Tag 2294 – Gar.

Ferninspektion ist anstrengender als On-Site. There, I said it. Natürlich ist bei vielen Graden in Indien in fensterlosen Meetingräumen sitzen auch anstrengend, aber ich möchte doch hoffen, dass ich da nicht am Ende des Tages heiser wäre, weil dieses Telefonieren komisch ist.

Die Technik war auch nur so halb mit uns. Geht alles schöner.

Abends war ich immerhin rechtzeitig zu Hause, um Michel vorzulesen.

Muffin geht es unverändert. Frisst extrem wenig, findet päppeln total scheiße, hängt traurig in der Ecke. Die Tierärztin sagte heute, er hat sehr viel Luft im Bauch und wahrscheinlich sei was mit den Backenzähnen. Damit er sich mehr bewegt und Bewegung in die Verdauung kommt, hat sie ihm Schmerzmittel gegeben und wir geben die weiter, ansonsten bringt ihn Herr Rabe morgen wieder hin und im Laufe des Tages schleifen sie ihm die Backenzähne runter, in der Hoffnung, dass das hilft. Herr Rabe war erstaunt, dass die Tierärztin Meerschweinchen als Exoten bezeichnet hat. Mich erstaunt das gar nicht, die sind hier zwar Standard-Haustiere, aber nichts, mit dem „man“ zum Tierarzt geht, die liegen halt irgendwann tot im Käfig, ja mei. Muffins Vorbesitzerin meinte ja auch, die kahlen, blutigen Stellen in seinem Fell seien Kratzer von seinem (angenagten Plastik-)Häuschen. Das waren Stellen, die er sich selbst blutig gebissen hat, weil ihn die Milben so schrecklich gejuckt haben. (Armer Muffin.)

Jetzt müde und morgen wieder los. Memo to self: morgen nicht wieder den Lunch zu Hause im Kühlschrank vergessen und auf dem Weg zur Arbeit noch schnell einen Kirschjoghurt kaufen, um die Kirschjoghurtschulden beim Lieblingskollegen begleichen zu können. Vielleicht einfach gleich zwei Kirschjoghurts kaufen. Häschtäck Kirschjoghurtinfluencerin.

Tag 2293 – Nicht bereit.

Gesundheitlich ging es heute allerseits besser, außer Muffin, dem geht es unverändert.

Ab morgen bin ich möglicherweise wieder im Inspektionstunnel, mit dem Kopf in Indien und dem Hintern den Füßen im Büro. Ich kann überhaupt noch nicht einschätzen, wie der Empfang in diesem Tunnel sein wird, aber sonderlich gut vorbereitet fühle ich mich offen gestanden nicht. Da passt es super, dass mein Computer seit Tagen spinnt und der Support bei den letzten drei Telefonaten deutlich der Überzeugung war, dass ich halt einfach zu doof bin, mein Passwort richtig einzugeben. Vielleicht hole ich den Support demnächst durchs Telefon, nächste Woche böte sich an, wenn sowas noch mal passiert. Auch auf höherer Ebene hat das Werk IT-Probleme, das kommt halt davon, wenn man „mal eben“ in die Cloud umziehen will, diese Probleme bereiten mir persönlich aber grad nicht so viel Kopfschmerzen. Das Damoklesschwert, aus Teams, Outlook und SharePoint gleichzeitig zu fliegen und dann erst den Support anrufen zu müssen, damit sie mir meinen Account öffnen, schon.

Was heute gut war: Michel hat sich ein Stirnband und einen Schal genäht und ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Ich musste hauptsächlich mit Rat und filigraneren Nähten helfen, und konnte an einer Stelle nicht schnell genug eingreifen, bevor aus einem breiten Stoffstreifen mittig eine kleine Applikation ausgeschnitten wurde, aber bei Licht betrachtet habe ich eh zu viel Stoff. Außerdem hat Michel kein Fieber und niemand hat Covid, das ist ja auch sehr gut.

