Tag 1157 – #12von12 im Oktober ‘18.

Heute ist schon wieder, wie ich feststellte, nachdem ich Pippi in den Kindergarten gebracht hatte, der 12. und das heißt, halb Bloggerhausen macht 12 Fotos vom Tag und verlinkt das ganze bei Caro von Draußen nur Kännchen, wo man dann viele viele bunte und nicht so bunte Bildersammlungen anschauen kann.

Hier heute ein gänzlich unspektakulären Tag. Ich war also spät dran, dieses hier ist also mein 2. Kaffee.

Etwas mickriges Frühstück mit Aussicht auf Lego. #1von12 von #12von12

Nach dem Kaffee machte ich mich an die „Arbeit“. Der Chipsmann weilt zu Hause und hat das W-LAN mitgenommen und zusätzlich das Labor offiziell geschlossen, also kann ich in der Chipsfabrik nix tun. So schade.

Ausblick aus dem Sofaoffice. #2von12 von #12von12

Nach ausgiebiger Prokrastiniererei kriege ich immerhin eine Bewerbung geschrieben und verschickt. Manchmal ist das halt einfach eher zäh.

Symbolbild Bewerbung unterschreiben. #3von12 von #12von12

Das viele „Arbeiten“ hat mich hungrig gemacht. Ich möchte ein Schwein auf Toast, aber es wird dann doch das hier:

Zum Mittag ein bisschen Gemüse. #4von12 von #12von12

Nebenher mache ich Wäsche. Nein, wir haben keine rote Phase, aber wir trennen unsere 40-Grad-Wäsche in hell, dunkel, weiß und rot. Für eine Maschine rot sammeln wir halt ca. 4 Wochen, für eine Maschine weiß noch viel länger (oder wir waschen dann halt irgendwann eine nicht volle Maschine, wenn ich dringend eine weiße Unterhose brauche).

„Homeofficetage sind Wäschetage“ sagt @herrpaul_ . #5von12 von #12von12

Es folgt noch ein wenig „Arbeit“. Ich schreibe einen nutzlosen Bericht für den Chipsmann. Nutzlos weil er den hoffentlich nicht benutzen wird und wenn, dann nicht mit meinem Namen drauf. Mikroalgen sind taxonomisch in der WoRMS-Datenbank verzeichnet. WoRMS. Muhahaha.

Bei manchen Akronymen hatten die Ausdenker*Innen doch auch ein paar Schnaps zu viel. #6von12 von #12von12

Ich schicke alles ab und mache mich dann auf den Weg zur Apotheke, abgelaufene Medikamente abgeben und die Spirale holen.

Be- und Entsorgungen machen. #MedizinAusmisten #7von12 von 12von12

Bei der Spirale kriege ich erst fast einen Herzinfarkt und dann einen Lachanfall über meine Erschrockenheit. Die Apothekerin lacht mit, was gut ist, ich will nicht in der einzigen Apotheke im Ort als „die, die dachte, ihr wird eine armlange Spirale implantiert“ verschrien sein.

Wie mir beim Abholen der Hormonspirale aus der Apotheke ein „Herregud!“ Entfleuchte. #WasDenkenDieWievielPlatzDaIst #MeinArmIstGradSoLangGenugDassEsAufsFotoPasst #Alter #8von12 von #12von12

Danach hole ich Pippi ab. Pippi war heute wieder gesund (gestern eigentlich auch und dann ging sie Herrn Rabe ordentlich auf die Nerven) und ein (hoffentlich*) letztes Mal in diesem Kindergarten und… hat ihre Muffin-Mütze verschlürt. Super.

Diese kleine Rübennase hat am letzten Tag im 25 km entfernten Kindergarten ihre (selbstgenähte) Mütze verschlürt 🙄. #8von12 von #12von12

Nach zwei Minuten Autofahrt schläft sie ein, den Mund voller Vollkornbrot. Zu Hause wacht sie zwar kurz auf, aber nur um sich nochmal bequemer hinzulegen. Auf mich.

Das passiert ja auch nur noch eher selten. Ist aber (mal!) ganz schön. #9von12 von #12von12

Das ist so gemütlich, dass ich auch einschlafe und Michel doch ein wenig mehr fernsehen darf, weil ich ihm den Fernseher nicht abschalten kann. Herr Rabe macht essen, wir essen in Etappen, denn Michel will ins Bett. Pippi isst drei Crepes und will dann auch wieder ins Bett, findet aber nicht gut, dass sie dafür ihren Peppa Wutz-Schlüpper ausziehen soll. „Ich bin ein Schuljunge, kein Baby!“ argumentiert sie nahezu messerscharf. Ich setze mich mit der Windel trotzdem durch, es klappt zwar in vielen Nächten schon mit dem aufs Klo gehen, in manchen aber nicht und… nee. Eine Woche trocken, dann können wirs mal ohne probieren.

Nach dem Ins-Bett-Bringen ruft meine Mutter an und das dauert ein wenig und dann gibt es Freitagabendalk zum Backen. Morgen ist Kindergeburtstag, da wurden Muffins und kleine Kuchen gewünscht.

Wir müssen jetzt noch Muffins für den Kindergeburtstag machen und mein Bier hat nicht mal ein Label. #10von12 von #12von12

Und wie das so ist fallen wir irgendwie in ein Zeitloch und plötzlich ist es Zeit für Schnaps.

Huchsospätschon. #11von12 von #12von12

Aber wir werden fertig und Herr Rabe verziert alles so viel gewissenhafter als ich, ich fühle mich schon richtig schlecht.

Das fertige Werk. #Uffz #AbInsBett #12von12 von #12von12

2 Gedanken zu “Tag 1157 – #12von12 im Oktober ‘18.

  1. Irene schreibt:

    Was für hübsche Kuchen. Und schlafende Kinder sind so was von niedlich :-)
    Warum hast du ein schlechtes Gewissen, wenn dein Mann besser ist im Kuchen verzieren als du? Gender-Falle? „Mütter müssen die besten Kuchenverziererinnen in der Familie sein“?
    Ich wünsche heute eine Geburtstagsfeier ohne Nervenzusammenbruch und ohne zu viel Gezanke.

    Gefällt 1 Person

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