Tag 3174 – To-Do-Montag.

Jaja, Ferien, aber die To-Do-Liste ist lang. Lauter Zeug, zu dem man sonst nicht kommt, wie zur Entsorgungsstation fahren und ein Auto voll Müll (alles vom alten, kaputten Messer des Rasenmähers über diverses Hartplastik wie den gestorbenen Messbecher bis zu Pappe die zu groß für die heimische Tonne ist) wegbringen. Michel hat dabei geholfen, was gut war, da war es nämlich voll und mir zu viele Leute, da ist es für mich hilfreich, wenn ich so tun kann, als sei ich nur verwirrt, weil ich mich noch um ein Kind kümmern muss.

Danach war ich bei Ikea, einen dann doch nicht benötigten Lack-Tisch zurückgeben und im Gegenzug lauter ungeplantes Zeug kaufen (Bettwäsche war im Angebot, ich war quasi machtlos).

Abends dann neue Geigenstücke ausprobiert, ich soll aus 8 Stücken 2 bis 3 aussuchen, bisher habe ich 1, das mir gefällt, 1 wäre ok, die letzten beiden (von den 8) habe ich noch nicht angegangen, weil es dann schon spät war. Die ersten 3 der 8 sind alle zu einfach, das langweilt mich. Das letzte kenne ich, das ist aber auch das einzige von den Stücken, das „man“ kennt.

Die Schlangen machen bekloppte Dinge, vor allem Monty, dier, überall Haut abwerfend, wieder herumturnt wie am Anfang. Tagsüber lagen die „ausgesprochenen Einzelgänger“ zu zwei hübschen Häufchen aufgerollt direkt nebeneinander unter einem Stück Treibholz. Ich gehe auch deshalb stark davon aus, dass es beides tatsächlich Weibchen sind, denn die sind noch lange nicht geschlechtsreif. Männchen wären das in dem Alter (die sind 8 und 9 Monate alt) schon. Greg hat außerdem das Briefing „immer verstecken, auf keinen Fall einfach irgendwo offen herumliegen“ nicht bekommen. Das ist für uns natürlich alles schön, so sieht man nämlich mal was. Allerdings kann Michel nicht gut einschlafen, wenn Monty aussieht, als würde hen sich irgendwo hin begeben, wo hen möglicherweise nicht allein wieder weg oder runter kommt. Für die, die mit Schlangen Probleme haben, sage ich jetzt auch lieber nicht, wie gut die klettern können, wie wenig Körper auf wie kleinen Vorsprüngen liegen muss, damit die sich festhalten können, und durch wie kleine Spalten die passen.

Erst ein Bild vom wunderschönen norwegischen Frühling. Dann wechselwarme Ohnbeiner.

Hach. Wunderschön, nicht wahr.
Warum auch im Haus liegen, wenn man sich auch oben drauf legen kann.
Lieblingsplatz unter der Decke. Oder Zweitlieblingsplatz, der beliebteste Schlafplatz ist nämlich ganz oben rechts im Bild, wo das dunkle Loch ist. Da ist das Lüftungsloch.

Tag 3173 – Des Rätsels Lösung.

Monty fraß nicht, nicht, weil ich hen erschreckt oder verwirrt habe, sondern weil sich Monty häutet. Dann fressen die nicht und das ist ja irgendwie auch verständlich, wenn man versucht, die komplette Haut einmal abzuwerfen. Es sieht aus wie die Fledderfüße nach Baby Feet Behandlung. Es sieht aus, als würde es jucken, oder, besser, ich assoziiere mit so trockener, abfleddernder Haut starkes Jucken. Monty selbst ist nur inaktiver als hen vorher war und sieht ein bisschen aus, als würde hen so einen billigen Plastikhandschuh, wie sie in Eierfärbesets manchmal drin sind, tragen – silbrig, und irgendwie zu weit und zu steif und deshalb Falten werfend. Eine Schrumpelschlange. Die Wetbox finden beide total uninteressant, damit die Häutung besser läuft, habe ich deshalb sehr viel gesprüht, damit die Luftfeuchtigkeit höher ist. Greg verdaut die Maus und liegt jetzt sehr gerne abends oben auf dem Steinhaus, direkt unter der Wärmelampe, und lässt sich die Wärme auf den Kopf und den Mäusewanst strahlen. Greg wirkt sehr zufrieden, das kann man von Monty grade nicht behaupten. Aber das wird schon wieder.

