Tag 3676 – Auf und ab.

Zu allererst: Es sieht so aus, dass wir eine Rot-grüne Regierung bekommen. Das wird dann wohl ein Zusammenschluss aus vielen rötlichen und grünlichen Parteien, aber immerhin NICHT blau-braun. Yeah. Die Grünen sind dieses Mal auch recht safe über der Sperrgrenze (hier 4%). Das ist auch gut.

Ich habe heute zwei mal eine halbe Stunde Geige geübt und das war schön. Außerdem habe ich eine halbe Stunde Michel beim Trompete üben beaufsichtigt und ihm Melodien vorgesungen, und er hat sich am Ende bedankt. Er kann das auch alles, er muss nur üben. Er hört manchmal nicht so gut, ob er die richtigen Töne spielt (oder er ignoriert, wenn es die falschen Töne sind) und braucht deshalb jemanden, der daneben sitzt und ab und zu Fis! sagt. Das war, im Großen und Ganzen, auch schön.

Die Dachdecker haben angefangen, unser undichtes Garagendach neu zu decken. Dabei haben sie entdeckt, dass ein Teil des Balkongeländers morsch ist, nämlich genau an der Garagendach-Ecke. Das ist ziemlich mistig. Ursache ist wohl, dass die Vor-Vorbesitzer des Hauses am (vermutlich schon länger undichten) Garagendach rumgeflickschustert haben, und dann ist wo Wasser hingelaufen, wo es nicht weg konnte. Und jetzt müssen wir auch noch nen Zimmermann organisieren, der das da repariert, und eventuell muss ich dann wohl doch jetzt schon ja zum Glas-Geländer sagen. Wenn das Geländer eh ab muss… hmm. (Teuer.)

Bei der Arbeit alle bekloppt wie immer.

Tag 3627 – 3629 – Müde a.f.

Wir haben Besuch, die Schwägerin ist da. Außerdem in diesem Zirkus:

  • Ein möglicher Käufer fürs Haus, der dann aber total überraschend rausfand, dass er ein paar 100.000 Kronen zu wenig hat. Nervig für uns, in erster Linie
  • Pippi war beim Korpsseminar einen Abend krank. Zu viel rumgehopst in der Sonne, dabei zu wenig getrunken. Ging dann wieder nach Schlaf
  • Abholkonzert heute (hat sie super gemacht!)
  • Leichter Zoff mit Michel
  • Bei der Arbeit weiterhin alle irre

Aber vor allem von all dem oben stehenden unheimlich müde.

Tag 3591 – Weiter geht’s.

Jaja. Es wurden heute Nähte wieder aufgetrennt. Was sonst so passierte:

  • Wir haben eine neue Stelle bewilligt bekommen. Hurra, hurra, grade so passend dazu, dass meine Kollegin heftige Schulterprobleme hat, was eventuell operiert werden muss. Natürlich wird es dauern, bis jemand angestellt ist, aber so ist es eben. Immerhin bewilligt und wir dürfen ausschreiben, der erste Schritt ist geschafft.
  • Wir wurden informiert, dass Michel Unfug in der Schule gemacht hat. Letztlich typischer 12-Jährigen-Unfug, aber wir haben dazu gesagt, was wir sagen müssen, dass das natürlich nicht ok ist und was wir beim nächsten Mal erwarten, das er stattdessen tut.
  • Ich habe morgens Blut abgenommen bekommen. Abends war ich dann in der Apotheke, um Heparinsalbe zu kaufen. Ich weiß nicht, WAS da schief gelaufen ist, ich gucke nie hin, aber so kann ich Freitag nicht auftreten.
  • Ich weiß nicht, ob es mit der Heparinsalbe zusammenhängt, aber beim Sport bekam ich erst mal schön Nasenbluten. Da muss ich mich auch endlich drum kümmern… NACH dem Umzug.
  • Schon wieder ein Anschlag, wo ein Mann ein Auto als Waffe benutzt hat. Es ist so furchtbar und lässt mich hilflos mit den Armen rudern.
  • Generell Autos vielleicht einfach abschaffen. Heute wurde (vermutlich nicht absichtlich, im Gegensatz zum Fall oben) vor der Ungdomsskole jemand überfahren und ist gestorben. Die Fahrerin ist eine ganz junge Frau, noch eine Teenagerin. Furchtbare Sache.

