Tag 1920 – Nicht viel zu erzählen.

Es ist scheiße kalt hier im Norden. Ein Teil des Wochenendes wird wohl dafür genutzt werden, den Garten endgültig winterfest zu machen. Nachts friert es schon und abends frieren mir auf meinen Spaziergängen schon die Finger ab.

Dem Sorgenschwein geht es unverändert. Dass es nicht wieder schlimmer wird ist gut, dass es nicht ganz weg ist, ist aber erstmal nicht so gut. Ich beobachte das weiter kritisch.

Der Arbeitstag kam direkt aus der Hölle und am Ende schrieb ich eine Mail an vier verschiedene Empfänger*Innengruppen: drei mal „bitte beantwortet die in grün markierte Frage und schickt die Antwort an mich“ und ein Mal „Ich brauche Hilfe. Bitte schaut euch die in grün markierten Fragen an, ich setze ein Meeting auf, bis dahin mache ich mir selbst Gedanken, die dürft ihr im Meeting dann zerpflücken.“ Es steht übrigens sogar in der Compilation (der Inspektoren-Bibel), dass wir keine Consultantrolle einnehmen sollen, insofern frage ich mich ein wenig, wie man auf Mails von einer Firma (mit der wir ein gutes Verhältnis haben), in der literally 8 der schwierigsten Fragen, die mir bisher überhaupt so serviert wurden, stehen, reagieren soll. Soll ich antworten „stimmt, ist auch schwierig, weiß ich auch nicht“? Das wäre ehrlich. Aber wie gesagt, das war am Ende des Arbeitstages, meine Hilflosigkeit ist bisher nur intern geäußert worden und vorher hab ich lauter total kompetente Sachen gemacht.

Ok, da war die eine Sache, wo der Kollege und ich ne Falle in unserem Archiv gefunden haben, die dazu führt, dass man an Dateien nicht mehr ran kommt und panische emails mit „die Frist läuft heute (!!!) aus“ an die Archivare schreibt, damit die Schrödingers Datei, die gleichzeitig ausgecheckt ist und sich nicht wieder einchecken lässt, weil sie ja ausgecheckt ist, wieder befreien.

Abends habe ich extra lange mit den Kindern gekuschelt. Die kommen grade zu kurz und ich wird es ja. Ach, seufz. Michel hat abends viel zurück gesteckt, weil Pippi einfach lauter nörgelt, und meinte zu mir, als ich gesagt habe, dass das aber lieb sei (Pippi in seinem Bett schlafen zu lassen und auf das „mit Mamas Händen kuscheln“* zu verzichten) , dass man ja „ein bisschen nett sein muss“. Natürlich ist mir das lieber als das Dauergeschrei und -gestreite, aber es arbeitet sehr deutlich in ihm. Er kommt momentan auch wieder jede Nacht in unser Bett. Außerdem schiebt er sich am Tag gefühlte 10 Sandwiches rein, sonst isst er kaum was, aber Sandwiches, und momentan eben… viele davon. Wachstumsschub, ick hör dir trapsen, und den Entwicklungsschub auch.

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*er kuschelt dann eben mit meinen Füßen**

**der einzig machbare Kompromiss, da ich mich nicht zerhacken kann und die Kinder auf 1 m nicht nebeneinander schlafen können

Tag 1919 – Kein Streik!

Ich habe nicht gestreikt. Um viertel vor sieben morgens kam eine SMS, dass sich die Parteien geeinigt hätten und wir uns auf normale Arbeit vorbereiten sollen.

(Exkurs: warum muss sowas mitten in der Nacht und dann auch noch über die Frist hinausgehend die Nacht durchmachend verhandelt werden? Macht denen das Spaß? Kommen die sich dann erst so richtig dolle wichtig vor? Im normalen Arbeitsleben würde man über so ein Zeitmanagement nicht nur eine Augenbraue heben, aber bei solchen Verhandlungen scheint das ja normal zu sein. Nach einer durchverhandelten Nacht um halb sieben morgens unterschreibt eine doch was auch immer, Hauptsache es ist vorbei? Menschen sind seltsam.)

