Tag 557 – Zu viel. 

Ich hatte echt nen Kacktag. Bei der Arbeit war unser zweiwöchentliches Gruppen-Meeting und ich war Cake-Responsible und dachte, das geht schon alles, ist ja bloß ne Stunde oder so. Dann wurden es aber zwei Stunden* plus backen und vorher war ich schon so gestresst, dass mir das hier passierte: 

und nachher war ich einfach komplett im Eimer, inklusive Kinder anschnauzen und Mann anranzen und insgesamt unausstehlich sein. 

Ich weiß, nächste Woche ist wohl noch zu früh um wieder arbeiten zu gehen, aber die Deadline! Das blöde Poster muss fertig sein bis Freitag. Leider auch Arbeit, die mir keiner abnehmen kann. 

Irgendwie muss ich das also hinbekommen, Donnerstag und Freitag habe ich eh frei, drei Tage sind es also, die ich durchhalten muss. Und mehr als durchhalten geht offenbar noch nicht. (Klarkommen! Wer kommentierte das hier? Ich muss klarkommen. Erledigen was anliegt. Nicht mehr und nicht weniger.)

*extra Stress: der Kollege, der mir unterstellte, ich hätte mehr oder weniger absichtlich eine Liste und zwei Abfallboxen aus dem Radioaktivitäts-Labor verschwinden lassen. Es dauerte 30 Minuten, zu rekonstruieren, dass einfach über ein Jahr lang (während ich in Elternzeit war) niemand in dem Labor gearbeitet hat und somit die einzige Liste aus 2016 die ist, die im Juli 2016 beginnt und noch immer an der Bench hängt. Aber zwischendurch schwitzte ich schon sehr. 

5 Gedanken zu “Tag 557 – Zu viel. 

  1. Ja klarkommen ist das richtige Wort.
    Ich habe einen Unfall und einen heftigen Zusammenbruch gebraucht bis ich kapiert habe das es so nicht weiter geht.
    Vielleicht kann Herr Rabe etwas helfen und/oder der Babysitter die Kinder versorgen um die drei Tage zu überbrücken? Dann sollten Sie aber dringend runter schalten, glaube ich…

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  2. Urmel schreibt:

    Liebe Frau Rabe, Ihr Rezept von den Zimtschnecken hat mich heute gerettet, als mein Mann kurzfristig seinen Unterrichtslehrgang in unser Dorf verlegte und mit 25 Schülern und zwei Eltern bei uns vorbeikam. Hach, war ich zufrieden über mich, als es so herrlich duftete und wirklich 25 Zimtschnecken einladend auf der Platte lagen. So einfach kann das Leben (manchmal) sein. Eigentlich tue ich mich eher schwer in Sachen Leben, aber heute wars gut. Wer fordert schon ständig highlights?- Lichtblicke so ab und zu sind nicht schlecht ( so wie Ihre Spaziergänge oder das Innehalten beim schlafenden Kind). Ich wünsche Ihnen Geduld und Zuversicht und einen entspannten Tag mit Ihrem Mann (schön, wenn man den Lebensweg zweit gehen kann). Alles, alles Gute!

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  3. Liebe Frau Rabe, vielleicht gehört zum Klarkommen auch, mal einige „Pflichten“/Tätigkeiten usw. auf den Prüfstand zu stellen. Bei Cake-Responsible stellen sich bei mir die Nackenhaare auf. Nee, Fertigmischung und aus. Egal wie mies/teuer sonstwas die sind. SIE und Ihre Zeit und Wohlbefinden sind definitiv wichtiger. Und vielleicht gibt es noch mehr Dinge, die delegiert, runtergefahren, ausgesetzt oder ganz abgeschafft werden können. Dann fällt der Haushalt halt mal hinten runter (ne Hilfe haben Sie ja gott sei dank) aber sie sollten es vor allen Dingen sich selber recht machen und Kuchen backen für kollegen fällt da leider nicht drunter.
    Kommen Sie gut durch die schwierige Zeit und den Winter.
    Liebe Grüsse, bea

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