Tag 1988 – 11 Teller.

Platt wie ein Brötchen.

Heute machte ich letzte Besorgungen (Markknochen, unter anderem) und fuhr ein ganzes Auto voller Müll weg. Pappe (absurde Mengen), Plastik, Styropor, etwas Hartplastik, etwas Metall. Ein Glasthermometer (kein Quecksilber).

Um den Müll weg zu bringen, „mussten“* wir aber erst Pippis Schrank aufbauen. Da waren wir super effizient, beim Aufräumen auch, auch beim Einkaufen war ich effizient und dann, als ich total effizient fertig mit allem war, dachte ich, wahrscheinlich gepusht vom im Auto getrunkenen To-Go-Kaffee, ich könne doch jetzt noch grad das Geschirr kaufen, das ich seit Wochen wegen einer Kombi aus Optik und Preis ansabbere.

Ende vom Lied: ich war heute dann noch in 4 verschiedenen Filialen einer Ladenkette, und jetzt haben wir 12 Schüsselchen (Suppenteller gibt es davon nicht, lange Geschichte, vielleicht weichen wir auf „Salatschüsseln“ einer anderen Marke aus, wenn die da mal im Angebot sind), 12 kleine Teller, 6 Kaffeetassen (wir trinken Kaffee selten aus Tassen, mehr als 6 wäre dekadent) und… 11 große Teller. Vier aus Laden 1, 5 aus Laden 2, 2 aus Laden 3 und 0 aus Laden 4. Hurra.

Das war ein Eigentor, aber nunja. 11 hübsche Teller haben wir, und, um es mit Michels Worten zu sagen: „Erwarten wir Gäste? Dann brauchen wir ja nur vier Teller.“

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*mussten natürlich nicht, aber ich wollte nicht Weihnachten auf einem Haufen Pappmüll feiern.