Tag 2253 – Vom übern Tisch ziehen.

Für die Grünen in Norwegen (und die homophoben Christen) hat es nicht ganz gereicht, sie haben jetzt (jeweils) drei Sitze im neuen Storting. Hätten sie es über die Hürde geschafft, hätten sie (je) vier Ausgleichsmandate bekommen. Tjanun. Nächstes Mal dann, wenn auch alle gemerkt haben, dass sich manch eine Partei nur für den Wahlkampf schnell noch grün angemalt hat, aber Klimaschutz dann doch nicht sooooo wichtig findet, wenn es anfangen würde, auch nur ein minibisschen weh zu tun. [Wir erinnern uns kurz daran, dass nichts tun und das Klima havarieren lassen teurer werden wird und mehr wehtun wird.] Looking at you, SV, die schon sagt, man werde sich mit der Sp schon einig, was das Klima angeht, Hauptsache sie lassen sie mit regieren. Bin ich gespannt, wie man „mehr Öl!!!“ mit „weniger Öl!!!“ übereinander bekommen will. [Alles bleibt wie‘s ist reicht nicht.]

Well, well. Hilft ja nix, sich aufzuregen. Muss man anpacken.

Weiterhin habe ich mich heute über das Werk aufgeregt, und zwar sehr. Da saufen einige die wirklich billigen Lösemittel, direkt aus der Distille, ohne Qualitätskontrolle. Aber auch da hilft aufregen nichts, in diesem Fall hilft Standhaftigkeit, da ist jetzt endgültig mal Schluss mit nettem Mädchen. Später (also in ein paar Wochen) dazu vielleicht mehr.

Tag 2249 – Allein, buhuhuuu.

Herr Rabe ist SCHON WIEDER auf einem Wochenendtrip, empörend! Nein, Quatsch, es sei ihm sehr gegönnt.

Ich bin heute morgen ordentlich erkältet aufgewacht, das kommt von den Kindern und bei niemandem von uns ist es Corona. Was gut ist, auch wenn erkältet sein ziemlich saugt.

Weiterhin habe ich heute viel zu lange gearbeitet, aber so ist das leider öfter mal bei uns. Wir bekommen eine*n weitere*n Inspektør*In nach Ausschreibung und Bewerbungsrunde plus Kündigungsfrist, sowie eine Consultant im Herbst und Winter, weil unser Corona-Backlog plus Backlog von vorher plus IT-Projekt leider machen, dass wir sonst absaufen. Mein Arbeitstag zum Beispiel wurde so lang wegen des IT-Projektes. Ich hoffe wirklich sehr, dass die Prognosen passen und wir bis Ende des Jahres damit fürs erste durch sind, aus verschiedenen Gründen.

Leider hab ich die Vermutung, dass ich nicht die einzige bin, die ziemlich rotiert, sondern dass das quer durch die Organisation geht.

Heute wurde der Plan für die Sitzplatzorganisation im Büro vorgestellt, den ich ja sozusagen mit ausgeheckt habe. Ich hoffe, es kündigen jetzt nicht gleich alle. (Liebe Arbeitgeber*Innen, überlegen Sie sich wirklich, WIRKLICH gut, ob es sich nicht vielleicht doch rechnet, mehr Platz zu mieten, wenn man dadurch sehr großen Unmut, ein paar Kündigungen und Produktivitätsverluste (wegen viel Unruhe, Umstellung, etc.) vermeiden kann. Besonders wenn Sie keine hippe Designbude sind, sondern eine leicht staubige Behörde.)

So, jetzt muss ich sehr dringend schlafen, begleitet vom Schnurcheln der Kinder geht das bestimmt gut. Hach, hach.

Tag 2245 – Zurück im Homeoffice.