Jetzt schnell schlafen und morgen früh los und vorher noch mal das Schweinchen füttern.

Tag 2292 – In den Seilen.

Lazarett Rabe hier. Ich habe wohl eine Immunreaktion auf die Impfung gestern – Gliederschmerzen, leichtes Fieber (vermutlich, habe nicht gemessen, fühlte sich aber so an), Kopfschmerzen und allgemeine Schlappheit – dementsprechend lag ich im Grunde den ganzen Tag im Bett.

Michel hat sich mit Pippis Erkältung angesteckt, niest herum und hatte etwas erhöhte Temperatur, leidet aber, als hätte er mindestens die Todesgrippe.

Muffin, das Sorgenschwein, frisst aus unbekannten Gründen nicht. Die Zähne, die ich sehen kann, sind es nicht, aufgebläht ist sein Bauch auch nicht, aber es geht vorne nichts rein und entsprechend kommt hinten auch kaum was raus. Bei Meerschweinchen ist das generell bedenklich, diese kleinen Tierchen sind ja meistens schon sehr sehr krank, wenn man es ihnen ansieht. Muffin hat zusätzlich keine Reserven, weil er nicht zunimmt, egal, wie wir ihn verhätscheln und versuchen, ihn rund zu füttern. Weil es am Wochenende aber ein ziemlicher Aufriss ist, überhaupt zu einem Tierarzt durchzudringen, und wir die Praxis überhaupt nicht kennen würden, haben wir entschieden, dass wir bis Montag versuchen, ihn aufzupäppeln und dann würde Herr Rabe mit ihm zu seiner Stammtierärztin gehen. Heute hat Muffin also zwei mal ca. 4 mL Päppelbrei unter Protest direkt ins Maul bekommen. Von selbst hat er ein bisschen Gurke, ein ganz kleines bisschen Möhre, ein halbes Löwenzahnblatt und ein paar Stängel Petersilie gefressen. Hoffen wir mal, dass das reicht.

Morgen geht es hoffentlich allen schon besser. Und Herr Rabe kriegt hoffentlich von seiner heutigen Grippeimpfung nicht so starke Symptome.

Tag 2290 – Ausflug in die große Stadt.

Das war alles sehr aufregend, so aufregend, dass ich direkt erst mal ohne jegliches Plastikgeld (und echtes Geld haben wir ja eh nie) los bin. Weil Pippi alles blockierte und ein riesiges Theater machte, hatte ich auch keine Zeit, noch mal zurück nach Hause zu fahren. Bloß gut, dass ich den besten Mann der Welt hab, der mir am Bahnhof einen Kaffee besorgt hatte und dort auf mich wartete. Bester Mann.

Bei der Arbeit ist der Lack weiter besonders billig. Ich möchte nicht weiter darauf eingehen, ein heftiges gesichtspalmen, kombiniert mit jemanden schütteln wollen und Aaaarrrrgh muss reichen. *hust* Mitarbeiterbefragung *hust*

Trotz allem war heute wirklich vieles sehr hach, ich arbeite ja gern und mag meinen Job und die anderen Inspekteure und es tut tatsächlich gut, mal wieder aus dem Haus zu kommen. Muss ich weiterhin nicht jeden Tag haben, aber so ab und an ist das ja doch nett, zusammen Mittag zu essen.

Der technische Test heute lief zum Großteil überraschend gut. Danach feilten die Kollegin, der Kollege und ich an einer höflichen Version von „Euer Sound ist unterirdisch, wir verstehen quasi nichts weil es furchtbar hallt, habt ihr vielleicht Räume, die nicht komplett nackt sind?“. Die Antwort folgte wenig später und sie sind furchtbar sorry for the inconvenience. Naja, dafür machen wir ja den Test, alles gut.

