Tag 248 – Mäuse(-Insel). Korfu Tag 18

Heute sind wir auf den Wetterbericht hereingefallen. Weil, wer will schon bei 21 Grad am Strand sein? Da wird man offensichtlich innerhalb von zweieinhalb Wochen zum Wetter-Snob. Also überlegten wir uns, was wir noch nicht gesehen haben. Und fuhren kurzentschlossen nach Kerkyra zum Britischen Friedhof, wo zu dieser Jahreszeit die Lilien und die wilden Orchideen und die Agaven blühen. Alles sehr hübsch. Und, Tadaaa, super warm. In der Stadt weht halt kein Lüftchen und es waren 25 Grad. Familie Schwitzebär on Tour. 

 

Wilde Orchideen. Deswegen waren wir eigentlich hergekommen. Ich fand sie dann etwas unspektakulär.

 
 

Die hier waren da schon hübscher, schon allein wegen der Farben.


 

Das sind gar keine Lilien, sondern Zantedeschien, auch Calla-Lilien genannt. Wusste ich nicht, musste ich mir gerade ergoogeln. Man lernt ja nie aus.

 

Und dann gan es noch diese überraschend flinke Schildkröte (die sich grade Michels Lieblingsthema widmet: dem Ausscheiden von Stoffwechselendprodukten.)

Danach gab es Kaffee/Trinkpäckchen und wir überlegten weiter: Shopping oder Sightseeing? Die Wahl fiel angesichts der vermutlich am Freitag Nachmittag ziemlich vollen Innenstadt auf Sightseeing. Also fuhren wir weiter zur Mäuseinsel. 
Die Mäuseinsel ist eine minikleine vorgelagerte Insel vor Kerkyra, mit einem Boot kommt man da hin und zurück. Auf der Insel ist ein winziges Kloster. Und ein verrückter kleiner Souvenirladen mit selbst gebasteltem Kram aller Art und drei Hunden und einem Pfau. 

 

Die Kapelle des Klosters.

 
 

Was ist es? Golden Retriever-Dackel-Mischling???

 
 

Der Pfau verhielt sich nicht besonders Foto-Kooperativ, ist aber erkennbar, denke ich.

 
 

Michel rannte die ganze Zeit hin und her um Steine zu sammeln und dann ins Wasser zu schmeißen.

 
Im Souvenirladen kaufte ich mir ein paar Ohrringe (ich hab da so ne Art Fetisch, glaube ich. Ich besitze sicher 30 Paar Ohrringe. Oder mehr.), die gab es nur im Set mit einem echt hässlichen Ring. Bzw. ist hässlich das falsche Wort, aber eben gar nicht mein Geschmack. Der Souvenirheini war aber als Geschäftsmann nicht ganz so versiert, mein Angebot, das ganze Set zu bezahlen aber den Ring einfach dazulassen (den er dann „nochmal“ hätte verkaufen können, so ähnliche Ringe gabs auch einzeln), schlug er aus. Nun ja. Wenn (also, falls) Michel den Ring wieder rausrückt, kann ich ja hier mal fragen, ob ihn jemand haben mag. 

Dann ging es entspannt nach Hause, Pippi schlief mit einer Sesamstange in der Hand ein, Michel spielte mit seinem Ring und seinem Bären und ich durfte nie zuhören oder hingucken, er wollte alleine spielen. Dabei hätte ich so gerne Mäuschen gespielt…

Zum Abendessen gab es eine schnelle Runde Crêpes auf Wunsch von Michel. Pippi aß einen Haufen Erdbeeren, da steht sie total drauf und im Gegensatz zu Tomaten und Gurken kriegt sie die auch gut klein. Blöd nur, dass sie mich beim Essen dauernd begrabbeln möchte und in meinen Arm kneift. So habe ich ca. 20 cm zum selber sitzen und essen, während Pippi sich strahlend zu mir herüberwirft und mit Erdbeerfingern nach meinem Arm grabscht. Komisches Kind. Aber so niedlich dabei. Vielleicht tauschen Herr Rabe und ich mal die Sitzplätze. Ich mag auch mal wieder Platz beim Essen haben. 

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