Tag 1909 – Wo ist die Zeit geblieben?

Der Montag war irgendwie nur drei Stunden lang glaube ich. Irgendwas hat zwischenzeitlich das Raum-Zeit-Kontinuum gestört und einem Dreiviertel Tag verschwinden lassen. Ich glaube, es geschah irgendwann während stundenlanger Meetings, zu denen Leute ernsthaft für Tagesordnungspunkt 5 von 8 eine Präsentation mit 24 Slides vorbereitet hatten. Dicht mit Text. Gesetzestexte. Geschlafen habe ich nicht, aber irgendwas muss da passiert sein, plötzlich war der Tag rum.

Ach ja, was passierte:

a) der Kindergarten rief an, weil Pippi Halsschmerzen habe und sie 38 Grad an der Stirn gemessen haben. Wir haben noch zwei mal in jedem Ohr gemessen und nie mehr als 36,6 Grad gemessen, mit der ganzen Familie als Negativkontrolle können wir Fieber wohl ausschließen (eine Positivkontrolle hatten wir leider nicht). Aber Halsschmerzen reichen ja auch schon für einen Tag zu Hause. Immer wenn ich auf Inspektion bin, wie macht dieses Kind das denn nur?

b) tadaaaaa!

So viel Platz!

Schon sieht das Bad viel luftiger aus. Der Installateur war ganz begeistert, „Leute in kleineren Wohnungen haben ja oft ein Platzproblem, das ist ja genial! So klein! Was hat das denn gekostet?“, vielleicht werden wir jetzt Durchlauferhitzer-Influencer. Auch wenn ich mir ein Lorioteskes „Ach.“ kaum verkneifen konnte. Ich liebe es jedenfalls jetzt schon und außer dass weniger Wasser kommt, wenn eine zweite Entnahmestelle geöffnet wird, habe ich noch keinen Unterschied festgestellt, man steht also nicht schlagartig unter der kalten Dusche, weil sich jemand die Hände wäscht. So sollte es sein! Hach! Nie mehr leergeduschten oder -gebadeten Wassertank und der Rest der Familie geht für die nächsten Stunden eben leer aus (zuletzt Freitag so passiert). Hach, hach! Dass ich das noch erleben darf. So schnell der Montag rum war, so lange haben sich die letzten 9 Monate hingezogen, was für eine schwere Geburt.

Kein Grummeln mehr. Blick nach vorn.

Tag 1907 – Aberglaube.

Ich würde mich als einen überaus rationalen Menschen bezeichnen, der nicht abergläubisch ist, aber eine Sache lässt mich immer noch zucken: Geburtstage vorfeiern. Das geht einfach gar nicht, macht man nicht und ich erinnere mich noch, dass ich als relativ kleines Kind, vielleicht so mit 5 oder 6, meine Oma gefragt habe, warum man das denn nicht macht und sie sagte „nä, nachher erlebste den Geburtstach dann gar nicht mehr!“.

Problem ist nur, dass die Norweger*Innen damit überhaupt kein Problem haben. Wenn man zum Beispiel in den Ferien Geburtstag hat, kann man entweder nachfeiern oder man feiert eben vor. Da machen die sich gar keine Gedanken drum, das ist ganz normal.

Deshalb war es auch kein Frevel, dass die Eltern von Michels Freund M. letzte Woche fragten, ob wir nicht heute mit M. feiern wollen, im Garten, es sollen eh alle Jungs aus der Klasse eingeladen werden. Ich schluckte kurz, aber dann dachte ich: so what. Sei norwegisch. Einfache Lösung vieler Herausforderungen (wen einladen? 12 Jungs hier… nein!) auf einmal, Arbeit auf 4 Erwachsene aufgeteilt!

Also feierten wir heute und es war auch gut, Fotos… gibt’s dann nächste Woche. Zum Geburtstag, denn ich bin ja nicht abergläubisch, aber.

Tag 1906 – Gar nicht müde (leider).