Abends Michel bei den Hausaufgaben geholfen. Er sollte 10 Kleidungsstücke auf Englisch anhand eines Bildes benennen, zur Auswahl standen 10 Begriffe. Als letztes sollte er nicht benutzte Wörter auflisten, was ihn sehr aufregte, weil er ja alle 10 benutzt hatte. Michel kennt jetzt das Wort „none“* und ich frage mich, was mit Menschen generell eigentlich los ist, dass sie so seltsame Fragen stellen. *hust* Mitarbeiterbefragung *hust*.

Michel ins Bett gebracht und dabei so schön friedlich mit dem warmen Kind gekuschelt, dass ich selbst mit eingeschlafen bin. Ist halt anstrengend, so ein Ausflug ins Büro. Michel hat selbst in Rekordzeit geschlafen, was super für alle ist, er braucht ja eigentlich seinen Schlaf ziemlich dringend, kriegt aber wegen der großen Hürden beim Einschlafen oft zu wenig.

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*Konnte grad so widerstehen, ihm N.A. beizubringen.

Tag 2289 – Auch heute nichts zu erzählen.

Im Homeoffice passiert wenig, nur manche saufen Lack, haben keine Ahnung, verschwenden meine Zeit und die von Kolleg*Innen, und überhaupt, aber so ist das halt, wenn ich mich darüber aufrege ist auch niemandem geholfen. Stattdessen spiele ich lieber noch ein Stündchen Geige und versuche, Intonation und Tempo miteinander zu vereinbaren und das Ganze bitte auch noch Spiccato ohne verwaschen zu klingen. Nur noch so 800 Stunden üben, dann klappt das bestimmt. Mit Etüdenbuch 3 bin ich bald fertig, dann kann ich mit Etüdenbuch 4 weiter machen (hab schon angefangen) und in Etüdenbuch 2 hab ich diverses übersprungen (Aufstrich-Staccato, was zur…?), aus Unlust, aber vielleicht sind das gute Challenges.

Langsam brauche ich wirklich jemanden, der mich unterrichtet, damit ich mich nicht aus Faulheit um schwierige Dinge drücke. Außerdem kann ich selbst vorm Spiegel (ja, ich übe jedes Mal erst leere Saiten und dann Tonleitern vor dem Spiegel) meine Augen und meine Konzentration nur an einer Stelle haben. Allein der rechte Arm besteht aber ja aus erschreckend vielen Einzelteilen, die alle wichtig sind und so gut sind meine Ohren nicht, dass ich irgendeinen suboptimalen Ton automatisch auf „Handgelenk zu hoch/tief/steif/locker“ oder so zurückführen könnte, wenn ich grad auf die Finger (locker! Noch lockerer! Wie eine Qualle!!!) oder den Ellbogen (nicht hängen lassen wie einen angeschossenen Flügel! Nicht hochziehen! Eine Linie!!!) konzentriert bin.

Morgen geht’s ins Büro, ich bin fast ein bisschen aufgeregt. Dann ist tagsüber gar keiner hier, wie 2019! Uiuiui.

Tag 2288 – Nichts zu erzählen.

Den halben Tag verbrachte ich in Wollsocken, Wollpuschen, Strumpfhose, T-Shirt und Onesie vorm Computer (den Strompreisen bockig trotzend). Den Rest des Tages kreiste ich um die Kinder, abends fuhr ich zum Ballett. Die Babysittermama weiß jetzt aus erster Hand, wie das mit Michel und Schlafen momentan* ist und immerhin teilt jemand meine Sicht, dass das nicht mehr so ganz innerhalb des Normalen liegt. Was wir machen sollen, weiß sie aber auch nicht.

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*momentan as in „seit Monaten, oder Jahren, eigentlich schon immer, seit er aus dem Säuglingsalter raus ist“

Tag 2287 – Das neue Normal.

Als würde man mal eben so umswitchen von 100% Homeoffice auf irgendwelche Hybriddinge, weil ArBeiTgEbEr dAs So WüNsChEn. Ich wünsche mir immer noch ein Pony. Ich wünschte mir viele Monate lang, das Aerosole ernst genommen werden. Und, hat‘s irgendwen interessiert?