Tag 3587 und 3588 – Mehr Hurra!

Heute habe ich Muskelkater, denn gestern war:

Endlich wieder Ballett.

Es sind ja jetzt Sommerkurse. Ich war bei „Ballet 3, 4 und Erwachsene, wahlfrei Spitze“ sowohl die einzige Erwachsene als auch die einzige ohne Spitzenschuhe. Aber im Gegensatz zu vor einem Jahr noch konnte ich gut mithalten und kam mir nicht die ganze Zeit vor wie ein schwerfälliger Sack Kartoffeln mit rotem Röckchen. Der Muskelkater ist auch beschränkt auf die Waden.

Ansonsten wurde ich gestern in eine Sache reingezogen, an deren Ende ich dann eine Antwort ans Ministerium entwerfen sollte. Warum ich? Naja weil ich die meiste Ahnung von exakt dieser kleinen Nischensache habe. Ganz am Ende des Arbeitstages habe ich diese Antwort runtergeschrieben, an meine Chefin geschickt und heute ging das unverändert ans Ministerium raus (von meiner Chefin), das sich postwendend für die gute Antwort bedankt hat. Bin jetzt wieder nen cm größer.

Heute habe ich nur kurz gearbeitet, dafür in rasendem Tempo. Dienstag früh muss ich nen Vortrag halten und heute habe ich angefangen, den zusammenzuschrauben. Vorher war einfach keine Zeit, unter anderem wegen so Sachen wie der gestern. Ich bin zu 75% fertig geworden, in 2 Stunden.

Dann musste ich Feierabend machen, weil dann eine Freundin kam, die heute Nacht hier übernachtet. Das ist aufregend, weil wir uns bisher hauptsächlich online kennen und uns nur ein Mal in echt getroffen haben. Aber es war wirklich schön, sie zu sehen und wir haben den halben Tag verquatscht, inklusive Spaziergang im Regen zum Supermarkt und zurück. Ich mag so unkomplizierte Menschen.

Insgesamt alles sehr schön in den letzten Tagen.

Tag 3548 – Erster Ferientag schon rum.

Herr Rabe und Pippi sind gut in Deutschland angekommen. Jetzt ist es hier schon viel stiller als normalerweise. Michel war heute mit seinen Schulfreunden schwimmen, was fast glatt gelaufen ist, nur eine vergessene Badehose und generelle Verwirrung wegen Eintritt bezahlen, die Kinder sind allesamt nicht so fokussiert, glaube ich. Ich war derweil in Oslo zu einer Geigenstunde. Die war soweit ganz ok. Bach ist schon eher anspruchsvoll, selbst die einfachen Stücke. Aber so schön dabei. Hach.

Ansonsten habe ich Sport gemacht, gebadet, Michel und ich haben Sushi gegessen und ich habe abends Kleider anprobiert, die lange gar nicht mehr zugingen. Aber jetzt gehen sie zu und ich kann dann auch noch atmen. Nachdem mir meine Inspektionshosen (von denen ich ja drei identische habe) nämlich jetzt alle nicht mehr passen, dachte ich, ich könnte diese heiß geliebten Kleider mal wieder anprobieren. Ich weiß, von Größe 42 abzunehmen ist Meckern auf sehr hohem Niveau und es ging (und geht) mir ja auch nicht zentral ums abnehmen (sonst würde ich weniger essen und das möchte ich gar nicht). Aber mehr generelle Fitness, mehr machen können, weniger Wehwehchen haben, besser schlafen und weniger weich überall sein, hat inzwischen zwei Kleidergrößen weniger als Nebenwirkung gehabt. Was eben nur heißt, dass mir jetzt meine Klamotten von vor Covid und diesem phasenweise immer wieder ungesunden Job wieder passen. Ich bin da sehr stolz drauf, das habe ich nämlich ganz allein so durchgezogen. Und ziehe weiter durch. Und ohne weniger essen. Oder irgendwas nicht mehr essen. Tragisch, übrigens, dass ich am Samstag keine Biscoff-Creme bekommen habe, ich hoffe inständig, dass der Laden, wo ich die kaufe, die nicht dauerhaft aus dem Programm genommen hat. Das wäre wirklich ein großer Verlust für mich.

