Beim Warten auf Herrn Rabe auf dem Sofa eingeschlafen.
Jetzt einfach weiterschlafen.
Beim Warten auf Herrn Rabe auf dem Sofa eingeschlafen.
Jetzt einfach weiterschlafen.
Uff.
Die Woche ist geschafft. Geschafft! Alle haben ausreichend Nahrung zu sich genommen, sind bekleidet mit einigermaßen sauberen Sachen und mit geputzten Zähnen morgens aus dem Haus gegangen, waren alle zu ihren Kernzeiten (bis auf Pippi und mich am Dienstag) bei ihren Tagesbeschäftigungen anwesend und haben sich nur selten gegenseitig angeschrien. Minimalziel erreicht, nächstes mal arbeiten wir dann am Ausbau dieser, nennen wir es optimistisch „soliden Grundleistung“.
Herr Rabe ist jedenfalls wieder da und nicht nur hab ich jetzt wieder wen zum Drag Race gucken, nein, der Sohn hat auch neue items zum Angeben:
und Herr Rabe hat 8 (!) neue T-Shirts sowie echt fancy anderen Kram. Es gibt Kinderbücher „A Children’s Guide to Kubernetes“, wo die kleine Giraffe App Phippy neue Freunde und ein Zuhause endlich zu Kubernetes findet und da musste ich so lachen, dass ich immernoch nicht verstanden habe, was Kubernetes jetzt genau ist. Ich muss mal dafür sorgen, dass wir auf Konferenzen und Meetings fahren, wo es „A Children’s Guide to the Centralised Procedure“ oder „A Children’s Guide to Inspections of Pharmaceutical Manufacturers“ gibt. Da ist bestimmt ein Markt!
Nun schon wieder seit ewig im Kinderbett weil Pippi erkältet ist und schlecht schläft. Ich möchte doch auch schlafen. Meh.
Heute sogar gekocht! Ich bin Supermom. Natürlich haben die Kinder es nicht gemocht, obwohl ich die Tomatensuppe sogar gesiebt habe, damit bloß keine Stückchen oder gar Kräuter drin sind.
So Supermom bin ich übrigens nicht. Pippi ist doch ziemlich erkältet.
Das Apfelbäumchen blüht! Ich bin entzückt! 
(Der Rasen sieht auf dem Bild schlimmer aus als in echt, wirklich!)
Ich finde so super, dass der Bauer, dem das Feld sozusagen rechts von diesem Bildausschnitt gehört, da drumrum einen recht breiten (schätze 3-4 Meter, ich bin aber auch echt schlecht im Entfernungen und Grössen schätzen) Streifen einfach wuchern lässt. Momentan wächst da sehr viel Löwenzahn, aber auch anderes sprießt und so ist inzwischen ein kniehohes Gestrüpp entstanden, in dem sich hoffentlich von Krabbelkäfer bis Igel alles wohlfühlt, das aus den Kiesbedeckten „Gärten“ der Nachbarschaft geflohen ist.
Morgen kommt Herr Rabe nach Hause, es wird auch Zeit. Ich bin sehr müde. Ich wünschte ja, ich würde so ne Woche Alltag mit den Kindern easy peasy erledigen aber nein. Es geht, aber nur mit Hängen und Würgen und zu wenig Schlaf für alle und zu viel Fernsehen für manche.
Im Werk das erste Mal eine Inspektion selbst angekündigt, also ganz allein (und direkt erstmal vergessen, meine Kollegin zu CC-en, Hups…) von meiner E-Mail-Adresse. Huiui. Da werd ich dann auch das erste mal nicht Observatør sein. Huiuiuiui. Hoffen wir, dass es so weiter geht, mehr Verantwortung macht gleich mehr Spaß.
Jetzt brauch ich nur noch ne Eingebung, ob Michel ab Sommer wirklich jeden Nachmittag zum Sport-Hort gehen soll (und wir dann keine Morgenbetreuung mehr hätten und er seine Freunde nicht mehr im Hort sähe, aber wir auch deutlich weniger Gebühren zahlen würden als jetzt). Über Nacht wär gut.
Wieder bei den Kindern eingeschlafen, unaufhaltsam, trotz Wecker. Aber eigentlich kein Wunder, denn der Erdhaufen ist jetzt viel kleiner und in allen Beeten ist Erde. Ab Sonntag soll es nicht mehr frieren, dann wird gepflanzt*. Samstag hat das Gartencenter auf, ich bin schon sehr am überlegen… aber jetzt erst mal schlafen. Wer schuften kann kann auch völlig fertig sein.
*und dann müssen auch die nicht-frostharten Pflänzchen in den Hängeampeln und co nicht mehr jeden Abend reingeholt werden und das zweite Bad ist dann auch kein MimöschenPflänzchennachtlager mehr
*Müde. Deshalb heute nur Zitat des Tag und den Kontext dann morgen nachgereicht:
„Wir haben keinen Sandkasten. Wir haben nur Erde!“
Michel hat heute statt Hort-Ferienbetreuung seinen Freund besucht, das war wohl sehr schön, wir bekamen nur leider ein ziemlich aufgekratzes Kind zurück, das war für uns nicht ganz so schön. Aber „wir haben Michel so gern zu Besuch, der verbreitet immer gute Laune und die Jungs spielen so schön zusammen“ hört man ja doch gern. Pippi und ich nutzten den Tag für drei Dinge:
Für einen ersten Ferientag ganz schön voll.
(Ach ja: Erde hab ich auch noch organisiert, erst hieß es, sie käme dann nächsten Dienstag, das sei der erste mögliche Termin, dann riefen sie aber direkt wieder an, es sei ein Termin am Mittwoch freigeworden. Mittwoch dann also große Primelpflanzung Erdverteilung.)
