Heute waren zwei schlimme Meetings, eins schlimm weil Unverständnis, eins schlimm weil sinnlos.
Außerdem hat Michel heute Vormittag gekotzt.
Ich bin sehr, sehr müde.
Heute waren zwei schlimme Meetings, eins schlimm weil Unverständnis, eins schlimm weil sinnlos.
Außerdem hat Michel heute Vormittag gekotzt.
Ich bin sehr, sehr müde.
Um 16:30 Uhr wollte ich heute in den Trainingsraum gehen.
In echt ging ich um 16:45 meine Kollegin suchen, um ihr zu sagen, dass ich jetzt trainieren und dann nach Hause gehe und dann das offizielle Dokument, was sie noch durchschauen wollte, eben morgen von zu Hause aus schicke.
Die Kollegin war mit dem Kollegen in einer informellen Besprechung, der Kollege wollte dann auch noch was von mir, die Chefin kam dazu, plötzlich ging es um China und das Corona-Virus und was das für uns als Behörde heißt (jedenfalls keine Aussicht auf Däumchen drehen) und dann war es 17:30 und ich echt nicht mehr motiviert, dann noch zu trainieren.
Das Überstundenkonto schreit freut sich auf großzügige Sommerferien. Das andere, echte Überstundenkonto wird ja dieses Jahr nicht mehr gefüllt, wenn es sich vermeiden lässt, sondern eben alles ausbezahlt. Es sind so schon genug Stunden und dieses Jahr habe ich ja echten, bezahlten Urlaub, wie so eine Erwachsene.
Um das zu feiern, nehme ich morgen direkt mal einen dieser Urlaubstage und gucke mal, wie sich das anfühlt. Der Kindergarten hat nämlich zu. Pippi und ich werden meine neue Brille abholen und dann zu Herrn Rabe in die Hauptstadt fahren und mit ihm Mittag essen. Und dann machen wir noch ein bisschen Gurkenmaske und lackieren die Fußnägel und was Mädels(TM) noch so machen, wenn sie unter sich sind. Hochoffizielle Briefe verschicken. Sowas halt.
Hach ja hach ja. Noch mal inspiziert, dann 1 Stunde im Auto (Achtung Achtung, Flystasjon Værnes ist nicht der Flughafen!), kurz in der SAS-Lounge (die Kollegin ist offizielle Vielfliegerin) und dann im leicht verspäteten Flieger. Zug, nach Hause, Essen, Dusche, Bett.
Morgen wieder früh raus, deshalb gute Nacht!
Meine Hose ist kaputt.

Es gibt pharmazeutische Hersteller, da wird man vor der Inspektion von der QP angerufen, und vorgewarnt, man solle keine „feinen Sachen“ anziehen, der Prozess wäre sehr speziell. Und die Kollegin sagt dann auch „Jeans reicht völlig“. Dann schmeiße ich mich also in meine beste (lies:Lieblings-) Jeans und kraxele damit in der Produktion rum (Treppen bei denen ich nur ganz stur gradeaus gucken kann, nicht hoch, nicht runter, wahhhh!) und dann macht es ratsch und die Hose ist hin.
Mimimi.
Das ist doch ein lustiges Projekt. Hoffentlich denke ich öfter da dran.
Außerdem Nissan Qashquai als Mietwagen, was für ein Monster und schrecklich unübersichtlich. Lieb gemeinte 3 von 10 Punkten. Die schlechte Bewertung hat natürlich gar nichts damit zu tun, dass ich schrecklich aufgeregt war/bin, weil ich dieses Mal fahren und also die Kollegin durch die Gegend kutschieren muss. Im Dunkeln, in einer Gegend, die ich nicht kenne, mit einem Auto, das ich nicht kenne. What could possibly go wrong?
Jetzt Hotelbett. Garantiert keine Kinder morgen früh auf meinem Kopfkissen oder am Fußende. Auch mal schön.
Nawww, das ist ja mal eine schöne Zahl.
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Morgens Blut abgeben. Der Stoffwechsel will ja kontrolliert sein. (Seufz. Hört halt nie auf.)