Tag 3172 – Lila.

Im zweiten Anlauf, mit frisch gekaufter Blondierung, hat es geklappt und jetzt sind meine Haare wieder lila. Kann man ja mal mal machen.

Seriös genug.

Ansonsten: Ferien. Eine Woche frei. Es ist auch echt nötig, noch ein mal durchatmen und dann durch einen langen Tunnel tauchen bis Juni.

Tag 3169 – 3171 – So viel los.

Mittwoch: wir alle waren bei Pippis letztem Kletterkurstermin zum Familienklettern eingeladen. Da waren wir auch alle, sogar Michel (unter Protest) und sind geklettert. Pippi natürlich allen voran. Pippi hat mich auch sehr süß im Hochseildings da angefeuert, als ich mir in vier Metern Höhe fast in die Hose machte vor Angst. Aber wenn man so mitten drin ist, kann man ja auch nirgends hin außer weiter auf dem Kurs. Gestern und heute hatte ich Muskelkater aus der Hölle. Michel auch, der ist dann nämlich doch erstaunlich viel geklettert.

Gestern war Inspektion. Das war viel. Und viel Chaos, das war es auch. Langer Tag.

Heute war weiter Inspektion, aber aus dem Homeoffice heraus, das ist schon wesentlich besser und da muss ich auch nicht um halb acht in Zügen sitzen.

Abends haben wir den Schlangen das erste mal Futter gegeben. Also, effektiv nur Greg, aber angeboten haben wir eine köstliche TK-Maus, wohltemperiert, natürlich beiden. Greg schnappte quasi sofort nach der Maus und erwürgte sie dann auch brav. Fast hätte hen die Pinzette gleich noch mit erwürgt. Ich hab mich bei dem Schnapper auch nur ein bisschen erschreckt, ähäm. Im Anschluss an die „Erwürgung“ schnupperte Greg einigermaßen aufgeregt an hens Beute herum, fand dann aber doch irgendwann raus, wo vorne ist und verschlang das Tier in der ca. Fünffachen Dicke seines Halses mit allem, Kopf voran. Das war faszinierend anzusehen. Und etwas morbide.

Monty bekam auch eine Maus angeboten, schnappte auch danach, aber ich erschreckte mich so, dass ich die Maus fallen ließ. Dann legte sich Monty drauf und machte mit dem Körper das federnde S, immer auf meine Hand fokussierend. Das war mir dann zu heikel, mit einem hastig gesuchten Plastikschwert stupste ich Monty weg und holte die Maus wieder raus. Monty fand die Maus dann aber nicht mehr essbar und verzog sich wieder in sein unerreichbares Loch. Greg verdaut. Morgen oder übermorgen probieren wir es dann nochmal, mit Monty und einer frischen Maus.

Tag 3167 – Kultur!

Erst mit der Arbeit nach der Arbeit eine Führung durch die Oper gemacht:

Dann Konzert:

Und bei beidem war Fotos machen nicht so sehr erwünscht bis verboten.

Aber es war wirklich schön. Die Oper (sie kennen das Gebäude sicher mindestens von Bildern, ein etwas klotziges Gebäude am Fjord, komplett weiß und man kann aufs Dach gehen, das ganze Dach ist wie eine Rampe) ist so ein architektonisch bestimmt ganz tolles Gebäude, nur verstehe ich von Architektur quasi nichts. Ich finde weiß schön anzusehen, ich finde auch Holz schön anzusehen, aber mir bringen diese ganzen hochgelobten Kontraste wenig außer auf die Dauer Kopfschmerzen. Also die Einzelteile gefallen mir, aber man muss jetzt halt auch irgendwie nicht alles mit Bedeutung überladen. Ja, schön, der „innere“ Teil, wo all die Angestellten ihre Arbeit hinter der Bühne tun, soll an eine Fabrik erinnern und die Platten mit den verschieden großen Beulen sollen Lochkarten sein (aber nicht etwa für IT-steinzeitliche Computer, sondern für Webstühle), ich find trotzdem, dass die aussehen wie Blindenschrift und finde Waschbeton trotzdem nicht schön.

