Tag 1400 – Alles drin.

Heute morgen dachte ich schon, dass heute ein besonderer Tag sein müsse, heute Nachmittag bestätigte sich das.

Was ich mich dabei ja oft nicht zu schreiben traue: mit „alles möglich“ meine ich nicht nur ein Verbot der AfD, Weltfrieden, Erfindung der CO2-Speicherkapsel sondern auch Meteor trifft Erde, Zombieapokalypse, sofortiges Versiegen des Golfstroms.

Tatsächlich war der Tag dann recht ok und ich wiegte mich in Sicherheit bis etwa 16:30. Arbeit war ok, ich schaffte es in den Stoffladen und kaufte da was ich wollte und nicht viel mehr und kam mit unter 15€ auf dem Bon wieder raus. Ich bekam den Zug um 16:24 und da fing es an irgendwie zu haken, der Zug war viel zu spät und dann auch überfüllt, ich hatte Kopfschmerzen und nicht so richtig Lust auf das Sommerfest der Erstklässler.

Was mir dann aber echt die Laune versaute, war, dass Herr Rabe meine Abrechnung für das Gehalt, das ich von der Chipsfabrik nie bekommen habe und das letzte Woche aus dem Lohngarantiefonds bezahlt wurde (juhu!), dabei hatte. Denn da ist dem Insolvenzverwalter ein ziemlicher Schnitzer unterlaufen, der dazu geführt hat, dass er mir viel (!) zu viel Einkommensteuer abgezogen hat. Nun hab ich ja die Einkommensteuererklärung schon längst gemacht (wir erinnern uns – da meldete sich der Insolvenzverwalter auf meine Nachfragen, wie ich das denn da angeben solle, einfach nicht), das heißt, ich darf dann wohl morgen beim Skatteetaten anrufen und nachfragen, was ich jetzt machen muss um irgendwann dann mal mit der Steuerrückerstattung dieses Geld zurück zu kriegen, eventuell halt erst nächstes Jahr. Zombieapokalypse wär mir fast lieber gewesen als nun weiter mit dieser Chipsfabriksache rumzulaborieren.

Wie heißt es so schön? Jede Firma kriegt den Insolvenzverwalter, den sie verdient.

Zur Auflockerung: heute keine Zombieapokalypse und ein Bild, das Michel beim Sommerfest gemacht hat.