Tag 675 – Nix zu sagen.

Pippi ist krank und schnauft auf meinem Bauch liegend herum, ich habe endlich die vierte Saffel House of Cards zu Ende geguckt, langsam kommt ein Schreibe-Gefühl* auf, das nicht nur reine Panik ist und ich veratme tapfer meinen Neid** gegenüber allen, die morgen miteinander Frau Muttis Gartyparty feiern.

Insgesamt ist das vielleicht alles nicht spektakulär, aber ich mag’s so wie’s ist.

___

* Nicht, dass ich schon angefangen hätte, ne? Bisher habe ich ja nur Zeug gelesen, aber viel und hochwertiges und so langsam überwiegt halt das „weiß ich schon“ gegenüber dem „häähhh???“ Und dem „Oh Gott, das kann ich mir doch nie im Leben alles merken!“ Und das Gesamt-Gefühl verschiebt sich zu „wird schon schief gehen“***.

** Neid, nicht Missgunst, ne? Also im Sinne von: Ich wäre sehr sehr gerne auch da. Aus naheliegender Gründen geht das aber nicht. Deshalb wünsche ich einfach allen eine ganz tolle Party und schlucke den wehmütigen Seufzer einfach runter.

___

*** Bester Kommentar schon im Vorfeld: „Schön, das wird spannend, mal was anderes als immer nur Base Excision Repair! Ich freu‘ mich drauf.“ (Chef).

Tag 674 – The genes, they are a’changing. 

Oslo-Trondheim Genome dynamics workshop. Der fing ja heute um elf an, vorher war ich natürlich, wie so eine streberhafte Doktorandin in den letzten Zügen, noch im Labor. Ich erklärte meiner Hilfskraft* was sie tun solle und gab mega wichtige Proben zum Messen ab. Um zehn vor elf sprang ich ins Auto, fuhr zur Konferenz, kam an und…

… es gab keine Stühle mehr. Plätze schon, nur keine Stühle. Tjanun. Ich hab also einem Hotelmenschen Bescheid gesagt** und mich dann auf einen der eilig herbeigekarrten Lobby-Design-Höcker gesetzt. 

Und dann verbrachte ich die Zeit bis zum Mittagessen eigentlich hauptsächlich damit, Paper zu lesen, weil alle Vorträge von Leuten waren, die und deren Arbeit ich eh sehr gut kenne***, oder einfach zum Sterben langweilig waren. 

Mittagessen: war durchwachsen. Der Nachtisch war gut. 

Danach wirklich interessante Vorträge, viele Notizen gemacht und keine weiteren Paper gelesen. Dafür einiges gelernt über Alkylierungen**** und die ALKBH-Enzymfamilie*****. 

Um drei sprang ich dann hektisch auf, kurz vorm letzten Vortrag der Session, setzte mich ins Auto und holte Pippi aus dem Kindergarten ab. Das war auch der Grund, weshalb ich das Auto dabei hatte: mit Bus oder Fahrrad wäre das alles noch viel enger geworden. So dachte ich jedenfalls. Im Endeffekt stand ich dann enervierend lange im Berufsverkehr herum und wäre mit dem Rad vermutlich viel schneller gewesen. Pippi versorgte ich schon im Auto mit mitgebrachter Banane und dann als wir ankamen noch mit einem Stück Kaffeepausenkuchen. Die war also happy. 

Tatsächlich war Pippi dann ein kleines Engelchen****** und ließ mich vier von fünf Vorträgen stressfrei anhören. Und alle Frauen so aaawww. Und dann hoffe ich immer, dass meine Augenringe und die Schokoflecken auf meinem Shirt und das vom Kinderschuhklettverschluss frisch reingerissene Loch in meiner Strumpfhose Abschreckung genug sind, weil eigentlich kann ich keinem Menschen guten Gewissens empfehlen, Kinder und PhD zeitlich zu kombinieren. Danach gab es einen erwas blöden Vorfall mit einem eigentlich total netten Mann******* und Pippi trank etwa vier Becher eigentlich für den Kaffee gedachte Milch und ging auch drei mal erfolglos aufs Klo, wir guckten ein minibisschen Poster an und dann fuhren wir…

… Michel abholen. Und dann nach Hause. Wo ich, ehrlich gesagt relativ erledigt direkt anfing mit…

