Tag 817 – Pfannkuchenrezept mit etwas genaueren ungefähren Mengenangaben.

Es begab sich aber zu der Zeit:

(Also erstmal: das war das erste mal, dass ich Herrn Rabe einen Link von mir selbst geschickt hab, das mache ich nicht regelmäßig oder so. Aber das tut auch nichts zur Sache, eigentlich.)

Weil die Kinder dann auch noch das ins-Bett-gehen mit dem Angucken alter Fotobücher verzögerten, unter anderem unserem Hochzeitsbuch, und ich plötzlich schreckliche Oma-Vermissung hatte, hier also nochmal das Rezept für mein All-Time-Absolutes-Unsterbliches-Lieblingsessen: Pfannkuchen wie bei Oma.

Man nehme pro mitessender Person ein Ei und verquirle es mit einem knappen Esslöffel Zucker (p.P.) und einer Prise Salz. Dann gebe man Mehl und Milch abwechselnd hinzu, immer so viel Mehl, dass es ziemlich zäh wird, dann so viel Milch, dass es wieder dünnflüssig ist. Insgesamt wandern so pro Person ca. (!) 300 mL Milch und ca. (!) 250 g Mehl in den Teig. Irgendwann noch zu dem Mehl einen sehr knappen halben Teelöffel Backpulver pro Person dazumogeln (für vier Personen nehme ich einen gehäuften). Die Konsistenz und die Menge des Teigs entscheiden letztlich die Mehl- und Milchmenge: wir wollen einen mitteldicken Teig, der sich gut gießen lässt und in der Pfanne auch schön breitläuft, aber keine Suppe, wie bei Crêpe-Teig. Mit den Mengenangaben oben bekomme ich drei Pfannkuchen pro Person heraus, wobei die Kinderpfannkuchen kleiner sind. Das ganze lasse man jetzt ein wenig stehen, ungefähr so lange wie es dauert, pro Apfelessender Person eineinhalb normal große, säuerliche Äpfel zu schälen und zu entkernen und den ersten schon mal in ca. (!) 2 mm dicke Scheiben zu schneiden. Dann die Konsistenz des Teiges noch mal überprüfen, es kann sein, dass er durch das gequollene Mehl etwas dicker geworden ist, dann noch einen Schluck Milch dazugeben.

Jetzt werden die Pfannkuchen in (wirklich!) reichlich heißem Öl (neutrales Speiseöl, irgendeins) ausgebacken. Dazu eine Suppenkelle Teig in die Pfanne geben, Apfelscheiben drauf verteilen (pro Pfannkuchen ca. einen halben Apfel), nochmal etwas Teig zum Apfel fixieren darüber geben (nicht komplett, eher so wie ein Netz oder Schlangenlinien, hmm, jetzt wäre ein Bild nicht schlecht, ne?) und solange backen, bis der Rand braun wird. Dann mit Schwung umdrehen und aufpassen, dass die Apfelscheiben dranbleiben und man keine Fettspritzer abbekommt. Das ist die Kunst daran.

Mit Zimtzucker servieren. Und an meine Oma denken, die für die ganze Familie in zwei Pfannen gleichzeitig buk und nie die Äpfel vorher schnitt, sondern direkt über den Pfannen blitzschnell Scheiben runterschnibbelte.

2 Gedanken zu “Tag 817 – Pfannkuchenrezept mit etwas genaueren ungefähren Mengenangaben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s