Familie Eule meldet sich wieder zum Dienst. Heute immerhin produktiver. Memo an mich: normalen Alltag simulieren durch Schminken steigert das Wohlbefinden und damit auch die Produktivität bei der Arbeit ungemein. Auch im Homeoffice. Nicht rumschlunzen, das ist nicht gut.

In einem Monat habe ich die erste Inspektion seit März mit Übernachtung in einem Hotel. Abgefahren! Wir haben deshalb heute das Hotel gebucht, und eine Verkettung unglücklicher Umstände führte am Ende dazu, dass ich versehentlich ein Zimmer in einem Hotel buchte, gegen das wir uns eigentlich schon entschieden hatten. Geschickt von dem Hotel, die Seite so seltsam zu gestalten, dass man sich kaum darauf zurecht findet, und dann sofort eine Buchungsbestätigung zu verschicken, wenn man seine E-Mail-Adresse irgendwo eingetragen hat, z.B. um zu erfahren, wie denn so die Zahlungsmodalitäten sind.

Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass die Inspektion auch stattfindet und nicht aus irgendwelchen Gründen verschoben werden muss. Das Hotel sieht nämlich schon ganz schick aus! Wer weiß, vielleicht ein Glückstreffer?

Pippi mag kein Apfelmus. Ich glaube, sie wurde bei der Geburt vertauscht. Ich hätte am liebsten meinen ganzen Kopf in den Topf gesteckt, wie Pu der Bär. Herr Rabe sagte, das müssen meine westfälischen Gene sein. Aber Kartoffelpuffer mit Apfelmus sind doch einfach eine grandiose Kombination, wie kann man das denn nicht mögen??? Immerhin fand sie Kartoffelpuffer an sich gut, und mit Räucherlachs noch besser. Vielleicht doch wenigstens verwandt. (Michel hatte bei seinem Freund E. schon Pizza gegessen.)

Ein Abend in der Twitterkneipe, heute besonders tröstlich. Hach, hach! <345

Tag 1906 – Gar nicht müde (leider).

Familie Eule meldet sich wieder zum Dienst. Heute immerhin produktiver. Memo an mich: normalen Alltag simulieren durch Schminken steigert das Wohlbefinden und damit auch die Produktivität bei der Arbeit ungemein. Auch im Homeoffice. Nicht rumschlunzen, das ist nicht gut.

In einem Monat habe ich die erste Inspektion seit März mit Übernachtung in einem Hotel. Abgefahren! Wir haben deshalb heute das Hotel gebucht, und eine Verkettung unglücklicher Umstände führte am Ende dazu, dass ich versehentlich ein Zimmer in einem Hotel buchte, gegen das wir uns eigentlich schon entschieden hatten. Geschickt von dem Hotel, die Seite so seltsam zu gestalten, dass man sich kaum darauf zurecht findet, und dann sofort eine Buchungsbestätigung zu verschicken, wenn man seine E-Mail-Adresse irgendwo eingetragen hat, z.B. um zu erfahren, wie denn so die Zahlungsmodalitäten sind.

Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass die Inspektion auch stattfindet und nicht aus irgendwelchen Gründen verschoben werden muss. Das Hotel sieht nämlich schon ganz schick aus! Wer weiß, vielleicht ein Glückstreffer?

Pippi mag kein Apfelmus. Ich glaube, sie wurde bei der Geburt vertauscht. Ich hätte am liebsten meinen ganzen Kopf in den Topf gesteckt, wie Pu der Bär. Herr Rabe sagte, das müssen meine westfälischen Gene sein. Aber Kartoffelpuffer mit Apfelmus sind doch einfach eine grandiose Kombination, wie kann man das denn nicht mögen??? Immerhin fand sie Kartoffelpuffer an sich gut, und mit Räucherlachs noch besser. Vielleicht doch wenigstens verwandt. (Michel hatte bei seinem Freund E. schon Pizza gegessen.)

Ein Abend in der Twitterkneipe, heute besonders tröstlich. Hach, hach! <345

Tag 1905 – Abweichender Biorhythmus.

