Tag 795 – #12von12 im Oktober ’17

Wie immer am 12. sammeln wir unsere 12 Bilder vom Tag und Caro von Draußen nur Kännchen sammelt dann unsere Sammlungen.

Hier heute in der Pre-Bewerbungsgespräch-Aufregungs-Zugfahr-Version.

(Ach ja, die Bildunterschriften wieder. Nun ja. Hier: Partyreste.)

Nach einem zu spät aufgestandenen Morgen etwas gehetzter Aufbruch zur Helsestasjon, 2-Jahres-Checkup für Pippi.

Da darf dann auch die Maus rutschen.

Pippi ist übrigens ein prima Kind, überall im Durchschnitt. Außer in den Bereichen „Ohren angucken lassen“ und „Mund aufmachen“, da ist sie Spitzenklasse. „Flink“, wie die Norweger sagen.

(Lustige Anekdote: die Helsesøster wollte gerne, dass Pippi Worte wiederholt, stellte sich dabei aber nicht so klug an. So sagte sie immer so Sachen wie „Ist das ein Bär?“ und Pippi: „Ja.“. „Soll der Bär hier im Bett schlafen?“ – „Ja.“ So ging das ziemlich viel hin und her, bis ich Pippi bat, was zu singen. Da sang sie „Lille kattepus“ und die Helsesøster war zufrieden.)

Michel wollte etwas vorgelesen haben. Ein dänisches Buch, das ich dann während des Lesens nach Norwegisch übersetzte. Puh.

Dann fuhren wir direkt weiter zum Blut abnehmen ins Krankenhaus. Das hatte der Kinderarzt, bei dem wir in zwei Wochen einen Termin haben, so angeordnet. Total blöd räumlich organisiert: der Wartebereich grenzt direkt an die Behandlungsräume. Wir hörten die ganze Zeit ein völlig hysterisches Kind schreien. Dem Geräusch nach zu urteilen ging ich von einem zweijährigen Mädchen aus (Vorurteile galore, fiel mir dann auch sehr schnell auf), in Wirklichkeit war es ein etwa vierjähriger Junge, der so brüllte, dass er vor Schluchzen kein Wort mehr herausbekam. Armes Kind. Und arme Kinder, die warten. In jeder Versuchstier-Facility sind die Behandlungs- (oft = Tötungs-)Räume vom Rest abgetrennt, weil die Tiere sonst alle mega gestresst sind (außer man knockt bestimmte DNA-Reperaturgene aus, aber das ist ein ganz anderes Thema).

Nun ja. Pippi war auch da sehr tapfer, wir aßen danach noch was in der Mensa und dann ab nach Hause und packen. Entgegen der bisherigen Planung nur für Michel und mich, weil Pippi wieder Fieber hat.

Gefunden, aber nicht mitgenommen. Weil, ach, son Blödsinn. Ich hab eine unbenutzte, schlichte, blaue Pappmappe ohne Aufdruck mitgenommen. Für meine Unterlagen, die ich bei meiner Freundin ausdrucken wollte, die aber, wie ich eben erfuhr, keinen Drucker hat. Tadaa.

Und dann: Zug. Viel.

Zugbeschäftigung: Dinotrux. Das Spielzimmer war nämlich von Kindern besetzt, die Michel zu wild und zu laut waren. (Überhaupt: nie wieder Familienabteil. Kotzende Kinder, Kinder mit vollen Windeln, laute Kinder, rennende Kinder. Kann ich alles mal 2 ertragen, mal 10 (eher hoch 10, so wie die sich hochgeschaukelt haben) einfach nicht mehr.)

Ich bereite mich vor und schmunzle mal wieder über die norwegische Sprache.

Sechseinhalb Stunden später sind wir bei unseren Freunden angekommen. Die haben auch einen Fisch. Einen blauen.

Das Kind, das meinte, keinen Hunger zu haben, hatte dann plötzlich doch welchen, als ich es ins Bett scheuchen wollte.

Das selbe Kind war auch eigentlich gar nicht müde. Hier ein Beweisbild vom nicht müden Kind.

Und dann beim Auspacken: Horrorentdeckung. Meine Schuhe lösen sich total auf. Und da meine anderen Schuhe, die ich dabei habe, türkise Chucks aus LKW-Plane sind, muss ich wohl morgen völlig ungeplant Schuhe kaufen (und Zeug ausdrucken und eigentlich brauche ich noch eine schlichte, graue Strumpfhose, aaahahahaha). Halleluja.

Morgen dann also schreiend im Kreis (durch Schuhläden) rennen.

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