Was mich allerdings sehr beeindruckt hat, war, wie GROẞ all diese Bereiche hinter der Bühne sind. Also nicht nur literally direkt hinter und rechts und links neben der (Haupt-)Bühne, wo nochmal je ein Raum in der Größe eben jener Hauptbühne (16×16 Meter) ist und wo man mit der Bühne wie mit diesen Schiebebildern aus meiner Kindheit Tetris spielen kann. Da kann man die ganze Bühne versenken, verschieben, von rechts eine andere Bühne rein schieben, von oben was runter lassen, you name it. Wir wurden zufällig Zeugen, wie die Bühne oben auf dem Bild nach hinten verschoben wurde: da senkt sich erst hinten der Boden ab, dann fährt die ganze Bühne (ohne dieses Dreieck, das ist nämlich aufgehängt) nach hinten, und zum Schluss fährt vorne der Boden wieder hoch. Aus irgendwelchen Gründen konnte ich mir den Prozess kaum angucken, weil ich irgendwie sowas wie Ekel dabei empfand, sehr seltsam. Aber auch der Rest „hinter der Bühne“ ist irre groß. Eine Etage für das Orchester, eine Etage für die Tänzer*innen und die Werkstätten, eine halbe Etage mit den Garderoben der Schauspieler*innen, eine Etage mit Ballettsälen und Probenräumen. Da arbeiten grob überschlagen 300 Leute. Das war wirklich faszinierend und irgendwie logisch, aber in dem Ausmaß doch wirklich beeindruckend.

[Danach gingen die anderen von der Arbeit Essen, aber es waren viele Leute dabei, die ich kaum kenne und deshalb kniff ich mir das. Rücksichtnahme auf eigene Socializing-Ressourcen. Ich ging stattdessen in die Bibliothek, arbeitete da ein wenig und ging dann alleine Sushi essen, sehr glücklich mit mir als alleiniger Gesellschaft.]

Danach war ich auf dem Konzert, das hat mir meine Mutter zum Geburtstag geschenkt (danke nochmal!) und es war wirklich sehr lustig und sehr, sehr gute Musik. In einem sich nicht so bierernst nehmenden Rahmen. Das Publikum war etwa 40 Jahre jünger als es sonst so in der Philharmonie ist, es gab lautes Gelächter und am Ende verdiente standing ovations. Beeindruckend: Sophie „Oui Oui“ eröffnete mit Mephisto Waltz von Liszt und schaffte es dabei, dass eine Klaviersaite riss, die dann jedes Mal fies schnarrte, als sie angeschlagen wurde. Sie fixierte die Saite danach, was die Nebengeräusche wenigstens minimierte, aber ich hätte jetzt nicht gedacht, dass so ne Saite an nem Flügel mal eben reißen kann. Wenn Twoset mal zu Ihnen in die Nähe kommt, gehen Sie da ruhig hin, und wenn es nur ist, weil Sie immer schon mal (spätestens jetzt) sehen wollten, wie jemand schmalzige Romantikstücke spielt und dabei eisern Hoola-Hoopt. Und wie gesagt: das ist auch viel Blödsinn, aber durchgehend Musik auf sehr hohem Niveau. Wenn man die Augen zumacht, denkt man nicht, dass da jemand nebenher einen blauen Glitzer-Ring um die Hüfte kreisen lässt. Es ist halt wirklich klassische Musik für ein jüngeres und diverseres Publikum, ich mag das sehr.

Tag 3166 – Sonntag.

Es war sehr sonnig heute, der ganze neue Schnee hübsch beleuchtet und glitzernd bei blauem Himmel. Das ist schon ganz nett, erfordert aber Sonnenbrillen (für alle, für mich erfordert nahezu jedes Lichtverhältnis eine, außer Nacht). Ich war auch ganz froh, dass ich heute Schlangenfutter abholen gefahren bin und nicht gestern. Die Stunde Gegurke über Land (etwa da hin, wo die Meerschweinchen mal Sommerurlaub auf dem Bauernhof gemacht haben) hätte in horizontalem Schneetreiben sicher noch weniger Spaß gemacht als heute. Heute war es wenigstens nur stellenweise glatt, stellenweise voller Schneematsch und stellenweise sehr nass. Aber jetzt liegen im Gefrierschrank ausreichend Futtertiere für ein paar Wochen. Ich finde das immer noch ein bisschen seltsam, muss ich sagen. Dabei liegen die im Gefrierschrank auch nur neben den (Teilen von) ebenso toten und ebenso eingefrorenen Futtertieren für Menschen, da müssen wir auch mal wieder was von essen, aber das ist ein anderes Thema (eins, das ich dauernd vergesse, weil wir ja nur alle Jubeljahre Fleisch essen und noch viel seltener welches kaufen).