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Weil ich ein Schlaufuchs bin bin ich einfach direkt zum Arzt gefahren, als ich die Kinder abgeliefert hatte und habe gesagt, ich sei halt schon da. Statt um halb neun dann Blut abgenommen zu kriegen saß ich um halb neun bereits im Zug.
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Arbeit, Arbeit. Habe doofe Arbeit mit ganz leicht weniger doofer Arbeit wegprokrastiniert. War nur so mittelmäßig klug, weil die doofe Arbeit dann Montag gemacht werden muss.
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Gestern habe ich mein Mittagessen „verloren“. Morgens im Zug angekommen war ich sicher, es in der Küche stehen gelassen zu haben. Abends war es aber nicht in der Küche und die Putzfrau hatte es augenscheinlich auch nicht weggeräumt. Das kam mir sehr seltsam vor. Heute fand ich mein Mittagessen von gestern ganz unten in meinem Sportbeutel, den ich gestern bei der Arbeit gelassen habe, weil ich gestern noch Muskelkater hatte und deshalb spontan doch nicht trainierte. Aber so schlimm war es alles nicht, ich habe dann eben heute mein Mittagessen von gestern gegessen, nachdem ich sehr kritisch daran gerochen habe.
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Heute nach der Arbeit noch trainiert. Uff, uff. Aber die Schulter soll eben bitte halbwegs schmerzfrei bleiben.
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Nach dem Training und einer Dusche ein Geburtstagsgeschenk für den Kindergartenfreund von Pippi besorgt, bei dem sie morgen eingeladen ist. Das Ding ist – ich bin zwanghaft und wenig flexibel in meinen Plänen und als Laden 1 das nicht hatte, was ich haben wollte, lief ich einmal planlos ums Regal und statt dann im Laden der großen Spielzeugkette nebenan zu gucken, ging ich 10 Minuten durch die Stadt zur anderen Filiale der Kette, wo ich ursprünglich auch gewesen war. Manchmal lächle ich über mich selbst. Aber ich habe jetzt das geplante Geschenk.
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Mit Herrn Rabe die zweite Staffel von Zumbos Just Desserts zu Ende geschaut. Ich bin über die gewinnende Person ein wenig überrascht, hoffe aber, dass die zweitplatzierte Person bei Zumbo einen Job kriegt. Das sind so moderne Märchen, die ich mir ausdenke.
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Und wenn sie nicht gestorben sind, dann träumen sie noch heute von Kuchen.
Mal gucken, ob ich dieses Mal dran denke, nen Titel reinzuschreiben, bevor ich abschicke.
Jedenfalls: gestern habe ich das Bloggen vergessen. Es war bis dahin ein langer Tag gewesen und dann hatte ich das Bloggen spät abends fehlerhaft als bereits abgehakt abgespeichert.
Gestern:
Kurs für neue Angestellte. Habe außer seltsamer Seltsamkeiten zu Kündigungsfristen nichts (!) neues erfahren.
Ich war sehr mutig und hab am Ende des Kurses gefragt, ob wer sein Halstuch nicht braucht, damit sich zu Hause die Kinder nicht über dem einen Halstuch zerfleischen. Hätte dann etwa sechs Halstücher haben können.
Danach gab es Pizza, das war ganz nett, danach arbeitete ich noch ein bisschen (das ist halt auch blöd, wenn man schon so lange da ist: die andere Arbeit bleibt so lange liegen) und dann machte ich Sport. Bisher bin ich recht diszipliniert mit dem Sport dieses Jahr.
Weil Herr Rabe Zugchaos meldete, war es nicht schlimm, dass ich in der Apotheke recht lange auf eine Impfung warten musste. Ich bin jetzt endlich gegen Grippe geimpft. Das war denkbar einfach, übers Internet bestellt und in der Apotheke gesetzt, fertig. Die Apothekerin war sehr vorsichtig und nett und danach kam dann auch ein Zug, der halt 35 Minuten Verspätung oder so hatte. Quasi alles super.