Unsere Kernarbeitszeit ist zwar zur Zeit aufgehoben, Arbeit nach 21:00 Uhr wird trotzdem nicht akzeptiert. Könnte ich mich immer wieder drüber aufregen, dass die Arbeit dann still und heimlich nicht gezählt wird, wenn man sie zu der Zeit einträgt, zu der man sie erledigt hat. Es sei denn, es sind „echte“ Überstunden, die werden gezählt. Es ist alles sehr seltsam. Jedenfalls habe ich eben erst den Computer zugemacht, aber die knappen zwei Stunden am späten Abend im Zeiterfassungssystem eben am Morgen an meinen Arbeitstag drangebapscht, jetzt sieht es aus, als wäre ich um acht am Schreibtisch gewesen und nicht erst um viertel vor zehn.

Man könnte jetzt sagen, so what, ich arbeite halt lieber spät und schlafe lange, aber das bekomme ich noch nicht gut hin. Ich fühle mich den halben Tag schuldig, dass ich spät anfange und schlecht aus dem Quark komme, bis dann nach dem Mittagessen so langsam meine produktive Zeit anfängt. Meinen Höhepunkt habe ich so gegen 16 Uhr – also pünktlich zum eigentlichen Feierabend.

Das ist Käse, aber mir fällt auch keine Lösung dafür ein, außer älter werden – meine Eulen-Kollegen ohne oder mit älteren Kindern scheinen nicht so das Problem zu haben, mehr ihrem Biorhythmus entsprechend zu arbeiten.

(Noch ein Monat bis wenigstens die Uhrzeit wieder normal ist.)

Tag 1904 – Kacktag.

Es gibt jetzt norwegische Äpfel. Mjammi! Hab nur deshalb heute keine gekauft, weil ich sie nicht nach Hause schleppen wollte. Norwegische Äpfel sind, genau wie norwegische Erdbeeren, leider geil.

Heute habe ich was vermutlich erwachsenes getan und die Helsestasjon angerufen, weil wir Hilfe brauchen mit Michel, möglichst bevor wir ihn an der Tanke aussetzen. Erwachsen sein ist scheiße, nach wie vor. Nachmittags hab ich mir dann Baby- und Kleinkindbilder von ihm angeguckt und das war auch keine gute Idee. Ich will doch einfach nur mein Kind zurück.

Apropos erwachsen sein ist scheiße: Finanzplanung für die nächsten x Jahre ist auch scheiße. Versicherungen hier, Altersvorsorge da, sparen auf dies und das und tralala. Ich möchte das nicht. Wenn ich mir vorstelle, was 2050 in der Welt los sein könnte (und 2050 bin ich aller Voraussicht nach noch nicht in Rente!), kommt mir das alles komplett sinnlos vor.

Was war noch kacke: ach ja. Ich arbeite bei der Arbeit an so einem kleinen Projekt und das wird noch richtig unschön, das zeichnet sich schon ab. Also intern wird es unschön. Es ist ne krass undankbare Aufgabe, die aber ja irgendwer machen muss und ich nehme den K(r)ampf auch gern auf mich, aber naja. Beliebt mache ich mich damit nicht.

Das klingt jetzt alles sehr negativ. Vielleicht sollte ich einfach mehr schlafen.

Tag 1903 – Wrooooom.

Hier Motorengeräusch vorstellen.

Moment. Ein Elektroauto macht kein Motorengeräusch!

Für so eine Wallbox braucht man draußen am Haus ein bisschen mehr Strom als aus so einer normalen Haushaltssteckdose kommt. Das ist ein ziemlich dickes Kabel, das da rein geht. Deshalb hat der Elektriker heute auch ein dickes Loch in die Außenwand unseres Hauses gebohrt. Das Motorengeräusch stammt also von einer fetten Bohrmaschine. Und jetzt kommt mitten in der Wand ein dicker schwarzer Wurm raus und schlängelt sich nicht gerade unauffällig unter dem Carport lang zu der Ecke, an der wir das Auto immer laden. Tjanun. Bei passender Gelegenheit werden wir das Kabel einfach anmalen.

