Tag 1719 – 18 Eier.

Juhu, wir haben seit heute einen zweiten Eieranteil, weil wir ja viel zu Hause rumhocken gehen Eier momentan extrem durch und ich hab keine Lust, immer am Ende des Monats zu denken „nee, noch mal Pfannkuchen geht aber nicht, gibt ja am Freitag erst wieder Eier!“. Zur Feier des Tages habe ich dann gleich mal 18 Eigelb in Lemon Curd versenkt, das trotzdem nicht wirklich fest werden wollte. Hrmpf. Jetzt habe ich auch 18 Eiweiß übrig und weiß nicht, was ich damit soll. Hrmpf Hrmpf. Einen Finger hab ich mir auch verbrüht. Hrmpf hrmpf Hrmpf.

Ansonsten: Michel war heute wieder in der Schule und danach kurz im Hort. Kurz weil es so geregnet hat, dass ich beide Kinder aus Mitleid zwischen zwei Meetings um zwei schon abgeholt hab. Da waren zwei Kinder sehr froh.

Michel war heute morgen wegen der Schule etwas durch den Wind. Ganz aufgeregt und ganz „klein“. Brauchte viel Hilfe, versteckte das hinter Grummeligkeit. Kam nicht aus dem Quark und nicht ins Auto, war dann spät dran und dann eben hilflos und das alles nur wegen Aufregung und Unsicherheit und einer plötzlichen Änderung aller Abläufe. Ach, Zwergi. Von wegen „die Eltern dürfen nicht mehr in den Flur vorm Klassenzimmer“ – ich musste Michel die Regenhose ausziehen weil seine Anpassungsfähigkeit schon bei „wir treffen uns woanders, sind in einem anderen Raum und haben andere Garderobenhaken und eine ganz andere Sitzordnung mit der halben Klasse“ erschöpft war und er sich immer die Jeans mit der Regenhose auszog. Dafür, eine andere Strategie beim Ausziehen zu probieren, reichte dann seine Flexibilität offenbar nicht mehr und nach drei Versuchen und fast weinendem Kind weil die Klasse eben schon drin war, half ich ihm dann. Bringt ja auch nix, ihn da auflaufen zu lassen.

In der Schule war es dann aber wohl gut. Und im Hort auch. Und Minecraft blablabla Minecraft bla spawnen bla craften Blablahabdichliebmama. (Kurzer Ausschnitt aus Leben mit Michel.)