Tag 499 – Jaaaaa! Ach nee doch nicht. 

Ich war heute bei einer Disputation, eine Bekannte von mir disputierte über metabolic changes, treatment response and breast cancer heterogeneity. Oder so. Also verstanden hab ich echt nicht viel, aber eins mitgenommen: zu krass vorbereitet ist auch nicht gut. Wenn der ganze Vortrag wirkt, wie vom Band abgespult, man mit trockenen Informationen zugeballert wird, selbst die Trinkpausen nach dem zweiten mal vorhersehbar sind, tja, also, dann finde ich zumindest das nicht mehr gut. Man muss es damit ja nicht übertreiben, aber man kann auch ein bisschen unterhalten. Vermutlich ist das die hohe Kunst des Vortragens: nicht roboterhaft, aber auch nicht clownsmäßig zu wirken. Oder wie es mir vermutlich gehen wird: hypernervöses Eichhörnchen auf Speed. Mit einem Gesicht rot wie eine Supernova. Und hektischen Flecken im Dekolleté. Yeah! (Doch Hosenanzug…)

Tja, aber wenigstens hatte ich viel Zeit zum Stricken. Und deshalb kann ich mit großer Freude verkünden: Ich bin fertig! (Bilder zeige ich trotzdem erst, wenn es angekommen ist, ok?) Und weiblich dann ja endlich fertig war, dachte ich, ach, nähste noch kurz das Nikki-Kleid für Pippi fertig, der Stoff ist ja schon ausgeschnitten und der Schnitt denkbar simpel, das sollte fix gehen. 

Pustekuchen. 

Nikki geht ja mal gar nicht. Was für ein, sorry, Arsch-Stoff. Nach ner halben Stunde hatte ich einen Ärmel dran und den anderen halb, aber mit ner festgenähten Falte und als ich die auftrennen wollte, piekte ich ein Loch in den Ärmel. Grandios. Nach der Auftrennerfahrung sparte ich mir das dann auch, schnitt den Ärmel komplett ab (inklusive der schiefen Naht, gut dass Kinder eh nicht so Figurnahe Dinge tragen, vielleicht fällt es gar nicht so auf) und verschob einen neuen Versuch auf morgen. 

Und wenns nicht klappt, kriegt sie halt nen Jersey-Kleid. Das kann ich wenigstens. 

Rotze. 

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