Tag 2279 – Watte.

Ach, Sie sind alle so lieb. Ich mache auch gleich weiter mit dem Nicht-Content, heute hatte ich nämlich Migräne und war eigentlich zu nichts zu gebrauchen. Ungut: die Migränetabletten (ein Triptan), die ich immer nehme, wirkten eher schlecht als recht. Ich habe eigentlich keine Lust, mir neue zu suchen, deren individuelles Kosten-Nutzen-Profil mit meinem Körper kompatibel ist, das ist erfahrungsgemäß ein Aufriss mit unschönen Nebenwirkungsepisoden. Mal gucken, wie sich das so entwickelt, ich brauche ja so 1-2 mal im Monat was, das gezielt gegen Migränekopfschmerz wirkt, meine Migräne lächelt nämlich bei Ibu, Paracet & Co. nur müde. [Bitte keine Tips, ich muss es ja am Ende eh durchprobieren.]

In Anbetracht der Umstände bin ich schon zufrieden mit mir, dass ich Geburtstagskuchen für Michel gebacken und halbwegs aufgeräumt habe. Ich habe auch gearbeitet, aber das macht mich nicht zufrieden sondern ist nur ein weiteres Zeichen, dass ich einigermaßen gaga bin. Ich habe immerhin wirklich gute Gründe, es geht nicht um nen Report, der sonst 2 Tage über der Frist ist oder so, es ist wirklich wichtig und ich (und eine Handvoll Kolleg*Innen) trage grad sehr viel Verantwortung und mehr darf ich nicht schreiben. Es wird keine Regel, aber heute musste es sein. Morgen um halb neun dürfen Sie gerne ein paar freundliche Gedanken und moralische Unterstützung in meine Richtung schicken, die werde ich gebrauchen können.

Morgen wird der kleine Zwerg, der gar nicht mehr so klein ist, schon neun. Das ist der letzte einstellige Geburtstag! Hammer. So ein toller, großer Zwerg mit einem riesigen Herzen aus Gold. Ehrlich, wären alle mehr wie Michel, würden sich alle wegen ständiger Klugscheißerei unglaublich auf die Nerven gehen wäre die Welt in weiten Teilen ein besserer Ort. Mehr dazu vielleicht morgen, denken fällt heute schwer.