Tag 1607 – Alltag und so.

Ich denke an einem Beitrag über Mutterschaft rum, aber ich weiß nicht ob ich mich traue, das wär schon alles nicht sonderlich rosig und ich erinnere mich noch an Häschtäck RegrettingMotherhood und wie da auf die Frauen eingeprügelt wurde. Von anderen Frauen. Weil ~ein Lächeln doch alles aufwiegt~. Weiß nicht. Ich warte da noch drauf und meine Kinder lächeln und lachen viel. Und ich lieb sie doll und das ist Teil des Problems.

Vielleicht morgen, vielleicht hinter einem Schloss, vielleicht nie.

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Heute war wieder Alltag, aufstehen um halb sechs, endlose, sinnlose Meetings und Probleme mit dem Computer. Herrschaftszeiten, dieses Kackteil hab ich ja mal gar nicht vermisst in den letzten knapp 3 Wochen! Wobei es nicht der Rechner ist, sondern das System, das inzwischen 2 mal im Monat irgendwelche Schluckäufe hat, sodass keiner arbeiten kann. Das ist total super, vor allem wenn man grad in einem Meeting ist und was ausprobieren soll, am Computer. Grrrr.

Leider ist mein Stoffwechsel jetzt auf dauerndes Essen eingestellt. Heute um elf hätte ich beinahe wen angefallen und um halb drei schon wieder. Da muss ich jetzt erst mal wieder von runter kommen, aber heute war es hart und als wir zu Hause waren und zum Unterzucker noch Stress wegen der Einkaufslieferung, die unerwartet früh kam, dazu kam, hatte ich erst mal schön Kopfschmerzen. Nix Sport und Laune im Eimer.

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Hundemüde, aber fertig mit der Pflicht.

5 Gedanken zu “Tag 1607 – Alltag und so.

  1. Katja schreibt:

    Ich habe mal irgendwo gelesen, wie eine Mutter schrieb, dass sie ihr Kind sehr liebe, aber gerade gar nicht leiden könne. Das hat mir irgendwie geholfen, zu sehen, dass auch für andere Leute Mutterschaft ambivalent ist.

    Gefällt 3 Personen

  2. Daniela schreibt:

    Ich würde mich sehr freuen über diesen Beitrag, allein schon aus dem Grund, dass mir die ungeschönten Beiträge von Ihnen und anderen Internetmenschen immer sehr geholfen haben, meinen inneren Weißabgleich zu meinen unfassbar hohen Ansprüchen zu betreiben und fein damit zu sein, dass mich morgendliche Anzieh-Eskapaden unfassbar nerven und diese ganze BO-Choose halt nur in bestimmten Situationen funktioniert. Ich habe keine Kleinkind-Eltern im Umfeld, bin unheimlich autoritär erzogen worden und im ersten Babyjahr sehr stark auf der Attachment-Parenting-Schiene gefahren, die dann diesen hohen Anspruch bei mir generiert. Alle Beiträge, die das Leben ungeschönt zeigen, helfen mir total – das Wissen, dass das bei anderen auch so oder ähnlich ist wie bei uns, nimmt mir unheimlich Druck.
    Danke, dass Sie uns Leser an Ihrem Leben so teilhaben lassen, ich lese sehr gern hier mit!
    Herzliche Grüße!

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  3. Katharina Melzer schreibt:

    Liebe Frau Rabe ,
    da kann ich mich den beiden vorherigen Kommentatorinnen nur anschließen.Ein Beitrag über Mutterschaft ,der nicht durch die rosarote Heitschibummbeitschibrille gesehen wird,würde mich auch freuen. Man muss ja mittlerweile schon ein schlechtes Gefühl haben ,wenn man mal von seinen Kindern genervt ist. Gott sei Dank gibt es Blogs wie ihrer und gute Freundinnen,mit denen man gemeinsam jammern darf. Der Druck,den wir Mütter uns gegenseitig machen (berufstätige , gertenschlanke Mutter, die ihren Job liebt und nebenbei ihre Kinder bedürfnisorientiert und achtsam erzieht und das „schöner Wohnen-Haus“ perfekt pflegt, etc…)wird vor allem im Netz immer größer. Da freu ich mich jedes Mal, wenn ich ihre Beiträge lese und Teile unseres Fanilienalltags darin erkenne.
    Danke

    Gefällt 1 Person

  4. Sunni schreibt:

    Hach, ja, ich würde einen solchen Beitrag gern lesen und schreiben. Aber immer hinter einem Schloss, weil es soviel ungute Reaktionen geben wird, die einem endgültig das Bloggen verderben. Ambivalente Gefühle prägen doch unser Leben, nicht nur auf der Elternschiene, oder? Und wer das leugnet, der ist entweder ein Lügner oder ein guter Theaterschauspieler, obwohl…das passt dann auch irgendwie zusammen. Schloss, keine Kommentare zulassen und losschreiben! Hier gerade 2,5 Tage „Flächenstörung“ bei der Te.le.kom oder wie das Ding heißt. Übelst, da kein PC und dazu kein Telefon, super Sache! Ganz liebe Grüße!

    Gefällt 1 Person

    • FrauC schreibt:

      Ich kann Sunni nur Recht geben. Nichts ist nur und ausschließlich super. Auch ein toller Job nervt mal, ein schöner Urlaub hat einen miesen Tag. Wer darüber was sagt, wird mit „Kopf hoch, das wird schon wieder“ aufgemuntert. Warum geht das bei Kinderthemen nicht?
      Also fange ich mal an: Ja, Kinder können einem furchtbar auf den Keks gehen. Aber tatsächlich: Vieles wird besser. Oder zumindest anders nervig, und das kann auch schon helfen. (Muffelnde, müffelnde Teenies sind auch speziell, aber immerhin verkriechen die sich freiwillig in ihr Zimmer und wollen nicht zum Einschlafen Händchen halten.) Also: Kopf hoch! Und schreiben Sie diesen Beitrag.

      Gefällt 1 Person

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