Tag 623 – Riesenschnecken. 

Kennen Sie das? In Gedanken fertige Blogartikel, die Sie nicht schreiben, weil, ach, da macht man dann wieder ein Fass auf und Meh, grad keine Lust auf Diskussionen und Konflikt und ganz achtsamen Gedankenaustausch und am Ende machen Sie Bilder von Ihren Schnecken. 

Hat versucht mich zu fressen. Hat nicht geklappt. Wie auch, nur mit ner Zunge.


Dieser „Pickel“ seitlich am Kopf ist übrigens das Sexualorgan. Wer welchen Part bei der Paarung übernimmt, entscheidet sich spontan. (Die sind schon recht cool, doch.)


Der Körper ist überraschend kühl und auch überraschend fest. Naja, anderswo werden die halt auch gegessen, schmeckt vermutlich auch nicht anders als Weinbergschnecken und die wurden mir als in der Konsistenz „wie Muscheln“ beschrieben. Das käme hin, wenn ich jetzt mal so von lebender zur gekochter Schnecke extrapoliere.


Die ganze Pracht in ausgestreckt. Ja, die ist so ca. Ausgewachsen. Wobei die im Prinzip immer weiter wachsen, nur eben immer langsamer.


Während ich mit Schnecke 1 herumdölmere, tritt Nummer 2 schon die Flucht an. Gut, dass die so langsam sind.


Fazit: Schneckenschleim muss irgendso ein Mucus-Zuckerpolymer-Schleimzeugs sein. Beim Händewaschen wird das nämlich erstmal quasi immer mehr, man denkt, es geht nie ab. Irgendwann und mit viel Seife dann doch. Also wirklich keine Kuscheltiere.