Herr Rabes Auftraggeber wünscht 3 Tage Präsenz im Büro. Mein Arbeitgeber wünscht bekanntlich „so viele wie möglich so viel wie möglich“ im Büro, will andererseits aber scheinbar nicht in mehr/größere Räumlichkeiten investieren. Der Unterschied zwischen Herrn Rabe und mir ist der Angestelltenstatus und das Gehalt. Wenn der Auftraggeber sagt „spring“, hat das einen anderen Charakter als wenn das Werk sich irgendwas wünscht. Deshalb fährt Herr Rabe morgen, übermorgen und Donnerstag ins Büro und ich nur Donnerstag und das auch nur, weil ich den Kollegen so lieb hab wir ein externes Pre-Meeting mit der Site haben, die wir ab nächster Woche remote inspizieren. Technik will also getestet werden.

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Ich hab schlechte Laune heute und gehe mir selbst auf den Zeiger damit. Gestern hatte ich mich schon entschlossen, heute einen „Planungstag“ zu machen und den Großteil des Tages abzufeiern. Heute wachte Pippi allerdings ziemlich verrotzt auf und die Arbeitszeitabrechnung lief dann eben auf Kindkrank raus, ansonsten war es kein großer praktischer Unterschied. An zwei handverlesenen Meetings habe ich teil genommen und ein paar Mails beantwortet. Ansonsten habe ich private (wichtige und liegen gebliebene) Mails beantwortet, den Bankwechsel weiter voran getrieben, war mit Michel bei der Zahnärztin und abends meine Haare schneiden lassen. Habe Hautpflege bestellt, eine Retoure zur Post gebracht, und immer wenn ich gezwungen war, an Die Sache(TM) bei der Arbeit zu denken, wollte ich mich nur noch eingraben und dementsprechend war dieser Planungstag wirklich nötig. Jetzt bin ich mit meinem und unseren Privatkram wenigstens wieder halbwegs à jour, das macht den Kopf wieder freier.

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Absurder Strompreis ist völlig absurd und man muss sich echt langsam überlegen, ob es nicht vielleicht ne Möglichkeit wäre, den Wecker auf 3 Uhr nachts zu stellen, um dann zu duschen. Alternativ kalte Dusche (nein!!!).

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In der Zeitung steht, wir sollen die Kinder nicht so be-helikoptern, denn Lehrlinge könnten heutzutage knapp selbst Zähne putzen, die Schule sagt (indirekt), Kinder ab der 2. Klasse können 4 km Schulweg zu Fuß bewältigen, aber die Eltern sollen bitte mit gehen und Fahrrad fahren bitte nicht, und die Zahnärztin sagt, wir sollen, bis die Kinder 12 sind, die Zähne nachputzen. Ehrlich gesagt habe ich keine Lust mehr, grundsätzlich alles immer irgendwie falsch zu machen. Entweder werden die Kinder nicht schnell genug selbständig genug oder man vernachlässigt sie, meist je nach Blickwinkel beides gleichzeitig. Hrmpf.

Tag 2285 und 2286 – Erwachsen.

Gestern waren Herr Rabe und ich auf einem 40. Geburtstag. Vorher waren wir auf dem Jubiläumskonzert der Kulturschule, unserem jüngsten Spross und vielen anderen Sprössen zuhören. Das war wie sowas halt ist, ich glaube allerdings, viele meiner Schulkonzerte damals waren deutlich schlimmer für die Anwesenden. Oder zumindest durchwachsener. Jedenfalls fühlte es sich schon sehr erwachsen an, bei sowas im Publikum zu sitzen. Danach lieferten wir Pippi bei der Babysitterfamilie ab (Michel war schon da, der wollte nicht mit zu dem Konzert), atmeten (völlig sinnloser weise, wie sich herausstellen sollte) jeder einen Dönerteller ein, weil es in der Einladung geheißen hatte, man solle lieber nicht hungrig kommen, es sei kein Fest mit gedeckter Festtafel und Reden, ich machte aus dem Elter-auf-Musikschulkonzert-Make-Up mittels Dunkelblau-Lila Glitzer, Silber-Lila Glitzer, Lidstrich und Rotglitzer-Lipgloss in Windeseile ein Party-Make-Up und dann waren wir mit unter zwei Stunden Verspätung (welche Party geht denn auch um 19 Uhr los???) bei unseren Corontänefreunden.