Dementsprechend habe ich heute eben gearbeitet. „Ganz normal“, also mit ein paar Überstunden. Da die nächsten Wochen aber wirklich viele Inspektionen anstehen, muss es sein. Diesen Herbst kriege ich die volle Breitseite mit, was zusätzliche Arbeitsaufgaben angeht, all die Anfragen, all die internen Dinge. Im November soll ich auch zum ersten Mal bei einer internen Revision dabei sein, das wird super (aufregend). Und Corona ist ja auch weiterhin. Morgen muss ich mir wieder einen Mietwagen buchen, damit dem ich mich dann nächste Woche mit Pech bis zu sechs mal in den Osloer Rush-Hour-Stau stellen werde. Mit Ansage. Aber ÖPNV ist fy-fy, sowas machen wir nicht.

Ich mag nicht mehr Pandemie haben. Pandemie haben wir jetzt zur Genüge ausprobiert, Pandemie stinkt. Fertig.

Unsere ehemaligen Nachbarn, die vor knapp 3 Wochen ausgezogen sind, stehen in der Lokalzeitung, weil sie wegen irgendwelcher Regulierungs-Baugenehmigung-Dingens-Fehlinformationen und daraus resultierend unterlassenen Antragsstellungen leider ein illegales Haus gebaut haben, in das sie jetzt natürlich nicht einziehen dürfen. Bei manchen läuft 2020 noch bescheidener als bei anderen.

Heute war wieder Hip Hop. Nach skeptischem Beäugen der Eidsvoller Infektionszahlen (64 total seit März, das sind 10 mehr als vor 4 Wochen noch) ging ich hin. Was waren das noch Zeiten, als man sich schämte, wenn man nicht trainierte, und nicht, weil man (unter Menschen in geschlossenen Räumen) trainierte.

Wer weiß, wie lange das noch geht. Und es macht mir so viel Spaß. Und überhaupt, ich weiß ja dass ich es besser lassen sollte, aber dieses scheiß Homeoffice macht mich eh schon fertig und seltsam im Kopp.

Unter unserem Carport steht ein Fenster samt Zubehör. Für schöneres Homeoffice. Das bedeutet leider auch, dass ich dringend das Projekt Arbeitszimmer ausmisten – Kleiderschrank organisieren – Kinderzimmer umziehen vorantreiben muss. Keine Löffel.

Tag 1918 – Nix genaues weiß man nicht.

Vielleicht muss ich morgen arbeiten, alternativ muss ich morgen eben streiken. Mir macht das sehr zu schaffen, das nicht zu wissen, ehrlich gesagt. Ausgerechnet in diesem (Kack-)Jahr, wo eh schon jede Toleranz gegenüber Unvorhersehbarkeit seit langem aufgebraucht ist.

Für den Fall der Fälle weiß ich auch nicht, wie das Streiken aussähe. Natürlich wär’s nett (und nötig), einen Haushaltstag geschenkt zu bekommen, aber mir ist natürlich klar, dass das keine Ferien sein sollen. Schwierig, das alles.

Mein Körper dankt es mir mit Migräne und (neu im Programm) ab und an auftretendem Schwindel.

Es ist, ganz einfach, von allem grad zu viel.

Tag 1917 – Wieder nicht früh im Bett.

Ach, ach. Ich wünschte wirklich, ich könnte das besser steuern, aber es gelingt mir einfach nicht. Morgens müde, tagsüber müde (bis hundemüde, gerne nach dem Mittagessen) abends wach.

Morgen Meetings von 9-16 Uhr, also „schaffe“ ich da auch wieder nichts.

Ich weiß jetzt etwas mehr über den Streik und naja. So exorbitant sind die Forderungen nicht, ich vermute, es geht auf beiden Seiten rein ums Prinzip. Aber watt mutt datt mutt, alles andere ist strafbar.

