Tag 417 – Fließband. 

Michel guckt zu viel Sendung mit der Maus. 

„Mama, ich muss eine Maschine haben.“

„Hmm?“

„Ja, eine Maschine, zum Kastanien transportieren!“

„Wo sollen denn die Kastanien hin?“

„Zu einer anderen Fabrik. Mit einem Fließband. In so einer Box. Können wir ein Fließband machen?“

„Was macht denn die Fabrik mit den Kastanien?“

„Ich hab das im Fernsehen gelernt. So wie mit den Kleiderbügeln. Die machen das so ab und dann so klein und dann machen die andere Sachen da draus. Mit einem Fließband. Ich muss auch ein Fließband haben.“

„Und die Fabrik macht dann Kleiderbügel aus deinen Kastanien?“

„Ja. Kann ich jetzt ein Fließband haben? Die Kastanien müssen in so einer Box auf dem Fließband transportiert werden!“

(Da sag noch einer, Fernsehen macht blöd. Mein Kind, noch nicht vier, sagt „transportieren“. Problem bei dem ganzen ist: wenn wir hier keinen Maus-getreuen Maschinenpark haben, ist die Wut groß. So nen Quatsch-Fließband tuts da nicht.)

Pippi geht’s besser, aber noch nicht gut. Wir waren nicht bei der Notfallpraxis, aber wenn morgen früh das Fieber wiederkommt, gehe ich mit ihr zum Arzt. Weil ja morgen das Holz (2000 L!) geliefert wird, hab ich mir eh frei genommen, da ist doch so ein Arzttermin eine willkommene Abwechslung*.

*Ironie. Ich hab total viel zu tun und komm zu nix. Ahhh, und Donnerstag nach Portugal. PANIK!

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