Da waren so viele Leute, man kennt das ja gar nicht mehr, und es gab sowohl Umarmungen als auch Händeschütteln. Seltsam, aber, ich muss gestehen, auch schön. Normal. Außer dass die Einstiegs-Gesprächsphrasen allerorten verschiedene Variationen von „Und, wie macht ihr das mit Büro in Zukunft?“ waren.

Die Party war sicherlich gelungen. Es war ein Doppel-40ster, halb nachgeholt (H. ist schon letztes Jahr 40 geworden) wegen Pandemie. Mir hat das Fest neue Life-goals beschert, denn unsere Freunde waren tatsächlich nur Gastgeber auf ihrem Fest. Durch Zufall hatten sie, als sie ein Partyzelt mieten wollten, jemanden aufgetan, der ihnen noch einen Haufen weitere Dinge geliehen und sogar Arbeitskraft gestellt hat, sie hatten also einen Foodtruck (!), eine kleine Bar mit Bier vom Fass (und sehr viel anderem, sehr viel gefährlicherem Zeug), Partyzelt, einen Haufen Türstehergrills, Stehtische, Bierbänke, sowie Rolf, der hauptberuflich Leute abfüllt und Jakob, der hauptberuflich hinter vollen Leuten herräumt. Es gab Musik und gut gelaunte Gäste und ich musste die ganze Zeit daran denken, wie toll das sein muss, am nächsten Morgen aufzustehen und es klebt wenigstens nicht jeder Quadratzentimeter, weil Rolf, nachdem er ein Tablett Whisky Sour-Shots vorbereitet hat, in der Küche hinter sich aufräumt und alle Flächen abwischt. Egal, was das gekostet haben mag, das war es ganz sicher wert. Jetzt muss ich nur noch bis in dreieinhalb Jahren meinen Freundeskreis verzehnfachen und unsere Wohnfläche am besten gleich mit. (Spaß. Das wären mir viel zu viele Leute auf einmal, ich kann mich nicht zu so vielen gleichzeitig verhalten und habe den Abend über nur mit ca. 15 Leuten überhaupt interagiert, von denen ich bis auf zwei vorher schon recht gut kannte.) Wenn Fest im eigenen Haus, dann so. Erwachsenen-Version von Party, gewissermaßen.

Überhaupt war das alles recht erwachsen. Alle unsere Freunde sind halt um die 40, wir ja auch, die sehen alle aus wie Consultants und Büroangestellte und WIR JA AUCH. Und dann springen sie rum zu Ska von vor 20 Jahren und wir auch. (Mein Beckenboden weint, da war er bestimmt auch nicht der einzige.)

Besonders erwachsen war sicherlich, vorher schon das Taxi zu ein Uhr bestellt zu haben (geteilt mit Freunden), sonst hätte das noch sehr unerwachsen eskalieren können. So ging es uns (mir?) zwar auch schon mal besser an einem Sonntag, aber auch schon wesentlich schlechter. Leider weiß ich ja auch, dass ich auch ganz ohne Alkohol nach so einem Fest gerne mal im Eimer bin, da ist dann auch fast schon egal, ob der Kopf zusätzlich dick und der Kreislauf im Keller ist.

Schön war das. Ich bin zu selten unter ausschließlich gut gelaunten Leuten.