Aber es ist schon nett, das Auto jetzt deutlich schneller laden zu können.

Der Elektriker hat aber noch mehr Löcher gemacht, nämlich eins überm Stromkasten und dann eins vom Flur ins Bad. Durch die Fliesen. Wir haben jetzt Starkstrom im Bad und diese lustige Kombi an Warmwasserbereitern, bis der Wasserinstallateur wieder da war um den Durchlauferhitzer anzuschließen (und was wir dann mit dem Tank machen… tja. Keine Ahnung.)

Eins hat Wasser, eins hat viel Strom (aber die Sicherung ist noch raus).

Es war also immens gemütlich heute im Homeoffice, mit Gebohre und teilweise offen stehender Tür und Dreck im Flur. Und einem schweigsamen Elektriker, der aber immer mal wieder den Strom abdrehte. Aber jetzt ist es fast fertig. Hurra!

Ein kleiner Spannungsmoment kam noch, als der Elektriker die Hauptsicherung austauschen wollte, gegen eine größere (wie beantragt und bewilligt). Er fragte, wo denn der Hauptsicherungskasten sei und wir… waren aufgeschmissen. Keine Ahnung, wo das Ding ist! Wir suchten, fanden aber nichts, ich rief beim Netzbetreiber an und dir sagte „nordwestlich vom Haus, ist da eine Terrasse? Vielleicht unter der Terrasse?“ dafuq, ein Sicherungskasten unter der Terrasse? Herr Rabe stiefelte trotzdem mit dem Kompass Richtung Nordwesten los und fand tatsächlich kurz darauf den Sicherungskasten ungefähr 5 Häuser weiter, mitten in der Siedlung. Er und der Elektriker kamen zufrieden zurück zum Haus – und wunderten sich, dass das Licht noch an war, es sollte doch die Hauptsicherung raus sein? Und so fanden wir dann auch gleich heraus, dass die Beschriftungen in dem Kasten falsch sind waren (der Elektriker hat sie getauscht) und wir versehentlich bei den Nachbarn den Strom abgedreht hatten. Die sind aber am Wochenende ausgezogen, das hat da also niemand bemerkt. Aber jetzt haben wir also

  • 4 x 63 A
  • Eine Wallbox
  • Eine weitere App auf dem Handy (für die Wallbox)
  • Einen Durchlauferhitzer an der Wanf
  • Eine Badewanne

Es wird, es wird.

Tag 1902 – Pandemiemüde.

Jaja, das klingt immer noch nach bockigem Kind, aber ich habe langsame hat die Schnauze voll von der Dreckspandemie. 2020, die alte Hupe, soll weggehen und nie wieder kommen. Auch wenn 2020 der Blitz beim kacken träfe, wäre das für mich ok. Jetzt sind die Zahlen in Oslo wieder so hoch gegangen und der Gesundheitsminister hat die Daumenschrauben so hart angezogen, dass Oslo die Coronamaßnahmen wieder verschärft und die umliegenden Kommunen irgendwelche Dinge besprechen. Heißt für mich und meine Arbeit mal wieder: nichts genaues weiß man nicht. Sicher dürfen wir für mindestens 2 Wochen nicht ins Büro. Vielleicht müssen wir wieder schon geplante Inspektionen verschieben. Sicher ist mir das alles schon wieder zu viel und ich will mich wie ein Kind auf den Boden werfen und „ICH WILL ABER JETZT NICHT MEHR!!!“ brüllen. Wenn das nur irgendwas hälfe*.

Wenigstens sind diese Woche Schulferien. Das heißt, niemand muss um acht irgendwo sein, halb zehn reicht auch. Außer morgen, da müssen wenigstens wir Erwachsenen um 07:30 Uhr fertig sein und alles gemacht haben, für das man Strom braucht (Kaffee, Grøt, Föhnen) oder ins untere Bad muss (duschen, möglichst vorm Föhnen), denn um 07:30 Uhr kommt der Elektriker. Oh, welch Freude.

Alles zu viel.