Tag 3538 – 3540 – Viel.

Hier ist ein bisschen viel los und zusammen mit der Zeitumstellung von letzter Woche, die immer noch mit sich bringt, dass ich viel zu spät ins Bett komme, ist das alles nicht so gut.

Donnerstag war ich im Büro, dann da beim Sport und dann wollte ich mir noch kurz die Haare schneiden lassen, was dann aber länger dauerte wegen Wartezeit und dann war es nicht mal gut. Was mir aber erst heute so richtig auffiel, dass zum Beispiel um die Ohren rum nicht richtig geschnitten wurde, sodass da noch lange Haare abstehen. Jedenfalls war es Donnerstag dann am Ende spät.

Gestern habe ich einige Überstunden gemacht, damit ein Report eventuell Montag fertig werden kann. Das ist langweilig für Sie zu hören. Das interessanteste, was passiert ist, war, dass ich bei einem Zuhör-Meeting erfahren habe, dass manche Männer sich Eigenfett an ihren Willy transplantieren lassen, damit der dicker wird. Ja. The more you know.

Heute habe ich Michel und seine Kumpels ins Kino gebracht, die haben den Minecraft-Film angeschaut. Das war wohl gut. Danach bin ich mit Pippi nach Oslo gefahren (wo Herr Rabe heute einen Workshop hatte) und habe viel Geld ausgegeben. Pippi hat jetzt „Marschschuhe“, die ihr passen, also komplett schwarze, bequeme Turnschuhe mit guter Sohle, um damit am 17. Mai den ganzen Tag zu marschieren. Aus der Damenabteilung, weil Pippi für eine Neunjährige enorm große Füße hat. Außerdem hatte die Damenabteilung ein viel größeres Angebot. Ich habe jetzt richtige Laufschuhe, für meine gelegentlichen Joggingtouren. Mit Laufbandanalyse und Fußabdruck-Analyse und allem. Wenn man da hin geht und sagt „Ich hasse laufen, aber ich mache es halt und die Schuhe sollten mich vielleicht nicht auch noch daran hindern“ verstehen die das erstaunlich gut und jetzt habe ich einen soliden Hobbyschuh mit guter Dämpfung, der breit und stabil ist und mit dem man keine Rennen gewinnt, aber der die Gelenke nett behandelt. Das war auch ein relativ günstiges unter all den absurd teuren Modellen.

Pippi hat in Oslo ein Dubai-Eis gegessen, das ihr gar nicht mal so gut geschmeckt hat. Aber wenn man neun ist, muss man das grade trotzdem haben.

Danach war ich ziemlich gar und bin im Zug nach Hause eingeschlafen. Anstrengend, dieses draußen sein.

Tag 3504 und 3505 – „Allein“.

Herr Rabe ist mit seiner Arbeit eine sehr norwegische Aktivität ausüben, nämlich auf einer Hütte sein. Morgen kommt er zurück, wir klatschen kurz ab und dann fahre ich auf eine Inspektion. Zwar in Norwegen, aber ich bin trotzdem die ganze Woche weg.

Weil Herr Rabe nicht da ist, bin ich hier alleine zuständig und weil ich in der Situation wirklich Angst hatte, von der für heute geplanten zweiten Gürtelroseimpfung wieder so ausgeknockt zu werden, wie nach der ersten Dosis, habe ich den Termin um zwei Wochen verschoben. Vorher habe ich den Beipackzettel und die Produktinformation durchgelesen, ob das auch wirklich kein Problem ist und nein, ist es wirklich gar nicht.

Pippi übernachtet heute bei einer Freundin, ich bin also mit Michel alleine. Michel sieht man am Wochenende eher selten, der spielt die meiste Zeit Minecraft, Roblox oder Fortnite. Zum Essen kommt er mal raus, oder um zum dritten mal zu fragen, wann Herr Rabe wieder kommt oder bei welcher Freundin denn Pippi genau schläft. Oder was „wir“ morgen machen, das ist seine Lieblingsfrage. Ich verstehe das Bedürfnis dahinter, nämlich möglichst genau Bescheid zu wissen, was passieren wird, sehr gut, aber manchmal amüsiert es mich doch, denn Michel ist am Wochenende wirklich nur mit Gewalt zu was anderem als Computer spielen zu bewegen. Was wir anderen machen, könnte ihm ja so gesehen ziemlich egal sein. Aber nein, er muss das alles ganz dringend wissen.

