Tag 692 – Knapp daneben ist auch vorbei. 

Tja. Gestern war ich ja irgendwie… kaputt, da ist mir das durch die Lappen gegangen, auf das ich mich seit Wochen ein bisschen freue. 

Weil damit nämlich die Halbzeit überschritten war. Jetzt lebe ich länger in Norwegen mit Blog, als ohne. Und das Leben mit Blog ist viel, viel besser, als ohne. Echt. Ich hätte das auch nicht gedacht, ich hätte auch nie (nienieniemals!) damit gerechnet, dass hier nach knapp zwei Jahren täglich hunderte* Menschen mein Leben mit mir teilen, über meine unheimlich niedlichen** und manchmal anstrengenden*** Kinder und meinen spannenden**** und manchmal ätzenden***** Job und dieses Leben in einer Stadt in einem Land, die zwei Tage sowas wie Sommer hat und heute regnet es wieder bei kuschligen 13 Grad. 

Ich mag Sie. Ich behalte Sie auch noch ne Weile. Sie müssen halt jetzt noch die nächsten 6 Tage****** mit mir durchhalten, dann gibt’s auch wieder mehr Content und weniger Gejammer. 

*ich höre die großen Blogs leise schmunzeln, bis hierher!

**Alle beide, oft. Heute Michel: „Mama? Warum musst du so viel arbeiten?“ – Ich: „Ich muss meine Doktorarbeit schreiben, das ist viel Arbeit und ich hab nicht viel Zeit.“ – „Warum musst du das schreiben?“ – „Damit ich einen Doktortitel bekomme.“ – „Wirst du dann ein Doktor?!?“ *hier weit aufgerissene Augen vorstellen* – „Ja, aber nicht für Leute. Nur für Gene.“ – „Hmm… Warum willst du das dann überhaupt?“ (Da musste ich dann schon sehr lachen, er hat ja recht, irgendwie. Ich hab’s dann aber noch erklärt,) „Damit ich beweisen kann, dass ich da ganz viel drüber weiß.“ – „Dann musst du nochmal in eine Erwachsenenschule gehen.“ (So ist das also. Schau an.)

***Alle beide, manchmal. Michel besonders, ich glaube, bei dem brechen bald die bleibenden Backenzähne unten durch, der, ähh, spinnt manchmal echt gehörig rum.

****Epigenetik ist ja mal echt spannend! Und taugt auch als schwurbeliges „Ich weiß nicht so genau“-Argument: irgendwie lässt sich fast alles mit Epigenetik erklären. Hihi. Das werde ich bestimmt nochmal nutzen. 

*****Mal eben ne Dissertations-Einleitung in drei Wochen runterschreiben, wenn man dafür nicht in die Transsilvanischen Berge in Klausur gehen kann? Nicht zu empfehlen. Wirklich absolut gar nicht. 

******Sie müssens ja nur lesen, ich muss das leider selbst tun. Aber wie sagte schon Farin Urlaub so treffend: „Aber ich werds überleben und mit Glück bleibt nur eine Narbe zurück.“. 

4 Gedanken zu “Tag 692 – Knapp daneben ist auch vorbei. 

  1. Mamamaj schreibt:

    Dann kann ich ja das Danke mal zurückgeben. Dafür das ich mir mit ihrem Blog jeden Morgen den Kaffee versüße und interessiert teilhabe an Igrem Leben. Und dass ich nicht wie bei vielen anderen Blogs das Gefühl habe, dass alle anderen ihr Leben besser hinkriegen. Sondern dass Sie eben ganz normal sind und dass auch zugeben.
    Viele Grüße von Mamamaj 🙂

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  2. Inke schreibt:

    Ich schließe mich dem Dank an. Am besten finde ich, dass Sie hier weder Bestätigung für Ihr Leben zu suchen scheinen, also so seht her, wir sind auf dem richtigen Weg und sehen dabei auch noch cool aus-mäßig und nichts bewerben, was man haben muss.

    Die Idee zu bloggen, ist mir selbst immer noch fremd, aber wenn ich bloggen würde, dann so wie Sie, also, ich würde es so versuchen :o)

    Alles Gute für Sommer und Arbeit (und geduldige Familienmitglieder)

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  3. Frau Em schreibt:

    Darf man virtuell da drauf anstoßen? *Reicht Ihnen ein Glas Sekt*

    Ich freu mich auch immer sehr auf Ihren Blog und bewundere wie Sie es schaffen, Kinder & Promotion & Beziehung & Küche & Nähen &…&…&… alle unter einen Hut zu bringen (selbst wenn’s manchmal nicht optimal läuft, aber immerhin läuft es alles nach wie vor!)

    Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die neue Woche! 🙂

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