Also, nach wirklich langem hin und her haben wir neulich endlich neue Rauchmelder und andere Sensoren bestellt. Die, die hier im Haus waren, waren halt alle billig, nicht in Serie gekoppelt, und mit Batterien, die man eigentlich jedes Jahr tauschen sollte und das nicht tut (mal ehrlich: wer tut das denn tatsächlich.). Außerdem hat der in der Küche öfter mal beim etwas aggressiveren Toasten von Brot gemeint, dass es brennt. Das ist auch nervig und dann hatten wir ihn abgemacht und dann hat er erst recht keinen Sinn mehr. Deshalb haben wir jetzt in der Küche (und in ein paar anderen Räumen, wo schnell mal Staub oder Dampf sein kann) einen reinen Hitzesensor. Und wie ich diesen Hitzesensor so anbringen wollte, wunderte ich mich, dass das so schlecht geht und machte einen großen Fehler: extra hart mit dem Akkuschrauber drücken. Naja, es kam, wie es dann gerne kommt, ich rutschte ab und schraubte mir kurz ein bisschen in den Zeigefinger. Das tat weh und blutete dann auch gar nicht mal so wenig. Aber ich hatte noch gefühlte 37 weitere Sensoren anzubringen, also machte ich ein Pflaster drum und machte dann einfach weiter. Das ging ganz ok – bis heute Morgen. Unter dem Pflaster tat der Finger weh und als ich das Pflaster abgemacht hatte, wunderte ich auch nicht darüber. Es sah fies aus. Und war warm. Und rot. Aber wegen sowas geht man doch nicht zum Arzt.
Das hielt ich durch bis 14:30 Uhr, dann fuhr ich meinen puckernden Finger zum Arzt. Welcher nur meinte, joah, ist entzündet. Das an sich ist noch nicht schlimm, aber schlimmer als das sollte es laut Arzt auch nicht werden. Ich verließ die Praxis um 220 Kronen ärmer und mit einem Haufen Ratschläge und einem Rezept für ein Antibiotikum, für den Fall der Fälle.
Sowas braucht echt niemand.
Es sieht aber immerhin jetzt so „gut“ aus, dass ich denke, dass ich auf das Antibiotikum wohl verzichten kann.
Und gelernt habe ich auch jede Menge, zum Beispiel, dass man nicht Schrauben rein drehen kann, wenn der Akkuschrauber noch falschrum geht.