Tag 1653 – Wie so ein iPhone.

Also. Ich nöle seit Wochen, ich muss meine Haare schneiden lassen. Und hab nie Zeit, weil Arbeit, Arbeit, Arbeit. Heute hab ich dann endlich mal 5 Minuten ArbeitsZeit investiert und mir spontan einen Termin gemacht, bei einer Lehrling, bei einer Kette, bei der ich noch nie war. Das mit den Lehrlingen, das gebe ich ja nicht auf. Die Lehrlinge bei der Kette bieten ein Paket an, für schlappe 999 Kronen (100 €, falls Sie Haare schneiden in Deutschland oder sonstwo teuer finden – hier mal ein wenig Relation). Da ist drin: Schneiden, Färben, Haarkur, Styling. Gut, da the ich, ich hab mal Bock auf was anderes, was neues, mag mir aber auch nix ausdenken, Farbe klingt gut, Paket klingt gut.

Also war ich da soeben und für 2,5 Stunden. Ohne Plan und mit der Aussage „alles außer dunkler als jetzt und keine Federn, Fransen oder ähnliches“.

Rosé-Gold war die Idee der Meisterin, ich sagte „macht, mir alles egal“ und dann wurde losgelegt, auf dass meine Haare die Farbe eines iPhones annähmen. Erst leicht bleichen, dann Tönen. Zwischendurch kam mehrmals Silbershampoo zum Einsatz, da dachte ich schon, Hups, hätte ich vielleicht sagen sollen, dass meine Haare ganz schnell orange werden?

Und ich sag’s mal so: es ist eine lustige Version von Rosé, es ist beim Föhnen schon viel besser geworden und mir wurde angeboten es direkt zu machen und sonst versprochen, dass es, wenn es mir nach einer Woche und etwas rausgewaschen immer noch zu Orange ist, etwas abgemildert wird, kostenlos.

Aber so schlimm finde ich es gar nicht. Sie hat recht gut den Farbton meiner Mutter und meines Bruders getroffen. Mal gucken, was ich in ner Woche sage.