Tag 2736 – Pippis Lebensweisheiten.

Wir hatten hier ja vor Weihnachten einen heftigen Disput, weil das eine Kind dem anderen Kind gespoilert hat, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Und zwar nicht so rum, wie Sie jetzt vielleicht denken. Pippi hat anhand dieser Geschichte gelernt, dass man lieber keinem sagt, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Aber natürlich muss trotzdem sichergestellt sein, dass auch die Weihnachtsmanngläubigen rechtzeitig auf den brutalen Boden der Tatsachen zurückgeholt werden, Pippi hat sich da also folgendes überlegt:

Wenn die Kinder ausziehen, müssen die Eltern mit ihnen quasi The Talk haben. Da sagen die Eltern dann, hör zu, liebes Kind, es gibt da etwas, das wir dir sagen müssen. Es gibt den Weihnachtsmann gar nicht. Das waren immer wir, mit den Geschenken. Aber wenn du selbst mal Kinder hast, ist es ganz wichtig, dass du ihnen sagst, die Geschenke kommen vom Weihnachtsmann. Das Kind weiß das ja sonst gar nicht.

So, Sie wissen jetzt Bescheid. Bitte informieren Sie ihre erwachsenen Kinder (wenn sie welche haben), dass gar nicht der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, sie selbiges aber bitte ihren Kindern auch wieder weis machen sollen. Wir freuen uns derweil die nächsten 11-12 Jahre vor, weil wir GARANTIERT und mit Schulabgängerin-Spätteenie-Pippi hinsetzen werden, ganz ernst, und ihr sagen werden, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Wir wollen ja unsere elterlichen Pflichten erfüllen. Mit Verweis auf den 10. Januar 2023.

6 Gedanken zu “Tag 2736 – Pippis Lebensweisheiten.

  1. FrauC schreibt:

    Oh, danke für den guten Rat, das mache ich sofort! Wahrscheinlich wird mein 19-Jähriger aber nicht überrascht sein, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Wir sind nämlich ein Christkind-Haushalt…

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  2. Friederike schreibt:

    Na klar brauchen große Kinder ein Weihnachtsmann-Bewusstsein!
    In unserer Familie hat es den Weihnachtsmann IMMER gegeben – nie in Person, eher als eine Art Folklore-Inszenierung mit viel liebevollem Humor:
    Haustürklingel während der Bescherung mit Nachrichten aus der Weihnachtsmann-Zentrale im Briefkasten, dass wir uns bei einen bestimmten Geschenk noch etwas gedulden müssten …
    Später im Studium Beschaffungsaufträge vom Weihnachtsmann (also etwa, wenn Papa mich um Besorgung des Mama-Geschenks bat), später Absprache-Mails der Weihnachtsmann-Logistik-Zentrale (z.B. an die Schwester, wegen der Nichten/Neffen-Geschenke) usw.

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  3. virtuellesgluecksbuero schreibt:

    Danke für den Tipp! Ich habe das bei meinen Kindern versäumt und werde das umgehend nachholen. Sie sind seit 10 J. ausgezogen und es ist nicht recht, daß sie so lange unwissend geblieben sind. (Ich bin auf die Gesichter sehr gespannt)

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  4. sunni schreibt:

    Ich bin Pippi dankbar. Meine Kinder sind 51 und 43. Jetzt wird es aber wirklich Zeit, sie mal im ernsten Gespräch auf die Weihnachtsmanngeschichte hinzuweisen. Sonst erzählen sie das ihren Kindern (14,13 und 10) vielleicht auch nicht rechtzeitig. Herzliche Grüße an Pippi!

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  5. ….und nicht vergessen,die Sache mit dem Kinderkriegen..
    Laut Enkel,der es seiner Schwester erklärte,die meinte es gäbe da so einen besonderen Kuss zwischen den Eltern damit ein Baby wachsen könne. Er korrigierte sie…nein,es ist eine besondere Umarmung und wie die geht erfährt man am Tag vor der Hochzeit,damit man die aus Versehen nicht macht,falls man keine Kinder wolle!!
    Nach der „Aufklärung“durch die Mama war er etwas überrascht und wurde am nächsten Tag von der Lehrerin gebremst…er wollte unbedingt vor der Klasse einen Vortrag darüber halten.2.Klasse…und er liebt es lange Vorträge zu halten!
    Er hat im Verhalten sehr viel Ähnlichkeit mit Michel.(hochintelligent,hochfunktional,diagnostiziert😊)
    Grüsse aus dem Norden!

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