___

*Trotz meiner erklärten Liebe zum Konjunktiv II musste ich diesen googeln.

Tag 1901 – Dumm og deilig.

Ein recht harmonischer Sonntag, also so harmonisch, wie es mit dem momentan nicht ganz im Gleichgewicht befindlichen Michel sein kann. Wir prödelten erst zu Hause rum, jetzt haben wir die Bücher fertig sortiert und können zu Schritt 1,5: Regale verkaufen und dann Schritt 2: Arbeitszimmer ausräumen und auch da gründlich ausmisten übergehen.

Danach gingen wir ins Kino. In unserem Kaff (gelobt sei das Kaff!) sind die Infektionszahlen nach wie vor niedrig, wir haben nur 4 neue Fälle seit Ende Juni. Während 60 km weiter südlich, in Oslo, die Post dermaßen abgeht, dass der Gesundheitsminister offen droht, die kommunalen Entscheidungen zu übergehen, wenn die Kommune nicht Zack Zack was macht. Was auch immer „was machen“ sein soll. Aber egal, wir waren in unserem Kaff-Kino, in dem an drei Tagen die Woche je ein Film gezeigt wird (oder so). Mit Abstand und Popcorn und der ganzen Familie. Im Knudsen&Ludvigsen-Film, das sagt Ihnen jetzt allen nichts, aber das sind berühmte Kindermusiker aus Trondheim, die sehr lustige Musik gemacht haben. Leider ist einer aus dem Duo schon vor ein paar Jahren verstorben. Aber die Musik kennen die meisten Norweger*Innen und die ist auch wirklich lustig. Unsere Kinder finden die auch gut und Michel hatte den Kinobesuch vorgeschlagen. Aus o.g. Gründen sind wir zur Zeit gewillt, Michel jeden nicht komplett abwegigen, finanziell machbaren Wunsch zu erfüllen, vor allem, wenn es was ist, was ihn mal wieder ein bisschen „klein“ sein lässt. Ich glaube nämlich, dass Michels Hirn sich grad mal wieder neu verdrahtet und dass die Phase zwischen klein und groß wie jedes Mal ziemlich herausfordernd ist, vor allem für ihn.

(Irgendwann schreibe ich einen ganz tollen Erziehungsratgeber mit dem Titel „Es ist bestimmt nur eine Phase“. Da wälze ich dann auf 240 Seiten, das scheint mir eine gute Größenordnung für einen Ratgeber, aus, dass es vermutlich nur eine Phase ist, man atmen und durchhalten soll, lieber ins Kissen als das Kind anschreien und wenn man Sorgen hat, zum Arzt gehen. Da werde ich dann reich mit.)

Aber zurück zum Film: der war herrlich drüber, bunt und schrill und mit einem Humor, über den Kinder (hihi, Pups) wie auch Erwachsene (hihi, Drogenrausch) lachen können. Dass zwischendurch gesungen wird, ist ja irgendwie klar und ist auch etwas aufdringlich, aber da hätte ich für die Erwachsenen als Tipp, auf die Texte zu achten. So ein herrlicher Blödsinn! Und ganz viel Trøndersk, das erfreut mein da geschultes Dialektohr. Ich mag ja Trøndersk, im Gegensatz zu vielen Norweger*Innen, die das schrecklich finden. Aber hach. Hach, hach.

Es war jedenfalls ein sehr gelungener Ausflug, ich habe jetzt, zum drölfzigsten mal, für eine Woche einen „Juba Juba“-Ohrwurm. Vor allem Pippi machte vor allem den Rückweg super gut mit, wir gingen nämlich zu Fuß, und quatschte mir ein kleines Schnitzel an den Rücken. Das war schon auch sehr schön, mal mit ihr eine Dreiviertel Stunde spazieren zu gehen.

Apropos Pippi: abends fand ich Pippis „Baby“, das tagsüber gebadet wurde, im Badezimmerschrank, ordentlich zugedeckt und mit Kuscheltier. Manchmal könnte ich die kleine Maus einfach abknutschen, auch wenn sie da schon längst schlief.