneipe, heute besonders tröstlich. Hach, hach! <345

Tag 1860 – Kaputt geladen.

Wegen Inspektion habe ich wieder einen Leihwagen, wieder einen elektrischen (wie bestellt), aber dieses Mal hab ich ein Upgrade bekommen und deshalb fahre ich jetzt einen Tesla Model 3. Das ist ja schon auch ein schickes Teil, zumindest von außen, von innen so najaaaaa ich würd wohl Folie reinkleben lassen, wär’s meins.

Was natürlich nett ist an so einem Tesla, ist die im Vergleich zum i3 von neulich doppelt so große Reichweite. Und was auch nett ist, ist Supercharging. Supercharging bei Tesla ist sowohl schneller als auch wesentlich billiger als die anderen Anbieter, es gibt also keinen Grund mit einem Tesla an einem großen Rastplatz mit allen Lademöglichkeiten über Fortum zu laden statt am Supercharger. Jedenfalls wenn ein Supercharger frei ist.

Und wenn man nicht irgendwie geschafft hat, einen Leihwagen zu bekommen, bei dem die Bezahlmethode (laut Autovermietung ist eine hinterlegt und für mich als Kundin der Autovermietung ist superchargen kostenlos) nicht korrekt hinterlegt ist. Da ich gestern aber schon geladen habe, ist der Supercharger jetzt sauer auf mich und meckert, dass ich bitte eine Bezahlmethode „in meinem Tesla-Konto“ hinterlege.

Laut Autovermietung ein Fehler, den sie sich auch nicht erklären können.

Ich hab also gestern die Supercharging-Funktion am Leihwagen kaputt bekommen. Awesome.

(Und jetzt im Bett mich selbst superchargen. Ich bin so müde, ich schlafe gleich beim Tippen ein.)

Tag 1848 – Fertig!

Erste On-site-Inspektion seit Corona ist überstanden. Ich bin echt fertig, in jeder Hinsicht. Ich komme mir auch wieder ein bisschen dumm vor und frage mich, ob das Gefühl wohl je weggeht. Vier Tage lang konstanter Input zu X verschiedenen Themen, danach ist mein Kopf nur noch Watte.

Gelegen kam da die Stunde HipHop am Abend, auch wenn das für mich gerne anspruchsvoller sein dürfte, tut es gut, rumzuzappeln. Außerdem sehe ich dem Trainer gern zu, denn dem macht das alles sichtlich viel Spaß. Ich mag Leute, die die Musik anmachen und unwillkürlich lächeln müssen.

Was ich nicht verstehe, sind Leute in Tanzkursen, die sich zur Musik erst bewegen, wenn die Choreografie losgeht.

Ich schnipse immer noch beim Tanzen. Da habe ich kaum Kontrolle drüber und das geht wohl auch nicht mehr weg.

Morgen Büro. Uff, uff. Meine Motivation, Menschen zu treffen, ist ungefähr bei minus 20.

Tag 1846 – Tatsächlich.

Das dritte Schwein schluckt das Licht, wie so ein schwarzes Loch.

Habe die Meerschweinchen sauber gemacht, dafür keinen Sport.

Ich würd so gern von der Inspektion erzählen aber sowas darf ich ja nicht. Es ist jedenfalls sehr cool alles. Und wieder was ganz neues.

Da ich aber auch nicht viel anderes gemacht habe außer arbeiten, hab ich auch nichts zu erzählen.

Tag 1845 – Superwoman.

Ich komme mir grad vor wie so ne Bilderbuch-Karrieremutter aus irgendeiner amerikanischen Serie. So eine, die auch morgens mit perfektem Make-up und kunstvoll zerwühlten Haaren aus makellos weißer Bettwäsche aufsteht. Denn ich bin heute aufgestanden, habe mich fertig gemacht, dann die Kinder geweckt, denen Frühstück kredenzt, mir dabei zwei Kaffee gekocht, einen getrunken, die Kinder angezogen, Zähne geputzt, habe uns alle rechtzeitig und ohne irgendwelche Ausrüstung zu vergessen (Bonuslevel Schwimmunterricht!) aus dem Haus bekommen ohne dass irgendwer geweint hat, habe Michel, dann Pippi, dann Michels Sportzeug abgeliefert, bin 30 Minuten zur Arbeit gefahren, habe 9,5 Stunden lang gearbeitet, bin 30 Minuten zurückgefahren, habe auf dem Weg das Auto geladen, habe zu Hause Michel Harry Potter vorgelesen und ihn zu 90% ins Bett gebracht, habe dann noch mal 45 Minuten gearbeitet (interne Nachbesprechung, die wir Coronabedingt im Teams und nicht beim Hersteller in irgendeinem Raum machen), während ich das Abendessen fertig gekocht habe, und dann haben Herr Rabe und ich sogar noch Sport gemacht.

Morgen reiße ich ein paar Bäume aus oder mache noch die Meerschweinkiste sauber oder so.