Tag 194 – Wochenende in Bildern 20./21.02. ’16

Hurra! Wir haben dran gedacht, ein Wochenende in Bildern zu machen. Also hier jetzt einige Impressionen von unserem Wochenende.

Los geht es Samstag viel zu früh und mit wirklich, wirklich schlechter Laune meinerseits (Zitat Michel: „Nich so Türen schnell ssumachen, Mama, kaputtgeht sonst!“), weil Michel um halb Sieben wach ist. Um. Halb. Sieben. Das Kind, das man unter der Woche kaum vor acht aus dem Bett bekommt. Meine Kotzlaune hält bis das Frühstück fertig ist und Michel ankommt und wir uns beieinander entschuldigen und Michel den obigen Kommentar zum Türen knallen ablässt, da muss ich lachen.

Nach dem Frühstück wird gebaut. Michel stellt die Szene aus der Maus-Klassiker-Folge nach, in der ein Auto (mit Milchleim) an einem Kran aufgehängt wird. Ich bin sehr stolz, dass er das so nachbaut, Michel ist enttäuscht, weil der Kran das Auto nicht halten kann. irgendwas ist ja immer…

Anders als in der Maus wird das Auto auch noch von einer Ente gefahren.

Die Familie geht duschen, Pippi diesmal mit Herrn Rabe, aber mit genauso viel Genuss. Ich habe die Freude, zwei Kinder einzuölen und zu -cremen, das mache ich wirklich gerne, sofern mir keine Cremehände auf die Brille gedrückt werden. Zwischendurch fällt mir auf, dass ich auf dem linken Auge total schlecht sehe, ungefähr so, als wäre ich schlagartig 2 Dioptrien kurzsichtiger geworden. Das wird mich den Tag über im Hinterkopf beschäftigen, der klitzekleine Hypochonder in mir denkt an Hirntumor und schreibt schon mal sein Testament.
Ich möchte zum Nähladen ans andere Ende der Stadt fahren, um einen Reißverschluss für Pippis Schlafsack zu kaufen. Ich will ihr einen Schlafsack mit Ärmeln nähen, damit ihr schön warm ist und sie vielleicht nicht mehr ganz nah an mich drangekuschelt schlafen muss.Herr Rabe schlägt vor, doch lieber in die Stadt zu gehen, da gibt es sicher auch Reißverschlüsse (Spoiler: nein.) und da können wir auch einen Kaffee trinken.

Der kleine Hai guckt, ob wir vielleicht was essbares unterm Teppich versteckt haben.

Kleiner Ausflug in die Stadt. Sehr spannend: hier wird der Kanal tiefer gemacht und das Buddelfloß wird gerade versetzt. Michel ist hin und weg.

Drei Läden später sind wir sicher: in dieser Stadt gibt es keine Reißverschlüsse. Leider ist es da auch schon recht spät, sodass der Kaffee zum Mitnehmen ausfällt und wir einfach schnell mit dem Bus nach Hause fahren, das Auto holen, ans andere Ende der Stadt fahren und einen Reißverschluss kaufen. Michel schläft im Auto ein, Pippi brüllt im Auto alles zusammen. Es ist wunderbar. Nicht.

Wieder zu Hause: Ich nähe den Schlafsack (Foto von Sonntag) und die Familie guckt Cars2. Der Drecks-Fleecestoff fusselt so dermaßen, dass wir danach saugen müssen, ich komplett befusselt bin und der Schlafsack erstmal in die Wäsche wandert.

Michel hilft beim Kochen.

Abendessen ist fertig. Für Pippi gibt es Möhren und Reste. Die Paprika liebt sie zwar, kriegt sie aber (obwohl die Haut abgezogen ist) nicht gut klein. Der Brokkoli ist etwas zu weich geworden und wird hauptsächlich verteilt und zermanscht. Blumenkohl mag sie nicht, der wird ausgespuckt. Nudeln sind ihr scheinbar grade über. Möhre ist der King.