Jetzt möchte ich eigentlich nur noch duschen und dann ins Bett plumpsen. Und dann bitte nicht aufwachen und Notre Dame ist komplett ausgebrannt, auch wenn ich das von den Bildern her befürchte.
Wir sind ein müder Haufen hier. Allesamt haben wir die Sommerzeitumstellung nicht besonders gut verkraftet. Dann hab ich mir heute auch noch die Schulter/den Nacken fies verkrampft und jetzt fühle ich mich wie hundert Jahre alt. Aber ohne aus Fenstern steigen.
___
Apropos Alter: heute den 50. einer Kollegin gefeiert, die ich auf, also, naja, hüstel, wie sag ich’s, dass sie dann wohl neulich noch 49 war kann ich kaum glauben. Ich hatte eher angenommen, dass sie an den Wochenenden ihre Enkel hütet, als dass tatsächlich ihre zwei Kinder noch zu Hause wohnen. Vielleicht sind meine Kolleg*Innen doch alle gar nicht so alt wie ich annahm. Sondern wirken nur so.
___
Seit Tagen einen Ohrwurm vom Anfang eines Gedichts, das ich als Kind mal auswendig konnte.
Herr Soundso, aus Irgendwo,
Der hatte einen Traum.
Er träumte nachts um zehn nach zwo
Von einem Bleistiftbaum.
Der trug nicht weniger als drei…
…unddreißig Riesenstifte Blei.
Google sagt, das sei eigentlich ein Buch von Frantz Wittkamp. Ich hatte das in einem „Jahrbuch für Kinder“. Im Traum stieg er auf sein Plumeau und flog damit von Irgendwo geradewegs nach Tokyo.
___
Mit 20 Jahren Verspätung kriegt mich die Musik von Linkin Park. Mit Wucht. Ich liebe Spotify.
___
„Michel, wie war’s beim Sport-Hort?“
–
„Gut.“
Na dann.
Zu viel Zeug gekauft.
Zu viel nachgedacht.
Zu viel in Ecken des Internets gelesen, die ich nicht betreten sollte. Stichwort Klimawandelleugner, Stichwort Wirdmanjawohlnochsagendürfen, Stichwort AlleMoslemssindTerroristen, Stichwort DieFlüchtlingenehmenunsallesweg.
Daraufhin noch mehr zu viel nachgedacht. Und trotzdem unüberlegt getwittert und schwupps, sind alle beleidigt, die gar nicht gemeint sind. Gleich zweimal.
Zu wenig Erde gehabt um alle zu viel gekauften Setzlinge gut unterzubringen.
Zu viel wach.
Zu viele Sorgen. Ums Große und ums Kleine.
Fertig inspiziert. Für dieses Mal. Sehr interessant, lehrreich, aber im positiven Sinne. Musste mir zwischendurch mal kurz auf die Zunge beißen, als wir beim Thema Validierung bestimmter Autoklavenlasten drüber stolperten, dass eine Last noch nicht validiert ist, weil Tests fehlen, die in-House nicht gemacht werden konnten, wir daraufhin nach der SOP und den Schulungsprotokollen fragten, denn das muss den Mitarbeiter*Innen ja mitgeteilt sein, dass man dieses Programm mit dieser Last nicht fahren darf und es hieß nur „natürlich“ und drei Minuten später lag alles auf dem Tisch und war vorbildlich dokumentiert. Natürlich war es das, die machen da nicht so Murks, die machen überhaupt nix, ohne vorher wirklich gründlich drüber nachzudenken was zu tun ist und wie man es am allerallerallersinnvollsten angeht. Auf die Zunge beißen musste ich, um nicht loszulachen, es stellte sich in den letzten Tagen immer mal wieder ein „Was mache ich hier überhaupt?“- Gefühl ein.
Trotzdem schlaucht natürlich das Inspizieren. Eine Woche. Uff. Als Herr Rabe mir schrieb, er säße mit seinen Kollegen in einer Bar und trinke Bier, ob ich nicht auch vorbei kommen wolle, sagte ich einfach ja, mein Kopf war eh Pudding. 
Dann nach Hause, noch was richtiges kochen, hahaha, es wurde Tiefkühlpizza, weil aus Gründen halt. Beim Essen machten die Kinder Fotos von allem, woher sie das nur haben. 
Smiiiiil, Mama!

Smiiiiil, Papa!

Smiiiiil, Apfel, Smiiiiil, Glas!
Heute also das erste mal mit richtig richtigem Umziehen inspiziert. Das geht so:
Dann ist man fertig um in die Vorräume (!) der Produktion zu gehen. Je näher man dann an kritische Arbeiten kommt, muss man dann wieder Jogginghose und Kittel ausziehen und so eine Art Onesie über den Schlafanzug ziehen, mit oder ohne komplett geschlossene Kapuze, Mundschutz, Handschuhe, Gesichtsschirm, you name it. Und Hände waschen, waschen, waschen, die ganze Zeit. (Dafür schafft es dieser Hersteller mit beeindruckend wenig Händedesinfektion auszukommen.)
Blöd halt, wenn man dann in die Umkleide zurückkommt und die Dame, die die eigenen Anziehsachen im Spind eingeschlossen hat, ist mitsamt Code unauffindbar. Dann muss man nämlich in diesem schicken Dress – Schlafanzug, Jogginghose, Kittel – Mittag essen. In der Kantine. Hurra.
Ansonsten: ziemlich platt. Herr Rabe scheint auch bei den Kindern eingeschlafen zu sein, I might just call it a day.
___
* nicht wirklich, aber es sieht so aus.
** auch nicht wirklich, aber es sieht auch so aus.