Tag 2125 – O(i)da.

Unser Einkaufsbestellservice hat seinen Namen gewechselt und heißt jetzt nicht mehr Kolonial, sondern Oda. Warum? Weil sie nach Deutschland expandieren und da kommt Kolonial als Name nicht sooooo gut. Dazu haben sie auch eine sehr lustige Werbung gemacht.

Es ist aber noch mehr neu, bei Oda. Man kann nämlich nicht nur Lebensmittel und Kram bestellen wie im Supermarkt, sondern auch einen Haufen Rezepte anschauen und direkt für die gewünschte Anzahl Menschen bestellen (also wie bei diesen Lieferkisten a la Hallo Frisch). Man kann dabei auch noch (und das finde ich besser als bei den Lieferkisten) einzelne Waren wegklicken oder gegen Alternativen (zum Beispiel günstigere Marken oder vegetarische Produkte) austauschen. Man bekommt dann mit der Bestellbestätigung alle Rezepte noch mal zugeschickt und kann sie sich bei Bedarf ausdrucken (ich habe selten den Bedarf nach irgendwas auf Papier, wenn ich es auch elektronisch haben kann. Ironischerweise kam mit der heutigen Lieferung von Oda auch eine Packung Druckerpapier).

Heute gab es zum ersten Mal was nach einem Rezept von Oda, nämlich Maissuppe – die wird es wohl öfter geben, die war sehr sehr lecker und ganz einfach und schnell gemacht.

Keine Foodfotografin.

Wir haben allerdings auch an Oda eine Rückmeldung gegeben, denn manches läuft bei den Rezepten noch unrund. So fragte mich Herr Rabe, als er in die Küche kam und die Oda-Kisten erspähte (sie haben Kisten eingeführt! Allerdings schon vor ca. einem Jahr. Zu Anfang bekam man ja immer unzählige Plastiktüten bei denen, das ist natürlich wenig umweltfreundlich), ob ich sicher sei, dass das die richtige Anzahl Brote ist. Für das Suppenrezept brauchte man nämlich Brot, um Croûtons zu machen. Drei Scheiben, laut Rezept. Irgendwo zwischen Rezept und Einkaufsbestellung wurden daraus irgendwie drei komplette Brote und das habe ich auch beim Durchsehen der Bestellung nicht bemerkt, also bekamen wir drei Brote. Das wären sehr sehr viele Croûtons geworden! Glücklicherweise konnten wir das überzählige Brot unter den Armen Nachbarn verteilen und meine Kolleg*Innen hatten was zu lachen im Mittagessenmeeting. Oda war dankbar für den Hinweis und wir haben ne gute Geschichte.

Die Moral von der Geschicht: bestellen Sie ruhig mal bei Oda, wir sind da sehr zufrieden mit, passen Sie aber ein bisschen besser auf als ich, sonst haben Sie hinterher sehr viel Brot.

5 Gedanken zu “Tag 2125 – O(i)da.

  1. Friederike schreibt:

    Haha, sehr schöne Geschichte! Hier hat mal der Mann bei der Biokiste Kilo mit Stück verwechselt und wir haben dann 4 kg Kiwi bekommen. Das war das erste und einzige Mal dass wir Kiwimarmelade gekocht haben.
    Sonnige Grüße in den Norden und ganz herzlichen Dank für das tägliche Lesevergnügen!

    Gefällt 1 Person

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