… Beine rasieren. Wegen der Schokoflecken und der Strumpfhosenlöcher musste ich mich umziehen. Herr Rabe kam heim, ich wusch meinen rosa Lippenstift ab, machte Himbeerfarbenen drauf, nochmal schnell das Näschen nachgepudert und das Augenmakeup mit einem nach außen hin breiteren Lidstrich in dunkelblau abendtauglich gemacht, hohe Schuhe an und Zack, war es zu spät um Zeug in eine Handtasche umzupacken. Ich zog also mit meinem Rucksack los zum Dinner. Da war ich dann 10 Minuten zu spät, weil der Bus so viel Verspätung hatte. 

Dinner. Lecker. Ich saß am Tisch mit mir teils unbekannten, teils unsympathischen Menschen. Aber das Essen war echt gut. 

Danach Skybar für ein Stündchen. Wie putzig die Norweger*Innen sind: boaaahhh, 21 Stockwerke, der Hammer. Auch lustig: die Skybar teilten wir (verrückten Genforscher*Innen) mit irgendeiner Veranstaltung einer großen Baumarktkette. Und, was machst du so? Ich bau gern Sachen aus Holz. Und du? Ich will wissen, wie Enzym X zwischen fehlerhaften und endogenen Methylgruppen in mRNA unterscheidet. Nicht ganz so lustig: meine Fresse bin ich schlecht in Smalltalk und dem ganzen Networking-Zeug. Es ist schlimm. Nicht nur hab ich absolut kein Ansprechgesicht, ich sage halt auch einfach mal minutenlang nichts, statt irgendwas zu sagen. Damit können Leute schlecht umgehen. 

Außerdem starben irgendwann meine Füße quasi ab (nix gewohnt, aber ey, ehe ich <s> mir eingestehe, dass ich’s einfach nicht mehr kann</s> meine Schuhe ausziehe und barfuß nach Hause laufe, muss einiges passieren, ich kann lange lächelnd und mit hoch erhobenem Kopf meine tauben Zehen ignorieren, sowas lernt man beim Tanzen!) und deshalb******** sitze ich jetzt im Bus nach Hause und freue mich aufs Bett. 

* Die Masterstudentin. Ich hab sie nur diese Woche. Was blöd ist, weil ich viel viel mehr Hilfe gebrauchen könnte. 

** auf die Idee war von den ebenfalls betroffenen Norweger*Innen noch keine*r gekommen. 

*** Mein Chef zum Beispiel, der erklärte, was ich so mache. 

**** Abschnitt 1 meiner Thesis

***** Abschnitt 2 oder 3 meiner Thesis

****** Thanks to Maus-App und Peppa Pig. 

******* Er hatte ein Auto geholt, mit dem sie spielen konnte. Sie freute sich total und spielte sofort. Er fragte nach „seinem“ Namen. Ich sagte „Pippi!“. Und dann war er ganz bestürzt, er hatte gedacht, sie sei ein Junge und wenn er gewusst hätte, dass sie ein Mädchen ist, also dann hätte er ja kein Auto geholt und überhaupt täte ihm das total leid und… da hab ich innerlich so laut geseufzt, dass ich den Rest des Entschuldigungs-Sermons nicht mehr mitbekommen habe. 

******** und weil mein Chef auch schon nen norwegischen Abgang gemacht hatte, also einfach verschwunden war. 

Tag 673 – Baustellen-Update.

Die Bauarbeiten sind im Prinzip jetzt fertig. Im Prinzip, weil gewisse Dinge eben nur zu 60-80% fertig sind, oder einfach total falsch gemacht wurden. Unsere Vermieter sind auch schon auf 180 und weigern sich momentan, Bob den Baumeister zu bezahlen, weil der so viel Murks gemacht hat. 

Beispiele gefällig?