Ansonsten war nix. Ich habe es nicht über mich gebracht, meine Steuererklärung zu machen, da muss ich das ganze Gedön, was noch in Deutschland ist (Berufsunfähigkeitsversicherung und ähnlich sexy Dinge), von Hand eintöckeln und kriege schon Hass, wenn ich daran denke. Können die Banken das nicht endlich international kommunizieren? Das wäre sehr schön. Das ist wirklich das einzige, was mich an der norwegischen Steuererklärung immens nervt. Ich habe aber auch noch bis Ende April dafür Zeit, Herr Rabe hat seine noch nicht mal bekommen, insofern ist alles gut und nichts dringend.

Tag 3165 – Tief atmen.

Es schneit schon wieder. Es war grad auf den Straßen alles weggetaut und weggeregnet, selbst auf dem Hof waren nur noch Schneereste und jetzt schneit es wieder, in der Version „super nass und klebt sofort zu einer Eisschicht zusammen“. Es ist zum heulen. Ok, nicht für alle, manche wollen ja Ostern Ski laufen und bezeichnen frischen Schnee Ende März bis Anfang April als „Osterstimmung“. Ich bezeichne das als FALSCH. Osterstimmung ist singende Vögel und blühende Narzissen, deshalb heißen die ja auch OSTERglocken. Osterstimmung ist nicht weiße Eier im Schnee suchen.

Ansonsten heute langsamer Tag mit Eskalation am Ende, Streit mit Michel, auch das ist… puh, alles, und er pubertiert ja noch nicht mal. Es kann also noch sehr viel spannender hier werden, als es eh schon ist. Hurra. (Muss das mit dem nicht-Trinken noch mal überdenken… Nein. Und eigentlich sollte man darüber auch nicht frotzeln.)

Gut:

  • in meiner Geige-üben-App stolperte ich zufällig in Ray Chens Übe-Session und das war sehr unterhaltsam und auch sehr lehrreich (und andere würden bestimmt „inspirierend“ sagen, aber ich mag das Wort so gar nicht).
  • Später, als ich selbst übte, besuchte mich eine in meiner Session, mit der ich da hin und wieder Kontakt habe, eine Tierärztin aus Australien, die ebenfalls als Erwachsene das Instrument wieder aufgenommen hat und etwa das gleiche Level hat. Da konnte ich mein Leid über die Doppelgriffetüden klagen und wurde verstanden und bekam Zuspruch, Hurra! Die Etüden sind aber auch tricky, aber das Gute daran ist: die sind nur bei den ersten 2-3 Malen schlimm, danach geht es recht schnell bergauf. Ich spiele die so vielleicht 10-ish mal, einzelne Passagen öfter, bis es sich passabel anhört und nicht mehr anfühlt, als würden sich meine Finger verknoten, und dann fange ich die nächste an. Gut genug ist dabei echt gut genug, ich will damit ja nicht auftreten, ich will nur die innere Hemmschwelle vor Doppelgriffen und Akkorden abbauen und auch schneller vom Blatt ablesen können.
  • Abends, als hen aktiv war, holte ich Monty für ein paar Minuten aus dem Terrarium. Die sollen sich ja schon daran gewöhnen, angefasst zu werden. So ein mal pro Woche, sagte der Züchter, kann man das ruhig machen, sollte man vor allem am Anfang auch, weil man sie ja einfach hin und wieder anfassen MUSS (sauber machen, Tierarzt, etc.) und dann ist es halt gut, wenn sie nicht total panisch werden, weil sie das nicht kennen. Monty ließ das über sich ergehen, ohne fauchen oder sich zusammen rollen, und schnupperte irgendwann auch neugierig meine Hand an, was ganz schön kitzelte. Hach. Zurück im warmen Terrarium machte hen sich aber ohne Umwege auf in das Lüftungsloch. Happy place.

