Tag 361 – Bekloppt. 

Ich dachte so: Hmm, Sonntag arbeiten und den Versuch machen, das ist voll gut, da komme ich keinem in die Queere und hab auch umgekehrt meine Ruhe. Und so an die 120 Platten, das ist doch machbar. 

Dann schwitzte, rannte und pipettierte ich heute von 07:45 bis 16:15 Uhr, mit einer 15 Minütigen Mittagspause als ich wegen Unterzuckerung schon kurz vorm aus den Latschen kippen war. Aaaaaalter, war das anstrengend. Ich kroch quasi auf dem Zahnfleisch nach Hause…

… und um 21:45 Uhr wieder ins Labor, wegen der 12-Stunden-Probe. Ich muss komplett verrückt geworden sein, als ich den Versuch plante. An solchen Tagen muss ich mir dann das nicht mehr ganz so ferne Fernziehl DOKTORTITEL sehr deutlich vor Augen halten, damit ich nicht einfach alles hinschmeiße. Ehrlich. Zumal die Zellpellets leider am Schluss alle unsichtbar waren und ich einfach mal hoffen muss, dass die noch da sind und der ganze Scheiß nicht obendrein für die Tonne war. 

Aber wissen Sie, was alles wieder gut macht? Um kurz vor elf nachts nach Hause kommen, wo Pippi, die kleine Eule, immer noch rumturnt und von ihr mit einem freudigen „Mama!“, einem breiten Grinsen und Quietschen und patschendem Angekrabbeltkommen begrüßt werden. 

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