  • Die Tür zum vorderen Flur ist nach wie vor zu kurz und knarrt auch immer noch. Außerdem fehlen an der Innenseite (also der Wohnungsseite) noch Leisten. Die Leisten an der Außenseite passen nicht und sind stümperhaft zusammengestückelt worden. Außerdem wurde auf der Außenseite der komplette Rahmen lackiert, ohne den vorher anzuschleifen. Einfach drübergejaucht. Ergebnis: Rumgesaut, Nasen und sehr dicke Lackschichten, die sicherlich eher früher als später abplatzen werden.
  • Im hinteren Flur fehlt auch nach wie vor ein Regal, was das Regal von vorher ersetzt. Das ist aber Vermietersache. Trotzdem leben wir seit April mit überall in der Wohnung verteilten Schuhen, weil wir die im Flur nirgends mehr lassen können außer auf dem Boden.
  • Die Leisten an der hinteren Tür (im Bad) wurden nicht lackiert. Unbehandeltes Holz in einem Feuchtraum. Mal sehen, wie lange das gut geht.
  • Im Abstellkämmerlein fehlt Fußboden, da liegt nur Pappe. Außerdem haben die da ja eine Wand versetzt. Das heißt, da liegt jetzt ein Streifen Mauerwerk frei. Und jedes Mal, wenn man die Tür öffnet oder schließt, rieselt es fröhlich aus diesem Mauerwerk. (Angeblich soll das irgendwann noch verputzt werden. Vielleicht sollen wir das machen. Man weiß es nicht und ich sehe es auch eigentlich nicht ein.)
  • Ebenfalls im Abstellkämmerlein: das Rohr des Wassertanks ist rundherum nicht mit dem Mauerwerk abgedichtet. Ich dachte, es geht bei diesen Umbaumaßnahmen explizit darum, isolierte Brandkammern zu schaffen, ohne offene Stellen zur nächsten Kammer. Deshalb wurde ja auch
  • Im Wohnzimmer das eine Licht abgeklemmt. Ist auch immer noch so. Gut, jetzt ist Sommer, aber bis zum WInter hätte ich da schon gerne wieder was.
  • In der Dachbodenkammer wurde auch eine neue Tür eingesetzt: die knarrt auch und schließt nur widerwillig. Außerdem fehlt da auch noch eine Leiste auf dem Fußboden.
  • Die Krönung: Heute „durfte“ ich feststellen, dass der neu installierte Feuermelder, der (sofern er nicht abgeschaltet wird) auch direkt nach fünf Minuten in allen Wohnungen losschrillt und die Feuerwehr alarmiert*, mit dem Feuermelder der Dachgeschosswohnung verbunden ist. Unsere Nachbarin oben briet nämlich, während die Kinder duschten, wohl irgendwas etwas scharf an und plötzlich heulte hier die Sirene los. Die Kinder so O-O, ich so „Ahhhh“, die Nachbarin so *schlurfschlurf, ausschalt*. Und das Gleiche passierte dann nochmal, während ich versuchte, Pippi zum Schlafen zu bringen. Außerordentlich grandioses timing. Und natürlich ist es nicht nur ärgerlich, wenn der Rauchmelder uns aus dem Bett wirft, wenn die Nachbarin beim Kiffen zu nah am Rauchmelder steht, es wäre auch mehr als ärgerlich, wenn mal bei uns Alarm wäre und sie stellt den aus, weil es sie nervt, dass es heult. 

Tja. So sieht es aus. Blöd sieht es aus.

Brandschutzeffekt mit Pappe über der Tür: fraglich.


___

*Und wegen dem unsere Hausratsversicherung jetzt einen Tucken billiger werden müsste.

Tag 672 – Ein bisschen mimimi. 

So viel zu lesen. 

So viel* zu schreiben. 

So wenig Zeit. 

Abwechselnd der Gedanke „jaja, das geht, irgendwie“ und dann „niemals wird das klappen“ inklusive Haareraufen. 

Vermutlich sollte ich viel zu Fuß gehen, aber ich habe doch keine Zeit! Anderthalb Stunden täglich vertrödeln**, das geht doch nicht!

Morgen ist der Mann nachmittags und Abends nicht da. Mir graut schon davor. Ich hab keine Geduld mit den und für die Kinder grad. 

Übermorgen ist der Workshop, inklusive zwischendurch losrasen, Pippi holen und dann noch eine Runde Vorträge*** anhören. Während derer sie hoffentlich still da sitzt. Obwohl ich ja auch den Veranstalter*Innen wirklich gerne unter die Nase reiben will, dass das mistig geplant ist, erst um 11 anzufangen und dann bis 18 Uhr durchzukloppen. Und dann Abendessen von acht bis zehn, danach Skybar und Zeug und am nächsten morgen um halb neun geht’s weiter. Ey, das halte ich doch selbst ohne Jetlag nicht durch!

