Tag 903 – Hoppla!

Wann ist denn der Tag rumgegangen? Ich hab doch bloß ne Bewerbung fertig gemacht, nachdem ich Pippi ins Betg gebracht hatte! Merkwürdig.

Wie dem auch sei: es ist jetzt schon so spät und morgen um halb sieben klingelt der Wecker, auf dass ich freudig aus dem Bett springe und direkt Sport mache. Haha.

Mein Ziel ist es, noch vor der KiTa-Ablieferung die Bewerbung von heute hochzuladen. Und noch mal eine aus November, auf die ich nie eine Antwort bekam, die aber noch ausgeschrieben ist. Weil ich’s kann. Dann KiTa und dann Blutprobe abnehmen, eventuell ein bisschen arbeiten oder vermutlich eher nicht, und dann ab nach Hause und endlich Herrenpulliteile zuschneiden.

Kurz noch was zu meinen „vielen“ Plänen: mag so aussehen, ja, ich empfinde es aber nicht als viel und dass ich an dem wenigen trotzdem manchmal (ok, grad öfters mal) scheitere ist in erster Linie zwar ein Zeichen von tiefer Erschöpfung, aber dadurch nicht weniger frustrierend. Noch weniger vornehmen ist auch schwierig, da kommt mir meine jetzige Situation noch lächerlicher vor. Ich arbeite an der Geduld mit mir selbst, aber der Fortschritt sind echt nur Baby Steps und dabei bin ich doch so ungeduldig und hachja. So geht das tagein, tagaus in meinem Kopf.

5 Gedanken zu “Tag 903 – Hoppla!

  1. Nicht die Pläne zu machen ist lächerlich. Lächerlich ist sich bei nicht Nichterfüllung schlecht zu fühlen. Nur wer was leistet ist was wert? Oder sogar nur wer alles leistet ist was wert? – Man kann und sollte seine Arbeit mögen. Man kann und sollte seine Leistungen mögen. Aber vor allem sich selbst und unabhängig vom Ergebnis. Und unterscheiden zwischen den wirklichen Anforderungen und den Anforderungen, die wir uns einfach nur selbst auferlegen, weil zuviel social media und man bekommt den Eindruckalle nähen, stricken, kochen, sporteln. ALLE. Jeden Tag. Und sind im Management und haben kleine Kinder und sehen trotzdem regelmäßig Filme ohne dabei einzuschlafen. Und verreisen und sehen total toll aus. Nicht.

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  2. Ich hätte da auch eine kleine Übung…sich für diverse Vorhaben Gegenargumente überlegen. Warum man etwas jetzt nicht tun sollte. Und sich auch daran orientieren, ob man das jetzt wirklich gerne machen würde. Sollte irgendwann dennoch sich aufdrängen, kann man überlegen, wir man es mit geringem Aufwand absolviert. Reicht nicht statt der kompletten Bewerbung nicht auch noch eine Email, ob die Stelle noch vakant ist? Einfach Mal aus der Reihe tanzen (war da nicht was mit Formation in ihrer Bio 😉). Gez. Entspannungsguru

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    • Wenn wir damals aus der Reihe getanzt hätten, hätten wir verloren ;)

      Ist das irgendwie schlimm, wenn ich die Minimalziele, die ich mir gesteckt habe, auch gern erreichen möchte? Ich versuche ja schon, entspannt mit dem Nicht-Erreichen umzugehen, aber ich empfinde das als sehr gut machbar, kein absurd vollgepackter Plan oder hehres, unerreichbares Ziel. Das Ding ist halt, dass ich noch zu kaputt bin, und da muss ich geduldiger mit mir sein, denn da hilft Druck nichts. Und ja: die Rolle, die ich hier gerade spiele, passt mir gar nicht. Ich gehe im Hausfrau-Dasein nicht auf, ich fühle mich faul und träge und nutzlos. Mir passt das nicht. Umso mehr: Hut ab vor denen, die das jahrelang machen, weil sie es so wollen und es sie erfüllt und es ihnen gefällt. Ich kriege schon nach nur einem Monat zu viel.

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      • Schlimm? Nein, für mich nicht. Letztendlich läuft es auf die Frage hinaus, ob Unzufriedenheit der Motivator im Leben sein soll oder nicht. Tagtägliches abendliches Abgleichen von Anspruch und Wirklichkeit kann hervorragend manifestieren. Es sei denn man kann wirklich Zielerreichung und Selbstwert trennen. Aber das ist ja was für Fortgeschrittene. Welchen Beruf oder welche Rolle man ausfüllt spielt m. E. nur eine untergeordnete Rolle. Es gibt den ausgebrannten Manager genauso wie die ausgebrannte Hausfrau. Die eigenen Ressourcen sind nun mal begrenzt. Ziele sind Katalysatoren, aber wenn nichts mehr da ist zum reagieren, passiert auch nichts mehr. :-)

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