Es fühlt sich an, als hätte ich zwei Jobs. Inspektion – so wie letzte Woche – und „der ganze Rest“. Heute zum Beispiel: 1 Dialog um kommende Inspektion, 2 Dialoge um vergangene Inspektionen, 1 Inspektion formell abgeschlossen, diverse Archiviererei, 1 Rechnung approved (die Flüge letzte Woche), Einarbeitungspläne für mich und zwei Kolleg*Innen an den richten Stellen in SharePoint speichern, IT-Projekt, GMDP-Meeting, Meeting wegen Inspektion letzter Woche, 1 langes Draft Document zum Kommentieren gelesen (und nichts zum Kommentieren gefunden, alle meine Kommentare aus der letzten Runde waren bereits aufgenommen worden), diverse (so… 20, ich hatte länger nicht mehr reingeschaut, ähäm. Ich geb mir selbst ein Finding dafür) interne SOPs gelesen bzw. die Änderungen zur vorherigen Version angeschaut. Nebenher noch Bankkram, den ich gerne in der Öffnungszeit der Bank erledigt haben wollte. Uff, Ja. Weiß auch nicht, wie das in sieben Stunden Arbeitszeit im Sommer passen soll.

Ach ja, um ein neues Handy hab ich auch gebeten, nachdem meines unglücklich beim Aussteigen aus dem Auto aus der Hosentasche fiel und der Bildschirm trotz Bumper drum und extra Glas drauf seither von einem (neuen) Extraglas festgehalten werden muss. Man muss aber auch dazu sagen, dass ich bereits vor neun Monaten und die meisten anderen Angestellten vor knapp einem Jahr neue Handys hätten kriegen müssen, aber CovidhomeofficekeinGeldhomeofficeCovid das verhindert hat. Ich fühle mich deshalb also nicht unverschämt.

Ansonsten hab ich mal wieder festgestellt, dass Michel mit seinen fast neun Jahren im Schlaf immer noch fast aussieht, wie er als Baby ausgesehen hat. Mein Baby, hach.

Mein Baby hat sich mit dem Fahrrad langgelegt und sich das Kinn fies aufgeschürft, sodass es sowohl mit als auch ohne Pflaster gemein brennt. Armes Baby. Das andere Baby hat sich die Knie auf der Kunstrasenbahn aufgeschürft. Beides arme Babies. Herr Rabe hat heute seine zweite Imfdosis bekommen. Armer Gatte. Ich muss demnächst ne kleinere Bank ausrauben, um die ganzen Pflaster finanzieren zu können. Arme Frau Rabe.

Tag 2242 – Voll.

Herr Rabe bezeichnete mich als „voll“, und meinte damit nicht betrunken, sondern von allem anderen voll. Ich bin wieder zu Hause, habe alle Kinder gedrückt und eines in den Schlaf gekuschelt, habe mit Herrn Rabe geknutscht und dann lief ich ein bisschen über nach der Woche. Emotional übervoll und ausgelutscht, Überdosis Menschen, kalter Entzug von der Familie, lieben Worten und ständigem Körperkontakt, Überdosis Arbeit und das sehr verwirrende Gefühl, das alles sehr gerne genau so zu machen, und trotzdem nach einer Woche [ok, es waren 2 Inspektionen und, weiß nicht, so 70 Arbeitsstunden?] komplett durchgenudelt zu sein.

Es ist wirr und ich muss jetzt sehr dringend schlafen. Am Wochenende möchte ich nur in Notfällen mit Menschen außerhalb meiner Familie reden, das erscheint mir als Sofortmaßnahme ratsam.

Tag 2241 – Piep.

Ja hmm das war nichts mit dem nahezu normal langen Arbeitstag, danken wir alle meiner Excel-Clumsyness und der der Kollegin, was eine Scheiße, aber jetzt wenigstens behoben.

Die Pandemie lässt man in Norwegen weiter durch die Kinder eskalieren, es gibt exakt null Maßnahmen dagegen, wurde heute durch die Pressekonferenz bestätigt. Als Trostpflaster sollen jetzt aber die 12-15-Jährigen eine Impfung angeboten bekommen. Aber nur eine Dosis, weil man weiß ja nicht*, vielleicht sind zwei Dosen ja gefährlich** und eine Dosis reicht ja auch***.

Zum Heulen. Alles einfach nur noch zum Heulen. Nicht mal Fische hab ich gesehen.

___

*doch

**nein

***nein

Tag 2238 und 2239 – Im Kaninchenbau.

