Tag 2493 – Sushi zum Frühstück.

Nach etwas hin und her entschied ich mich heute früh dafür, doch nicht erst nachmittags nach Jessheim zu fahren, sondern früher. Ich erhoffte mir davon eine deutlich kürzere Wartezeit beim Drop-In-Friseursalon, denn kurz vorm 17. Mai ist hier wie kurz vor Weihnachten überall: alle müssen nur noch schnell noch mal zum Friseur. Dann war aber noch dies und das zu Hause, Wäsche waschen und so weiter, sodass ich erst um halb zwölf zu Hause loskam. Immer noch reichlich Zeit, dachte ich. Dann kam ich an und die App zeigte mehr als 2,5 Stunden Wartezeit auf den Friseur an. Was zur…? Naja, ich kenne diese App inzwischen, die lügt immer ein bisschen, und wenn es so rappelvoll ist, kommen bestimmt noch mehr Friseur*Innen ziemlich bald, das ist der Vorteil an diesen Drop-In-Salons, die sind ungemein ausbeuterisch besetzungsflexibel. Außerdem hatte ich ja noch ein paar andere Dinge zu tun.

Ich tauschte also für Herrn Rabe Sachen um und kaufte ihm ein Hemd (ich bin neidisch, für mich, für Frauen generell, kann man knapp Socken nur nach Größe kaufen, geschweige denn Oberbekleidung!), dann kaufte ich Sonnencreme und Fixierspray (in Läden, die stark rochen, furchtbar! In meinem Fall ist das definitiv nicht verkaufsfördernd, ich gehe rein, sage, was ich haben will, zahle und gehe sehr schnell wieder raus. Den Leuten sagen, was ich haben will, mache ich auch nur, weil es schneller geht als selbst zu suchen.) und brachte die Dinge wieder zum Auto. App gecheckt: immer noch nur zwei Friseur*Innen vor Ort. Immer noch 2 h Wartezeit. Ok, dann was essen. Sushi, da habe ich momentan oft einen Jieper drauf. Auf dem Weg zum Sushiladen ging mir auf, dass ich bisher nur zwei große Kaffee Latte (mit Vollmilch, also schon mit ein paar Kaloriechen drin) zu mir genommen hatte, plus Wasser. Das ist nicht ungewöhnlich für mich, ich habe morgens auch normalerweise keinen Hunger. Wenn ich morgens Hunger habe, bin ich entweder schwanger, stille voll oder meine Schilddrüse ist wieder hinüber und hyperaktiv. Eins der Dinge ist jetzt unmöglich, eins sehr unwahrscheinlich und eins trifft nicht zu, ergo: kein Hunger. Also gab es sozusagen Sushi zum Frühstück. Gut war das.

Als ich das Essen bestellt hatte, waren es nur noch 55 Minuten Wartezeit (eine weitere Person war zur Arbeit erschienen), am Ende des Essens 20 Minuten und als ich im Salon ankam war ich die nächste auf der Liste. Es waren im Endeffekt keine 2,5 h Wartezeit, sondern eher 1,5 h. Wie auch immer: ich sehe jetzt wieder ordentlich aus. Hurra.

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