Was ich morgen mache: Aufstehen, Frühstück, Sport, Packen, Geige, Baden, Aufräumen (vielleicht nicht in dieser Reihenfolge), eventuell die üblichen Wochenenddinge wie Wasser am Aquarium tauschen und Blumen gießen, Essen machen, Essen und dann die Kollegin am Flughafen einsammeln und zum Ort fahren, wo wir dann eine Woche lang sind. Da ist auch ungefähr nichts außer dem Hersteller.

Jetzt mache ich mal das Licht aus, damit das morgen nicht doch noch in Stress ausartet.

Tag 3496 – Erstmal Sofa.

Den heutigen Tag kann man von meiner Seite getrost vergessen, aufgrund von einer unglücklichen Mischung aus Zyklusende, Wetterumschwung und plötzlicher Entspannung habe ich quasi den ganzen Tag wie verkatert auf dem Sofa rumgehangen. Kopfschmerzen, Kreislauf und allgemeine Schlappheit. Tjanun. Passiert.

Die Kinder haben es sehr gut. Wir haben viele Bilder bekommen, heute waren sie in einem Zoo und haben alle möglichen Reptilien anfassen dürfen. Michel hat mich auch heute Morgen angerufen, weil das Paket mit den Schlafmasken, die ich zu meiner Schwägerin bestellt hatte, endlich angekommen ist, und er wissen wollte, was da drin ist. Eine der Schlafmasken hatte ich für ihn bestellt, nachdem er mir neulich meine geklaut hat, weil er die so toll findet. Dann hat er, als er krank war, gefühlt fünf Liter da rein geschwitzt, das fand ich wiederum nicht so toll (obwohl man die Masken in der Maschine waschen kann, was ich dann auch direkt gemacht habe). Generell finde ich das ja eine der ätzenderen Nebenwirkungen am Kinder haben, dass die so gar keinen Respekt davor haben, was MIR gehört. Schlafmasken, Lippenpflegestifte, Nasenspray, Zahnpasta, Pinzetten, selbst das Dings zum Mitesser entfernen. Alles wird mir gemopst. Dann sage ich, ich hätte es gerne wieder, zu beiden Kindern, und dann taucht es irgendwann ganz zufällig wieder auf. Jedenfalls habe ich Michel eine eigene Schlafmaske bestellt und mir ein Upgrade für meine, und extra Augenkissen für geschwollene Augen (Post Meltdown. Passiert ja auch mal.). Letztere kann man kühlen, weshalb die eventuell auch bei Migräne ganz angenehm sind. Michel hat beim Paket aufmachen dann natürlich gleich die Werbung für die weiteren Produkte studiert und möchte jetzt am liebsten ebenfalls direkt upgraden – auf eine Schlafbrille mit extra Gewicht. Das wiederum stelle ich mir ja ganz furchtbar vor. Aber ich denke eh, wir gucken erst mal, ob er die Basisversion denn tatsächlich dauerhaft nutzt.

Wenn Sie sich jetzt fragen, was das für spezielle Schlafbrillen sind: die Marke heißt Manta, ich habe jetzt seit eineinhalb Jahren das Basismodell und bin sehr zufrieden. Es ist genau genommen die einzige Schlafbrille, die ich bei meiner Augenform tragen kann. Alle anderen, die ich probiert habe, drücken auf den Augapfel und dann kann ich morgens nicht richtig sehen, weil der Augapfel minimal platt gedrückt ist. Die von Manta haben aber einen gepolsterten Ring ums Auge rum, der einengen bis zwei Zentimeter Abstand zwischen Auge und Maske schafft. Ich kann die Augen unten drunter sogar aufmachen, wenn ich will. Auf der Seite schlafen geht auch gut, weil die Ringe außen, also an der Schläfe, abgeflacht sind. Ich bin davon sehr überzeugt und schlafe damit besser als ohne, auch im Winter, wenn es nicht um vier Uhr morgens schon hell wird. Von der Werbung hier habe ich nichts, das ist wirklich reine Überzeugung. Der Kundenservice ist im Übrigen auch sehr nett und hilfsbereit, zumindest der in UK (mit anderen hatte ich noch keinen Kontakt).