Sorgenschwein ist fitter, jedenfalls fit genug, um sich gegen Antibiotika- und Schmerzmittelgabe zu wehren. Da ist allerdings weiter eine dicke, recht feste Kugel an seinem Hals.

Norwegisch werden ist teuer, dabei deutsch bleiben ist noch teurer und dauert absurd lange. Der ganze Prozess würde sich dann über fast zweieinhalb Jahre hinziehen, das finde ich inakzeptabel. Scheiß Brexit.

Ich will nicht, dass der Coronaherbst und der Coronawinter kommen. Wirklich nicht. Lieber Winterschlaf.

Tag 1916 – Zurück zum Sorgenschwein.

Ach, Muffin. Neulich noch „Yeah, Superschwein, alles toll!“, vor zwei Wochen dann „uff, was ist das denn da für eine Beule an seinem Hals???“. Schnodder an der Nase machte es leider nicht möglich, den Abszess zu spalten, weil verstopfte Nase und Narkose bei so kleinen Tieren eine schlechte Kombination ist. Letzte Woche war die Nase nicht wirklich besser, also noch mal verschoben. Am Wochenende war mir aber schon klar, dass Muffin heute operiert wird, die Alternative… naja. Kleines Tier in schlechter werdendem Zustand, das schlapp rumhängt und schlecht frisst… denken Sie sich den Rest. Armer Muffin. Mit entsprechend schlechtem Gewissen und Gefühl ließ ich ihn heute Mittag in der Tierarztpraxis. Am Nachmittag holte ich ihn wieder ab, lebendig, aber mit „ungewisser“ Prognose. Der Abszess war wirklich sehr sehr groß, so groß, dass Muffin fast in einen Schock geriet, als sie ihn öffneten und der Druck schlagartig nachließ (so erklärte es die Tierärztin). Trotz Narkose. Die Tierärztin leerte noch die seit immer verstopfte Talgdrüse an Muffins Rücken, wo sie ihn schon mal in Narkose hatte. Jetzt müssen wir die Daumen drücken, dass sich der Abszess nicht wieder füllt und Muffin wieder gut zunimmt. Den Nachmittag durfte er in seiner Transportbox auf Wärmekissen verbringen, um seinen Narkoserausch auszuruhen und in Frieden ein bisschen Heu, eins der letzten grünen Blätter Giersch und Gurke zu fressen. Als er einen fitteren Eindruck machte (die Wärmekissen hatte ich geholt, weil er zitternd in der Box saß und ich schon dachte, jetzt ist es bald ganz vorbei) und Anstalten machte, aus der Box zu klettern, alternativ diese aufzufressen, setzte ich ihn zu den Ladies zurück, passte aber noch ein bisschen auf, ob diese nicht die Chance ergreifen würden, die Rangordnung doch noch mal aufs Tapet zu bringen.

Wir drücken also die Daumen, geben weiter das Antibiotikum und sparen auf die nächste OP. Die Tierärztin möchte, falls Muffin sich erholt (Ja, das hat sie genau so ausgedrückt), seine Zähne begradigen. Die hat er nämlich in der letzten Zeit sehr schnell schief abgekaut. vermutlich auch wegen des Abszesses.

Armer, armer Muffin.

Tag 1915 – 8 Jahre.

Michels 8. Geburtstag lief zur allgemeinen Zufriedenheit, glaube ich. Außer für Pippi vielleicht, die das doof fand, dass sie nicht Geburtstag hat und auch kaum Geschenke bekommt. Michel wurde reich beschenkt, mit einer wilden Mischung aus Harry Potter, Minecraft und Pokémon (Go). Er hat sich über alles sehr gefreut, das Mega-Set Minecraft-Lego von Oma, Harry Potter-Umhang, -Brille und -Zauberstab und eine Megakarte (fragen Sie mich nicht, was das ist, aber mit acht bringt es offenbar Prestige!) von Pokémon von „Oma“ Tante H., den zweiten Harry Potter-Band von uns und eine Uhr zum selbst aussuchen von Opa. Es soll nämlich bittedanke eine Digitaluhr sein, Zeiger sind uncool.