Eigentlich könnte ich vermutlich die nächsten Tage auch gleich mit drauf schreiben. Es kommt grad vieles zusammen: Inspektion generell (viel Arbeit), erste on-site Inspektion seit fast einem Jahr (aufregend!), sehr viele Menschen auf einmal, sehr enger Kontakt mit Menschen, die ich seit vielen Monaten nur auf Bildschirmen gesehen habe und dass ich all das auch vermisst habe.

Trotzdem schlaucht das natürlich ungemein. Gestern bin ich abends über einer Folge RuPauls Drag Race eingeschlafen und habe dann beschlossen, nicht zu bloggen sondern einfach das Licht auszuschalten.

Anekdoten:

  • Meine Kollegin wurde bereits Mette-Marit genannt. Die Ähnlichkeit ist, äh, frappierend, oder so, so wie bei Äpfeln und Melonen ca.
  • Heute haben wir in schicker Krankenpflegekluft gearbeitet
  • Ich habe zwar alles Metall aus meinen Ohren entfernt bekommen, aber den einen Ring kriege ich nicht mehr rein
  • Eigentlich hätte ich hier nur ein paar Socken mit hinnehmen müssen (merken für‘s nächste Mal)
  • Es gibt hier zwei brauchbare Restaurants, plus das Hotelrestaurant, aber der Koch des Hotelrestaurants ist krank, also fällt das weg. Es gibt also wohl 2 x Pizza und 2 x Sushi.

Ich lieb meinen Job sehr. Er ist bekloppt aber liebenswert.

___

Norwegen hat binnen einer Woche Dänemark und Schweden überholt und ist jetzt Pandemie-Erster aber wir haben die Pandemie überhaupt nicht losgelassen, nein nein! Üüüüüberhaupt gar nicht! (Hier hartes Augenzucken vorstellen.)

Tag 2237 – Hotelzimmer(-aussichten) postpandemisch neu gezählt 1.

Hahahaha wie lustig ich bin, postpandemisch. As if, 1. ist Norwegen nicht der Nabel der Welt, 2. rollt auch hier die Kinderwelle ja grad erst an und auch hier versucht man nicht mal, sie zu bremsen, und ich darf da gar nicht so viel drüber nachdenken, sonst will ich einfach nur noch alles kurz und klein hacken.

Jedenfalls bin ich seit Ewigkeiten mal wieder in einem Hotel und hab ein super Zimmer.

Da ist sogar ein Sofa hinter meinem Bett!

Allerdings ist dieses Ding „Jobbreise“ so aufregend nach so langer Zeit, dass ich direkt erst mal eine ordentliche Migräne bekommen habe und dann sind drei Stunden im Auto gar nicht mal so schön. Langsam wirken aber die Medikamente, außerdem bin ich frisch geduscht in einem Bett ohne weitere Menschen und ich glaub, ich werd jetzt einfach schlafen wie ein Stein, es liegt eine arbeitsreiche Woche vor uns.

Tag 2219 – Hrmpfgrml.

Ich bin ein wenig grummelig-schlechtlaunig. Ohne echten Anlass, also sind’s wahrscheinlich bloß Hormone.

Was heute sehr gut war: Michel hat ja gestern und heute an einem Korps-Projekt teilgenommen, wo sie Stomp gemacht haben. Heute war ein kleines Konzert für die Eltern, das war richtig cool (und sehr laut), sie haben unter anderem mit leuchtenden Plastik-Drumsticks auf Plastikfässer eingedroschen. Sehr gut war auch, dass ich da ne Mundbinde auf hatte (norwegisches Mundbindentragen ist wieder beim Status vom Juni 2020 angekommen, als würden die Dinger auch wieder 5€ pro Stück kosten…), weil so schwer unterdrückbares Schmunzeln einfacher zu verstecken ist. Aber es war halt auch wirklich wie so eine Klischee-Schulaufführung, wenn alles sich (rhythmisch nahezu einheitlich) mit einem letzten Crescendo zum finalen „BUMM!“ steigert und dann hört man noch ein einzelnes, aber beherztes „bumm.“ hinterher. Das wichtigste ist ja, dass es Michel Spaß gemacht hat und das hat es wohl. Die Korps-Leute sind halt auch eine nette und leicht weirde Truppe, er kennt ja zumindest die Erwachsenen da auch schon aus der Schule, und auch viele Kinder hatte ich zumindest schon mal gesehen (das heißt natürlich für Michel nichts, der sagte auch beim Schwimmkurs zu mir „Ich glaube, das da ist ein Junge aus meiner Klasse.“).