Trotzdem wachte ich heute mit derben Kopfschmerzen und dickem Arm auf und wenn ich nicht meinen Computer bei der Arbeit vergessen hätte, wäre ich wohl einfach im Bett geblieben. So schleppte ich mich eher schlecht als recht durch den Tag, verschickte einen Haufen Dokumente und Zeug und abends socializte ich tapfer beim Hausfest mit dem Zoll. Das klingt jetzt alles schlimm und wäre sicher schöner gewesen, wäre ich nicht so schrecklich müde und kopfschmerzig gewesen, aber eigentlich war es ganz nett.
Und ich nehme jetzt wirklich immer meinen Computer mit nach Hause. Sicher ist sicher.
Heute war Tag 1 von 2 Tagen Kurs für neu angestellte Personen im Werk. Das war, äh, ja, war. Ich habe folgende Dinge gelernt:
– wie die Logos der 4 Helseforetak* „aufgebaut“ sind (das war gar nicht Inhalt, ist mir nur zufällig aufgefallen)
– dass das Vinmonopolet auch dem Helse- og Omsorgsdepartementet unterstellt ist, wie wir
– im Werk arbeiten ungefähr 75% Frauen
Alles andere war nicht neu, was nach einem Jahr da auch nicht wirklich überrascht.
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Und jetzt gucke ich Fernsehen. Ha! Es gibt für mich wenig entspannenderes, als Leuten beim Dessert machen zuzugucken und dabei Schokolade zu essen.
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*Helse Nord, Helse Midt-Norge, Helse Vest und Helse Sør-Øst halt**
**Etwas related dazu: ich bemerke in letzter Zeit verstärkt, dass ich mir für ungefähr immer Sachen merken kann, die Leute gesagt haben. Im Wortlaut. Das war bestimmt schon immer so, aber jetzt fällt es mir auf. Seltsam.
Ich denke an einem Beitrag über Mutterschaft rum, aber ich weiß nicht ob ich mich traue, das wär schon alles nicht sonderlich rosig und ich erinnere mich noch an Häschtäck RegrettingMotherhood und wie da auf die Frauen eingeprügelt wurde. Von anderen Frauen. Weil ~ein Lächeln doch alles aufwiegt~. Weiß nicht. Ich warte da noch drauf und meine Kinder lächeln und lachen viel. Und ich lieb sie doll und das ist Teil des Problems.
Vielleicht morgen, vielleicht hinter einem Schloss, vielleicht nie.
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Heute war wieder Alltag, aufstehen um halb sechs, endlose, sinnlose Meetings und Probleme mit dem Computer. Herrschaftszeiten, dieses Kackteil hab ich ja mal gar nicht vermisst in den letzten knapp 3 Wochen! Wobei es nicht der Rechner ist, sondern das System, das inzwischen 2 mal im Monat irgendwelche Schluckäufe hat, sodass keiner arbeiten kann. Das ist total super, vor allem wenn man grad in einem Meeting ist und was ausprobieren soll, am Computer. Grrrr.
Leider ist mein Stoffwechsel jetzt auf dauerndes Essen eingestellt. Heute um elf hätte ich beinahe wen angefallen und um halb drei schon wieder. Da muss ich jetzt erst mal wieder von runter kommen, aber heute war es hart und als wir zu Hause waren und zum Unterzucker noch Stress wegen der Einkaufslieferung, die unerwartet früh kam, dazu kam, hatte ich erst mal schön Kopfschmerzen. Nix Sport und Laune im Eimer.
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Hundemüde, aber fertig mit der Pflicht.
Heute noch einen langen Arbeitstag mit einer sehr merkwürdigen Weihnachtsfeier (es gab Salat! Ich meine – Salat! So weihnachtlich.) hinter mich gebracht, und nun ist Urlaub. Zweieinhalb Wochen. Computer ist im Werk geblieben, ich bin sehr stolz auf mich. Arbeitsplatz ist ja eh immer aufgeräumt und dass nicht nur weil der Direktor vom Werk das mit dem Free seating durch die Hintertür einführen will ausprobiert.
Ich bin urlaubsreif hoch drei aber habe erstaunlich gut durchgehalten, finde ich.
Und jetzt Bett, Schlaf nach- und vorholen.