Glückliches Kind hinter Geschenkestapel.

Den Kindergeburtstag haben wir auch gut hinter uns gebracht, auch wenn ich mich danach für ein Stündchen ins Bett verziehen musste, um das klingeln in meinen Ohren wieder los zu werden. Meine Güte, sind 4 Jungs zwischen acht und zehn laut. Und wuselig. Und überhaupt. Ich frage mich wieder, wie der Schul-Elternbeirat das ernst meinen kann, dass man bitte grundsätzlich ALLE aus der Klasse oder wenigstens ALLE Jungs oder ALLE Mädchen* einladen soll**. Ich würde das nicht schaffen, ganz einfach. Michel auch nicht gut, davon bin ich überzeugt. Die eingeladenen Jungs schienen auch ganz zufrieden mit der kleinen Runde. Wer weiß, vielleicht wäre sonst auch das Basteln von Glitzerflaschen nicht so cool gewesen.

Aktivität, die sich Michel ausgedacht hat:

Auf mit Süßkram gefüllte Ballons werfen: macht Krach, ist körperlich (aber nicht zu sehr), ist wettbewerbig (aber nicht zu sehr). Macht Spaß.

Es folgte Kuchen und eben besagtes Basteln, das ist jetzt die Rabesche Kollektion:

Michel, Pippi, Michel, Pippi, ich.

(Ist übrigens ganz einfach, geht sicher noch einfacher, ich optimiere da noch, aber: Glitzer, Wasser und klaren Bastelkleber in einem Verhältnis mischen, das gut glitzert und eine gute Absenkgeschwindigkeit der Glitzerpartikel gewährleistet [Wasser:Kleber ca. 1:1]. Die Flüssigkeit nach Belieben mit Lebensmittelfarbe färben. Den Deckel aus Gründen festkleben. Fertig.)

Mit Kuchen vollgefressen machten wir abends noch eine kleine Runde zum Pokémon Go-Spielen, Michel im Harry Potter-Kostüm.

Beim ins-Bett bringen kuschelte ich extra lange mit Michel. Der kleine Zwerg. Schon acht. Noch so klein, schon so groß. Innen wie außen. Ich hab dich so schrecklich doll lieb, kleiner Murch. :* Seit über acht Jahren. Tollere Kinder als dich und deine Schwester kann ich mir nicht wünschen. Das wollte ich mal sagen.

P.S. Herr Rabe hat mehr Fotos, unter anderem vom Kuchen. Da hatte ich noch Glitzer an den Fingern. Aber vielleicht mag Herr Rabe die ja noch hochladen?

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*ja, das ist gradezu grauenhaft binär und zementiert Geschlechtertrennung schon zu einem Zeitpunkt, an dem das andere Geschlecht [und alle dazwischen eh!] noch gar nicht ihhhh sind.

**Und dann noch dazu schreiben „bitte bedenkt, dass nicht alle ein Auto haben, vielleicht muss man jemanden abholen?“. Möchte giftig replyen „Bitte bedenkt, dass vor allem nicht alle ein riesiges Netzwerk aus alten Bekannten, Omas, Opas, Onkeln und Tanten vor Ort haben und am Tag des Kindergeburtstages mit 10-30 Kindern sicher anderes zu tun haben, als Gastkinder hin und her zu fahren.“ Manchmal sind mir die Norweger*Innen nach wie vor sehr fremd.

Tag 1914 – Vorfr… dingens.

Jetzt so um diese Zeit vor 8 Jahren ist meine Fruchtblase geplatzt. Im Bett. War nass. In etwa einer Stunde standen dann die Sanitäter vorm Bett, ausgerüstet für eine Not-Hausgeburt, weil Herr Rabe so aufgeregt gewesen war, als er den Krankenwagen rief, dass es da zu Missverständnissen kam. Ich hatte nämlich zu dem Zeitpunkt nur ganz sporadisch überhaupt Wehen, aber das Baby hatte sich nicht ins Becken gesenkt und deshalb hatte mir der Frauenarzt eingeschärft, dass ich bei Blasensprung unbedingt den Krankenwagen rufen und liegend ins Krankenhaus transportiert werden solle.

