Tag 403 – Wochenende zu Ende. 

Heute gibt’s für Sie mal wieder ein paar Bilder von unserem Wochenende, zwar ohne Verlinkungen zu nix wegen ach, aber trotzdem hoffentlich irgendwie hilfreich um unser Wochenende zu colorieren. 

Michel und Schafe. Letzte Woche kauften wir bei IKEA diese Warnweste und seitdem legt er sie nicht mehr ab, mein kleiner Weirdo.


Gestern waren wir ja bei unserem Schaf-Freund P. zum Schafe angucken und Pilze suchen. Einen kleinen Teil der Schafherde (dieses Jahr alleine über 100 Lämmer, manche sind auch noch sehr klein weil die so spät im Sonmer geboren wurden) fanden wir auch und verfütterten eine Tüte trockenes Brot an die begeisterten Schafe. Michel hat inzwischen gar keine Berührungsangst mehr und fütterte begeistert. 

Ich durfte auch mal die Kraxe tragen. Uff. (Stellen Sie sich einen Wanderrucksack vor, der aber statt fest und kompackt mit einer 10 kg Unwucht beladen ist. Ein Spaß!)

Unser Freund und sein Sohn, davor Michel.


Der Sohn unserer Freunde (R.) war auch mit auf dem Ausflug. Fast drei Stunden wanderte er mit seinen zweieinhalb Jahren mit uns mit. Auch sehr praktisch: P. hat ihm beigebracht, Pilze für ihn aus dem Wald zu holen. Einfach drauf zeigen, schon wetzt er los. 

Als der Pilzkorb voll und wir wieder am Hof waren, musste R. erstmal Michel und Pippi das ganze Spielzeug zeigen. Die haben wirklich sehr viel Spielzeug. 

Wir immer so „blablabla, Massentierhaltung ist schlecht wegen blablablabla…“ Juckt das Kind offensichtlich nicht im Geringsten.

Pippi war total begeistert vom Traktor. Auch wenn sie noch nicht an die Pedale kommt.


Wir wurden dann noch spontan zum zum Essen bleiben überredet und blieben zu Hirsch (vom eigenen Land, inklusive Geschichte, wie er den von zwei Dänen bekam, die dämlich genug waren, am letzten Tag Urlaub noch einen Hirsch zu erlegen), selbst angebauten Kartoffeln, selbst gesammelten Pilzen und Rohkostteller, um den sich Michel und R. fast schlugen. Alles war sehr lecker, sogar der Hirsch, selbst Michel aß zwei Stücke Fleisch und einen Haufen Rohkost. Pippi haute sich die Pilze rein wie nix, die findet Pilze unheimlich gut inzwischen. Danach spielten die Kinder nochmal etwas, wir bliesen dann irgendwann aber doch zum Abflug und innerhalb von drei Minuten war Pippi, innerhalb 20 auch Michel eingeschlafen. Zu Hause bugsierten wir die zwei schlafend ins Bett und putzten dann die Pilze. Romantisch. 

Am Sonntag durfte ich „ausschlafen“. Das heißt, ich wurde erst zum Frühstück geweckt, um halb neun. Tjanun. Nach dem Frühstück wie immer Sonntags die Maus und dann Spielen. 

Gratis-Holz aus der Holzhandlung, aus dem wir irgendwann einen Lernturm bauen wollen. Solange dient es als Autobahn.

In der Zwischenzeit meldete sich M., die Mutter von Michels Freund H., ob wir Lust hätten zu etwas, das sich „Grill-Berg“ nennt, mitzukommen. Hatten wir, Soyawürstchen fanden sich auch noch, also los. Der Grillberg liegt ein (wirklich kleines) Stück im Wald, da sind Feuerstellen und vor allem Wald und Kletter- und Spielmöglichkeiten überall. Die Kinder waren alle in ihrem Element: Michel und H. rannten als Dinosauriermonstertigerpolizei wir auf Speed durch die Gegend, Pippi saß auf dem schwarzen Waldboden und schaufelte Erde mit den Händen von A nach B. 

Von denen hörte man die meiste Zeit nur „ROOOAAAARRRRR!!!“.

Tannennadeln von einer Seite des Baumstamms auf die andere schaffen. Wichtig.


Dann grillten wir unsere mitgebrachten Würstchen, ignorierten nach Kräften die anderen beiden Familien, die mittlerweile gekommen waren und erst ohne irgendwas zu sagen (Hallo oder so…) zu viel Holz auf unser Feuer kloppten und es dadurch fast kaputt kriegten und dann das am besten brennende Stück von unserem Feuer nahmen um ein eigenes Feuer in Gang zu bekommen und unser Feuer dadurch fast kaputt kriegten. Da hatte ich schon etwas Augenzucken. 

Was ich ja auch nicht verstehe: warum manche Leute ihre Kinder („Das ist nicht nett, Leute zu hauen!“) zum Entschuldigen zwingen. 

Anyways, auf dem Rückweg fanden wir wirklich total zufällig und unbeabsichtigt noch mehr Pilze (Kuh-Röhrlinge und Semmelstoppelpilze), Pippi schlief in der Kraxe nach 10 Sekunden ein und wir spazierten gemütlich zum Auto zurück. Zu Hause machte ich dann die Kuh-Röhrlinge zum trocknen fertig und briet dann alle anderen Pilze (also die von gestern und heute) nochmal gut durch, kochte kleine Kartoffeln, die Kinder badeten mit Herrn Rabe und alles war sehr friedlich, sogar beim Essen. 

So groß schon…


Leider dauerte es nach dem Abendessen ungefähr ewig, Pippi ins Bett zu bekommen. Irgendwann glückte es mir aber doch, erkennbar daran, dass Sie jetzt diesen Text lesen können.

Jetzt Bett, leider ist das Wochenende ja schon wieder vorbei. 

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