Tag 1498 – Effizienz.

Also es ist ja so, wenn man mehr schaffen will als in einen handelsüblichen Tag passt, muss man klug schachteln und gut planen und Schlaf streichen. Ich mache alles gleichzeitig. Kaffee kochen und Frühstück für die Kinder machen. Zug fahren und arbeiten und wenn das Netz wieder zu schlecht wird kann ich nebenher sogar twittern. Kochen, Rote Beete ernten (fürs kochen), Waschmaschine anwerfen (blame it on the Rote Beete), Spülmaschine ausräumen, Müll rausbringen, spülen, Tisch decken. Kind ins Bett bringen und Meetingtermine annehmen. Kartoffeln kochen, Sport machen, Waschmaschine Nummer 2, diesmal mit Entfärber, anwerfen (merke: die türkise Hoodie-Jacke färbt auch nach mehrmaligem Waschen noch GANZ EXTREM ab). Kartoffeln pellen und Herrn Rabe unterhalten. Duschen, Abschminken, Zähne putzen.

Geht alles.

An manchen Tagen. An vielen fühlt es sich alles unschaffbar viel an, aber es werden mehr, an denen das geht und ich trotzdem zu einer okayen Zeit im Bett bin.

Hurra für diese Tage!

Tag 1221 – Und Action.

Heute erstmal die To-Do-Liste aufgeschrieben, sie ist tatsächlich kilometerlang, aber nun immerhin festgehalten. Ich werde in der nächsten Woche ziemlich rotieren. Tjanun. Entspannte, besinnliche Vorweihnachtszeit eben. Mein gestriger Ausfall war wohl auch dem geschuldet, dass ich das Gefühl habe, alles alles alles alleine machen zu müssen, an alles alleine denken zu müssen und alles was ich nicht allein kann muss ich veranlassen und dann drängeln, dass es auch passiert. Puh. Was bin ich froh, wenn ich nicht mehr die bin, die hier allein rumhängt. Also… übernächste Woche. Ist ja absehbar, wird also von allein gut.

Das mit dem früh schlafen und genug schlafen… naja. Wann anders. Grad zu viel zu tun dafür.