Projekt „Überstunden abfeiern“ läuft leider nicht so super. Trotz Stomp-Aufführung, Pass beantragen und ein Paket Ökofleisch abholen mitten am Tag. Das Problem ist, dass die Arbeit gar nicht automatisch weniger wird, wenn man versucht, nur 5,5-6 Stunden am Tag zu arbeiten. Die reicht normalerweise ja eher so für mindestens 9 Arbeitsstunden am Tag (ja, das haben Sie richtig gelesen, ich hab auch mal ausgerechnet, dass die Inspektoren bei uns im Schnitt 120 % arbeiten, aber bei uns arbeitet leider kein Wayne, den das interessieren könnte… Wahrscheinlich hat Wayne wegen dem Gehalt nicht angemessener Arbeitsbelastung gekündigt) und so ist es eigentlich auch jetzt, es bleibt also was liegen. Manche Sachen kann ich relativ gefahrlos erst mal liegen lassen, andere nicht, so einfach ist das. So abgestumpft, dass ich Fristen verstreichen lassen kann oder völlig unvorbereitet in Meetings gehe, zu denen man im Vorfeld einen Haufen Zeug hätte lesen müssen, bin ich auch noch nicht. Solange meine Chefin im Urlaub ist und ich das deshalb nicht mit ihr besprechen kann, nennt sich mein Workaround Schatten-Buchführung. Letztlich ist ja ein Teil des Problems, dass ich nicht so viel Ferien genommen habe, wie ursprünglich beabsichtigt, weil ich stattdessen ja krank geschrieben war. Da kann man nicht einfach sagen „Tja, dann feier die Stunden halt woanders ab, aber bitte bis Ende August und deine Arbeitsaufgaben werden kein Mü reduziert“, so läuft das nicht, nicht mal im öffentlichen Dienst. Grade im öffentlichen Dienst und mit fachorganisierten Angestellten nicht (hier Sonnebrillensmiley denken).

Wir werden sehen, was das alles noch gibt. Erst mal habe ich ja nächste Woche auch noch mal frei, die Überstunden eben. ich freu mich, es ist zwar Mittwoch einiges los, an den anderen Tagen sind die Kinder allerdings mindestens halbtags aus dem Haus, Hurra!

Und morgen werde ich ein bisschen mit Pivotdiagrammen herumprotzen, hähähä. Weil ich’s nämlich kann.

Tag 2214 – Erledigt, erledigt, erledigt…

Die To-Do-Liste wurde diese Woche gut abgearbeitet und immerhin 4 Überstunden abgefeiert. Trotz Sommerarbeitszeit! Ich bin stolz auf mich.

Leider ergaben sich aus 2 der Punkte („XYZ Dokument lesen“) weitere To-Dos („XYZ zu Checkliste hinzufügen“), nächste Woche wird mir also auch nicht langweilig.

Pippis Pass ist jetzt beantragt. Sie war sehr niedlich, selbst als sie zu Herrn Rabes Chef (wir waren auf dem Weg kurz in Büro, weil Herr Rabe was abholen musste) als allererstes sagte „DU BIST GANZ KAHL!“. Sie kennt nicht soooo viele glatzköpfige Männer, ähäm. Der Chef nahm das mit Humor, hat ja selbst Kinder, wenn auch wesentlich ältere. Leider war sie, solange wir nicht mit Fremden in Räumen waren, eher zum „versehentlich“ irgendwo vergessen, Michel auch und huff, was freue ich mich auf nächste Woche, wenn die BEIDE GANZTÄGIG aus dem Haus sind. Die Erwachsenen hier im Haus brauchen Urlaub von den Ferien. Das können Sie jetzt verurteilen, oder sie laufen erst mal ein bisschen in unseren Schuhen, gerne auch auf Probe, Herr Rabe und ich ziehen so lange ins Hotel, während Sie alles viel besser machen.