Beim Essen fällt mir außerdem auf: mein Auge geht wieder. Komische Sache. Aber gut, dass es weg ist.

Glasnudelsuppe für uns. Michel isst nackte Glasnudeln aus dem Glas. Wie auch sonst.

Nach dem Essen stecken wir Michel ins Bett. Herr Rabe überredet ihn dazu, eine Pull-Up-Windel zu tragen: niemand von uns hat mehr Lust auf vollgepullerte Betten. Die Pull-Up bleibt die Nacht über trocken.

Herr Rabe, Pippi und ich gucken noch „Die Pinguine aus Madagaskar“, essen Chips, ich schlafe irgendwann unter Pippi ein und taumele ins Bett, nachdem Herr Rabe mich weckt.

Sleeping Beauties.

Sonntag morgen: ich werde um neun (Hurra!) davon wach, dass Pippi herumwühlt. Herr Rabe steht mit ihr auf und ich und Michel schlafen weiter (Hurra!!!) . Irgendwann ist auch Michel wach, ich auch, aber ich döse noch herum und höre der Familie beim Frühstück machen zu.

„Helfen Schale abmachen, Mama!“ Sonntags gibt es bei uns Ei. Pippi mag kein Ei.

Raubtierfütterung. Auch der Bär kriegt was zu essen. Später darf er noch bei Michel auf dem Schoß sitzen, „weil Stuhl ssu eng is, Bär traurig wir“ und Salat essen.

Danach wird Sendung mit der Maus geguckt, wie immer.

Wer braucht schon Babyspielzeug? Pippi spielt am liebsten mit Duplo, Autos, Bauklötzen und Michels Werkzeugkasten.

Das Wetter ist so schön, dass wir einen Ausflug machen wollen. Wir gehen zu einem Café in der Innenstadt, die ein Event geplant haben. Ein Weg dauert ca. 40 Minuten, zählt also als an der frischen Luft gewesen.

Das mag ich an Norwegen: Pippi schläft auf dem Bürgersteig, wir sitzen drin. Als sie aufwacht, holen wir sie rein.

Und während Pippi schläft, gibt es vegane Cupcakes für uns. Sehr lecker. Der Kaffee ist leider furchtbar sauer und wir holen uns lieber auf dem Rückweg nochmal einen zum Mitnehmen.

Rückweg: Das Wetter ist nicht mehr ganz so schön. Das links ist übrigens „Solsiden“, die „Sonnenseite“. Ha. Haha. Michel guckt trotzdem gerne in den Kanal. (Bei Sonne und warm ist es hier wirklich schön. Leider passiert das eben nur drei mal im Jahr…)

Wieder zu Hause: Der Haushalt ruft. Laut.

Michel beschließt, dass er seine Puppe baden muss. Der Puppe wird schnell eine Badewanne besorgt, dann geht es los.

Ich mache mich dann mal an die Abarbeitung des Vorteig-Stapels. Brot und Brötchen wollen gebacken werden.

Wir geraten etwas in Stress, denn auf dem Essenplan steht eigentlich Gulasch. „800 g Lammgulasch aus der Keule“: Kein Problem, wir tauen eine Lammkeule auf (haben wir gestern schon gemacht) und Entbeinen selbst. Hahaha. Zu zweit säbeln wir 45 Minuten. Dann ist es viel zu spät, noch Gulasch zu kochen, also disponieren wir um, ich mache in Windeseile einen Topf Käsespätzle, Herr Rabe mariniert das Fleisch und parkt es im Kühlschrank. Unsere vorbildlichen Kinder sind vorbildlich und beschäftigen sich vorbildlich mit sich selbst, weil wir in der Küche rotieren wie die Wilden. Als das Essen fertig ist, sind alle sehr froh.

Käsespätzle und Zwiebeln. Seelenessen. Pippi will nur die Möhren. Soll mir recht sein, mehr für mich 🙂

Tausendundein (naja) weitere Wochenenden in Bildern gibt es wie immer bei Susanne von Geborgen wachsen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s