Heute habe ich mit der kleinen Schwester des damals störrisch unter meinen Rippen klemmenden Babys Pokémonkarten, Ballons und tonnenweise Glitzer gekauft. Ich habe die kleine Schwester nicht im Einkaufszentrum „vergessen“, das war meine größte Leistung heute.

Das Geburtstagskind bekommt eine Minecraft-Torte, die sieht super aus, weil obwohl und ist nicht von mir gemacht oder von Herrn Rabe, sondern von einer Bekannten, die das hobbymäßig macht. Damit wir nicht eine ganze Schokotorte selbst essen müssen, haben wir ein paar Jungs vom Sporthort eingeladen. Ich bin ein wenig gespannt auf die Feier, ich kenne nämlich nur einen von dreien, die zugesagt haben. Wir werden coronabedingt draußen feiern und ich nehme alle Daumen der Welt dafür, dass es bis dahin zu schütten aufhört.

Apropos Corona: unser Zwangshomeoffice wurde noch mal um mindestens zwei Wochen verlängert. Eigentlich habe ich Mittwoch einen Präsenztermin im Büro (und ich würde auch gerne mal wieder Papiere austauschen), aber wir dürfen AUF GAR KEINEN FALL mit dem ÖPNV fahren. Wie ich das löse, weiß ich noch nicht. Ich hoffe, der Präsenztermin wird verschoben, wichtig ist der nämlich eher nicht.

Ebenfalls zu spannend für meine Nerven: die Verhandlungen meiner „Gewerkschaft“ mit dem Staat laufen ungut. Die Sache liegt jetzt beim „Reichsmakler“, einer Schlichtungsstelle, und wenn da bis Mittwoch um Mitternacht nichts bei rum gekommen ist, kann es sein, dass wir streiken. Ich muss dann streiken, das ist keine Wahl, die ich habe, wenn ich das richtig verstanden habe. Aber wie streikt man denn im Homeoffice? Streikstände wird es vermutlich wegen Corona eher nicht geben, und ich komme da ja auch gar nicht hin weil ich ja AUF GAR KEINEN FALL mit dem ÖPNV fahren darf. Sehe mich schon in Warnweste und mit Trillerpfeife vorm Computer sitzen. Und anschließend drei Tage lang weinen, weil die Arbeit zum größten Teil bei so einem Streik ja nicht weg geht, sondern nur aufgeschoben wird. Die emails stapeln sich eh schon im Postfach, weil ich die letzten 4 Arbeitstage nur abends kurz geguckt habe, ob irgendwas so lichterloh brennt, dass ich es irgendwem weiterleiten muss.

Ich muss mich auch noch informieren, was denn nun das Problem ist. Wenn ich schon streike, sollte ich wenigstens wissen, wofür.

(Ganz generell habe ich keine Ahnung, wie die Norweger*Innen überhaupt streiken. Die sind ja so konfliktfähig wie Seife und machen alles mit sich allein im Wald aus. Ansprüche stellen ist auch nicht so ihres. Das passt irgendwie alles nicht so richtig zusammen.)

Tag 1912 – Nicht wirklich weniger müde.

Wirklich einfach platt wie ein Brötchen. Aber mit Bloc Party-Ohrwurm.

Manchmal vermisse ich es, 22 und relativ sorglos zu sein. Sehr.

Wenn ich jetzt auf nem Mittwoch Abend in die Disco gehen und bis 3 Uhr feiern würde, wäre ich vermutlich anschließend drei Tage lang im Eimer.

Ich finde Inspektionen rund um Oslo langsam echt doof. Dann lieber irgendwo anders sein und im Hotel übernachten, aber nicht noch täglich stundenlang Auto fahren. Abgesehen von der Gelegenheit, sehr laut Musik zu hören, finde ich am Konzept „mit dem Auto zur Arbeit“ bisher nichts ansprechend.