Morgen wird hoffentlich produktiver. Abends gehen wir aus, wie so Erwachsene an einem Freitag Abend. Spannend.

Tag 3493 – [Mir fällt kein Titel ein.]

Michel geht es viel besser und Pippi scheint auch fit wie ein Turnschuh zu sein. Gut.

Bei der Arbeit langweilige, doofe Sachen gemacht. Die sind jetzt aber erledigt. Morgen Homeoffice für minimal weniger langweilige, doofe Sachen.

Abends 70 Minuten Sport, es sind ja Ferien, da ist kein Ballett. Aber dieses Workout hatte es in sich, morgen kann ich wahrscheinlich nichts bewegen. Es ist aber, das weiß ich bei der zweiten Runde, das längste Workout des vier Wochen Programmes.

Wenn die Kinder nicht tausendundeine Nachmittagsveranstaltung haben und Herr Rabe und ich früh Feierabend machen, haben wir noch echt viel vom Nachmittag. Das ist auch mal echt schön.

Tag 3435 und 3436 – Weihnachtsvorbereitungen.

Hier passieren so Dinge, die gewöhnlich kurz vor Weihnachten passieren. Last Minute Geschenke werden gekauft, gestern haben wir einen Weihnachtsbaum geholt, Essen wird geplant und vorbereitet. Ich habe gestern beim Bauern Kartoffeln gekauft, war aber schlau genug, erst mal eine davon als Test zu kochen und nope, diese Sorte wird sich nicht zu normalen Salzkartoffeln machen lassen. Aber die wird bestimmt zu guten Klößen. Für „Janssons Frestelse“ (eine traditionelle schwedische Kartoffelbeilage) brauchen wir allerdings andere Kartoffeln, die nicht zerfallen, bevor sie überhaupt gar sind. Note to self: „Hoff“-Kartoffeln sind nicht aus Witz DIE Pommes-Kartoffeln, die sind halt zu nix anderem zu gebrauchen. Schmecken auch enttäuschend wenig. Ich bin von diesen Kartoffeln echt unterwältigt.

Abends haben wir gestern mit Pippi Harry Potter gesehen, wir sind jetzt beim 6. Teil. Es ist ziemlich gruselig und sie hängt einem quasi dauernd auf dem Arm, aber möchte unbedingt weiter gucken. Gestern war sie dann aber genau passend zu der Stelle, wo Harry und Dumbledore aufbrechen, um dieses Medaillon von der Insel mit den Inferi zu holen, zu müde, und dann haben wir die wirklich schlimme letzte halbe Stunde des Films heute nachgeholt.

Pippi findet Knutschen in Filmen immer noch sehr eklig. Knutschen in echt auch, das wird bei Herrn Rabe und mir immer mit sehr angewiderten Geräuschen kommentiert.

Herr Rabe und ich haben endlich an unserem Exit-Adventskalender weitergerätselt. Wir hinken da ein paar Tage hinterher, aber es ist wieder sehr lustig.

Unsere anderen Adventskalender sind Tee-Adventskalender von dm, da waren bisher nur wenige (vielleicht so 3?) Tees dabei, die ich wirklich gar nicht mochte, aber einer davon war heute. Ich mag wirklich echt keinen grünen Tee. Wirklich gar nicht. Ich hab’s probiert, aber nee. Nicht für mich. Ein anderer, den ich gar nicht mochte, war einer, der schmeckte, als würde man sich Meerschweinchenheu als Tee aufgießen. Also, das ist bestimmt für andere ein Hochgenuss, aber ich bleibe bei Früchte- und Kräutertees und mache weiter um Gräser und Grünen (und schwarzen und weißen und so weiter) Tee einen weiten Bogen.

Heute Abend habe ich mir ein halbes Glas Rotwein, den Rest aus einer Flasche, an der ich schon ewig rumtrinke, eingeschenkt. Pippi fragte daraufhin, ob das „koffeinfreies Bier“ sei. Ich finde, das ist eine Markt- oder zumindest eine Marketing-Lücke.