Genug Mimimi. Nützt ja alles nix. Die gefühlt tausend Reviews lesen sich auch nicht von allein. 

*Ist gar nicht so viel. Echt nicht. 25 Seiten, das ist NIX. Memme, ich. 

**Jajaja, mir ist schon klar, dass das gut investierte Zeit ist, wenn ich dafür den Rest der Zeit fokussierter arbeiten kann. Und es wäre auch voll gut für alles, wenn ich nicht morgens schon am Verkehr teilnehmen müsste, weil ich mich im Moment wirklich am laufenden Band über ausnahmslos alle anderen Menschen, die wie auch immer auf der Straße unterwegs sind, aufrege. Aber! Ach…

***Arne Klungland kommt. Fangirl-Alarm. Und auch „der käme in Frage als Opponent“-Alarm. Hosepinkel-Alarm. 

Tag 671 – #12von12 im Juni ’17

Es ist der 12. des Monats, wie ich schon um elf oder so bemerkte. Das heißt, wer mag, macht 12 Fotos von seinem Tag und verlinkt sie beim Kännchen-Blog

Heute etwas arbeitslastig, ich entschuldige mich schon mal dafür, aber so ist es nun mal eben. Noch vier Wochen, dann ist Urlaub. Jetzt ist schreiben. 

Der Tag ging denkbar bescheiden los, mit einem Vortrag nach dem ich mir unsäglich dumm vorkam. Auf Twitter wurde ich daraufhin dazu aufgefordert, einen Schreibehashtag einzuführen, der auch mein Impostor-Syndrom gut unterstreicht. Spoiler: am Ende des (Arbeits-)Tages habe ich einen. 

Menschen, die auf Inhaltsverzeichnisse starren. Mensch nicht abgebildet. #1von12 von #12von12 #PhDFreuden #mimimi #ichkanndasnicht #hashtagvorschlägewerdengerneangenommen


Tja. Mit Labor war ich ja dann am Freitag doch nicht mehr ganz fertig geworden. 

Noch 178.713 Proben trocknen. #2von12 von #12von12


Korridorromantik an Mittagessenbox. #3von12 von #12von12


Nach dem Essen hat mein Chef endlich Zeit. Hier das Ergebnis. (Schön, ne, wie meine durch und durch positive Art auch da dazu führt, lieber modification als damage zu verwenden.)

Ich war beim Chef. Es hat jetzt einen Titel (oben links). #4von12 von #12von12


Das feile ich dann noch mehr aus, strukturiere grob und, ähh, denke viel. Zwischendurch räume ich prokrastinatorisch meinen Schreibtisch auf. Und mir fällt auch ein Hashtag ein. 

So. Das war so ca. was ich heute schaffen wollte. #5von12 von #12von12 #ImpostDoc #Feierabend


Um zwei Minuten vor Briefkastenleerung bin ich bei der Post um endlich den Wahlregisterantrag und den Versicherungsbrief zu verschicken. 

Noch schnell zur Post. #6von12 von #12von12 #btw2017


#Nachhausewegselfie aus dem Trøndersommer #7von12 von #12von12 Diese große Straße direkt vor unserer Haustür wird Ende des Monats testweise für Durchgangsverkehr gesperrt. Dann muss auch keiner mehr auf dem Bürgersteig Fahrrad fahren.


Zu Hause liegt ein Zettel im Briefkasten, dass wir ein Paket abholen sollen. Ich gehe also nochmal zu (einer anderen) Post. 

… und Post Nummer 2. Die Kinder erwartet ein Paket von der Tante. #8von12 von #12von12


Das Paket enthält Geschenke für Pippis 2. Geburtstag, das lassen wir also schnell verschwinden. Herr Rabe kommt mit Pippi nach Hause, Michel ist mal wieder mit zu seinem Kumpel gegangen. Herr Rabe düst direkt wieder los zum Friseur, Ich koche, Pippi macht… scheiß. Unter anderem isst sie das erste Kaugummi ihres Lebens, weil ich ihr die Packung nicht schnell genug wieder entreißen kann. Und Herr Rabes Manschettenknöpfe muss ich auch unter der Bank wieder hervorholen, wo sie irgendwie gelandet waren. Dafür werde ich dann auch noch vorwurfsvoll angesehen. 