Tag 3163 und 3164 – Kurzes Update.

Gestern ist nicht viel passiert. Morgens war ich mit Michel beim Kieferorthopäden, er soll seine Spange noch eine Weile tragen und wir sollen sie jetzt auch wieder weiter aufdrehen, damit der Rest vom Überbiss noch weggeht. Der ist aber auch schon fast halbiert, also es passiert schon was.

Der Rest vom Tag ging arbeitend drauf.

Heute war auch eigentlich nur Arbeit. Im Büro, mit morgens Sport, weil meine Schulter echt wieder… nicht so sehr angenehm drauf ist. Dann hatten wir ein Training in „Validierung von Computersystemen“. 20 Minuten Mittagspause. Gespräch mit Entwickler zum Thema „wie kriege ich $Daten aus dem IT-Projekt-System in die Dokumentenvorlage“, wo wir uns beide einen abbrachen mit „conditional fields“ und weiß nicht was, und am Ende das Projekt pausierten, weil wir in diesem Sprint was entwickelt bekommen, dass das ganze Ding viel einfacher machen wird, also warum jetzt Zeit damit verschwenden. Gespräch mit zwei Masterstudentinnen zum Thema „wie agile war die Entwicklung des IT-Projektes?“ (Spoiler: nicht sonderlich, teilweise eher im Gegenteil). Eine ganze halbe Stunde Schreibtischarbeit. Nach Hause fahren.

Erfreuliche Nachricht des Tages: meine Heißkleber-Brandblase ist verheilt! Nach nicht mal zwei Wochen, ich finde das wirklich schnell. Und es ist quasi nichts mehr zu sehen, außer, dass die Haut da noch dünner ist als rundrum. Ich habe dieses Mal konsequent „feuchte Heilung“ probiert, sobald die Blase sich geöffnet hatte, und schiebe es jetzt darauf, dass das so problemlos ging. Es hat nicht mal gejuckt oder so. Zur Info (die niemand braucht) habe ich am Schienenbein einen heftigen Kratzer seit genauso langer Zeit, und der ist noch nicht verheilt, da ist immer noch Schorf drauf, weil es auch immer mal juckt und ich dann nicht dran denke und kratze und… tja. Die Brandblase (mit der Haut noch drauf) habe ich mit einem zurechtgeschnittenen Blasenpflaster abgedeckt und das wiederum mit einem Fingerpflaster, später einfach nur dem Narbentape, was ich noch von der Schilddrüsen-OP habe, abgeklebt. Das Fingerpflaster/Tape habe ich täglich gewechselt, das Blasenpflaster soweit möglich nur zurückgeschnitten. Das Blasenpflaster habe ich insgesamt vielleicht so 2 mal ganz gewechselt, und schlau war das nicht, weil ich natürlich die Haut von der Blase mit abgezogen habe. Aber irgendwann lösen sich diese Blasenpflaster ja in Wohlgefallen auf. Ich wasche mir ja auch ständig die Hände, und diese Pflaster können Wasser nicht so gut ab. Naja, irgendwann im Prozess hatte ich den Eindruck, das Pflaster sei einfach mit meinem Finger verwachsen. Heute Morgen stellte ich dann aber beim Abzuppeln des Tapes fest, dass ich den letzten Rest Blasenpflaster mit abgezogen hatte und der Finger wieder mit (dünner und rosaner, aber immerhin!) Haut bedeckt war. Hurra!

Jetzt bloß keine neuen Unfälle mit Heißkleber.

Tag 3162 – Müde.

Ich bin echt geschafft, gestern war schlimm anstrengend (emotional und zwischenmenschlich) und ich dann auch echt viel zu spät im Bett. Es hat sich gelohnt, und vielleicht schreibe ich irgendwann mal drüber, aber das muss erst noch weiter sacken.

Die Wechselwarmen haben Terrarienseiten getauscht. Was ok ist, denn eins klettert ja gerne, während sich Nummer 2 lieber am Boden aufhält. Trennwand verbessern muss bis zum Wochenende warten wegen viel zu müde für alles.