Tag 1061 – Ferientag 1. Von Möbeln.

Die Kinder haben ja jetzt Ferien, die Putzhilfe aber nicht und deshalb hat Michel heute der Putzhilfe eine halbe Stunde lang ohne Punkt und Komma seine Lebensgeschichte und die all seiner Freunde erzählt. Das war recht putzig. Dass wir danach los mussten, fand die Putzhilfe aber glaube ich gar nicht mal soooo schlimm.

Wir wollten nämlich das Bett abholen. Dann war aber die Frau alleine im Laden und der Sohn noch nicht da, der sollte erst in einer halben Stunde kommen und dann aber direkt das Bett holen. Nun, ich hatte eh Mordshunger und dachte, ich fahre mit den Kindern die 5 Minuten nach Hause, esse was und komme dann wieder.

Pustekuchen. Ich habe mich in der Trondheimer Innenstadt so dermaßen in den Einbahnstraßen verfranst, dass ich am Ende beschloss, dass es einfacher wäre, zurück zum Bettenladen zu fahren und noch… drei Minuten auf den Sohn zu warten. Ja, ich bin 25 Minuten sinnlos umhergegurkt, weil ich zu stolz war, Google Maps zu befragen.

Jedenfalls holten wir dann einfach das Bett ab, Pippi lief auch nur einmal auf die Straße, während ich ein Paket ins Auto wuppte, da wurde ich dann zur Keifmama und dann zur „mir egal ob du brüllst, ich schnalle dich genau jetzt im Auto an!“-Mama und Pippi wurde zum Wutzwerg. Michel nicht, der durfte wegen der umgeklappten Rückbank vorne sitzen und war sehr stolz.

Naja und weil ich zur Selbstüberschätzung neige, habe ich danach das Bett selbst aufgebaut (kein Problem) und unter das schon vorhandene halbhohe Bett bugsiert (PROBLEM! PROBLEM!), in einem winzigen Raum und mit zwei aufgekratzten Kindern. Tolle Idee, jaja.

Abends dann noch zum Möbelschweden, Lattenrost und Matratze kaufen, Sofas probesitzen und dann doch Nudeln im Restaurant statt zu Hause essen, weil einfach genervt und erschöpft.

Jetzt steht alles, die Kinder schlafen auch schon drin und wir Erwachsenen sind sehr platt.

Ist ja auch irgendwie nicht so schlau, kurz vorm Umzug noch neue Möbel anzuschaffen, ne? Aber gut, es war halt Glück, dass überhaupt grad ein Bett da war.

Morgen machen wir aber glaube ich echt Ferien und sonst nix.

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Auto-Lobhudelei: hab’s dann am Ende ok hinbekommen.