Die Manschettenknöpfe vom @fr4be sind sehr traurig. #9von12 von #12von12 😭 #Pareidolie #pareidolia


Herr Rabe ist wieder da und wir essen. Es gibt Tomatensuppe. Pippi kürt mich zur besten Mama der Welt. 

Die dritte Portion Tomatensuppe kann man auch gut als Haargel verwenden. #10von12 von #12von12


Tjanun. Während ich Pippi umziehe und reinige holt Herr Rabe Michel ab. Dann bringe ich erst eine Dreiviertel Stunde lang Pippi und weitere 15 Minuten Michel ins Bett. Herr Rabe fährt zum Sport. Ich suche auf meinem Computer meine Masterarbeit und finde sie nicht, was logisch ist, weil ich damals den Computer noch nicht hatte. Aber die externe Festplatte aus Masterarbeitszeiten, die habe ich noch. Irgendwo. Ich suche ca. 10 Minuten nach der Festplatte, dann 2 nach dem Stromkabel der Festplatte und dann 5 Minuten auf der Festplatte nach den richtigen Dateien. Und dann – Heureka – kopiere ich alles nach ShareLaTeX und jetzt ist es in der Wolke und kann nicht mehr verloren gehen. (Und ich kann von überall dran arbeiten und überhaupt. Ich liebe ShareLaTeX.)

Auf uralter externer Festplatte tatsächlich meine Masterarbeit gefunden. Hurra! #11von12 von #12von12 #LaTeX #shareLaTeXlove #ImpostDoc (Warum Hurra? Weil mir das eine Menge Formatierungsarbeit erspart. Und eine Möglichkeit der Prokrastination eliminiert.)


Ich ändere dann nur noch grad den Zeilenabstand, freue mich an meinem hübschen Layout und der schönen Schrift und überhaupt waren das damals wohl investierte Prokrastinationsanfälle, in denen ich mir das alles hübsch machte. (Und dann denke ich kurz an einen Freund von uns, der sehr interessiert an Calligraphie ist und der für seinen PhD-Thesis-Font knapp 1000 US- $ ausgab. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Und dann ist es auch schon Zeit fürs Bett. 

ZähneputzenabinsBett. #12von12 von #12von12

Nein, ich putze meine Zähne normalerweise nicht in der Küche, aber Herr Rabe duscht gerade und in unserem Bad gibt es keinen Foto-Winkel, aus dem man ihn nicht selbst oder im Spiegel sieht. 

Und jetzt werde ich mich mal fix selbst Einschlafbegleiten. Das kann ich ja so langsam. 

Tag 670 – Sie wollte das Kinderfestival verbloggen, doch was dann geschah, konnte keiner glauben!

Wir waren dieses Jahr wieder auf dem Juba Juba Kinderfestival. Es war wieder sehr schön. Aber ausführlich berichten kann ich jetzt nicht mehr, nach sechs Stunden draußen und teils in der prallen Sonne brutzelnd bin ich nämlich so müde, dass ich während Michel malte fast und während ich Michel ins Bett brachte ganz einpennte. 

Hoffentlich hilfts was, wenn ich jetzt einfach schlafe. Mich gruselt es ein wenig vor morgen. Eigentlich doll. Um genau zu sein, möchte ich schreiend im Kreis laufen, aber ich bin zu müde. Was ja auch irgendwie ein gutes Zeichen ist. Bestimmt. 

Tag 669 – Alter Hut. 

Herr Rabe und ich gucken jetzt Star Wars (Michel sagt immer mit norwegischem Diphtong Star Worsch und es ist SO NIEDLICH!) und deshalb kann ich jetzt grad nicht mehr schreiben. 

Aus Gründen holte ich jedoch heute an anderer Stelle diesen Artikel wieder hervor, las ihn und war, ähh, beeindruckt ob meiner eigenen, ehemaligen Besonnenheit. Also den kann man ruhig nochmal lesen, der ist auch noch aus der Zeit, in der so 30 Leute meinen Blog lasen, also viele von ihnen kennen den vermutlich noch gar nicht.