Tag 1168 – Wieder zu Hause.

Wir durften das Krankenhaus verlassen. Natürlich nur, nachdem ich versprochen hatte, bei der kleinsten Blutung anzurufen und nachdem dann auch noch mal betont werden musste, dass die Entscheidung, ob das Kind vorgestellt werden muss, dann bei ihnen liegt. Also genau genommen: Sie müssen anrufen, wir sagen dann, Sie müssen kommen und wenn Sie nicht kommen, dann passiert aber was*!

Egal, wir sind jedenfalls zu Hause, Pippi darf in Zukunft nicht mehr, auch nicht ausnahmsweise, auf Michels Sitz mitfahren, weil sie erstens viel zu leicht da rausklettern kann und das dann auch tut und außerdem hat sie heute auf der Autobahn die Tür einfach aufgemacht (ok, ich hatte einfach vergessen, die Kindersicherung reinzumachen) und ich hatte fast einen Herzstillstand. Also, nein, Rübennase, vergiss es. Der Sitz ist erstmal gestrichen.

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Michel war heute das erste mal beim Skitraining. Erst wollte er unbedingt, dann gar nicht mehr, dann war ihm kalt, dann gingen sie joggen und dann spielten sie Hockey (es ist halt noch kein Schnee, es wird erstmal an der Grundfitness gearbeitet) und am Ende war es ganz toll und Michel wäre gern noch eeeeewig dageblieben. Leider war das alles so aufregend, dass wir zu Hause dann einen Kaktus auf Konfrontationskurs zu uns hatten. Hoffentlich gibt sich das wieder, weil ich glaube, ein Draußensport wäre gar nicht schlecht für Michel und er hatte ja wirklich Spaß. Aber hinterher als Blitzableiter und Punchingball herhalten macht absolut keine Freude, selbst wenn man sich schon fast drauf einstellen kann.

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  • *Ich kann mir vorstellen, dass sie dann zum Beispiel Meldung an die norwegische Version des Jugendamts machen.
  • 3 Gedanken zu “Tag 1168 – Wieder zu Hause.

    1. Bettina schreibt:

      Kaktus auf Konfrontationskurs ist ja ein herrlicher Ausdruck! Und so passend 😂
      Bestimmt wird es nächstes Mal hinterher besser, denn da kam ja sicherlich noch die ganze Aufregung dazu und so…..😘

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    2. Caramelia schreibt:

      Mal ehrlich, sind die in dem Krankenhaus noch ganz dicht? „wenn sie blutet MÜSSEN Sie uns anrufen und WIR entscheiden die weitere Vorgehensweise, und wehe Sie tun nicht was wir vorschreiben, dann aber!“ – natürlich möchte jedes gute Elternteil, dass es dem Kind so gut wie nur irgendwie möglich geht, aber mit solchen Ansagen sorgt man nur dafür, dass Leute echt nur in absoluten Notfällen das KH aufsuchen … gepaart mit der fehlenden / mangelhaften Aufklärung und dazu passender Schnippigkeit würd ich mal sagen, dass das KH in Sachen „bedside manner“ mit Bomben und Granaten durchgefallen ist.

      Pippi wünsche ich alles nur erdenklich Gute und schnellstmögliche, vollständige Genesung – ohne weiteren Besuch im KH!

      Gefällt 2 Personen

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