Tag 500 – Worst greatest day. 

Ich habe mir vorgenommen, mich heute ganz auf das zu fokussieren, was gut war. Was ich gemacht und geschafft habe. Hilft ja eh nix, sich in den Schlechtigkeiten zu suhlen und sich alles nochmal reinzureiben, was kacke gelaufen ist und was man nicht geschafft hat  und das war heute einfach mal ein echt großer Haufen . Zumal ja morgen ganz bestimmt slles schon viel besser aussieht wenn dieses Drecksver*piiieeeeeep* PMS wieder weg ist .
Nun denn. Was ich heute geschafft habe.

  1. Ich bin aufgestanden. Sie lachen. das war sehr hart.
  2. Ich habe nur kurz im Badezimmer rumgeheult weil die Küche aussah wie Sau. Es fielen Phrasen wie „Immer alles selber…“
  3. Ich habe die Kinder fast ganz ohne Geschrei in den Kindergarten bekommen. 
  4. Dann habe ich fast ganz alles, was wir über die Feiertage brauchen, eingekauft und dabei sogar den Kindern Geschenke besorgt.  Als hätten die nicht genug Zeug. Außerdem werde ich mich dafür noch gebührend hassen, weil Bügelperlen und ne Trommel fürs Dauerdengelkind, geht’s noch?!?
  5. Ich habe total spontan der dauernden Sehnsüchtelei ein Ende bereitet und einen Staubsaugerroboter gekauft, völlig ohne vorher das Internet dazu durchzulesen und Exceltabellen zu erstellen und achtzehnmal hin und her zu überlegen, um am Ende dann doch den zu kaufen, den ich von Anfang an gut fand. 
  6. Dann hab ich den ganzen Rotz die Treppe hochgeschleppt und gleich verräumt. 
  7. Ich hab die Kassiererin im Supermarkt, die meine bezahlten Waren durch das dauernde Weiterlaufenlassen des Bandes zermanschte, nicht umgebracht Erfolg des Tages!
  8. Dann hab ich gesaugt UND GEWISCHT! ENDLICH GEWISCHT!  Und ich hab auch nur ein bisschen geflucht dabei und mir nur dreihundert mal unrealistischer Weise geschworen, das in Zukunft öfter zu machen.
  9. Ich habe ein Päckchen gepackt und zur Post gebracht es wird zwar vermutlich erst nächstes Jahr ankommen, aber tjanun.
  10. Ich habe den Nachmittag überstanden  fast ohne die Kinder anzubrüllen. Und dabei Essen gekocht  das ich dann alleine im Schlafzimmer gegessen habe, weil es sich alleine so viel schöner selbsthasst.
  11. Ich habe mir meine Fingernägel geschnitten und gefeilt.
  12. Michel weiß jetzt, wie die Babys aus dem Bauch rauskommen. Und ich glaube, er wird keine Albträume davon bekommen.  „Und als ich aus dein Bauch rausekommen war, ich so Blut am Kopf ehabt. Warum?“ Versuchen Sie mal, nen Dammschnitt 3. Grades Kindgerecht zu erklären!
  13. Brötchenteig ist angesetzt.
  14. Der Rotkohl ist geschnippelt und zieht schon mal in ZuckerZitronensaftEssig ok, das war Herr Rabe, und Apfel habe ich auch zu kaufen vergessen, aber TJANUN .
  15. Ich habe die schlechte Laune sinnvoll genutzt und mal bei den Konferenzmenschen in Kalifornien gar nicht mal so dezent nachgehakt, ob ich denn jetzt kommen darf oder nicht.
  16. Ich habe diesen Blogpost geschrieben und nur einmal hat Pippi frühzeitig auf Veröffentlichen geklickt und ich hab sie dafür auch nur ganz kurz angeranzt

Sie sehen, ich bin total supi dupi erfolgreich gewesen heute.  Und quasi ein Sonnenschein sondergleichen.

Ein Gedanke zu “Tag 500 – Worst greatest day. 

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