Ich habe endlich rausbekommen, wie sich Michel in seine Mobilbank einloggen kann, das scheiterte bisher an einem nicht zugesandten PIN und der Tatsache, dass Michel nicht von Nummern kontaktiert werden kann, die nicht in seinem Handy gespeichert sind (also die wir in sein Handy gespeichert haben), also auch nicht von der Bank, die versucht hatte, ihm einen Code zuzuschicken. Jetzt ist aber alles eingerichtet, Michel hat den Einmalcode in einen persönlichen PIN-Code geändert und zumindest kann er jetzt auch dem Handy seinen Kontostand nachschauen (viel mehr geht mit seinem Konto eh nicht, eigentlich geht nur Kartenzahlung in physischen Geschäften und Geld abheben).

Montag rufe ich diverse Zahnärzte an und mache Termine und vielleicht rufe ich auch das Impfzentrum an, auch wenn das keine Lust hat, Zweitdosentermine zu ändern und lieber nach einer diffusen Prio-Liste die Leute kurzfristig anruft, wenn sie mal Dosen übrig haben. Leider schreiben so ziemlich alle Medien, dass so ziemlich alle sagen, dass das Intervall verkürzt wird und das FHI sagt, alle sollen so schnell wie möglich Dose 2 bekommen. Die Angst vor Delta ist endlich in Norwegen angekommen. Ich bin sehr gespannt ob beispielsweise übernächste Woche mein Handy klingelt und ich spontan zu Dose 2 antanzen soll. Und wenn man dann nicht in 5 Minuten da sein kann, heißt es dann „wollte nicht“?

Wir werden sehen.

Tag 2210 – Zurück im Homewerk.

Endlich wieder Arbeit, wo es seeeeehr ruhig ist zur Zeit. Lächerlich ruhig. Drei Inspekteurinnen sind da, eine macht parallel Kindergarteneingewöhnung, ist also eher wenig tatsächlich da. Ich hatte relativ entspannte 120 Mails in der Inbox, davon nichts mit Drama. Meine To-Do-Liste* ist zwar jetzt lang, aber gut machbar. Ich muss zwar bis Ende des Monats noch mal zusätzlich 12 Überstunden abfeiern und hatte bis heute Mittag keine Ahnung, wie das gehen soll, aber dann traute sich Michel nicht, allein beim Schwimmkurs zu bleiben** und ich saß eine Stunde in der Schwimmhalle herum, während Michel wirklich gut mitmachte und auch sofort Fortschritte machte und Erfolgserlebnisse hatte. Er kann jetzt auf dem Rücken treiben und dabei mit den Beinen paddeln, nach 45 Minuten Kurs. Vielleicht muss ich mir ja am Ende des Kurses tatsächlich keine so großen Sorgen mehr machen, dass er absaufen könnte.

Wird schon werden. Ich mag meine Arbeit ja immer noch sehr, aber nicht so sehr, dass ich meinem Arbeitgeber Stunden schenken möchte.

___

* bester Artikel, der gestern bei NRK veröffentlicht wurde: wenn man unorganisiert ist und keinen Überblick über den Workload hat und man deshalb vorsichtshalber gar nichts sinnvolles tut, soll man *Trommelwirbel* sich einen Überblick verschaffen, mittels To-Do-Liste. Das schreibt eine Psychologin! Dann muss es stimmen. Erwarte nach „Unorganisierte sollten sich einfach organisieren!“ demnächst dann das allseits beliebte „Depressiv? Lach doch einfach mal!“ oder „Du hast Angst vor [Ding]? Aber [Ding] ist doch gar nicht gefährlich! Reiß dich zusammen.“ Es ist wohl echt Sommerloch, trotz Olympia.

** das klingt viel harmloser, als es war. Es war für alle Beteiligten schlimm, der arme Zwerg kämpft grad wirklich sehr mit seinem sich entwickelnden Gehirn. Umso besser, dass er dann Spaß und Erfolg hatte.